Category Archives: Sampler

Sampler – Digital Sampling Synthesizers

Zoom SampleTrak ST224 Sampler – Test

Zoom SampleTrak ST224 Sampler – By Moogulator

Sampler zum Mitnehmen!

Soll ich oder nicht? Pizza oder Döner? Nein, hier geht es darum, Samples zB für den Livegig mit dabei zu haben und ob das immer teuer sein muss, wenn man ein paar Loops oder ähnliches mit auf Achse nehmen will, aber vielleicht keine Lust oder Geld für einen Hardwaresampler hat. Das Samplertaxi.bringt einem dann vielleicht den ST224:

Software?

Ginge das nicht auch mit dem Computer? Eine berechtigte Frage. Hier einige Ideen,warum man vielleicht lieber zu Hardware greifen möchte:

1) Ein Powerbook (mac) oder PC Laptop kann man nicht unter 1100 Euro (zB Ibook im AppleStore, refurbished) bekommen. Dazu benötigt man dann noch etwas Software (idealerweise vielleicht Freeware).
2) Mäuse auf Bühnen nerven, besonders wenn der Bediener unter den Bühnen- und Clublampen ein bisschen transpiriert neigen Trackpads hin und wieder zum nicht-funktionieren. Ausserdem ist Software immer noch nicht so betriebssicher.
3) Ich habe für alles an Bedienelementen, speziell für meinen Zweck und in der Form,die ich haben möchte. Also Effekte per Drehregler und Samples per Pads erreichbar.
4) Die grundgefährliche böse Computerstrahlung, die uns alle vernich.. ehm, naha.. vielleicht eher die Robust-/Kompaktheit eines Gehäuses und dazu passende hapitsche Vorteile. (Man kanns anfassen).

Natürlich kann man hier unterschiedliche Gewichtungen geben. Bedienung und Preis dürften hier wohl aber sicher am meisten zählen.

The Volk, the machine and the Zielgruppe

GeZOOMt wird hier sicher klar auf den Einsteiger, den Gitarristen,der ein paar Loops braucht , den Clubber und DJ, der ein paar Samples einfliegen will. Ich würde hier auch Drummer sehen, die einfach ein paar Samples parat haben möchte, die er schnell konfigurieren kann und es ist hier egal ob Loop oder Drumsound, es sollte alles gehen.

2 Wichtige Fragen: Ja wo isser denn? und wo will er den hin?

Der ST224 ist ein grooveboxähnlich anmutendes Gerät mit 8 Gummipads für Samples, eigentlich bietet er derer 10, aber der Sinn dieser beiden ist ein anderer:
Eine der „Leertaste“ auf der Computertastatur nicht unähnliches breites Pad ist hier für das „festhalten“ von Loops und Effekten zuständig, also staatlich geprüfter und diplomierter Pad/Effekt-Festhalter, ein ehrenvoller Job für so ein Pad.
Das erwähnte zweite Pad dient dazu, angeschlossene Audioquellen für die Dauer des gedrückthaltens erklingen zu lassen. Auf Wunsch auch mit Effekt (die „Leertaste“). Also zum „gaten“ geeignet.

Der Samplewillige kann mittels dreier Banktaster die (3 x) 8 Pads mit Samples belegen. Für den ST224 sind aber mehr Samples machbar als Padbelegungen. Nutzbar sind aber dennoch nur jene Probanden, die einem Pad zugewiesen sind.
Damit sind es 48 Samples (3 Bänke a 8 Pads) insgesamt. Die kleinste Einheit für den Sequencer und für Klangänderungen ist ebenfalls das PAD. Sobald Änderungen gemacht werden, ändert sich dies damit natürlich auch für den Song.

„Klangveränderungen“ sind hier Start und Endpunkte des Samples, wobei man beim Aufnehmen von Hand nicht drum herum kommt diese zu justieren.
Beim Autosamplen kann man bei überschreiten eines Schwellwertes den Anfang als in-der-Regel brauchbar aufgenommen sehen, wenn es um Perkussives geht.

Neben dieser Selbstverständlichkeit kann man logischerweise auch Tuning, Panning, Rückwärtsabspielen etc. einstellen.

Bemerkenswert und sinnvoll ist das einstellbare Trigger/Gate-Verhalten:
Hier kann man padweise bestimmen, ob das Sample hier bei Wiederbespielung neugestartet werden soll, oder ob es solange ertönen soll,wie man das Pad gedrückt hält.
Anwendung gefällig? Kein Problem: Ein Drumloop könnte hier zB. erst neu ausgelöst werden, wenn er komplett durchlaufen (abgespielt) ist. Man könnte es nach Breakbeat/Drum’n’Bass-Manier aber auch „neu/nochmal triggern“, also neu starten, oder mittendrin anhalten. Meint: Solange Taste gedrück ertönt das Sample, bei loslassen: Stopp oder weiterspielen bis zu Ende. Optional von BEGINN an neu, bei spielen VOR Sampleende!

