Category Archives: Vermona

Vermona Synthesizer

Vermona DRM1 mkII – Analog-Drumsynthesizer

Vermona
DRM1 mkII – Analog-Drumsynthesizer
By Moogulator für amazona

 Vermona Synth overview..

vermona drm1 mkII
the current drm mk2 drum module..

SOUNDS?? DRM mk2 are here / sounds hier

the/die sounds: hh 99.96.aif.mp3 hh 99.175.aif.mp3 hh 99.169.aif.mp3 hh 99.166.aif.mp3 hh 55.46.aif.mp3 hh 28.19.aif.mp3 hh 18.9.aif.mp3 hh 16.7.aif.mp3 drm1_Claps.451.aif.mp3 drm1_Claps.444.aif.mp3 drm1_Claps.441.aif.mp3 drm1_Claps.431.aif.mp3 drm1_Claps.419.aif.mp3 drm1_Claps.230.aif.mp3 multi 99.90.aif.mp3 multi 99.150.aif.mp3 multi 99.128.aif.mp3 multi 41.32.aif.mp3 multi 20.11.aif.mp3 multi 17.8.aif.mp3 multi 10.1.aif.mp3 BD99.228.aif.mp3 BD99.221.aif.mp3 BD99.201.aif.mp3 BD99.167.aif.mp3 BD99.105.aif.mp3 BD67.58.aif.mp3 BD57.48.aif.mp3 SD 99.203.aif.mp3 SD 99.181.aif.mp3 SD 99.171.aif.mp3 SD 99.169.aif.mp3 SD 99.152.aif.mp3 SD 99.100.aif.mp3 SD 73.64.aif.mp3 SD 16.7.aif.mp3 SD 15.6.aif.mp3
just click to listen!!.. you can even download them.. ;)

vermona DRM1 drumcomputerVermona “vintage” DRM1 :
the Vermona DRM1 drumcomputerclick to enlarge Vermona drm1, a bit roland CR-like or Korg KR55.. Sound

DRM1mk2 sounds (mp3): hinweis zu den sounds: die sind noch ein wenig ungeordnet!! wird später noch verbessert.. aber für einen eindruck und viel mehr sind es wirklich viele!! ;)) there are a lotz of sounds here that I did NOT preview.. so please excudse if some are not “cool”.. (silence).. its because of the gig these days..

Wieder im blaumetallischem Abendkleid, schickt Vermona das schicke DRM1, ein Drumexpander/-synthesizer der komplett ANALOG arbeitet. Hmm, es ist nicht „Aliens-Project“ Flex-Edition der MPC aber wirklich nett anzusehen..

Worte!
„Du, Omi, was ist denn ein Analog-Drumsynthesizer?“ Nunja,da kannst Du als Omi nur folgendes antworten: „Mein Kind, ich erwarte ein Gerät mit nichtgesampleten Klängen, die mit den guten alten Bauteilen wie Widerständen, Kondensatoren und Transistoren aufgebaut wurden“. „Die kann ich dann, wie in diesem Fall, per MIDI antriggern und mit einigen Knöpfen (hier: 9 pro Instrument) frei verändern“. „Natürlich erwarte ich keinen komplexen Synthesizer à la Mephisto oder A6 (welche gerade Version 1.40.00 erhalten hat), sondern einen real analogen und vollklingenden Synthesizer für Drumsounds mit reduziertem Parametersatz.“

die alte drm 1 syncussion verkaufte sich über mam und einer nicht näher zu nennenden firma im nürnbergischen raum..:
TBS syncussion drm1
Abgesehen davon, dass meine Oma lieb ist, aber sich so kompetent höchstens über Babybrei äußern könnte, schreibe ich jetzt mal den Bericht weiter: Hier hat Vermona 8 Instrumente analoger Lebensform in das blaue 19“ Gerät eingebaut. Vermona ist mir ja schon mit ebenso nett blaugekleideten gutklingenden Maschinchen aufgefallen. Also Erwartungshaltung auf „hoch“ setzen und in den Hörmodus einschwenken.
vermona drm 1
Da finde ich pro Instrument einen Einzelausgang (sehr brav!) der mit einer kleinen Besonderheit ausgestattet ist: Man kann nämlich jeden Ausgang als Einschleifweg nutzen, was ja bei Drumsounds oft vorkommt. Spart eine passende Infrastruktur am Pult. Weiter: Jedes Instrument kann mit einem Silbertaster getriggert werden, für ein virtuoses Spiel sind diese sicher nicht gedacht, was aber schade ist, dass man auf Triggereingänge verzichtet hat und komplett auf MIDI-Steuerung setzt. Denn ich kann mir beispielsweise das Heulen einer soundhungrigen TR X0X (Einsetzen in X={5,6,7,8,9}) und seines Besitzers gut vorstellen, aber es gibt sie einfach nicht. Schade abewr vielleicht gibt es so etwas einmal als Nachrüstsatz, denn die kleine Firma ist sicher noch entsprechend flexibel, so hoffe ich zumindest, damit man nicht schon beim Kauf den Lötkolben auspacken muss. Schauen wir mal genauer hin: PAN(orama) und Volume pro Instrument und einen Stereo-Ausgang hinten. Das Rack ist so abgesetzt das auch lange Klotzklinkenkabel noch passen dürften.
Auffällig ist dann noch das es keine Out-Buchse für MIDI gibt. Warum? Ja warum? Es gäbe nur zwei sinnvolle Funktionen in diesem Bereich: Die Triggertasten übertragen ihre Tätigkeit, hmm also darauf kann verzichtet werden, wenn ich auch die Ferntriggerung auf analogem Wege dadurch in die Ferne huschen und in einer, nicht von Novation stammenden, Supernova verpuffen sehe.. schade. Das hab ich immer soo gerne gemacht.

Gruppi Strumenti Musicali
Es gibt 5 Instrumentenarten:
vermona drm 1
Drum1-3 eigenen sich für Bassdrums und Toms und einige andere Klänge, wie Bässe und paukenartiges.. Liebes Leserlein, du denkst doch aber bitte daran, dass es hier um analoge Sounds geht und somit niemals trotz vorangehend benutzter Begriffe etwas wie Naturinstrumente in den Sinn kommen sollten. Dashier ist Elektronik die auch so klingt. Und das ist auch gut so! Es gibt Hier erwartete Parameter wie Decay (Ausklangdauer) und Attack (Hier regelt man einen kurzen Impuls in seiner Lautstärke, nicht den Attack der Hüllkurve! Könnte also „Punch“ heissen). Dazu kommen Pitch (Tonhöhe) und Tonhöhenbeugen nach oben und unten (Bend Knopf nach links oder rechts), Verzerrung und FM Modulation (Stärke und Frequenz).
Ergebnisse? Böse hämmernde Bassdrums, Paukenschläge Typ „in die Fresse“ aber auch deren weichere Klangbrüdern und Schwestern die von ganz ganz unten kommt (Hello Sister 808). Dreck ist also mit FM und Distortion gut machbar. Wer auf 70er Jahre „piiiuu-Toms“ steht, kommt natürlich auch zu seinem Ziel. Tip: Wenn FM und Pitch ganz unten ist, man aber nur ganz wenig die Intensität aufdreht hat man einen „LFO“ der die Tonhöhe langsam bis gaaaanz schnell moduliert..

Jetzt zum „Multi“ genannten Instrument: Hier kann man 3 Oszillatoren getrennt stimmen und diese gemeinsam mit Attack. Decay, Bend, Pitch (Stimmt alle zusammen so muss mit den beiden Pitch 2/3 Reglern ggf. abgestimmt werden) und einem statischen Hochpass bearbeiten.
Und richtig: Auch hier ist Attack eigentlich eher ein „Punch“. Damit lassen sich „808 Cowbells“ oder fast metallisch wirkende Percussionsounds basteln aber auch fast Bassdrumartiges ist machbar.

