05.06.09 PHONOPHON m. Olivier Nijs/Heribert Friedel INM/Ffm

Dieses Thema im Forum "Termine" wurde erstellt von szmt, 1. Juni 2009.

  1. szmt

    szmt Tach

    Phonophon ist die Konzertreihe des Vereins
    zur Förderung der Phonographie und
    experimenteller Musik, die in zweimonatigem
    Abstand Künstler aus den Bereichen der
    Phonographie und der experimentellen Musik
    präsentiert.

    Veranstaltungsort ist das Institut für neue
    Medien (INM) in der
    Schmickstraße 18, 60314 Frankfurt.

    Einlass 20:00, Beginn 20:30
    Eintritt: 5€


    Olivier Nijs (NL)

    http://www.oliviernijs.nl/

    Olivier Nijs scheint auf den ersten Blick eher einem Weisen und Philosophen zu ähneln als einem Musiker. In seinen aufwändig produzierten Performances nutzt er zwar die Geräusche der Landschaften und Städte. Aber er gestaltet mit ihrer Hilfe gleichsam ein Experimentierfeld, das den Zuhörer die Grenzen seiner eigenen Wahrnehmungsfähigkeit entdecken lässt. Vom alltäglichen Rhythmus der modernen Betriebsamkeit betäubt, bringt Nijs uns durch seine Arbeiten das Werden und die unendliche Lebendigkeit des Lebens und der Materie wieder zu Bewusstsein. Das akustisch und visuell dokumentierte Fließen eines Flusses, wird dadurch beispielsweise zum Sinnbild eines alles übergreifenden Kreislaufes, in den wir als Menschen eingebettet sind. Nijs lebt und arbeitet in Tilburg. Regelmäßige Konzerte und Performances führen ihn durch ganz Europa.


    Heribert Friedl (A)

    http://www.myspace.com/heribertfriedl

    Heribert Friedl kann vielleicht am besten als ein musikästhetischer Minimalist beschrieben werden. In seinen Collagen aus aufgezeichneten Geräuschen und Computer generierten Klängen bewegen sich die Töne stellenweise wie in Zeitlupe. Der Puls seiner Musik schlägt in einem Takt großer Zerbrechlichkeit. Dennoch strahlen die langsamen, manchmal kaum wahrnehmbaren Tonveränderungen eine große Ruhe, ja, geradezu eine Sicherheit aus. Sie laden ein, das Ohr auf eine filigrane Spurensuche zu schicken, dessen Horizont sich überraschenderweise umso weiter öffnet, je feingliedriger die akustischen Strukturen werden. Der in Wien lebende Künstler hat 2005 zusammen mit Raphael Moser sein eigenes Label nonvisualobjects begründet. Auf ihm veröffentlichen namhafte minimalistische Künstler, unter ihnen Steve Roden, Richard Chartier, Roel Meelkop und Bernhard Günter.


    http://www.phonographie.org/pp_konzerte.htm
     

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