Noch ein Wort: Hier hat Zoom sich etwas schönes einfallen lassen: Man muss nämlich nicht mit den kleine Plus- und Minustasten herumdrücken, was für 3 Schaltzustände noch ok wäre, sondern kann mit dem Modulationrad bequem nach dem Samplestart oder dem Offset suchen.
Der Offset ist übrigens die Loop-Position, welche möglich machen das Sample in der Mitte zu starten und im Loop dennoch nach durchlauf vorne beginnen zu lassen. Musikalisch.

Damit zu dem,was in anderen Tests immer vorne steht

Alfredissimo! Knopftastersalat mit Leuchtdiodensauce – Das Äussere.

Es gibt neben den obligaten Ausgängen und Eingängen in Form zweier Klinkenbuchsen einen Smartcard-Schacht und eine Midi-in Buchse. Leider kein „out“ oder „thru“, womit das Benutzen als Master schon ausgeschlossen wird. Sei er Sklave für alle Zeiten.

Ein Auswahlregler für Effekte, einer für Effektparameter, Input und Lautstärke sowie ein Modulationsrad für Dateneingabe und Effekte.
Sonst noch zu sehen: Einfache „Taschenrechner-Tipptaster“, Gummitaster und natürlich die Pads. Netter Eindruck.
Denn man tau,nech..

Samplinge

Wie macht man nun ein „Audio-Sämpel“? Eines jener freundlichen Audio-Tierchen?
Das geht wirklich einfach: Record drücken und vielleicht dann mittels „Special“ Taster den Schwellenwert einstellen (aus, 1 oder 2 – sonst nicht näher definiert). Schon kann man Mikrophone oder Linesignale direkt in ein Sample verwandeln. Die Schwellwertaufnahme merkt sich der ST224, sodass man also auch fortan nurnoch record drücken muss, fertig.

Die fertigen possierlichen „Samplinge“ werden hier direkt im Speicher gehalten und können per Pad Assign Taste automatisch auf einen freien Schlacht-Platz: dem Pad zugewiesen. Alternativ per Antippen eines anderen Pads kann natürlich frei gewählt werden, wohin das gute Sample denn wandern soll. Es leuchtet eine LED, wo schon ein Sample ist. Also „schweine-einfach“, um noch ein Tier ins Spiel zu holen.
Man verzeihe mir den unveganen Schreibstil.

Geht es einfacher? Kaum noch! Man hätte vielleicht eine automatische Beschneidung einbauen können à la Emulator IV. Dies muss man dann doch noch per Ohr und unter zu Hilfenahme des Optimize-Tasters machen (Nichts anderes als Truncate!, das endgültige Beschneiden des Samples).

Auch das ReSamplen ist möglich! Es gibt für Samples in höchster Qualität (16bit per 18bit AD und DA bei 32kHz) 60 Sekunden Platz in Mono. Stereo (30 Sek.) ist natürlich machbar, wenn auch empfohlenerweise besser nur für Klänge,bei denen sich dies auch lohnt.
Für Lofi-Samples kann man noch alternativ 16khz oder gar 8khz wählen.

Clever und Smart

Ausser auf „analogem“ Wege kann man den SampleTrak auch per Smartcard mit Samples füttern.
Das verwendete System ist sehr einfach, übrigens entspricht das EXAKT dem der Korg Electribe S,wie auf www.sequencer.de unter Tricks beschrieben:

Man bereite die Samples im Computer vor und nenne sie 00.WAV bis 99.WAV oder 00.AIF bis 99.AIF. Ab damit in den für Mac und PC erhältlichen Cardleser (auch Kombinationen gibt es,welche auch andere Kartenformate „fressen“) und kopiere die Daten einfach per Drag and Drop rüber auf die Card (zumindest geht es so einfach am Mac). Das ist Alles!
Ein solcher Kartenleser kostet etwa 20-50 Euro, wenn es eine Kombi ist, lohnt sich das für Digitalkamerabesitzer ohnehin.Aha, dann liest und schreibt er also AIFF und WAV? Ja! Natürlich!
So kann man hin und auch zurück Daten austauschen. Allerdings kann man nicht, wie bei der oben erwähnten Electribe S, die Samples vorhören, sondern wird direkt gefragt auf welches Pad es denn soll nach gleichem Prinzip wie beim Samplen. Bei guter Organisation sollte dies aber auch machbar sein.

Bei meinen Versuchen klappten nur 4MB Smartcards! 64MB-Cards wurden nicht erkannt. Zwecks Geldsparen wird man daher wohl auch 4er-Cards nutzen müssen, schöne Grüße, Herr Eichel!

Die Smartcards sind übrigens jene, die sehr flach sind, wie eine Scheckkarte. Die Maße entsprechen sonst etwa einer Streichholzschachtel, und sind etwa zur Hälte mit goldenen Kontakten bestückt. Diese sind bei japanischen Firmen wie Roland/Boss, Yamaha (zB: RS7000) und Korg (zB: Electribe S) ebenfalls üblich und auch ich habe gute Erfahrung damit gemacht.

