Model 24 - Tascam zurück zu alten Stärken...

Offenbar noch nicht - Ist eigentlich ganz gute Standardsache, das mit dem Audiointerface ist hervorragend als Idee.
Die Klangreglung ist ok, die Auxwege - je nach dem ob man sie schalten kann (post/pre) - muss man sehen - aber ein Porjektstudio könnte man damit schon versorgen. Oder ist das links / rechts: pre / post ?
 
Von Tascam würde ich mir im Moment nichts zulegen. Hatte den Support wegen einer Frage zum DP24 Recordingstudio angeschrieben.
Da kam nie eine Antwort.
 
Der graphic eq in der summe ist für live ganz gut, spart man sich vll die dbx graphic eq's die man sonst immer im rack dabei hat.

3 aux hingegen isn schlechter witz.
 
Ist mir nicht bekannt, dass das DM24 eine interne Automation hat.
Wo/wie soll das gehen?
 
Mich verwundert sehr, wieviel mehr Aufmerksamkeit dieses Produkt von Tascam erhält, nur weil ein Markenname draufsteht, der früher einmal für eine gewisse Qualität stand: nämlich "Tascam".

Das Konkurrenzprodukt von "Zoom" stammt von einer Firma, die über die letzten Jahre kontinuierlich qualitativ weit hochwertigere Produkte in diesem Bereich produziert hat und sich längst von einem Budget-Anbieter zu einer Art "State-Of-The-Art zum fairen Preis" gemausert hat.

Wir haben das Zoom LiveTrak L-12 seit Erscheinen bei uns in der Schule im Einsatz und ich bin sehr angetan davon, das L-20 bietet dann noch einmal von allem mehr und ich sehe keinen einzigen Punkt, in dem das Tascam-Produkt hier wettbewerbsfähig wäre, mal ganz abgesehen davon, dass Zoom eine hervorragende Vergangenheit hat, was Treiber-Updates und Produkt-Support angeht und Tascam in den letzten Jahren eine ganz miserable! Auch hier spreche ich aus umfassender eigener und leidvoller Erfahrung.
 
Das DM24 habe ich nur noch wegen der Möglichkeit, es mit MIDI-Sync zu fahren. Das ist - so weit ich das überblicke - ein Alleinstellungsmerkmal für ein SD-Compaktstudio.
Warum auch das noch beim "Nachfolger" weggelassen wurde, (zudem grundsätzlich die fehlende Automation und Möglichkeit, das DM24 als Audio-Interface mit einem Computer zu betreiben) verstehe ich nicht.
Da ist der "Tascam-Stern" bei mir auch versunken.
 
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@fairplay

ach so. Na dann erklärt sich natürlich, warum das Model 24 nur 3 Effektwege hat und einen mageren EQ bekommen hat. Das macht der Gitarrist ja alles ausserhalb am Amp bzw. FX-Board. Und die fehlende Antwort zur Midi-Implementation des DM24 erklärt sich noch mehr.
Aber das mit dem "zurück zu alten Stärken" ist dann Käse.
 
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Hey Model 24 Enthusiasten,

Amazona schrieb:
"Das Signal wird übrigens nach dem Kompressor und vor dem EQ aufgenommen. Fader-Positionen und Effekte haben nur Auswirkungen auf den Stereoausgang. Es wäre ein tolles Feature gewesen, wenn man das Signal auch nach dem EQ abgreifen könnte. So hat der analoge EQ leider keinen Einfluss auf die Aufnahme der einzelnen Spuren.
Durch den analogen Aufbau der Mischersektion speichert das Tascam Model 24 keinerlei Information des jeweiligen Kanalzugs. Eben mal schnell einen Mix aufrufen, ist damit nicht drin. Alle Einstellungen zu Lautstärke, EQ und Effekten muss man sich daher nach dem Mix aufschreiben bzw. abfotografieren. Will man ein altes Projekt öffnen, muss man die Positionen aller Regler wieder manuell einstellen. Das kostet Zeit und es war ein Grund, warum in den 70ern und 80ern Mischpulte mit Automation und Total-Recall auf den Markt kamen. Bei der L-Serie von Zoom beispielsweise ist die Mixersektion digital und es werden all diese Einstellungen automatisch gespeichert und mit dem Laden des Projekts neu aufgerufen.
"

Weiss jemand ob sowas in nem Update geändert werden kann ob die Chance mit der Verschaltung der Bauteile begraben würde?
- habt ihr eine Alternative, die trotzdem analoge Eq, Aux Funktionen besitzt und multitrack post fader / Eq aufnehmen kann parat?

