Taschenmusikant hat geschrieben:...WIe geht ihr mit ressourcen-hungrigen Progs und Synths um?
fab hat geschrieben:letztlich kannst du doch genauso arbeiten wie mit externer hardware, nur etwas bequemer. ich nehme nicht an, dass du bei hardware ein midi-arrangement bis zum schluss vom ganzen studio immer wieder neu abspielen lässt?
fab hat geschrieben:i
letztlich stelle ich für mich fest, dass ich nur zu was komme, wenn ich nicht versuche, mir ständig alle eventualitäten offen zu halten. das hängt am ende natürlich von deinen zielen ab.
Taschenmusikant hat geschrieben:Ich mag das Handling von Hardware. Daher fand ich die Idee von Arturia mit dem Origin zunächst cool. Leider kann der aber gar nicht die Synth-Plugins laden, sondern generiert seine eigene Engine.
An den Arturia Softies turnt mich ab, dass sie fummelig zu bedienen
und die CPU lahm legen.
intercorni hat geschrieben:Nach einer fast unvermeidlichen Begeisterung für Software-Synthesizer produziere ich wieder fast ausschließlich mit Hardware.
Mein Computer ist zwar schnell genug für ein ausuferndes Software-Arrangement, jedoch war das klangliche Ergebnis immer
recht mau.
Soundwave hat geschrieben:in ableton live kann man spuren einfrieren, ist etwas ähnliches wie zu audio rendern, aber mit der option es jederzeit wieder rückgängig zu machen. das ist etwas was heute eigentlich jede daw können sollte.... aber scheinbar noch nicht kann
Lothar Lammfromm hat geschrieben:Die Kompositionsarbeit wird zunächst vor allem anhand solcher Softwar'esynths (und: Sampler!) bestritten, welche einen geringen CPU-Verbrauch haben. Erst danach werden die Tracks mit komplexeren Instrumenten aufgehirscht. So ein Vorgehen kann auch Vorteile haben und die eigene Produktivität erhöhen. Es gibt z.B. Leute, die ihre Songs/Kompositionen zunächst nur (!) am Klavier oder der Gitarre erstellen - und dann erst in Richtung Synthesizersounds/Arrangement gehen.
intercorni hat geschrieben:Nach einer fast unvermeidlichen Begeisterung für Software-Synthesizer produziere ich wieder fast ausschließlich mit Hardware.
Mein Computer ist zwar schnell genug für ein ausuferndes Software-Arrangement, jedoch war das klangliche Ergebnis immer
recht mau. Sogar Samples verwende ich wieder, nachdem ich Sampler eigentlich schon fast vergessen hatte.
fab hat geschrieben:@intercorni: prima. das wichtigste ist ja, sich als musiker mit seinem instrument wohlzufühlen. das ist natürlich individuell. beim zuhörer kommt am ende die musik so an, wie sie eben geworden ist. ich meine, es schreibt sicher keiner:" pollini spielte gestern abend wie ein junger gott, nur der yamaha flügel klingt leider scheiße, steinway ist besser." möglicherweise aber "X wirkte unruhig und zerfahren, offenbar passte ihm das instrument nicht. schade." leser denkt: "naja, hätt sich ja mal bemühen können, die olle diva"
Taschenmusikant hat geschrieben:WIe geht ihr mit ressourcen-hungrigen Progs und Synths um?
future_former hat geschrieben:
lieber onkel taschenmusikant ! wie wäre es denn einfach mit einem dickeren rechner ?![]()
(allerdings muss ich gestehen, daß dem urs heckmann sein neuetes plugin-machwerk auch einen hochgerüsteten highend-rechner in die knie zwingt...grenzen gibt's überall.)
future_former