Auf dem Dachboden

Der ST224 hat eine besondere Speicheraufteilung. Hier gibt es den normalen Hauptspeicher (RAM) und einen Backupspeicher. Wenn man also fertig mit der Arbeit ist, sollte man den Hauptspeicher (geht verloren beim Ausschalten) in den Backupspeicher kopieren. Dieser ist nichts anderes als ein Flash-ROM, welches beim Neueinschalten geladen wird.
Dies ist sicher eine sinnvolle Lösung, denn das Arbeiten mit dem Gerät ist schnell, solange das Netzteil drinbleibt. Vorteil: FlashROMs sind nicht allzu schnell beim speichern und laden, damit verschafft man sich also Geschwindigkeit. Nur eben nie vergessen,DASS es so ist! Saven vergessen und gleich Daten weg!
Die Smartcards können komplette Sätze aber auch in „Files“ organisierte Speicherinhalte fassen. Also mehrere Speicherinhalte beherbergen.

Sequenzieren und Studieren

Der Sequencer ist ein sehr sehr einfach gestrickter Herr. Hier gibt es 8 Songs. Ein SONG ist aber hier dasselbe wie ein Pattern (!). Man nimmt auf in Realtime und stellt die Quantisierung und Länge ein. Fertig. Sehr einfach. Auch nicht schwer zu bedienen. Wenn mal etwas falsch eingespielt ist: einfach noch einmal spielen (mit entsprechender Lösch-Taste). Das ist sicher ganz lustig, aber nicht wirklich zeitgemäss,wenn man die DJ Zielgruppen anpeilt.

Songs sind maxmimale 300 Takte Lang (wird inklusive Beat angezeigt). 5000 Noten-Events sind das Gesamtmaximum bei 24 Clicks pro Viertel Auflösung. Quantisierung lässt sich auch nachträglich nutzen,wenn man mag und ist nichtdestruktiv, man kann also auch wieder „entquantisieren“. Also das Graderücken wieder strubbelig machen,wie es einst war.
Das Interessante daran ist aber die Playlist: Hier kann man die maximal 8 Songs per Pad einfach abfahren! Stefan Raab hätte sicher viel Freunde daran.

Der Sourcetaster wird aber nicht mit aufgezeichnet! Er dient der Liveperformance „Marke Durchzug“ mit oder ohne Effekt, womit wir bei ebendiesen angekommen sind:

Effekthaschereien

Aus Hanf sind sie nicht, die Effekte. Und in der Pfeife rauchen braucht man sie auch nicht. Es gibt hier eine gute Auswahl an brauchbaren Effekten von Reverb und Delay bis Vinylknistern. Gut ist das Parametereinstellen, denn hier kann man vom dumpfen Knistern bis Hi-End das Knistern ein- und ausblenden. So natürlich auch bei allen anderen Effekten: Hallanteil und Länge, Filterparamter von High oder Lowpassfilter mit Resonanz etc.
Da man ohne weiteres auch externe Signale mit Effekt belegen kann, ist der Zoom so nebenbei auch ein „Effektgerät“.

Das Verteilen der Effekte läuft ebenfalls einfach: Pad Enable bei den Effekten drücken und die entsprechenden Pads wählen. Das Umschalten geschieht mit dem oben beschriebenen Looptaster („Leertaste“). Ansonsten ist der Effekt eingeschaltet, solange man den Effekttaster hält.

Die Qualität ist erstaunlich bis normalgut. Sicherlich ist der Reverb keine Oberklasse, aber Zooms Effektgeräte haben sicher dazu beigetragen,dass man sie nun hier wiederfindet (Zooms ZFX2 DSP ist Hardwaregrundlage).

Unter den Effekten finden sich auch Timestretching, Flanger, Phaser, Chorus, Compressor, Delay, EQ etc. Sie lassen sich auch zum MIDI-Tempo synchronisieren, denn sie haben getrennte Einstellungen (in BPM) und können mittels Knopf in Einklang gebracht werden. Übrigens kann man Tempi einfach eintappen. Also Philosophisch wasserdicht: Einfach und gut.

Sync Sync, Brüderlein Sync

Eine kleine Spezialität ist das synchronisieren von Loops. Hier kann der ST224 ein passendes Sample generieren, welches dann per Timestretch angepasst wird oder er passt die Tonhöhe des Zielsamples an, welches dann ebenfalls zeitlich wieder passt.
Hier kann man also mit einfachsten Mitteln ein „Master“-Sample auswählen und dessen Tempo/Länge einem anderen Sample aufzwingen.

Dabei hat man es so ausgeführt, dass man nicht lange nachdenken muss oder wild herumrechnen müsse. Es empfiehlt sich aber die Re-Sample-Methode zu nutzen, um mehr als 2 Samples aufeinander anzupassen, für „mal eben“ ist die Pitchmethode sicher aber schon nutzbar, wenn hier Micky Maus vielleicht auch gut sein kann. LoFi ist ja „in“.