Die Snare (leider nur eine) ist mit einem Hall ausgestattet, der sie zu etwas ganz besonderem werden lässt, dazu kommt die „Punch“-Attack (wieder die kurze Impulsspitze). Der Noiseanteil und dessen Decay kann wie auch der Effekt (Reverb) und dessen Länge. Hinter dieser Anordnung findet der Freund der kleinen Trommel mit Schnarrsaite noch einen Filter mit Resonanz. Die Qualität des Halls ist erstaunlich gut und trotzdem „Vintage“ genug um seinen analogen Charme gut an die Hörer versprühen kann. Er klingt enorm dicht und warm und nicht billig wie die Eimerkettenschaltungen alter DJ Pulte. Für eine Schaltung dieser Art ist es recht rauscharm!! Wenn ich bei analogen Reverbmaschinen von rauscharm rede heisst das nicht wie schon von digitalen Geräten gewohnte Stille. Man hört durchaus etwas.. aber für diesen analogen Klang muss man nun mal die digtale Laborstille mit der sanften Rauschfahne tauschen. Und ich finde es fast schade das man DIESEN Reverb nicht mit irgendeinem Signal beschicken kann.. oder gar routingmässig dazuleiten, da es für diese Bauweise extrem still ist. Da frag ich mich wie die das gemacht haben. Es ist tatsächlich das Highlight des DRM1 und wir treffen zu allem Überfluss nocheinmal mit ihm zusammen!! Die Claps haben nämlich auch soeinen. Vielleicht baut man ja einestages so was auch in einem weiteren kleinen schmucken Blaumetallicgehäuse?
Von Kraftwerkesquen bis ganz eigenen Kreationen sind hier machbar.. sicher ist es ein anderes Konzept als zB die der TR909, aber das empfinde ich als einen weitere Charakter der mal in eine andere Richtung zielt. 808-artige Snares sind eher schon machbar, wenn auch in einer andern Geschmacksrichtung. Ist vielleicht vergleichbar mit den Eissorten Nuss und Banane, immer Banane und Nuss aber immer ein bisschen anders ;-)
(Ist es heiss oder hat der Schreiber nur Hunger? Das werden wir nie erfahren, da es keinen Interessiert, wie das wohl ist, es klingt eben nicht interessant.. also zurück)

HiHats / Becken:
Davon haben wir zwei, welche allerdings auch so spielbar sind, dass es immer eine kurze und lange Version gibt, also offene und geschlossene Hihats oder Becken die man „festhalten / bremsen“ kann. Beim gedrückthalten kann man beide vorhören (langsames abwechseln).
Wie wird so was erzeugt? Rechteckgemisch und Noise (weisses Rauschen). Dabei sind einstellbar: Mischverhältnis Noise zu Rechteckgemisch (4 Oszillatoren), Abklingdauer (Decay), Filterfrequenz- und Resonanz, Tonhöhe der 4 Oszillatoren zusammen, und die Intensität der Hüllkurve (die mit Decay eingestellt wird). Die sich hier „Bend“ nennt. Hier aber nicht so wie bei obigen zu einem Tonhöhenziehen führt, sondern die Filterhüllkurve ist.

Claps
Wie schon erwähnt, gibt es hier auch einen analogen Hall, der sich in Intensität und Länge einställen lässt. Clap? Wassn das? Technisch gesehen? Nadelimpulse die mittel Clapregler häufiger oder weniger oft ausgelöst werden sind die Basis. Dazu gibt es einen regelbaren Rauschanteil und einen Filter mit Cutoff und Resonanz. Nachgeschaltet finden wir: (oh, na ja.. nicht WIR sondern ich jetzt, weil DU ja das Ding gar nicht vor dir hast.. oder?? Ich geniesse nur diese Macht.. Ist noch übrig vom ursprünglichen Machtübernahmeanspruch auf die Menschheit und so. Ganz normal ;-) ) Den Hochpassfilter. Wie auch der HPF in „Multi“, der nur für kleine Korrekturen da ist.

Los controllos MIDIos (linguistisch unkorrekt) de DRM1mkII
vermona drm 1
Die Ansteuerung ist leicht eingestellt:
Taste beim Einschalten drücken, dann nacheinander die Tasten drücken die man seinen Instrumenten widmen will, wobei bei den HiHats die geschlossene einfach in einem festen Abstand zur „offnenen“ Hihat automatisch platziert wird (2 Halbtöne).

Ja, so ist das, man kann so auch Dopplungen erzeugen und es gibt auch eine Defaulteinstellung. Der Midikanal wird ebenso eingestellt. Einfach aber ok.

Das die Instrumente auf Velocity reagieren ist wohl ein erwartetes Feature, dass auch erfüllt wird.

Was ich aber sehr schade finde ist das man die Parameter einzig und allein durch drehen ändern kann, ein speichern oder gar modulieren per MIDI ist nicht vorgesehen, wobei ich Letzteres als eine akzeptable Lösung gesehen hätte. So muss gleich eines alten Analogen auch hier ein Patchsheet (liegt bei) ausgefüllt werden und die Finger werden natürlich nie den Sound wieder so hinbekommen, wenn man es nicht einfach per Gehör einstellt.
Das wäre mein grösster Wunsch, da ja auch die analoge Seite nicht zu triggerpulsen fähig ist.
Auf der anderen Seite liegt allerdings der Sound. Der ist definitiv gut und für das gebotene rauscharm und niemals billig.

Die Frage ist dann also: Wie ist meine Arbeitsweise und passt das so wie es ist..?
Der DRM1 Mark 2 ist ein exzellent verarbeiteter und nicht minder gut klingender Drumsoundgenerator. Es gibt viel zu schrauben und viel Spaß, vielleicht auch was für Liveaktionen mit einem extra Drumschrauber..
Wer aber etwas mehr Sound sucht und analog arbeitet, muss dann wohl eine umständliche MIDI Konvertierung machen. Das einzige wirklich störende ist aber definitiv das es eben nicht einen MIDIcontroller gibt für die Parameter.
Und weil das rhetorisch nicht gut ist schreib ich jetzt aber noch was dazu: Also was ist denn nun entscheidend bei einem Synthesizer? Und bei einem Drumexpander??
Denk..
… Denk …

Ja der Klang.

Nunja. Da simmer wider richtig.. Also meine Message ist damit fest: Solide tolle Maschine, aber modulationssteuerungstechnisch nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Alternative: HD Recording und rein mit dem Modulationsmonsterbeat!
Also etwas Wildwestatmosphäre und Handarbeit ist dann doch gefragt um das Ding dann in den Kasten zu kriegen, aber es hat dann eigenständige gute Sounds. Analog im besten Sinne und wieder Schwielen an den Händen.

Moogulator, NBC Nordmars / wellenform.de über:

vermona drm 1
Wer? •VERMONA – Was? •DRM1 mkII – Drumexpander/-synthesizer – Wieviel? •525 Euro
– kein MIDI-Out / Analogtriggerung der Instrumente
– Eine Snare ist etwas knapp
– Controller werden nicht per MIDI übertragen / keine Speicherung möglich
+ guter Klang
+ Verarbeitung
+ Analog-Reverb!
+ Funfaktor

Wünsch noch einen analogen Abend und ne Tasse heissen Kakao mit Modulation. TSCHAKK! Und das in aller Deutlichkeit. Bin froh das DAS mal raus ist ;-)
inter view mit VERMONA/Portrait

 Vermona Synth overview..

Vermona RINGMODULATOR RM1

vermona ringmodulator
en
large picture

 Vermona Synth overview..

vermona ringmodulator rm1

  
DEUTSCHE VERSION unten!!!
the ringmodulator has max.50Hz LFOs and complete control inputs on the back
so it is close to the moogerfooger series and a “modular synth“-module in 19” rack space (1 space high)
vermona ringmodulator rm1
it has a drive knob to adjust distortion there are 2 inputs: frront and rear!
the carrier frequency can be modded by LFO, external control voltage (CV) and an envelope follower..
vermona ringmodulator rm1
vermona ringmodulator rm1
the frequency of the carrier (the OSC) can be seamlessly turned from sine to triangular waveform
the sound is clean and the ranges of the OSC and LFO are nice. some ideas for use: voices: robots, darth vader(s), pitching: drum sounds, synth: creating inharmonic spectra, from bell to sledge hammer ;)works nicely with filters and is a goood alternative to distortion, vocoders (sing “die sonne, derrrr mond, die sterneeee” (the sun , the moon, the stars)use the env follower or higher pitches for aliens from this solar systems, tune it down and mod it by env follower downwards to leave the solar system ;)still a ringmodulator is an individualizser and still does not sound that “serious” as distortions and stuff..

now at vermona / hdb-audio.de ..
sound demos and german version : I wrote something here: (german ,sorry:)

vermona ringmodulator rm1


RINGMODULATOR RM1 – test – DEUTSCH

Seit einiger Zeit hat Vermona, fast heimlich, eine Reihe von interessanten Geräten auf den Markt gebracht. In der Reihe der Synthesizerkomponenten und analoge Effektgeräte gab es bereits den PH16 Phaser und den DAF1- Filter, den M.A.R.S Synthesizer und den DRM1 mk2 Drumsynthesizer.

Ring Ding a Dong..
Ein Ringmodulator hat normalerweise zwei Eingänge und einen Ausgang, an dem man die Summe und Differenz der Eingangssignale abgreifen kann. Eine bisher noch eher unverbrauchte Variante ein Signal zu veredeln. Auch als Alternative zur Verzerrung, Vocoder oder anderer Effekte. Das Ergebnis ist feinster Elektro-“Dreck”.

– Dicke hochwertige Bedienelemente schmücken die Vermona-Geräte –

Aufzucht und Hege
Der RM1 ist in einem sehr kompakten 19 Zoll Gehäuse mit einer Höheneinheit untergebracht. Die Bedienelemente sind fast selbsterklärend, sodass etwas erfahrenere Klangforscher schnell loslegen können. Der RM1 kommt endlich ohne die unpraktischen “Wandwarzen” (externe Netzteile) aus. Ein echtes Netzkabel füttert daher den RM1 mit dem nötigen Strom.

