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Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Musik, Klasse Alben, KEIN Equipmenttalk!

Preis pro Song, den ich akzeptiere ist..

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unter 20 Cent
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Musik ist heute eh umsonst, also 0€
8
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Ich kauf keine Audiofiles, für keinen Preis der Welt, egal welche Qualität - Aber Hardware (CDs, DVDs, Vinyl).
27
35%
 
Abstimmungen insgesamt : 78

Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Moogulator » 08 Mär 2010 02:37

Für welche Summe würdest du idR einen Track kaufen? Volle Auflösung mind 320bps, WAV, AIF.
Würd mich interessieren.

Zum Vergleich Applestore hat oft 99 Cent.
Die meisten offiziellen "Läden" fangen idR auch eher da an.Alben ist jetzt noch eine andere Frage, würde mich aber auch interessieren. Oder ist die Frage eigentlich Unsinn oder unrealistisch, da bekanntlich die Mehrheit sich die Sachen vom Russenserver oder offenen Quellen holt?
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Computerliebe » 08 Mär 2010 02:59

Aus meiner Sicht ist es prinzipell eine Unverschämtheit für digitale Daten Geld zu verlangen ohne wenigstens die Option für einen eigenen Datenträger mitzuliefern. Allerdings schicke ich gerne wenn mir eine reine "Online" Veröffentlichung gefällt ein paar Euro über Paypal auf freiwilliger Basis und bestelle wenn möglich eine CD vor. :supi:
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Moogulator » 08 Mär 2010 03:37

Also die letzte Option. Musik als Daten, auch 24Bit, reiner Dreck und nix wert.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Computerliebe » 08 Mär 2010 03:56

Sagen wirs mals so: Falls ich zb als DJ arbeiten würde (was ich nicht tue) würde ich schon aus reiner Bequemlichkeit Musik als reine Daten online kaufen. Für mich privat will ich aber einfach was in der Hand, aber jeder ist anders...
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Illya F. » 08 Mär 2010 07:04

Ich habe den letzten Punkt gewählt, da mir das Medium schon wichtig für die Erhaltung der Daten ist bevorzuge ich gepresste CDs. Es wäre doch nichts schlimmer, als das man zig Alben als eine Daten kauft und nachher dann die Sammlung "abraucht", bzw. ins digitale Nirvana verschwindet. Na klar kann ich mir das auch selber auf CD brennen, aber mache ich das dann auch? Die CD selber muss gar nicht mal toll gestaltet sein, das sehe ich eher wie bei einem Tonband, also eine Hülle mit Band drin und eine ordentliche Beschriftung reicht mir da völlig, denn mir geht es um die Musik und nicht um die Verpackung.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon XCenter » 08 Mär 2010 08:06

Ich wähle nix, weil ich a) zu Illyas Meinung tendiere und b) wenn Download dann sowieso nur Komplettalben ziehe und die sind nicht berücksichtigt. Im letzten Fall sind 9,99 € als Normpreis akzeptabel IMHO.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon elmex » 08 Mär 2010 09:32

Ich hab mal 0.30€ gewählt. CDs halten auch nicht ewig. Am ende muss man eh kopieren. Und digitale Daten weisen da im Vergleich zu Vinyl keinen Verlust auf (Bitfehler beim übertragen mal ausgeschlossen, was aber nicht wirklich realistisch ist bei heutiger consumer hardware). Bei Audio CDs isses auch nicht unbedingt soo digital wie in einem WAV file. Nen Kratzer hier, ein Fingerabdruck da, und man hat Verlust.

Ich würde aber nur Geld für einen Song ausgeben, wenn ich danach den Song an Freunde weiter kopieren darf, und evtl. Samples für eigene (meinetwegen nicht verkaufte) Stücke benutzen darf (die ich dann z.B. auf meiner Webseite veröffentliche).