Verarbeitung

Das Gerät selber ist aus stabilem Kunststoff, Volksmund „Plastik“, der Bodenteil aus Metall, hier gibt es also keine Probleme. Das Netzteil, eins der allseits „geliebten“ Wandadapter, war bei meinem Testgerät leider schon unbrauchbar mit eingebrochenem Inneren. Evtl ein Einzelfall, dennoch nicht die richtige Antwort auf die Managertrainerfrage: Naaa, wieeee macht ein Löwe? Die Drehknöpfe machen einen eher wackeligen Eindruck, vorallem das Modulationsrad für die Dateneingabe und Effekte. Tolle Idee, aber ein bisschen wackelig. Bei den anderen Drehreglern kommt man mit dem Gebotenen aus, wenn man damit normal umgeht. Die Pads sind spielbar, aber beim bespielen sollte man schon ein bisschen heftiger anschlagen, um auch wirklich einen Trigger auszulösen.

RTFM

Übrigens ist das Vier-Sprachen-Manual wirklich für Jeden geschrieben. Hier werden auch Einsteiger leicht verstehen. Wenig Fachbegriffe. Und wenn, werden sie genau erklärt. Für Fortgeschrittene wäre eine Schnellübersicht gut gewesen. Denke aber, der Kompromiss angesichts der Zielgruppe ist gut gewählt.

Kombiniere..

Das Zoomgerät dürfte hier klar bewiesen haben, es geht auch preiswert, wenn man Samples nutzen möchte. Dabei würde ich vor allem Drummern dieses Gerät nahe legen, denn die MIDI-Implementation ist einfach so geregelt,dass man jedem Pad einen festen Notenwert zugewiesen hat. Man erhält also pro Taste ein Sample. Das sollte aber für die meisten Anwendungen reichen. Ein Verteilen verschiedener Tonhöhen ist natürlich auch möglich, da man ja auch ein Sample auf zwei Pads legen kann, aber ist eher eine „Hilfskonstruktion“.

Schade ist sicher, dass man auf Midi-out und -through verzichtet hat und beim Sequencer sicher keine Grooveboxqualitäten findet.

Mittels eines Step/Lauflichtsequencers a la MC505 oder Electribe könnte man hier aber einfach Samples und Loops zum vorhandenen Set hinzufügen. Aber keiner hätte etwas gegen einen vollwertigen Sampler gehabt und würde die Anzahl der Geräte reduzieren.

Für Stefan Raab Freunde wäre es ebenfalls sehr einfach, einige Samples einzufliegen in einer Radio oder TV Show! Das ist beim Betrieb und Konzept auch klar das Ziel: Schnell ein Loop oder Sample einfliegen, wobei die „Playlist“ behilflich sein kann.

Ich finde die Zusammenarbeit mit einem Mac oder PC einfach und gut gelöst, wenn auch das Problem mit den 64MB Cards einwenig unangenehm ist.

Alles in allem wiederhole ich mein Urteil: philosophisch wasserdicht. Sequencer hätte aber ein bisschen komplexer sein können. Daher eher Drummer, Hilfs-Klangerzeuger für Grooveboxen und Radiomoderatoren sind damit die richtigen Kunden.

Tschüsskes , Euer Moogulator

+++ einfache / schnelle Bedienung
+ günstig
+ Smartcardintegration als Schnittstelle zum Computer, Plattformübergreifend
++ Effekte und Externes Signalbeartbeiten, Playlists sowie Autosyncfunktion!
— Kein Midi out, thru
— Sequencer eher rudimentär
– Verarbeitung der Tasten und Regler und vor allem des Netzteils

Info: http://www.samsontech.com/products/productpage.cfm?prodID=178&brandID=4

Es gibt Angebote mit dem Programm Acid im Bundle (PC only), welches eine interessante Kombination darstellt bei etwa 380€. Solang man keinen Mac hat.. Sonst ist angeraten, den ST224 so zu kaufen,wie er ist.

Hardware Sampler aus Klangdesign-Sicht

HARDWARE SAMPLER für Klangdesigner..

Nachtrag 2008: Mittlerweile gibt es keine Sampler mehr, die auch so bezeichnet sind. Es gibt aber einige Synthesizer wie den VSynth und natürlich Grooveboxen, die Samples abspielen. Auch jeder aktuelle Workstation von Yamaha Motif über Rolands Fantom, Alesis Fusion bis zu Korgs M3 können alle mit Samples umgehen.

NACHTRAG 2005: soo, in diesem Jahr hat Akai den letzten reinen Hardwaresampler, den Z8 vom Markt genommen, damit ist diese Sektion “historisch” und soll nurnoch beleuchten,was es “mal so gab”… heute wird zumeist mit dem Computer gesampled oder mit einem Synthesizer, der “auch samplen kann” , meisst Workstations oder Sampleversurtomaten wie der V-Synth.. und natürlich Grooveboxen mit SampleRAM..