Folgende vermonatypische Metall-Edelknöpfe zieren die Frontplatte:

– Netzschalter nebst blauer LED. Motto: Mein Haus, meine Freundin, meine LEDs
– Bypass Taster
– Mix-Regler für die Balance: Direktsignal zu Effektsignal
– LFO Wellenform Wahlschalter für Dreieck, Rechteck, sowie aufsteigendem und abfallendem Sägezahn.
– LFO Geschwindigkeit: Hier hat Vermona meinen Schrei erhört und den oberen Frequenz-Bereich auf 50Hz erhöht. Minimalfrequenz ist 0,01 Hz.
– Regler für die Intensität des LFOs auf die Trägerfrequenz
– Das Wichtigste, nämlich einen Eingang für das Modulator-Signal, ist vorne und hinten zu finden. Die vordere Buchse hat dabei stets Vorrang.
– Der Hauptteil besteht aus dem Frequenzknopf für die Trägerfrequenz des Ringmodulators (also EIN Eingang des Ringmodulators) und dessen Wellenformregler. Die Wellenform dieses Trägeroszillators kann stufenlos von Dreieck bis Sinus eingestellt werden.
– Der Hüllkurvenfolger “Envelope Follower” hat einen bipolaren Regler. Dieser bestimmt, ob und wie viel das Eingangssignal die Trägerfrequenz negativ oder positiv beeinflussen soll.
– Eine Steuerspannung kann die Trägerfrequenz modulieren. Dazu gibt es den EXT./CV Knopf nebst Eingangbuchse auf der Rückseite.
– Schließlich gibt es noch einen Gainregler zur Eingangspegeleinstellung sowie
– Einen Driveregler, um eine Vorverzerrung von zart bis böse zu erzielen.

Think Different
Ein kleiner Hintergrund ist notwendig, um Vermonas neue Serie und Denkweise zu verstehen: Alle neueren Vermonas sind komplett von außen steuerbar, da alle von und in das Gerät gehenden Signale an der Rückseite per Buchse abgreifbar sind.
Das Ganze riecht daher nicht nur nach Effektbad. Es duftet nach Modularsystem. So ist es dann auch: Die Konzeption der Geräte könnte man auch als “Module eines Modularsynthesizersystems” bezeichnen. Genau so sollte man auch denken, wenn man über den “Vermona-Clan” nachdenkt.
Herausgeführt ist der LFO (Audiosignal) und der Trägeroszillator, welcher auch von externen Quellen ersetzt werden kann. Als Beispiel wäre auch ein FM-Oszillatorpaar eines Synthesizers zu nennen oder ein resonanzbandpassgefilterter Rauschgenerator oder einfach ein Sample. Auch den Bypass kann man, diesmal ganz profan, per Fußschalter fernsteuern. Bekannt und Standard.

Der verbotene Sektor
Soviel Geschwätz und noch kein Wort über Klang? Natürlich noch nicht sofort, möge der Leser braten bis zum Ende, denn zunächst schauen wir ins Kapitel Konkurrenz. Dort findet sich offensichtlicherweise der konzeptionell ähnliche Moogerfooger MF102. Dieser bietet als Wellenform (Trägeroszillator) im Gegensatz zum Vermona Rechteck statt Sägezahn. Dafür ist nur ein Umschalten zwischen Rechteck und Sinus möglich, während dies bei Vermona stufenlos von Sinus nach Dreieck regelbar ist. Der Frequenzbereich des Vermona Ringkämpfers ist im Frequenzbereich des Trägeroszillators, wie auch des LFOs weiter dimensioniert. Beide bieten weitreichende Möglichkeiten per externer Steuerung, beziehungsweise abgreifen/zuführen der Audiosignale.
Digitale Geräte würde ich hier nicht weiter als Konkurrenten sehen, da digitale Ringmodulation bisher meist immer noch durch Artefakte aus dem Zahlensteinbruch aufweisen und nicht so einfach in ein Modularsynthesizersystem einfügbar sind.

An Bob Moogs Control Processor sieht man übrigens deutlich, dass auch er bei den Moogerfoogern an eine freie modulare denkweise gedacht hat. Dies ist bei Vermona eher eine Transferleisung des Käufers, jedoch nicht weniger als bei seinem Konkurrenten sei noch einmal bemerkt.

Hinweis: Die Moogs waren bereits in meinem Testlabor und wurden für gut befunden. Es gibt sogar eine Art “Kontrollwerk” für eine Reihe von Moogerfoogern (nicht getestet). Sie sind per Steuerspannung kontrollierbar: LFO Frequenz, LFO Intensität, Trägerfrequenz, Mix (Mischverhältnis zwischen Effekt- und Originalsignal).

Viele Synthesizer haben den Ringmodulator lediglich fest an die Oszillatoren angebunden und bieten den Ringmodulationsregler nur in der Oszillatormischstufe an. Mithilfe offenerer Synthesizersystem kann man aber durchaus einen der Abgriffpunkte nach dem Filter setzen. Dies führt zu einer bislang unnötigerweise verbauten / nicht verfügbaren aber sehr interessanten Bereicherung. Natürlich sind aber auch Drumsounds ringfreundlich in ihrer Tonhöhe auf interessante Weise verschiebbar. Für Freunde der Roboterstimme findet man hier schnell zum Ring(modulator) für seine (Nibe)Lungenflügel. Darth Vader kann es auch nicht besser.

Aliens und andere Zielgruppen
Der Vergleich der Beiden zeigt die Grundcharaktere der Testgeräte: Der Vermona hat einen cleaneren Klang, während Moog schnell mit warm assoziiert wird. Sicher ist dieses Argument für die angepeilte Käuferschicht ein Faktor. Man könnte grob sagen Moog Modular zu Wiard, wie Moogerfooger zu Vermona RM1, für die Fachleute unter den Lesern. Beides hat seinen Reiz. Bitte NICHT mit bassarm oder dünn verwechseln. Edel und warm wären zwei weitere Primäreigenschaften.
Ohne Partei für das Kampfzelt der Analogiker zu ergreifen, ist sicher das Zielgebiet damit umrissen. Der Ringmodulator ist immer noch eine recht unentdeckte Form der Klangindividualisierung und Veredlung, damit noch immer eine sehr geeignete Möglichkeit sich vom allgemeingegenwärtigen Dorf-Kleinverzerrertum abzusetzen. Daher: Wieso nicht einmal einen Ringmodulator mit auf die Insel mitnehmen?

Klangwelt
Zum Abschluss diesmal die Klangbeispiele. Bewusst, um den puren Klang nach dem Kennenlernen des Gerätes für sich sprechen zu lassen. Anbei befinden sich auch Ringmodulierter Rhythmus / Drumsounds: Bitte besonders auf die Veränderung achten, habe bewusst nur 2 Klänge genutzt!

(Audioclip ringdrum_final.mp3 Rhythmus / Drumsound)
Stimmenverfremdung Typ “von Vader bis Vadder” (Audioclip ringvoice.mp3 RingVoice)
Diverse Ringklänge mit einem Synthesizer (beginnend mit dem Originalsound, dann Drehorgie mit dem RM1) (Audioclip ringsynth.mp3 Ringsynth)

Homepage www.vermona.com / www.hdbaudio.de
UVP n.y.a. – Strassenpreis 225 Euro

Ihr nettes Institut für Robotik – Moogulator

 Vermona Synth overview..

Vermona M.A.R.S. monophonic analogue rack synthesizer

Vermona M.A.R.S – monophonic analogue rack synthesizer

 Vermona Synth overview..

the programmer “mars control” is a 2 rackspaces (2 HE) 56-knob-rack-programmer with loop thru-midi and midi-activity LED
– note that some features / functions have some routing stuff at the right end of the knob, so its finally more than 56 parametrs / modroutings you can set with the liveable mini-controllerbox!!

Prototype Programmer

Der MARS, entstehung und info.. (bisschen chaotisch/unsortiert) und der programmer (vorversion):


do ya want blue or silver?? ;) willst du blau oder silber..? ;)

der mars kommt mit einem 2 HE 19″ programmer “mars control” der alle parameter als poti , also 56 knöpfe insgesamt hat: mache haben auch mehrere funktionen wie zB das am ende noch eine modulationsziel/quellenwahl ist .. somit gibt es effektiv noch mehr modmöglichkeiten und routings!
see it (quicktime): THE MARS CONTROL ( PROGRAMMER) MOVIE

Vermona auf dem Mars (nord?): / Vermona on mars (invading me/us on northern mars?):
I got one of the first 5 prototypes (a blue one).. here’s a movie

hatte einen von 5 Prototypen: hier ein minifilm

AUDIODEMO
HEAR THE M.A.R.S mars mp3
DEN M.A.R.S hören HIER
basses , Kraftwerk-type robot-leads, analogue percussion sounds, evolving sounds, FX..