Ich würde lieber den Musiker für das Musik machen und seine Unkosten an der Produktion bezahlen, als für die Daten oder gar den Datenträger selbst. Ich will ja schließlich dass der Musiker weiter schöne Musik macht, und nicht dass Amazon und Label 90% des Gewinns einstreicht.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon escii » 08 Mär 2010 20:01

0 € natürlich.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon C0r€ » 08 Mär 2010 21:02

hab schon seit nem Jahrzehnt keine CD mehr gekauft (find ich total unsexy und wertlos), ausser mal auf dem Happy Knobbing von nem Forumler weil ich wissen wollte was das ist. Ansonsten kauf ich nur Vinyl. Damit steht meine Bude voll..
Bei downloads kommts a) auf die audioqualitaet und b) auf die substanz an, aber 1 Euro pro Stueck, das ist mir da zu viel. Wenn ichs will lad ich mir eben nen kostenlosen DJ Mix runter, der meist auch besser anzuhoeren ist als lose aneinandergekettete Stuecke.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Moogulator » 08 Mär 2010 21:06

Interessant, auch wie sich das aufteilt. Wer 0€ angibt, dem unterstelle ich übrigens nichts. Pirat der Hertzen oder so. Sei es Netlabels und CC, sei es Sharing. Mir geht es jetzt nur ums das generell Verhalten. Nur so dazu. Ohne Verurteilung oder so. Je ehrlicher desto besser.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon marv42dp » 08 Mär 2010 21:10

Ich bin der Erste mit 0,50€. ;-)
0 geht nicht. Das Datenträgermaterial ist irrevelevant, der Inhalt zählt. Oder anders: der Wert eines Songs ist unabhängig vom Datenträger.
Edit: 0 € gehen unter einer Bedingung: Lieferung der Binärdaten auf Papier. Zum Abtippen.
It is a universal maxim that if someone goes to the trouble of printing something on a T-shirt, then it is almost definitely not a hundred percent untrue, which is to say that it is more than likely fairly definitely not altogether false.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Moogulator » 08 Mär 2010 22:14

Man kann ja bekanntlich diese Sache deuten wie man mag:
1) Profimusiker go to hell
2) Musik gehört allen, daher alle Macht dem Hobby aber keine Macht irgendwem, der damit Geld machen könnte, inkl dem Künstler selbst, ist auch logisch.
3) Alles ist offen, damit theoretisch Allgemeingut
4) Daten ansich sind nichts Wert
5) Daten ansich sind GENAU das, was Musik ausmacht.
6) alles zwischen 4 und 5 ;)

etc. Denke, das Thema ist ja immer noch in Dauerdiskussion. Tendenz Richtung de-Fakto free mit freier Bestimmung, was zu zahlen als "Spende", wenn man das will. Die meisten machen es dann aber natürlich nicht. Die MI ist doch bekanntlich armselig. Die haben nix, daher passiert da nur noch das formale Zeug und die Deckelung durch die Verteiler. Einige weniger, also nicht so, wie das Netz es vorsieht: Frei und Dezentral, sondern oligopolisch. Witzigerweise reproduziert sich das immer wieder, egal in welchem Medium. Aber die Preise die man SELBST ehrlich bereit ist zu zahlen interessieren mich und warum.

Finde alle Ideologien dazu generell verstehbar. Aber sei keiner so naiv und nehme er 2 widersprüchliche Dinge an, zB MI macht PRomo und man wird reich. Denn aus der Musik machen viele das wenigste Geld im Vergleich zu anderen Dingen. zB T-Shirts oder sowas bei Stars..
Dessen bewusst .. Aber eigentlich andere Diskussion, dennoch interessant.