________
SAMPLER in hardware ,sampler in synthesizern? grooveboxen? sampler in sequencern? audiostream als samplerersatz? hier eine sicht aus dem ausgehenden jahrtausend und die zukunft der reinen hardwaresampler—

imo ist ein GUTER sampler, wenn er gute klangqualität hat, eine vernünftige FX und filtersektion. zusammengenommen eine gute klangmaschine.

es fing mit eher rudimentären geräten wie dem akai s612 an, der ansich nix kann und mit samplezeit für alle samples bei guten 1.2secs leben musste.. nur eins: schieberegler als start und endpunkteinstellung. das gabs dann nicht mehr oft..
akai s612<– schwach zu sehen:
die beiden regler für sample start/endpunkt
nur deshalb zeig ich ihne hier, ansonsten ist er heute eher wenig gewinnbringend, da er spezielle 2.8″ disketten nutzt (externes laufwerk!, nochmal ein 2HE rack..) konnte mittels eines kabels mit den akai samplern aber in die vx90 tonerzeugung eingespeist werden.. und DANN ist es doch wieder ganz nett… soll nur mal erwähnt sein.

eher umständlich zu bedienen, die S1000, s3000 serie, hier der s3200.. hatte aber schon eine modmatrix.. deutlicher schub in sachen synthese im vergleich zum etwas verkalkten s1000 ;)
akai s3200 sampler
S3200 pic thanks to plasmatron

mit usb: der Z8 von akai.. und endlich nicht mehr so langweilig wie die vielen vorgänger..
akai z8
pic thanks to plasmatron

nach megateuren maschinen wie emulator 1 und 2 (beide 8bit und 5stellig im preis) waren dann die ersten bezahlbaren schon akais s-serie und ensoniq mirage (auch 8bit). endlich konnte man für einen “normalen” preis samplen: preise von 3500DM bis 10000DM für mirage und s1000.. der s1000 war aber trotz seines erfolges ansich nicht sehr reich an möglichkeiten..

beispiele willst du sicher: die emulator serie ab II und emax sind zB gute filter-monster, die FX sektion ist eher mässig (E IV),aber dafürf haben die neueren (E IV,esi4000,E64 etc..) spannende filter und man kann ne menge damit anstellen.

mehr zu EMU hier!!

emu emulator IV sampler
vergleich sampling /wavetables / aus meinem synthdiplom audio von 1993/97
Track 26: “Micky-Maus Effekt”
a: verschiedene Tonhöhen aus dem Microwave
b: dito, gesamplet mit dem Emulator IV
c: dito, gesamplet mit dem ASR-10
– Track 27: dito, mit anderem Wavetable
Abhilfe bei den Samplern wäre: mehrere Samples (Multisample) benutzen!

Hi End Sampling:
Track
32: Sounds aus meim damaligen Emulator IV – diese kann man mit dem digitalen Algorithmus “transform multiplication” miteinander “verschmurgeln” lassen, faktisch ein “morphing” zweier klänge!
Hierzu wurden verwendet:
a: Bremsenquietschen & Streicher
b: meine Stimme & chin. Becken / Gongs
Mit den mehrpoligen “Z-plane”-Filtern wurden diese Sounds noch etwas verfeinert.
– Track 02: Sampling
a: scheinbar “endloser” Klang aus dem Emulator IV (geloopt)
b: einige geänderte Schlagzeugsamples (Emulator IV) mit anschließendem
gelooptem “Metallsample” (Ensoniq ASR-10). Die Looplänge wird moduliert
(verkürzt), bis sie gleich “0” ist.
c: ein bearbeitetes Sample mit subtraktiver (Bandpaß-)
Synthesizernachbearbeitung (Emulator IV)
mehr zu EMU hier!!

die kurzweil sampler k2000 und k2500,k2600 sind ebenfalls klangbastler geräte mit einigen ROMklängen (bei emu heisst das pendant e-synth und entspricht den emulator IV maschinen), hier gibts eine flexible synthesestruktur,anders als bei emu aber sehr flexibel. filter sind auch ok.. emu etwas vielseitiger bez. filter.

ensoniq asr10: bietet keine resonanz im filter, dafür einen absolut genialen FX prozessor,welche zusammen mit den prosoniq effekten und denen von waveboy sehr interessante dinge (in realtime) zulässt. geniale loopmodi und transwaves und loopmodulationen sind hier möglich!! transwaves sind quasi kurze loops,die man per loopmodulation als synthesedbasis nutzen kann.. ein bisschen erinnert das an wavetables.. diese technik ist auch im ensoniq fizmo vorhanden.
es gibt auch ensoniq-sites ,die sich mit transwaves beschäftigen.. zB bei chickensys, ebi denen es auch div. software gibt:
http://www.planet-groove.com/ensoniq/fizmorack.html
und noch besser:
http://www.chickensys.com/asrx/kb/002.html

