Mal nen praktischer Vorschlag: Man kann heute sehr einfach irgendwo ne Website oder so aufmachen oder einer Community angehören und dort ein Plätzen bekommen oder der Admin sorgt dafür, dass das irgendwo runterladbar ist. Wenn du reich werden willst und es auch so planst, ist das natürlich nicht DER Weg, aber Sound und Musiik misst man heute oft in GB oder TB. "In diesem Heft 4 GB Sounds 4 free". Das ist klar, dass mit dieser Gigantomanie nicht Schritt gehalten werden kann.
Es geht daher nicht um Massen, um das Aufbrauchen von Restmüllen, sondern oftmals um spezielle Ziele. Da würde es nicht immer nutzen, wenn noch etwas Käse im Kühlschrank ist. Das ist jetzt etwas "böse" gesprochen. Es kann aber auch sein, dass sie gut sortiert zu einem Konzept passen. Dann bringt die Sammlung "Edelkäse Vol II" das, was eine Suchmaschine fürs Netz ist. Sortiert und dokumentiert und dem Zweck angemessen.
Vielleicht ist so eine Käserei eine gute Idee. Aber erkenne die Sorte oder Richtung und mach aus deiner Passion DANN einen genauen Zielangriff. Heute reicht es lang nicht mehr "Ich hab Samples" zu rufen. Oft ist Produzent X oder Spezialanwender oder Firma XY da, braucht bestimmte Sachen und du lieferst. Das sind dann natürlich nicht 384787 GB sondern eine überschaubare Anzahl gut sortierter Klänge. Das kann man schaffen.
Vom wilden Samplekorb mit Industrial und EBM Loops bis zum Dubstep-Special aber auch mit dem gewissen Etwas kommt man schon weiter, aber eigentlich geht es heute noch mehr in Richtung "Customizing". Kommt bisschen drauf an was du hast. Gute Instumentalaufnahmen, Field REcording? Oder doch eher Synthsounds? Patches? Das ist nämlich auch ein Unterschied..
Wer ist die Zielgruppe? Wo sind die? Was würden die Zahlen? Was suchen die eigentlich genau?
Wenn du das weisst, kannst du das ja anbieten. Und idR braucht man erstmal keinerlei Anmeldung, GEwerbe oder sowas. Unten anfangen, wenn es erfolgREICH ist, kann man immernoch voll ins Business gehen

Es geht nix kaputt. Nur Hartzler dürfen idR fast nix. Glaube 157€ / mtl oder so dürfen sie. Das klammere ich also mal aus. Alle anderen dürfen genug und wenn du mtl 440€ überschreitest mit deinem GEWINN, kannst du immer noch was offizielles aufmachen. Also: Niemand muss ein Label sein, um Musik zu machen, niemand muss ein Konzern sein oder einen gründen, um ein kleines Bauchladending zu machen. Das Finanzamt fängt eh erst ab einer Summe X an zu zählen. Unter 6679€ (etwa) ist man eh steuerfrei und glaubmir: DU willst keine Buchführung, die du nicht brauchst machen!! Das nervt und kostet 2 Tage Arbeit. Also: Fang an und lass es wachsen und wenn es groß genug ist, kannst du damit immer noch anfangen, bis dahin bist du auch so im Thema, dass es dir nicht mehr so schwer fallen wird.