LISTEN 2 more../ HÖREN – GLIDE schaltbar pro OSC / Glide is switchable per osc!!..
another thing/nochwas: when you set one OSC to glide, the other one to normal and SYNC both OSCs then you hear this (listen to the sound when the note range are closer / far way.. the more you jump up the keyboard the more the sync comes in!!) LISTEN

hier eine besonderheit des MARS: man kann einen VCO auf glide stellen, den anderen ganz normal ohne glide, wenn er dann OSCillator-Synchronisation eingeschaltet hat klingt das so..hören

mars parameter

he Resonance Parameter will get HIGHER resolution.. thats why it will delay a little while.. buuut: there will be a (lotsa-knobs-)PROGRAMMER with knobs available as bundle or seperately.. here is its layout
the machine will again be a bit re-thought (so some parameters may chance to its advantage!).. 1 or 2 weeks and I will upload the first mp3’s ;)
DER RESONANZ-parameter wird entgegen den ankündigungen doch höher aufgelöst sein! daher wird sich das hardwarezeug etwas verzögern (1-2 wochen..) danach gibts auch mp3s HIER.. ausserdem wird es einen KNOPFREICHEN PROGRAMMER geben dazu im Bundle (ca.200.-DM) oder einzeln (dann aber teuerer da die produktion sehr teuer ist..)

how does it sound? / wie klingt er??:
well have a look at my DAF1 review.. there are some mp3s..(its a german review but listen to the audiofiles!!) why? its the same filter!! and its unique.. its not moog, roland or so.. its vermona! ;) (not a bad thing!!).. !!
WIE KLINGEN DIE FILTER?? nunja.. nicht nach moog, arp, oberheim.. es ist ein eigener klang.. .. ich hab ein paar mp3 gemacht vom daf1, das ist nämlich der filter des m.a.r.s !!.. mp3s

NEW PARAMETER SET / NEUE PARAMETERLISTE HIER/HERE

MARS vergrössern??=klicken!!!/enlarge?? klick here!!
click too enlarge/grösser?? einfach klicken!!

the proto board – mars synth.

 

 Vermona Synth overview..

there is more info but I shouild not tell it now! (sorry!)..
but there will be more.. possibly.. ;)

atm its 52 parameters.. maybe this will change..
ah.. sync is in , too!!..
NEW PARAMETER SET / NEUE PARAMETERLISTE HIER/HERE

an older Parameter list is here
ein älteres parametersetliste gibts hier!!.. more 2 come soon!!

Vermona Synthesizer 1983

Vermona Synthesizer
the 1983 made vintage Synth by Vermona looked like this..

 Vermona Synth overview..
vermona synthesizer 

click the vermona synthesizer to enlarge…

Vermona Synthesizer built 1983 rare (300€)
1 Voice 1x Multitimbral no Memory
Tec subtractive
subtractive analog (analog+digital hybrid: no)
Waves saw pulse noise
2 OSCs + 4 Sub © moogulator for sequencer.de
1 Filter lpf self reso 4 Pole
1 LFOs tri saw square
1 ENVs 1x ADSR ctrl by no
44 Keys respond to AT/VEL no
Sequencer no Arpeggiator no

more.. Vermona Synthesizer

VermonaVermona Synth overview..

Vermona Per4mer / PerFourmer Synthesizer

PER4MER – PERFORMER – PERFOURMER
Vermona the new per4mer !!/ der neue polymonophne von vermona! (english version here/deutscher text unten!)
zum vollständigem test, siehe unten!!

NEW AUDIO CLIPS see below

 Vermona Synth overview..
Vermona PerFOURmerenlarge this pic?? click it!!! – bild grösser? einfach klicken!!
vermona perfourmerAUDIOaudio
demo

synth simple demo

fm demo

 

german version below / DEUTSCH unten!!

AUDIODEMOs: quick audio.. audiodemo hier!
another (better) quad synth simple demo (no FM) – comes soon..
what I did: this is not a cool melody, it’s just to listen to the sound.. some LFO, panned .. usable for 4 channel sound,too!!
turned up some cutoffs later, then decay slower..
the FM sound demo, you are listening to 2 FM pairs second oscs open, modulators closed. zu hören: 2 FM sounds parallel, nur die modulierten oscs sind zu hören..

any of the 4 sections can be used to FM the VCF or VCOs (yesss!!), as on the korg monopoly you can set it to unisono mode, or use each of 4 seperate monophonic synthesizer independently, hit FM to mod the synth “below” , on the right are 2 FM knobs to adjust the FM amount to filter (!) and oscillator (!!) there are 24dB lpf VCF per synth, oscs, lfo(quite fast)..
a little bit of the 4 voice is also in there ;)

set glide per synth , so there is really 4 complete glide VCOS, VCFs and VCAs
vermona per4mer synthesizer

per “channel” you got a tune with 13 semitones range (thats why the waveform switch needs no further octaves.. noise is there,too..
it’s controllable via midi or CV/gate (!!!). note: having 4 glides at use at the same time.
VCF: this is a cascading filter but it’s not a moog, it’s just the cascaded structure ;) it’s the interesting filters of the old vermona synth (at the time,where vermona was in the eastern part of germany.. see/hear the filters of the old vermona cult synthesizer!!)

you can trigger the VCA by LFO (like roland sh5 or sh101), gate or ADSR..

ENV: is a classical ADSR. no comment ;)

FM: just set one of the 4 synth to fm and it (the whole SYNTH, incl VCF etc and mods!!) modulate the synth, that is below of it’s modulator. set the FM amount with those 2 knobs on the reight FM on VCF or VCO (2 knobs!) thats the HAMMER FEATURE IN HERE!!

LFO: goes to 75hz, so this as also some sort of FM ;)

MODES: poly, duo and single assign modes (like monopoly or oberheim 4 voice) you can also combine these modes maybe FM 2 synth and use the 2 left synth as basslines.. no problem ;))
HOW and WHY 4 “simplesizers”? btw: think of this: you got filter inputs (6!) and inserts, so you could make a 2 VCO synth with 2 individual envs for VCF and VCA.. also you could make some nice 4 filter-noise-spektra thats simply more than just 4 mono synth like the tb303.. think modular! that may be the modern way of using this synth!! remember 500hz lfo and FM and the combination of modes and routing.. more to come..
ENLARGE / vergrössern – here you can see ALL PARAMETERS (see the FM??) hier sind alle paramter zu erkennen: click the image to enlarge:
per4mer
aufs bild klicken zum vergrössern!!!

DEUTSCH/GERMAN:
anwendungen und ideen unten!!

VCO:
Pro Kanal gibt es also den VCO, mit GLIDE, TUNE (+/- 13 Halbtöne) und den Wellenformen
Sägezahn und Rechteck in tiefer und hoher Fußlage, sowie zwei weiteren Puls-Wellenformen
in hoher Fußlage + Noise. Das mit den zwei Pulswellen kommt daher, dass es keine Schalter mit sechs Stellungen gibt und wir nur vier oder acht zur Auswahl hatten, also haben wir das so gelöst.
Mit TUNE und den beiden Fußlagen, deckt man also insgesamt die restlichen Fußlagen mit ab.
Achja, es gibt eine CV-Option, mit der man jeden Kanal mit 1V/Oktave ansteuern kann.

VCF:
Hierbei handelt es sich um ein 24dB Tiefpass, welches allerdings nicht nach Prinzip des DAF bzw.
M.A.R.S. aufgebaut ist, sondern eher ein Kaskadenfilter ist. ich möchte absichtlich nicht Moog-Filter
sagen, weil wir nicht nach dem Prinzip rangegangen sind, dass es wie Moog klingen soll, es ist
halt lediglich das Prinzip das gleiche. (Es ist eigentlich das Filter aus dem alten DDR-VERMONA Synth.)
Das Filter hat den Vorteil, dass es gestimmt bis zu drei Oktaven spielbar ist, was wiederum für FM interessant ist.

VCA:
Es gibt es EG, GATE und ON, welche klar sein dürften, bei LFO wird der VCO vom LFO
moduliert, aber ohne die Möglichkeit eine Intensität einzustellen. Das ist praktisch eher eine
Zugabe, weil wir die Schalterstellung übrig hatten, und weniger als Feature zu bewerten.


ADSR:
Klassische (schnelle) Hüllkurve, die auf den VCA wirkt (wenn dieser auf EG steht); der VCF Regler bestimmt den Anteil der Hüllkurve auf das Filter (positiv und negativ).

LFO:
Wirkt auf VCO und VCF, die beiden ebenso benannten Regler sind für die Intensität zuständig.
Der LFO geht bis 500 Hz (bitte nicht hauen). Aber man kann ja noch mit den VCOs in den hohen Bereich gehen.

FM:
Das ist die wahre Freude des Gerätes.
Also, wenn man FM eines Kanals drückt, ist dessen vorhergehender Kanal Modulator, und zwar der komplette
Kanal und nicht das reine VCO Signal. Die Regler für die LFO Intensität des Kanals sind jetzt für die Intensität des Vorgänger Synths auf Oszillator und Filter zuständig.

MIDI:
Also mit Midi Steuerung sieht es mal wieder schlecht aus, weil’s zu
Aufwendig und vor allem zu teuer wäre, zumindest für diese Version.
Man kann aber die CUT OFF Frequenz über’s Modulationsrad gesteuert werden.

Kanäle koppelt man, indem man sie auf den gleichen MIDI Kanal setzt. Das geht sehr einfach, deshalb ist auch der zusätzliche Drehencoder auf der Frontplatte.