Haltung wäre für mich interessiert: Wie und wann kauft man und so weiter, was ist die Motivation und was ist schuld, dass man nicht kauft (wenn es nicht eh kategorisch ist) und weshalb.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon CO2 » 10 Mär 2010 10:57

0,-cent, aber nicht, weil sie nix wert ist, sondern einfach, weil ich seit jahren keine musik mehr kaufe. ich hab früher viel gekauft, cds/vinyl hab ich hier stapelweise rumstehen, man will/kann das meiste nicht mehr hören, kann mich aber auch nicht davon trennen.... ich lade ab und zu mal was von nem netlabel (for free) und höre halt oft webradio, illegal saugen is nich so mein ding, höre lieber mixe. bin nicht so der freund von hard/soft-sammlungen, hab vielleicht 10gb musik aufm rechner (was für heutige verhältnisse glaube ich echt wenig ist :roll: ) wenn ich für die musik ausm netzt geld bezahlen würde, hätte ich wieder probleme es zu löschen usw. mehr daten, mehr chaos, mehr mehr mehr, schnellerdickerhärterhirnf..cksyndrom !¡
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Zolo » 10 Mär 2010 11:16

Ich hasse dieses "Musik-darf-nichts-kosten-Ding" und akzeptiere das nur bei Leuten die versuchen von Musik zu leben. Allle anderen sollen in ihrem Job auch mal stellenweise umsonst arbeiten und das der Allgemeinheit zur verfügung stellen. Aber in wirklichkeit gehts nur um reinen Egoismus mit palaver... :gay:

Deswegen sehe ich zu das meine Sachen nicht digital erhältlich sind. Lieber nur ne wenige Platten verkauft, aber dann auch an Leute die es zu schätze wissen und nicht eh schon die Platte voll mit Musik haben.

Dieses holt-man-heute-in-Live-Gigs-wieder-rein ding hinkt auch ohne Ende mittlerweile, weil kein Mensch an die Labels gedacht hat. Die Labels sind die die kaputt gehen. Und übrig bleibt ein Tsunami von Mp3-Müll und Myspace + Facebook Gespamme der über die Menschheit einbricht. Und das ist erst der Anfang.

I give a fuck of leachers :fawk:

Ich für meinen Teil kaufe Musik und habe mehr Spass (ist mehr Wert) beim höhren als die ollen Saugnasen :nihao:

Gruß Zolo
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon sadnoiss » 10 Mär 2010 11:38

Ich kaufe CDs nur direkt bei den Künstlern, ziehe mit aber gerne mal was von einem Netlabel.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon binary_idol » 10 Mär 2010 14:38

Ich kaufe immer noch CDs und auch mal Audiofiles, meine Frau kauft mittlerweile fast nur noch Einzeltitel bei Itunes.
Mein CD Albumpreislimit liegt bei etwa 15 Euro, Audiofiles bei 1 Euro (real 99 Cent). Ich sehe Musik auch als Ware,
Unterhaltung als Dienstleistung, für die ich bereit bin zu zahlen. Dann möchte ich natürlich keinen Kopierschutz oder
irgendwelche DRM Techniken, die mich daran hindern, die Sachen auch noch in 10 Jahren anzuhören und auf gängige
Medien umzukopieren.
Wichtig ist, was hinten raus kommt.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Computerliebe » 10 Mär 2010 14:50

Einen Original Datenträger kannst du immernoch weiterverkaufen wenn dir die Musik nichtmehr passt, bei einem Audiofile ist das fraglich. Dann kann ein Datenträger je nach Angebot/Nachfrage einen gewissen Wert behalten oder sogar steigen. Irgendwann sind alle neuen weg besonders bei kleinen Auflagen mit 500Stück. Ein Audiofile ist eher wie ein Nahrungsmittel eine CD/Vinyl eher wie eine Wertanalage.

Auch versteh die entweder/oder Haltung nicht ganz. Warum nicht im Cover einen Zugangscode oder RFID für die Daten aus dem Netz dazugeben? Oder eine umgekehrt eine Ermäßigung auf die CD wenn man die Audiofiles schon gekauft hat.

Und - Stichwort Dinge die die Welt nicht braucht Files mit DRM oder AudioCDs die keine sind (Kopierschutz) sowas würde ich nichtmal geschenkt nehmen.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Zolo » 10 Mär 2010 15:09

Computerliebe hat geschrieben:Einen Original Datenträger kannst du immernoch weiterverkaufen wenn dir die Musik nichtmehr passt, bei einem Audiofile ist das fraglich. Dann kann ein Datenträger je nach Angebot/Nachfrage einen gewissen Wert behalten oder sogar steigen. Irgendwann sind alle neuen weg besonders bei kleinen Auflagen mit 500Stück. Ein Audiofile ist eher wie ein Nahrungsmittel eine CD/Vinyl eher wie eine Wertanalage.

