Rompler für Mellotron Sounds

Die Arbeiten am Memotron bzw. an dessen Instrumenten war auch keine 5-Sekunden-Angelegenheit, das ist nur für den Endverbraucher so. [...]

Daß ich als Pate mit am Taufbecken stand, als 1997/98 die Idee für das Memotron aus derselben gehoben wurde, ist Dir geläufig?

Stephen
 
Ich habe mir mittlerweile die Mello Zone Samples im WAV Format gekauft. Die teils doch deutlich hörbaren Nebengeräusche haben mich dann doch etwas verwundert.
 
Bei einer Querflöte ist mit etwa 2,8 kHz Schluss (höchster Ton). Woraus sich eine Sampling Frequenz von 6 kHz ergibt, um die Querflöte komplett einzufangen.

Ich denke nicht, dass das dann ordentlich klingt. Obertöne, Anblasgeräusche, sonstige Nebengeräusche liegen sicher oberhalb dieser Frequenz.

Die Samples alleine machen ja noch kein Mellotron aus.
Super finde ich beim Orignal wie auch bei Memotron, das man in Echtzeit einer Flöte ein bisserl Chor oder Streicher beimischen kann oder drei verschiedene Chöre stufenlos mischen kann. Mit einem normalen Sampler geht das eben nicht.

Intuitiv während des Spielens am Knopf zu drehen, das ist doch was völlig anderes.
Man kann ja direkt den Klang verändern und ich weiß nicht ob man das nach deiner Technik auch so hinbekommt.
Hab mein altes Memotron nur aus Platzgründen verkauft, würde es nur wegen der Mischfunktion als Desktop wieder kaufen.

Wieso soll das mit einem Sampler/Workstation nicht gehen? Man hat ja Knobs, Fader, Mod Wheel, Pedale. Wo ist das Problem?
 
Ich denke nicht, dass das dann ordentlich klingt. Obertöne, Anblasgeräusche, sonstige Nebengeräusche liegen sicher oberhalb dieser Frequenz.

Bei höheren Ansprüchen reicht der eingeschränkte Frequenzbereich natürlich nicht. Aber von diesen Details hört das Publikum innerhalb eines Orchestrerarrangements ebenfalls nichts, noch nichtmal in der ersten Reihe. Je nach Moment kann das also durchaus genügen.
 


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