MODES

UNI bedeutet Unisono. Also alle Kanäle, die gekoppelt sind (den gleichen MIDI Kanal haben), arbeiten
monophon. Man kann jetzt z.B. auch 2:2 machen, also z.B. zwei Kanäle auf MIDI Kanal 1 und zwei auf MIDI Kanal 2 (oder 3:1, …)

DUO bedeutet, dass der Synth zweistimmig arbeitet und die ersten beiden Synthesizer Kanäle die erste Stimme sind und die die letzten beiden Kanäle die zweite Stimme.

POLY ist logischerweise der polyphone Mode. Alle gekoppelten Kanäle sind polyphon. Man kann beispielsweise kombinieren 3:1 (dreifach polyphon mit einem monophonen synth), 2:2, etc. Wenn man den POLYMODE monophon nutzt, dann rotieren die Stimmen, das ist
auch sehr interessant: Also erster Anschlag triggert Den ersten Kanal, zweiter Tastenanschlag den zweiten Kanal, …
vermona performer
aufs bild klicken zum vergrössern!!!

anregungen:

durch die fast modulare aufbauweise und den inserts kann man nahezu beliebig bis zu 96dB filter basteln oder auch 2 VCO-sounds machen, oder parallel oder auch seriell gefilterte sounds basteln..

es ist nur ein bisschen auch eine frage der “modernen denkweise”.. es ist nicht immer ganz so einfach ,wie es sich darstellt.. denke das der perFOURmer ein bisschen schwerer zu vermitteln ist.. auch wenn man Korg Mono/Poly & Oberheim 4voice kennt..

aber ich denke es ist schon mehr als eine ansammlung an simplesizern (oops, so nennen wir eigentlich unser neues DIY projekt für alle interessierten.. ein einfacher synmthesizer zum nachbau für jeden..) naja.. meint:

beispiel: nimm einen insert und häng mal einen synth an den andern, per FM lässt sich dann schon einige zaubern ,was mit vielen schweineteueren kisten nicht geht..

da vermona oftmals viel nach aussen führt, kann man da auch anders rangehen..

2 VCOs sind dann auch nicht so schwierig.. so kann man auch einen synth bauen mit 2 hüllkurven für vcf und vca..
(braucht ein patchkabel)

dann gibts 6 filtereingänge.. die sicher auch interessant zu verkoppeln sind..

denke hinter diesem simplen ding steckt wesentlich mehr..

es gibt da etwas,was leicht parallelbetrieb ermöglicht, was dan nin verbindung mit noise nicht uninteressant werden dürfte.. (4 mal gefärbtes/gefiltertes rauschen mit FM)..

der erste blick mag also täuschen.. ist nicht einfach nur eine ansammlung von 4 möchtegern 303s mit FM ;)) think modular! danke.

mehr natürlich bei vermona // more at vermona: www.vermona.com (btw: vermona.de is a vermona fan page, a good one!! achtung .de ist eine vermona fan page wo man auch infos über besagten vermona synthesizer aus den 80ern lesen und hören kann..)

hier ist mein testbericht zum per4mer: mit nochmehr audiodemos, bedenken bitte: es sind 75Hz lfo geschwindigkeit!! der hub der VCF hüllkurve wird noch getuned sowie velocity wird noch vermutlich nachträglich in neueren modellen nachgereicht..

Vermona PerFOURmer (vermona per4mer)
Quad Analog Synthesizer

By Moogulator

Ganz überraschend zwischen dem endgültig begrabenen Mephisto und dem Ma.r.s. kommt nun eher unerwartet ein neuer silberner Synthesizer im Rackformat mit einem neuen Konzept in den Wirkungsbereich der Marktgesetze.
Der Per4mer (oder auch Perfourmer, so seine offizielle Bezeichnung) hat seinen Namen durch ein neues (altes?) Konzept, Vintagefreunde werden sicher eine Verbindung zu Oberheims Four Voice oder auch Korgs Mono/Poly herstellen, wo die Zahl vier ebenfalls eine Rolle spielt. Der VourVoice ist eine Verbindung einfacher aber vollständiger SEM Module über eine Keyboard Assign Technik. Im Mono/Poly bezieht sich dies auf die Oszillatoren, wodurch die Nähe zum Oberheim sicher grösser ist.

Fakten Fakten Fakten..

Das Gerät der Gattung „wohlbeknopft“ hat auf 6 Höheneinheiten 74 silberne Drehregler und 9 Taster zu bieten. Rückwärtig gibt es ähnlich des Microwave XT eine Schräge, die es dem Racker erlaubt nur den 6HE-Rackplatz zu nutzen und dennoch die Anschlüsse einfach und ohne quetschen zugänglich zu lassen. Man findet Midi in und thru. Stereo Ausgang und zwei externe Filtereingänge. Sie befinden sich sozusagen „auf halber Treppe“.

Das Aussenministerium

Die Anzahl der Knöpfe ist hoch für die 6 Höheneinheiten, jedoch nicht so dicht wie dies beim M.a.r.s. Programmer war. Dennoch besteht eine hohe dichte der Knöpfe. Wer lieber ein grösseres Pultgehäuse (das Gerät ist in Pultform nutzbar, auch als Rack verwendbar) hätte, der mag auch weitere Höheneinheiten dafür genutzt wissen. Da ist dieser Kompromiss sicher die bessere Lösung. Rechts und links passen die fettesten Wurstfinger noch durch. Unter und Oberhalb der Regler ist dies eher der kleine Finger. Man mag selber Urteilen. So hat man einiges an Knopfwerk auf engem Raum und kann es auch auf die Bühne stellen. Weniger Bedienelemente hätten „einen der 4 Synthesizer“ gekostet oder gar einige Funktionen. Wer das Drummodul aus gleichem Hause kennt, kommt sicher auch mit dem Perfourmer gut zurecht. Platzmässig sind hier zwar keine Minimoog-Verhältnisse, aber man kann damit gut leben.

Was ist ein Quad Synthesizer?

Der Per4mer ist vier Synthesizer, nicht nur mit mit FM und MIDI miteinander verbunden. Also schon eher nach der Devise „ich bin 4 Öltanks“.
Grundlage ist ein Synthesizer mit einem VCO.. Momeeeeent, ein VCO? Natürlich gibt es 4 VCOs aber dazu mehr weiter unten.
Jetzt aber langsam und klar. Es gibt 4 Synthesizer, welche sich verkoppeln lassen, einer davon besteht aus:

Los Oscilladores

Pro Synthesizer gibt es: Einen VCO mit 32’ oder 8’ Oktavlage,welche mit dem Fine Tune Regler auch auf 4’ und 16’ gesetzt werden kann, denn seine Reichweite beträgt 13 Halbtöne. So hat man hier mit nur einem Bedienelement Wellenform und Oktavlage im Griff: Dies sind Sägezahn, Rauschen (weiss) und Rechteck. Das Rechteck gibt es bei 8’ auch mit zwei alternativen Pulsweiten. Dazu kommt noch eine EXT. Stellung, die natürlich das Nutzen des externen Eingangs als Wellenform bedeutet. Jeder VCO hat einen Glide-Regler. Dieser wird später noch einmal sehr interessant. Aber Geduld, holder Leser!

Filter

Weiter gibt es einen 24dB/Okt. Tiefpassfilter nach dem Kaskadenprinzip mit stufenlosem Keytrack, Cutoff und Resonanz, welche sich sehr angenehm regeln lässt und bis zur Selbstoszillation reicht. Damit ist ein „Kraftwerk–Zap“ kein Problem. Bei wem es noch nicht geklingelt hat: Dieser Filter ist moogähnlich (Transistorkaskadenschaltung) und klingt sehr angenehm. Kaskade heisst sicherlich nicht automatisch „100% Moog“, aber man kann ihm einen guten runden warmen Klang bescheinigen mit wunder-voll klingender Resonanz. Dabei ist der Resoknopf gerade für den interessanten Bereich sehr gut skaliert.

Contour (=EG =Env.Generator)
vermona performer
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Die Hüllkurve ist ein standardmässiger ADSR-Typ und hat einen Regler für den Einfluss auf das Filter. Da mir ein Prototyp vorliegt, ist hier noch der Decay Regler ein bisschen „liebebedürftig“ (Fingerspitzengefühl und Schnelligkeit sind gefragt) und wird in der Endversion durch ein anderes Potentiometer ausgetauscht sein und damit nicht mehr von grosser Bedeutung sein. Beim Hub des Einflusses der Hüllkurve auf den Cutoff des Filters ist sicherlich auch noch ein bisschen Spielraum, was aber sicher ebenfalls nachgetuned wird. Ansonsten kommt damit schon viel Freude auf. Der VCF Knopf ist übrigens bipolar, damit können auch negative Modulationen der Hüllkurve eingestellt werden. Fein. Man hat also nachgedacht,wie man mit derselben Knopfdichte noch das Maximale erreichen kann.

LFO

Auf VCO oder VCF kann der LFO wirken. Er kann dabei glücklicherweise durchaus 75Hz schaffen und damit interessante Modulationseffekte (FM) erzeugen. Dabei kann man dies mit den Wellenformen Rechteck, Dreieck oder Sägezahn tun (fallend/steigend).
Und das soll jetzt das tolle FM Feature sein? Nein, keine Angst, es kommt noch ein Kapitel, das noch sehnsüchtigst auf den Leser wartet.