Ey wie egoistisch ist das denn ? Es geht nicht darum ob du persönlich "verlust" oder "gewinn" machst, sondern das ein Musiker und Label und Pipapo arbeit investiert haben, die bezahlt sein will.

Gehste in Supermarkt und klaust dein Essen "weil du es ja schliesslich nicht mehr verkaufen kannst nach dem verzerr"?

Es gibt die Möglichkeit ohne konsequenzen und umwegen die Musik ganz easy zu klauen anstatt sie zu bezahlen. DAS ist der einzige Grund warum es gemacht wird. Alles andere ist doch nur fahnenscheiniges dummpalaver und rummgedruckse.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon andreas » 10 Mär 2010 15:12

Ich habe noch nie einen Audio-File gekauft und werde es auch nicht tun. Physische Tonträger kaufe ich aber oft und gerne, am liebsten vom Künstler direkt. Mir ist neben guter Musik auch ein ansprechendes Booklet mit schönen Photos, Kunstwerken und weiteren Infos wichtig und ein ästhetischer Genuss.

Auf meiner Seite selbst habe ich meist kurze Demos, manchmal auch komplette Stücke. Alle zum freien Download, allerdings nur zur persönlichen Verwendung ohne Verwurstungsrechte.

Gruß
Andreas
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Zolo » 10 Mär 2010 15:18

andreas hat geschrieben:Ich habe noch nie einen Audio-File gekauft und werde es auch nicht tun. Physische Tonträger kaufe ich aber oft und gerne, am liebsten vom Künstler direkt. Mir ist neben guter Musik auch ein ansprechendes Booklet mit schönen Photos, Kunstwerken und weiteren Infos wichtig und ein ästhetischer Genuss.

Auf meiner Seite selbst habe ich meist kurze Demos, manchmal auch komplette Stücke. Alle zum freien Download, allerdings nur zur persönlichen Verwendung ohne Verwurstungsrechte.

Gruß
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Sorry wenn ich jetzt so dreist bin:
aber ohne es jetz gehört zu haben... Ist deine Musik den "gut" und "begehrt" genug das andere dafür zahlen würden ? Falls nicht kann man das wohl kaum vergleichen.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon snowcrash » 10 Mär 2010 15:24

kann damit zT einfach nichts anfangen, musik die ich hoere besteht oft im gesammten aus 1-2 tracks die dafuer bis zu 20min dauern. d.h. ein ganzes album waere dann nur bis zu 2,- wert? oder sollen wir musik jetzt zum minutenpreis verkaufen?
...ist ein album ueberhaupt noch ein relevantes musikformat? einzelne tracks wuerde ich mir nie kaufen, ein DJ vermutlich eher schon... als konsument interessiere ich mich mehr fuer gesamte werke.
daten verkaufen ist fuer mich immer noch ein etwas seltsames vorhaben, was wird bei downloads in wirklichkeit verkauft? ein funken des kuenstlerischen genius? frueher hat man noch mit produktionskosten argumentiert, der kuenstlerische mehrwert kam praktisch "gratis" dazu... heute ist es umgekehrt, man zahlt zwar hauptsaechlich die datenverwalter und parasiten, der kuenstler bekommt die brotkrumen... wo doch heute eh jeder kuenstler ist und sein darf, koennen wir uns das zeug gleich gegenseitig umsonst in den rachen schieben, bezahlt werden dann diejenigen die personalisierte geschmacksfilter anbieten. wollen sie noch mehr peter uertz hoeren? nein bitte filtern... macht dann zwo fufzich pro track... hatte ich schon erwaehnt, dass ich vinyl mit download-gutscheinen fuer sehr vernuenftig halte? ...die CD ist ja ohnehin schon laengst tot.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Computerliebe » 10 Mär 2010 20:24

Zolo hat geschrieben:Ey wie egoistisch ist das denn ? Es geht nicht darum ob du persönlich "verlust" oder "gewinn" machst, sondern das ein Musiker und Label und Pipapo arbeit investiert haben, die bezahlt sein will.