VG
Petwe
 
Ich hab ein Allen & Heath WZ4 16:2, der kann das. Also was die Direct Outs betrifft, nicht USB oder sowas.

Der Vorbesitzer hat die Lötbrücken für Pre/Post durchtrennt, jedenfalls führt das Pult die EQs über die Einzelouts... und das ist ein echter Mehrgewinn für mein Studioalltag.

Verstehe die Leute nicht die zb eine Monitormischung machen um dann das Pre EQ Signal in die DAW zu recorden um dann dort, also in der DAW, erneut ein Mixdown zu machen.

Frei nach Helge Schneider: ist doch albern.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hab ich das richtig verstanden, dass der Mixer das Signal VOR dem Fader und EQ aufnimmt?! So ein Unsinn produziert ja nicht mal Roland ;-)

Ich weiß jetzt nicht genau was du konkret suchst. Muss es ein Gerät mit Effekten sein? Wenn nicht reicht doch im Prinzip ein simples großes Analog-Mischpult. Bei meinem 15 Jahre alten Modell kann ich neben der Stereo-Summe noch 4 Subgruppen per XLR rausführen - also insgesamt 6 per Masterfader steuerbare Kanäle. Dazu kommen nochmal 6 AUX-Kanäle nach dem EQ, die per TRS rausgeführt werden. Sogesehen hast du insgesamt 12 reguläre Analog-Outputs. Stereo-Master und der Rest frei belegbar. Über 2 Stereo-Returns können dann auch Effektgeräte zugeschalten werden.

Aber es ist ein Analogpult mit den von dir angesprochenen Eigenschaften der Projektunabhängigen Festeinstellung der Regler. Aufnahme schön und gut, aber wenn das so blöd umgesetzt ist, tut man mit dem klassischen Weg vielleicht doch nicht so verkehrt.
Ist übrigens ein Allen & Heath GL 2200-424
 
Ja das habt ihr richtig Verstanden.
Allerdings haette ich das Audio Interface eben auch gern im Mischpult und wuerde auch die Fader Bewegung gern mit aufgezeichnet haben.. Qu-16 kann das - ver fuer jeden Kanalzug einzeln aux Wege und Eq einstellen stell ich mir nervig vor :sad:
 
Schaue mir grad das neue Manual vom kl. Bruder - dem Tascam Model 12 - an.


Und siehe da - es gibt (neben MIDI-Funktionalität) ein paar - wie ich finde - wichtige Änderungen:

S. 63: Der S/N Abstand scheint beim Model 12 deutlich besser zu sein als bei der größeren Modellen. Mit 103db lässt das auf ein nahezu rauschfreies Arbeiten schließen
S. 65: Schaltplan - Hoppala - die Sendwege zum MTR/USB sind jetzt wahlweise PRE COMP, POST COMP und auch POST COMP/POST EQ schaltbar. Das war früher immer nur POST COMP / PRE EQ. Das ist eine echte Verbesserung, da man jetzt wahlweise auch inkl. EQ-Einstellung tracken kann und nicht nur das trockene Signal bekommt.

Alles richtig gemacht Tascam - jetzt muss das Teil nur noch gut klingen...

EDIT: Wenn ich den Schaltplan richtig interpretiere, findet jetzt der gesamt Mischvorgang in der digitalen Domain statt (Eingang ADC-Wandler, Ausgang DAC-Wandler). D.h. im Vergleich zu seinen größeren Brüdern ist das Model 12 dann eigentlich ein digitaler Mischer.
 
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Komisch, wenn man bedenkt, dass bei den weißen Zoom-Teilen damals alle nach MIDI gekräht haben, und beim Tascam DP-24SD auch.

"Tascam DP-24SD -mit Midi" gab´s ja, nannte sich allerdings Tascam DP-24 und war der teurere Vorgänger, (-natürlich auch mit SD-Speicherung und zusätlich mit eingebautem CD-Brenner.)

Hatte ich auch mal und war auch sehr gut im Klang sogar, allerdings konnte man nicht sauber und im Feinen schneiden damit ..und auch nur Spur für Spur schneiden, (also nicht mal eine Stereo-Spur!)
-Also vollkommen undurchdacht, unbrauchbar und technologisch 20 Jahre zurück letzlich.
(Außer für Chöre/Schlagzeuger/Live/Standard -Mehrspur-Aufzeichnungen, aber nicht "im Studio als zentrale und autake Maschine".)
 
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