VCA

Dies ist nun der letzte Baustein einesjeden Synthesizerdaseins. Seinereiner hat einen Pan-Knopf, Volumeregler und einen Wahlschalter für die Art, wie der VCA genutzt werden soll:
Dabei kann man ihn auf EG (Hüllkurve), Gate (also Taste an= ein, Taste aus= aus, wie bei einer Orgel) à la SH101 oder aber per LFO gesteuert werden (volle Auslenkung, denn dies ist eigentlich nur eine Nutzung der noch freien 4 Stellungen des Schalters, welche bei FM Nutzung aber sehr löblich ist. Vermona hatte nämlich keine 2-stufen Schalter zur Verfügung)
Zwangsfeatures also. Prima.
Die letzte Schalterstellung ist einfach „on“ und sagt damit schon was sie tut. „Durchzug“ im VCA Haus. Dauerton.

Together we are strong..

Interessant wird nun das ganze mit Hilfe zweier Vokabeln, Fräulein Assembly bitte zum Diktat: Think twice!

Der Perfourmer hat 3 Spielmodi an Bord, die es erlauben die zunächst 4 unabhängigen Synthesizer entweder 4stimmig polyphon (rotierende Stimmverteilung), duophon (die oberen und unteren beiden) oder auch monophon/unisono zu spielen. Durch die Einstellung von zB. Midikanal 1 für den ersten und dritten Synthesizer und Midikanal 2 für die anderen beiden kann man allerdings dasselbe Ergebnis erreichen (poly oder duo-mode).
Durch entsprechende Anwahl des Midi-16-fach-Drehreglers und dem oberen linken „Midi“ Tasters, kann jedem Synthesizer ein Midikanal zugewiesen werden. So kann also wie beim Oberheim Four-Voice jede weitere Klaviaturtaste die nächste Stimme ansteuern (das ist Polyphonie!) und so ein lebendig „moduliert“ klingendes 4stimmiges Spielgefühl erreicht werden. Selbstredend kann man alle Mischformen, wie etwa 3 Synthesizer Unisono plus eine weitere als Solostimme schnell herstellen.

Hierbei ist interessant, dass das Glide immer pro Oszillator/Synthesizer einstellbar bleibt und damit auch verschiedene Glidegeschwindigkeiten für einen Mehrfachklang machbar sind. Bei FM kann hier also der Trager oder Modulator länger auf der „Glidereise“ sein (Spektrumsänderung!) Bis auf den M.a.r.s und den alten Vermona Synthesizer gibt es da kaum andere, die dessen mächtig wären.

Das Highlight des Vermona-Silberpfeils ist aber sicherlich die FM:

FREQUENZMODULATION

Denn jeder Synthesizer kann durch den jeweils darüberliegenden Synthesizer zur Modulation herangezogen werden. Die Wirkung auf VCO oder VCF ist getrennt regelbar!
Meint: Nicht ein VCO oder LFO, sondern die komplette Stimme inkl. Filter und LFO kann bei der FM mit einbezogen werden! Dies ist ungewöhnlich und vergrössert die Klangvielfalt um ein vielfaches. Ja, er kann sogar „Bier“ oder „Jörg“ sagen.
Für „Jetzt, hol mir mal ne Flasche Bier“ wird man dennoch ein bisschen schrauben müssen.

Das aktivieren geschieht durch Druck auf den FM Schalter, des entsprechenden Synthesizers, woraufhin die VCO und VCF Regler der LFO Sektion nun die FM auf diesen Synthesizer regeln. Der LFO kann allerdings immer noch den VCA modulieren. Selbstverständlich will ich nicht verschweigen, dass keine geringere als eine BLAUE LED den FM Betrieb kostenintensiv ankündigt. Optisch eine Freude mit der ebenfalls blauen Kraftschalter-LED , neudeutsch „Power“.

Die gefährliche Midi Connection

Was ist denn nun mit dem MIDI Anschluss-Gewusel? Kein MIDI OUT? Heisst dies dann auch: Keine Steuerung via Midi der einzelnen Parameter? Ja, es handelt sich eigentlich um ein einfaches Midi-Interface für Notenbefehle, sicher ist aber auch, dass Vermona in der Lage ist, spezielle Individuallösungen per Nachrüstung auf analogem Wege zu bauen und nachzurüsten. Das wäre bei diesem Gerät sicher auch interessant.

Entdecken sie die Möglichkeiten

Dies ist erstmal das offensichtliche. Nun schauen wir einmal, wieso sich der werte User schon einwenig mit dem silbernen Etwas befassen könnte:

Jeder Synthesizer hat für den jeweiligen VCO einen Ein- und Ausgang mittels Stereo-Insertkabel sowie ein weiterer als normaler Insertweg für diesen Synthesizer.
Insert heisst natürlich rein und raus! Oder genauer: Unterbrechung und Einschleifung in den sonst regulären Signalweg.

Damit lässt sich zB. folgendes realisieren:

Man bastele sich einen 2 VCO Synthesizer, welcher auch 2 ADSR Hüllkurven hat. Aber mit 2 Filtern. Wenn man so sagen darf, ein „Standard“-Synthesizer.

Oder aber einen 4fachen Rauschgenerator mit 4 Filtern. Damit kann man schon einiges tun, wer mag, kann auch die Noisegeneratoren mit je 2 Filtern bearbeiten.

Oder wie wäre es mit einem Synthesizer mit 4 VCOs oder/und mit 4 Filtern, welche zusammen 96dB erreichen?

Ein Synthesizer für 4 Kanal Surround / Quattrophonie (es gibt ja den Pan-Regler!) und/oder interessante Stereoklänge.

Ein FM Synthesizer mit 2 x 2 OPs (Oszillatoren). FM Freaks kennen das sicher als „Glocken-Algorithmus“. Selbstredend gehen damit auch andere Klänge. Natürlich muss man nicht nur mit VCO FM arbeiten, es gibt ja noch die Filter, die man mit Audiogeschwindigkeit modulieren kann. Und das analog! Hier ist Dank der gutklingenden Filter und Klasseparameterauflösung der Resonanz nahe der Selbstoszillation ein interessantes Feld vorhanden.

Alles dies bekommt man mit ein wenig modularerem Denken und Kabel zustande.

Also benötigt der Vermonist insgesamt die beiden ext. Inputs, die 4 Inserts für die VCOs und die Inserts für die eigentlichen Synthesizer, ein Grosshirn (ab 500 Gramm), einige Kabel und 200 Gramm Spass. Kochen. Umrühren. Fertig!

Die Audiobeispiele sind allesamt NUR mit dem PerFOURmer gemacht,. Lediglich mit Midikeyboard, kein Sequencer! Nur LFOs oder FM!

HIER DIE AUDIOFILES EINFÜGEN: LIEGEN BEI AMAZONA und hier

Von FM über rhythmisiertem LFO geblubber und Stereosounds:
Alles ausser klischee und typisch hier einbauen!!
Ein paar Standardsounds hier: klischee und typisch hier einbauen!!

Eignungsprüfung

Abteilung 1: The Vintage Room

Kann denn der Perfourmer auch einfach „4 Dummsynths“ sein? 303maschine? Kann er, durch Glide kann man auch hier noch ein bisschen nachhelfen.

Problematisch kann nur eins sein,was durch Konzept und Technik des Vermona Per4mers bedingt ist:
Es gibt keine Anschlagdynamik. Einerseits konnte so der Preis eines vollanalogen Synthesizers gering gehalten werden, eine Steuerspannungsleitung mit Wandler „mal Vier“ wäre aber sicher nett gewesen. Ich bin aber sicher, dass die an meinem Testgerät sichtbaren Blindkappen auch 4 Klinkenbuchsen weichen könnten, welche Filtersteuerungen möglich machen könnten. Macht es so viel aus? Denn das sonstige Konzept ist deutlich interessanter als 4 Dreinulldrei-Clones zu haben, zumal der Klischeebassmann mit der Nummer 303 wohl auch inzwischen weitgehend „ausgedient“ hat. Restfans mögen dem Schreiber verzeihen.

Abteilung 2: Damenunterwäsche und „The Future“

Gegen diverse Softwaresynthesizer dürfte der Perfourmer gute Karten haben, selbst nach schütteln (ohne zu rühren).
Der Klang ist leider-gottseidank (bitte entsprechend orientieren) noch jedem Weichflöter erhaben. Die Filter resonieren schöner als die Vögel auf realanalogen und virtellen Bäumen. Noch netter wird dies, wenn FM und Filter zusammenspielen dürfen, denn dies dürften alle Analogkenner und werdende Analogiker schnell erkennen: Es ist nunmal immernoch ein Unterschied hörbar. Gerade bei FM kommt dies in Verbindung mit den Filtern bei höheren Resonanzen gut zum Vorschein, was Digitalalgorithmen noch nicht können. Wer sich vorher an Planeten wie Jupiter 4 und anderen erfreuen konnte, wird es verstehen.