Gehste in Supermarkt und klaust dein Essen "weil du es ja schliesslich nicht mehr verkaufen kannst nach dem verzerr"?

Es gibt die Möglichkeit ohne konsequenzen und umwegen die Musik ganz easy zu klauen anstatt sie zu bezahlen. DAS ist der einzige Grund warum es gemacht wird. Alles andere ist doch nur fahnenscheiniges dummpalaver und rummgedruckse.

Erstens "klaue" ich keine Musik. Wenn ich was lade dann nur was von Netlabels.

Und imho ist selbst das "klauen" von Musik eben nichts anderes als Früher mit Kasetten und Minidiscs gemacht wurde. Da krähte kein Hahn dannach. Denn wenn du Essen klaust isses weg. Bei Daten ist das nicht der Fall -> Vergleich hinkt.

Wenn ich was kaufe dann eben auf CD, und was ich über den Wert geschrieben habe ist eben so. Natürlich geht es um die Daten die auf der CD draufsind. Darum geht es aber nicht.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Zolo » 10 Mär 2010 21:56

Computerliebe hat geschrieben:Denn wenn du Essen klaust isses weg. Bei Daten ist das nicht der Fall -> Vergleich hinkt.

Schwachsinn! Dienstleistungen kann man nunmal nicht aufbrauchen.
Und mit dem Tapes ist das kein vergleich, denn man musste sich eine Stunde hinsitzen um ein Album zu kopieren. Heute haste in wenigen Minuten mehr Musik kopiert als du in einem ganzen Jahr hören kannst -> es macht keine Arbeit mehr.

Diese Argumente sind von vorgestern und schon längts vom Tisch :roll: Willkommen 2010.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Moogulator » 10 Mär 2010 22:08

Die Arbeit hat man, es ist die Frage wie viel eine Arbeit wert ist oder ob man bereit ist diese zu honorieren oder ob man es frei gibt (ich habe meine Download zB für 128bps frei, alle anderen Formate kosten etwas, aber man kann es selbst eintippen und diese Umfrage soll auch etwas helfen, eine akzeptierte Reglung zu finden, die könnte ja auch ganz frei sein, also von 0 - X einfach selbst eingeben, zzt kann man bei mir idR ab 30-40cent, bei anderen so bei 69-70cent anfangen. Hab kein Problem hier noch was zu lernen. Ich sehe hier große Unterschiede 1€ - 70€ - 30€ und 0€/generell frei plus CD only als quasi weitere Option ist ja alles dabei.

Ich weiss es auch selbst nicht, fand aber wegen Wegfall der CD Brennerei einen kleineren Preis als auf CD gerechtfertigt, aber hingegen bessere Qualität oder gleichgut mindestens bei WAV Download ist ja auch da. Hier trennt sich wo wirklich nur die Musik als Ware anfängt und die Verpackung (CD, Vinyl) aufhört, oder?

Ich finde es interessant, dass dies halt unterschiedlichst bewertet wird, faktisch alle Facetten dabei von Musik vs. "Umverpackung" und Booklet sind ja alle Ansichten genannt worden.
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Re: Angemessene Bezahlung für Audiofiles

Beitragvon Computerliebe » 10 Mär 2010 22:13

Zolo hat geschrieben:Diese Argumente sind von vorgestern und schon längts vom Tisch :roll: Willkommen 2010.

Jetzt wartest du halt auf den Download,also was solls.
In Zukunft gibts Fibre2Home da ist das natürlich hinfällig, klar.
Ich höre jetzt fast 5 Jahre ausschließlich Netlabels online, also insoweit isses mir wurscht.
(Willkommen im 21. Jahrhundert) :fawk:

Eigendlich mag ich nimmer debattieren, ist mir zu fanatisch, bin raus.
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