der ensoniq eps 16 plus (EPS 16+)
ensoniq eps16 plus
das sind imo die interessantesten.. weniger spannend sind akai ,weil filter nicht so wahnsinnig super klingen , dennoch kann man ab S3000 (rudimentäre aber brauchbare synthesizersektion, filter mässig), besser aber ab S5000/6000er serie (bugs! aber synthesizersektion brauchbarer, filter immernoch etwas “platikhaft”..) schon einiges tun.. vorteil: grosser speicher und damals kompatibel zu dem ganzen s1000 sample-CD-schlonz ;)
akai S5000 sampler
die Z serie ist nicht übel.. und bietet als einzige usb, und eine komplette synthesizersektion zum “bearbeiten” der samples – klanglich sind selbst ältere Akais gut,aber eher reine “abspielgeräte”, bei der der Z-serie findet sich das flaggschiff wieder, die mpc4000 ist im übrigen mit dem kleinsten Z4 genannten sampler identisch, nur natürlich mit pads,sequencer und co, nicht billig nachfolger der Akai mpc2000 und mpc2000xl, die aber nur einen 12dB/okt lowpassfilter bietet und FX sind extra, gut zum performen, aber nichts besonderes zum klangschrauben, keine optimale anbindung an computer, geht – ist aber mühsam … akais mpc serie (aktuell mpc1000) sind im wesentlichen von roger linn entwickelt..
mehr über Akai

ein paar infos und hilfsprogramme für akai sampler

für sampler oder synthesizer mit grossem display: hier kann ausgetauscht werden bei erblindung: siehe hier unter EL-Folien!

auch interessant ist der eigentliche synthesizer vsynth (v-synth) von roland
v-synth

er bietet eine zwar nicht modulare (wie die anderen sampler auch) aber doch recht flexible “filter” sektion. man kann 2 bereiche mit COSM ereignissen belegen: hier gibt es resonatoren,sidebandfilter,multimodefilter (lpf,hpf,notch,bpf),verzerrung und mehr..
der clou ist natürlich: eigene und interne samples (per usb austauschbar!!) können mittels variphrase in beliebiger schnelligkeit abgespielt werden, auch rückwärts, so kann man ganz langsam durchfahren und damit “wavetable”-ähnliche klänge erzeugen (siehe ppg und waldorf micro/wave serie), oder auch damit “performen”. auch die formanten kann man einstellen und modulieren, damit gibt es keinen “mickey mouse” effekt. man kann also ein sample auch 3 oktaven oberhalb oder unterhalb des originals spielen,ohne den “plattenspieler zu schnell” effekt zu bekommen: es kann also auf wunsch, dieselbe länge geben. das ist erfrischend neuartig “new school”.

dieses prinzip ist,ohne die COSM filter, auch im VP9000 zu finden (6sitimmig) mehr über roland?

aber zurück zu klassischen samplern: die roland sampler S750 und Roland S770 sind die einzigen,die ihre samples auch mit einer art crossmodulation/fm verbinden konnten. der monitoranschluss war ebenso exotisch,wenn auch die auflösung eher der eines c64 heimcomputers glich, so war es doch eine hilfe,denn computer waren zu der zeit noch nicht so selbstverständlich mit im set als samplebearbeiter.. auch die filter der roland sampler sind zu gebrauchen. neuere JV synthesizer (5080) können übrigens ebenfalls eigene samples verstehen,so wie aktuellere workstations wie korgs triton, yamha motif ES und roland fantom (neuere versionen). auch ist usb als schnittstelle hier üblicher und damit das handling schon sehr viel einfacher als bei den SCSI kisten.

sicher ist das thema hardwaresampler nicht mehr sooo “in” und auch nicht mehr so aktuell.
dennoch haben sie mal eine renaissance gehabt als “lofi” effekt oder wegen des effektprozessors mit ungewöhnlichen möglichkeiten (ensoniq ASR10 / ensoniq EPS16+ mit waveboy oder prosoniq effekten)

emu ist immer stark bei den filtern gewesen, also bei der emulator serie,die bis zum emulator III und beim emax 1 noch analog waren und ihren charme hatten. auch waren sie die ersten convolver,also zusammenmoprhen zweier klänge “zB eine kompi aus snare und elefant?”? hiess dort transform multiplication.. macht heute eine software wie “morph” von prosoniq im rechner.

überhaupt: sampler sind ansich umständlich zu bedienen, trotz oder wegen der netten modulationsmatrix der emu eIV und emulator 4 nachkommen und interessanter filter hat nun software ähnliche möglichkeiten bei nutzung eines monitors und das ist beim samplebearbeiten schon hilfreich.. daher können heute nur diese argumente für hardware sprechen:

-man will seinen rechner immernoch nicht damit belasten?
-live traut man dem rechner noch nicht so?
-man will die FX und lofi möglichkeiten?
-ein mapping im ASR10 ist schnell erstellt.. (dieses argument fällt bei vielen hardwaresampler sonst eher schlecht aus. allerdings ist das mapping im exs24 von emagic neben der hervorragenden bedienobfläche allerdings unter aller sau (sorry,aber so ist es!). da ist dann schon eher kontakt (NI) hier angenehmer.. und kann auch ne menge..

es gibt für komplexe sounds Native Instruments Kontakt, für einfache Sachen Halion oder EXS24 von Apple (Emagic).. oder kleinere Varianten wie Intakt und Kompakt (NI) für Loops, bzw. kleinere Version.. und massig kleine Tools.. für Drums gibts natürlich Battery und ähnliches..

