psicolor hat geschrieben:da bei der Maschine die ICs neben den Buchsen quasi an der Oberfläche liegen, halte ich eine konstante Betriebstemperatur für schwer erreichbar. Immer wenn ein Lüftchen an der Oberfläche vorbeizieht, geht ja auch ein bischen was von der kühlen Luft in die Buchsen und zieht an den Chips vorbei
Ich kenn den Kraftzwerg nicht von Innen, aber i.d.R. sind die Oszillatoren geheizt, d.h. deren Temperatur ist geregelt (das geht auch schon mit einem normalen Transistor-Array à la CA3046). Da kann ein Luftstrom durch eine Buchse nichts ausrichten (und was soll da schon groß durchströmen? Das braucht ja eine funktionierende Konvektion), man müsste schon den Finger auf den/die IC draufhalten um genügend Wärme abzuführen, damit sich da dann etwas verstimmt.
psicolor hat geschrieben:Ich würde vermuten, dass bei diesen extrem dünnen, nahe beianander liegenden Leiterbahnen ein leichtes Übersprechen permanent auftritt und die Oszillatoren dadurch ständig aus ihren gewohnten Tritt bringt.
Das spielt vielleicht in der UHF-Technik (Radio, Handy und Konsorten) eine Rolle, Audio ist dagegen ja quasi Gleichstrom. SMD kommt durch die prinzipbedingt kürzeren Leiterbahnen da sogar eher besser weg als Thru-Hole. Und was meinst Du, wie eng es *in* den ICs aussieht, allein die Bonding-Drähte liegen so dicht, dass die Leiterbahnen auf der Platine quasi alleine auf weiter Flur sind.
psicolor hat geschrieben:Ich hab den Schlagzwerg und da ist KEINER der Oszillatoren stimmstabil. Sowohl BD als auch Snare als auch Tom verändern ihre Stimmung, auch wenn das Ding ne Stunde an war, ständig.
Das muss kein Design-Fehler sondern kann ja auch schlicht ein Montagsgerät sein. Ich kenne nur die alten MFB-Sachen (die mit den Kippschaltern in den kleinen Schuhschachteln

), von den neueren habe ich nur mal ein MFB-503 vor mir gehabt und den fand ich technisch ziemlich propper aufgebaut.