„Softwarebevorzugern“ ist anzuraten, einmal hineinzuhören, man will nichts schlecht machen, aber sollte man Ohren haben sind diese in den Betriebszustand zu versetzen und einem Vergleich auszusetzen.

Sicher ist auch interessant, die Arbeit am DX7 oder ähnlichem Klangwerk einmal einen analogen Vertreter auf den Hals zu schicken. Oder friedlicher: zur Unterstützung zurseite zu stellen. Weniger wie Westerwelle und Möllemann.
Warum nur dies Alles? Es macht den berühmten Tupfer auf dem „i“.
Ein anderes Verhalten, selbst wenn man dem Perfourmer 2×2 Synthesizer oder gar 4 gleichzeitig abverlangen mag, kann das gewisse Etwas in der Musik bringen, die man dann ganz altmodisch erschrauben kann.
Falls jemand im glücklichen Besitz zweier derer Silbersynthetikstationen sein kann:
Hier wären per Patchkabel (Insertkabel wäre richtiger) ein wirklich vielstimmiges oder sehr komplexes Ergebnis machbar. Letzteres wäre meine Empfehlung. Oder aber schöne Sweeps à la Oberheim 4voice mit vielen Stimmen. (Achtung: Der 4voice klingt natürlich anders als der Perfourmer mit seinem „Moogkaskadenfilter“! Nur um Fehlinterpretationen entgegenzuwirken).

Normal empfehle ich ungern zwei Viecher derselben Gattung in den Stall zu holen, hier aber sollte man wie beim EMS VCS3 / AKS durchaus an einen weiteren denken. Eher wegen der weiteren Möglichkeiten der Verschaltung, als der gnadenlosen Mehrstimmigkeit. Das sollte der zukunftsbewusste Geldbeutelbenutzer aber mit sich selber ausmachen.

Das Interessante ist die reduzierte aber dennoch sehr erweiterbare, fast modulare Aufbauweise. Der Rest ist die Phantasie desjenigen, der grade HIER sein Auge zwecks sinngehaltscannings entlanglaufen lässt. Du!

Ergebenst,
der Moogulator, heute mal ohne Räder und keiner weis warum.

Mehr Info auf der Werkspage: www.vermona.com
und mehr Klänge und Basisinfo auf: www.sequencer.de

The incredible Punktesystem, the so called Plus-Minuskasten to the beloved Käuferschicht lautet diesmal:

+++ Klang / insbesondere auch der Filter und Justage der Cut/Reso-Parameter
(grosser Regelbereich nahe Selbstoszillation!)
+++ modulare Denkweise und Konzept / Skalierbar
++ LFO Geschwindigkeit geht recht weit in den Audiobereich, interessant auch
(nicht nur) für FM.
-/+ Knöpfe recht eng aneinander, dafür sehr mobil.
— Keine Midimodulationen, Speicher oder Anschlagdynamik, nur Noten. Keine analogen CV Spannungen zum kontrollieren der Bausteine.
– LFO nicht alternativ nutzbar, wenn FM aktiviert ist im jeweiligen Synthesizer für VCF und VCO.

Preis liegt bei 949 Euro.
geschrieben für amazona – alle tests… hier
the price / der preis: 949,00 euro
vermona perfourmer synthesizer
aufs bild klicken zum vergrössern!!!

 Vermona Synth overview..

Vermona Cross Filter / re-tube-verb

new: tube reverb: retubeverb
 

Review DAF / PH16 and action filter / cross filter.. Ansehen / Read..

vermona action / crossfilter , looks nice, huh??
– seems they jump on the wooden side panels.. euuhm.. bus..
cool for performance.. video available sooner or later here.. ;) action filter is the same in a 19″ 1unit rack
vermona cross filter
click image above to enlarge.. vermona crossfilter..

der actionfilter.. the rack version..


Vermona Synth overview..

Vermona DAF / PH16 filter & phaser

Review DAF 1 / PH 16 filter & phaser by Vermona

Vermona DAF-1 Filter und PH16 Phaser
das
vermona action filter von vermona ist diesem nicht unähnlich, es ist nur ein bisschen reduzierter, sollte in vielen fällen auch darauf passen:
vermona DAF filter - phaser ph16

achso, DAF hat nichts mit der Band DAF “verschwende deine jugend” zu tun,die haben einen ARP Odyssey und Korg MS20 benutzt ;)
By: Moogulator

Audiodemoszuerst das Original.. (Fette Obertonreiche Wellenform mit etwas Rauschen)
…danach: nurnoch Filter/Phaser..Hear the original first (rich waveforms with noise) then
..the filter/phaser!! the Filter is the one used in the Mephisto Synth.
info: www.vermona.de
DAF1 filterFilter ->hören (mp3) LISTEN!! here 
PH16 phaserPhaser ->hören (mp3) LISTEN!!hereinterview mit VERMONA/Portrait

Vermona Synth overview..

Vermona DAF1 / PH16

Bei diesen beiden Modulen handelt es sich nicht einen völlig unbekannten, sondern einen schon oft in der Presse umhergeisternden Hersteller, nur das dieser bisher so noch nicht bei „uns“ aufgetaucht ist..
Der DAF-1 ist nämlich nichts anderes als die Filter die uns auch im sagenumwobenen Mephisto schon aufgefallen sind.. auch die metallisch glänzenden Knöpfe finden bei diesen optisch sehr ähnlichen Filtermodulen wieder Verwendung, natürlich nicht motorisiert ;-)

Also eine prima Gelegenheit die Filter des Mephisto und ein neues Produkt in einem zu testen (zumal der Mephisto ja nun immer noch nicht erhältlich ist..)

Zucht und Hege: Der Aufbau des DAF-1 Filters

Es gibt generell zwei Filter im DAF, die als Hochpass oder Tiefpass fungieren können und eine Flankensteilheit von 24dB/Okt. Haben. Natürlich haben diese beiden Filtertüten auch Resonanz, die wie es wohl auch zu erwarten war beide bis zur Selbstoszillation getrieben werden können.

Die beiden, schön beknopften, Filter haben in ihrer Nachbarschaft einen Schalter der die Betriebsart und Verschaltung bestimmt:
vermona DAF1 filter
Dabei gibt es die Modi Band, Parallel, Notch und Serial.

Richtig vermutet, es gibt hier eine Stellung, in der der erste Filter ein Hochpass, der zweite ein Tiefpass ist (immer mit 24dB/Okt.) wobei immer im, übrigens sehr gut und leicht verständlichen, Manual auf die „sehr geringe“ Resonanz des Hochpasses hingewiesen wird, was aber keinesfalls heissen soll, das es nicht gut klingt und „sehr gering“ doch etwas untertrieben ist.. so sind sie die Vermona / HDB – Macher.
Die Stellung des Schalter ist natürlich „Band“ und begrenz die oberen und unteren Frequenzen.
Das Gegenstück dazu, der Notch – Modus hingegen nimmt aus dem Bereich zwischen den beiden Eckfrequenzen heraus, nur wenn sie sich überlappen gibt es eine kleine Betonung auf genau diese Stelle zwischen den beiden Filtern, da sich die beiden Pegel dort aufaddieren.
Obwohl das andere Notches auch tun, wird es in dieser Anleitung sogar erwähnt.
Auch hier ist der Hochpass, diesmal auf dem Filter 2, „sehr gering“ in seiner Resonanz.. aber auch hier wieder gilt schon gesagtes.. es ist nur so das es jedesmal auch erwähnt wird..
Jetzt kommen wir zu den beiden Verschaltungsmodi Serial und Parrallel:
Der serielle Modus schaltet zwei Tiefpässe in Reihe, wobei dann ein echter analoger 48dB Tiefpass mit einem Cutoffregler für beide Filter.. aber die Resonanz kann weiterhin getrennt geregelt werden.. Glücklicherweise ist es aber so, dass Modulationen der einzelnen Cutoffregler dennoch möglich sind und somit quasi die Flankensteilheit zwischen 24dB und 48dB regelbar machen. Dazu aber später mehr..
Denn es fehlt noch der Parallelmode, der die beiden Tiefpässe gleichzeitig durchlässt und somit einen Tiefpass mit zwei Resonanzbuckeln (Betonung um die beiden Cutoff-Frequenzen) ermöglicht.

Modulation bitte!
vermona DAF1 filter / phaser ph16
Damit die beiden Filter in diesem, übrigens in stereo ausgelegtem (natürlich auch Mono nutzbarem) Gerät Spass machen gibt es 3 Modulationsmöglichkeiten:
-Den LFO
-Die Steuerspannung
-Den Enelope Follower (alternativ)

Der LFO

Der Schwabbelmeister lässt sich zum durchkneten einer der beiden Cutoff-Frequenzen, beiden zusammen oder einer gegenphasigen Modulation überreden. Letzere hat also dann den einen Filter geöffnet wenn der andere gerade geschlossen ist.
Die Wellenform ist dabei immer Dreieck und lässt sich von 0.05Hz bis 25Hz regeln, wobei ich mir in beiden Bereichen etwas mehr Luft gewünscht hätte, aber diesen Fehler hat sogar der Alesis Andromeda oder der Oberheim Xpander, ist somit offenbar in guter Gesellschaft, aber ein wenig schneller wäre, nach wie vor, sehr sehr sehr sinnvoll.