es ist schwer zu sagen, denn es spricht eher noch einiges dagegen/also für computer:
SCSI und co sind outdated, man will heute mit firewire oder wenigstens usb arbeiten,das bieten nur wenige sampler und sampleverarbeitenden synthesizern, DIESE sind aber ein geheimtip.. es ist einfach so: einen reinen sampler wird es wohl bald kaum noch geben.. ausser: einer mit sequencer. also eine groovebox mit guten performancemöglichkeiten: hier sind electribe,mpc und co natürlich immernoch interessant. und DER grund ,keiner software in diesem punkt einzusetzen. PERFORMANCE! live agieren! denn zzt sind ja die softwaresequencer immernoch stark bandmaschinenorientiert..

daher wird sicher diese ecke hier eher vom bereich groovebox und sequencer übernommen: sei es klassisch mit HD recording “DAW” (digital work station) in form von starren oder von fliessenden elsatischen audiostreams wie in ableton live oder in ansätzen wie bei rolands vsynth oder in algorithmisierenden sampleanalysisten wie dem hartmann neuron (der ist KEIN sampler und der vergleich mit dem vsynth ist oftmals wegen der möglichkeit samples in ihrerer philosophie “irgendwie” zu sehen gerne angedacht aber in diesen geräten passiert etwas vollkommen anderes.. äpfel und birne verglichen) ;)

tja, so gehts also weiter: mit synthesizern ,welche samples verarbeiten oder analysieren und mit software,die ebenfalls dies tut. der klassische sampler wird sicher mehr ergänzt von synthesefunktionen.. FM zB erhält ENDLICH einzug und man kann einfach mehr mit einem sample machen.. stichwort granulierung, timeslice und co (reaktor, vsynth,variphrase etc..)

wir werden wohl diese und die generation “groovebox” in neuem kleide noch eine weile als hardwaresampler sehen, aber sonst werden sie wohl verschwinden.. die letzten sind akais Z serie und die auslaufende emulator serie von emu..

die wenig intuitive bedienung und seltsamerweise bis zum schluss knopflosigkeit von hardware samplern im klassischen sinne dürfte auch deren ende bedeuten. hier macht es einfach mehr sinn auf die spannenderen synthesizer mit samplemöglichkeit und auf software zurückzugreifen. die rechner sind eh heute schnell genug,um div. samples und audio-files einfach so zwischendurch mit ein paar effekten zu spielen..

damit steht alles offen..

vielleicht eine neue generation post-vsynth? dieser ist nämlich in der tat ein umbruchmarkstein,auch wenn dies vermutlich nichteinmal in verkaufszahlen umgemünzt werden kann.. es hängt auch viel von der aktuellen musik und den wünschen der musiker ab.. denn sie bestimmen,ob es dies oder das gibt. .was nicht gekauft wird verschwindet auch wieder schnell..

aja? der moogulator sagt den sampler tot? und andererseits ein neues leben für “post-new-school-sampler”? das kann sein.. es hängt wirklich sehr vom trend ab.. wenn alle lieber software wollen: dann wird es eben auch mehr ebendiese geben.. hardware kommt,wenn sie gekauft wird..

in einem zeitalter der vielen revivals und der emulationen ist allerdings auch wenig platz für neuere ansätze und somit auch wenig geld für forschung und co in diesem bereich.. also: visionen haben,sie äussern und habenwollen bringt auch die hersteller dazu ,dies letzlich zu tun..

EIN FAZIT FÜR 2004??? bitteschön:

mal ein kleines resümee:

nun ist akai also der letzte hersteller, der noch sampler anbietet. emu ist ausgestiegen. somit sind sie der letzte “classic” sampler hersteller und damit kann man sich fragen,was hier kommt und wie es weitergeht ;)

nur: es gibt ja auch noch workstations mit samplemöglichkeit,die längst die fähigkeiten der hardwaresampler haben: roland,korg und yamahas maschinen machen das vor.. ansonsten auch kurzweil noch mit dem alten v.a.s.t system an bord. (hardware,daher nicht updatebar im sinne von modularisierbar / umbaubar).. dennoch gut.
aber :es sind oft sampler mit mittelmässigen synthesefunktionen, 1-2 filtern und ein bisschen drumrum.. wer mehr will muss zur nächsten kategorie:

btw: infos zum thema sampler auf der site unter? SAMPLER natürlich ;)

weiter?
ja, es gibt noch grooveboxen und spzezielle synthesizer wie dem vsynth und electribe..
hier ist sogar die grösste zukunft für sampler und ähnliches.
knöpfe gibts hier und livetauglich sequencer und neue konzepte..

udn es gibt: re-synthetisierende oder analysierende synthesizer: der neuron tut das: analysieren von samples, verwendet aber keine.

ansonsten: software tut heute den löwenanteil.. wieso? weil die bedienung eh nicht besser ist bei hardware. .was aber auch stark an den konzepten lag.. erst neuere werden da abhilfe schaffen und FM, sync und co auch im sampler möglichmachen (siehe vsynth,der hats)..

tja..
die meisten samplerhersteller machen heute soundkarten oder was anderes..
not a zufall.

samples sind dennoch nicht tot. es sind schliesslich einfach keine entweder oder fragen

FAZIT: Heutige Sampler heissen einfach nicht mehr Sampler! Sie sind zB mit deutlich erweiterten Möglichkeiten als Synthesizer neu im Rennen wie der Vsynth oder Vsynth XT oder als Workstation in vielen Formen teilweise auch in der Hochpreisliga zuhause, jedoch auch in Form der Electribe SX nichts anderes als ein SAMPLER.. Ein Fantom, Motif ES etc. ist ebenfalls einfach ein Sampler / Synthesizer mit Samplingmöglichkeiten. Es scheint aus der Mode seine Hardware als Sampler auszuweisen, jedoch sind aktuelle Maschinen nichts anderes als Sampler oder “Synthesizer mit RAM Waveforms”. Ebenso mit Software: Absynth ab Version 2 ist ja faktisch auch ein Sampler..

daher werden Sampler ab einer gewissen Funktionalität hier auf der Site als Synthesizer geführt ,denn sie haben eine komplette subtraktive Abteilung oder mehr..

Nochwas: Wenn man es genau betrachtet ,so sind Sampler der späteren Generation ohnehin Synthesizer deren Oszillatoren eben Samples abfahren.. damit gelten für sie faktisch dieselben Regeln wie für Synthesizer.. aaaaber: es gibt weniger alte Sampler mit Oszillator basierten Modulationsmöglichkeiten. Hier haben nur Rolands S750 und S770 Crossmodulation. Erst mit dem Vsynth gibt es solche Dinge wieder in Synthesizerform.

Größere Rolle spielt sicher der Speicher (dabei rechnest du am besten mit grob gerechnet 10MB pro Minute Audio bei CD Qualität (44.1khz/16bit), Stereo braucht natürlich doppelte Kapazitäten.

Weiterhin sind alte Sampler mit SCSI oder Diskettenlaufwerken ausgestattet. Diese “fressen” dann HD (1.44MB) oder DD (720KB) Disketten. SCSI Platten und Kabel unterliegen weit mehr nerv-Quellen als USB, wie es heute üblich ist und dazu kommt noch : Viele Sampler haben eigene Formate die zu nichts anderem kompatibel sein müssen..

Umformer gibts zB von chickensys.com (translator)
Das Akai S1000 Format können sehr viele lesen, jedoch oft nicht einmal komplett und übersehen schonmal Velocity Switches oder Ähnliches.. – Jedoch hat der S1000,S1100, S2000 und S3000 sowie verwandte eh nicht allzuviel an Synthese zu bieten.. sie waren Studiostandard weil man das einfach so hatte und weil sie gute Audioqualität hatten. Aber das ist ein anderes Thema..

Für SCSI Laufwerke und Kabel gilt:

1)kurz und knapp und richtig terminiert werden müssen sie und niemals darf eine ID zweimal vorkommen. auch die einschaltreihenfolge bei computer und sampler ist wichtig,da der rechner oft keinerlei gott neben sich dulden will ;)
2) grosse SCSI Laufwerke und Sektorengrössen werden nicht immer optimal unterstützt. so können die alten Akais auch mit vielen Laufwerken über 512MB nichts anfangen.. Bei MO Laufwerken oder den unzuverlässigen JAZ Laufwerken muss man auf die von einigen Samplern generell genutzten 2k Sektoren achten, was bedeutet: 640MB Medien werden zu 512ern..
etc..
Bei USB ist das alles wesentlich einfacher und Computer und Sampler streiten sich nicht ,wer da der Boss ist..
Bei alten Samplern kann es aber dennoch interessant sein , kleine Samples für Synthese zu nutzen, zB EPS16+, ASR10 für das micromässige Loppen und Looppunktverschieben und modulieren… das geht nämlich mit keinem anderen SO.. etc. Auch interessant kann analoges Filtern sein, zB Emu Emulator II, III, Emax I oder auch SCI Sampler.

mehr info und diskussion: im forum..

der fetteste: casios minisampler sk1, wurde mehr eingesetzt,als man denkt ;)
ist zzt irre “in” ,wenn man ein bisschen ciruit bending damit macht..
casio sk1 sampler
der memorymoog wird in der analogsektion (moog) erklärt .. der SK1 hat einen gewissen kultstatus als bending objekt, kam in den frühen 2000ern schonmal auf knapp $400 beim Auktionsmonopolisten von irgendeinem Star-Bender..
manikin memotron
mal was anderes: auch ein sampler in melotron form.. hat ein CD rom laufwerk (der schlitz links) und die regler des melotron.. sicher sehr exotisch, aber lustig.. (ist von manikin)
und noch ein Bending Opfer von Yamaha: 4stimmig und mit Hüllkurven.. Yamaha VSS30
yamaha vss30 sampler