Wie beim LFO kann auch bei der CV/Pedal Sektion die Intensität geregelt werden, dieser dient zum Einsatz des DAF-1 zusammen mit einem Modularsystem oder Fusspedals und kann mit einer Steuerspannung von aussen beeinflusst werden. Wenn diese aber nicht anliegt regelt man hier den Enevelope Follower, der dem anliegenden Signal Amplitudenmässig folgt.
Diese Möglichkeit ist allerdings Alternativ, nicht gleichzeitig!

DAF der das?
Der Envelope Follower dürfte im Standalonebetrieb das interessanteste Mittel sein einem Drumloop oder einer rhythmischen Audioquelle mächtig auf den Pelz zu rücken und dann kann man auch sehr schön den Mussolini tanzen oder seine Jugend daran verschwenden (das musste jetzt leider sein, wenn ein Gerät schon DAF heisst, für die dies nicht wissen sei dieser kleine Einwurf als Ignoriermarke emfohlen und ein stöbern in den frühen 80ern empfohlen).

Und jetzt alleeeee

Das Gesamtbild dieses Filters ist aufgrund der wirklich guten Qualität der Filter sehr gut. Sie klingen schön voll warm und analog aber auch anders als Moog oder Oberheim (etc..) und lassen somit die Filtersektion des noch kommenden Mephisto aus gleichem Hause (siehe www.vermona.de) in gutem farbigem Licht glänzen! (hint hint!!)

Nun aber der zweite im Bunde, der PHASER PH16

Auch wenn er hier an zweiter Stelle antritt ist er noch lange nicht zweitrangig..
Er ist nämlich ein exakt nach dem DAF-1 Muster aufgebauter analoger Phaser dessen Klang mich wie schon mindestens so beeindruckt hat wie dieser.. Ja ich nehme jetzt schon den Wind aus meinen schreibtechnischen Segeln, da ich das einfach wirklich denke nachdem ich einen ganzen Abend lang dem PH16 einfach nur einen Oszillator aus einem analogen Synthesizer zu fressen gegeben habe..

Schalten und Walten

Wie gesagt, bis auf die Phasersektion selber ist der PH16 ein Clone, auch äusserlich.. aber die Modi unterscheiden sich natürlich, denn an die Stelle der Cutoff-Regler sind jetzt natürlich Phasenlageregler („Phase 1“ und „Phase 2“) und Feedback (1 und 2) gekommen. Dabei ist, für das Nutzen und nicht auf „töten“ eingestellte Leser gesagt: Feedback regelt die Rückkopplung und somit die „stärke“ des Phaseneffektes, welcher nichts anderes als ein Kammfilter ist, dessen Zackenanzahl („wie viele Löcher haut mir der Phser in den Käse (das Frequenzband)“) durch die Anzahl der Phaserstufen angegeben werden. Derer gibt es minimal 4 und maximal 12 im PH16. Die Lage des „Kamms“ kann man mit besagtem Phasenregler bestimmen.

Es gibt nun für den Phaser einige Varianten:
4, 6 oder 8 Kerben im Phasekamm und alle sind parallel geschaltet (also jede einzeln und nachher wieder zusammengemischt)
und:
8,12 oder 16 Kerben im Frequenzband, die seriell, also alle hintereinandergeschaltet, ein herrliches Phasenauslöschfest feiern ;-)

Die parallelen Verschaltungen sind hierbei als Stereovariante erhältlich denn wie der DAF1 ist auch der PH16 stereo. Also verdoppeln sich die Kerben der Monovariante (serielle Betriebsart!) dadurch auch!

Der CV/Pedal-Eingang kann beim Phaser übrigens auch die Geschwindigkeit desselben modulieren sowie die Intensität.. also wie im richtigen Leben kann der Fussschweller die Phasergeschwindigkeit modulieren..
vermona DAF1 filter
Für beide Geräte habe ich wieder ein Audiofiles erstellt die es, wie immer, auf www.sequencer.de zu hören gibt. Dabei dient ein analoger Oszillator als Klangquelle (zu Anfang jeweils das Original.. zeigt somit auch den Envelope Follower), beim Phaser ist es auch recht interessant wenn man (weisses) Rauschen dazugibt da so alle vorkommenden Frequenzen hörbar sind und man sehr schön hören kann was das gute Stück mit ihnen anstellt.
Das alles passiert analog und rauscharm und als Integration in ein Modularsystem fänd’ ich diese beiden Geräte wirklich prima um eine andere Charakteristik als die bekannten mit im Bunde zu haben..

Ein Fazit? Das steht ja schon zu Beginn oder? Aber noch mal langsam:

Der ehemalige VEB und seine Wunderwerke VerMona und Lisa (nicht das das einer glaubt, sie heissen immernoch ph16 und daf1) hat sich wirklich mit zwei wirklich gut klingenden und auch aussehenden (edle blaue seeehr kleine 19“ Geräte mit 1 HE und metallisch / chrommässig-Harley-esque glänzenden Knöpfen) deutlich hervorgetan. Wenn das so bleibt dann könnte ich mich nur wundern wenn das nicht zum Erfolg führen MUSS!!
Dem kommenden Mephisto kann ich dann schon mal einen interessanten Start attestieren, wenn man sich den unsinn mit den Motorfadern noch mal überlegt hat auch er einen verdient guten Start, wenn auch sehr verzögert (er ist ja schon eine Weile angekündigt)

Achja? Das klingt so schön positiv? Ist es auch.. ich habe kein Bestechungsgeld oder so was bekommen.. schade nur das dann bald wieder die heimreise angesagt ist für die zwei „ex-Zonis“.. besonders den Phaser könnt ich mir doch seehr gut an meinem Synth. vorstell..*twack*

Es grüsst
Der Moogulator (von der Phasenfeuerwehr)

Vermona Synth overview..

Vermona Mephisto – bilingual (english/deutsch) info

so far.. heres a pic of the MEPHISTO.. :
it will not be released..

Vermona Synth overview..
mephisto
click to enlarge!!!

Der mephisto wird NICHT gebaut werden.. aber vermona arbeiten sicher an einem anderen polysynth..! unklar wann und wo.. aber mephisto ist definitiv gekippt & gecancelled!

Vermona MEPHISTO: Klangerzeugung ist vollanalog, 3 diskret “IC-frei” aufgebaute Sägezahn-Oszillatoren sorgen für fetten Klang. Für den verstimmungsfreien Betriebgibt es DSPs im Mephisto, sie geben eine Sinusschwingung aus, die zu einem Impuls geformt wird, und dieser wiederum synchronisiert das Rücksetzen des vom VCO generierten Sägezahns.
Filtersektion: besteht aus zwei unabhängigen 24dB-Multimodefiltern wie im DAF1 Filtermodul von Vermona, die in verschiedenen Varianten miteinander verknüpft werden können (info/test/audio höre/siehe DAF1 site..). 2 frei zuweisbare ADSR- und eine Start/Attack/Decay-ENV, zwei LFOs und 3 Steuereingänge sorgen für die Modulation. Es gibt einen Rauschgenerator mit Rosa und Weißem Rauschen, Ringmodulator, OSC-Sync, FM und mehr…
Naja und die geplanten Motorknöpfe.. evlt auch ohne.. malsehn.. info gibts bei HDB elektronik und vermona.de (greets an Lutz!!)

interview VERMONA/Portrait

links: vermona.de (private site!! aber seeht gut und umfangreich!!)
the manufacturers are: die Hersteller sind aber HDB Audio!!
die offizielle m.a.r.s site ist/the official MARS site is hier/here
the “little sister” is a 2 VCO synth by vermona ,too
(and not the official name ;-) its M.A.R.S: Monophonic Analog Rack Synthesizer)
its a monophnoc 2 OSCs/2 Suboscs (per osc) synth with ringmod, 2 CCs for Cutoff and LFO Speed (great huh!!?)..
the LFO can go up to 100hz.. maybe it will be more (!!) and its shape will be variable..
its ENV will be 1ms to 1min (2 ENVs ADSR)
Filter is a 24dB LPF (DAF1-type..)
the LFOs shape can be formed tri->saw-saw up-sine-rect… with tunable symmetry..
noise and ringmod
separate glide per OSC.
all CCable!!

so what you get is 2 OSCs plus 4 SUBoscs.. why? and how?
you
can use the saw,12.5% pulse, rectangular (50% duty cycle) at 4′,8′ or 16′, if you want you CAN add another OSC one octave below and another one below that (all rectangular)
so thats why it is 2 SubOSCs per VCO!
at least this can sound like having 3+3=6 OSCs!!
the LFOs and ENVs will be quite fast: 1ms! shortest on the ENVs, also the LFOs will go far up into the sonic audio area..
and every VCO can have its own Glissando (!!!)
The Envelopes can be triggered by an LFO and Resonance is also Modable..
Higher Resolution for Cutoff and LFO Speed (255 steps!!)
It will have Sync and Ringmod and see the LFOspeed as some sort of FM because it will be posiible to go up to 200Hz..maybe more.. wait a little moment..

Vermona Synth overview..