1 V/Oct Tabelle für Notenwerte?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Anonymous, 6. März 2006.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Gibt's eigentlich irgendwo ne Tabelle wieviel Volt bei 1 V/Oct
    jetzt genau welchem Notenwert entsprechen sollen?

    Oder ne Formel oder so?

    Dasselbe vielleicht auch für Hz/V?
     
  2. eine oktave beinhaltet 12 halbtöne, und wird durch 1 Volt dargestellt. klaro. wie man dann die oktave genau einteilt ist dann schwieriger, bzw. hängt davon ab, welche stimmung man verwenden will. in unseren breiten verwendet man in aller regel eine gleichstufige stimmung, oftmals auch wohltemperiert genannt. das ist auch ziemlich praktisch, aber auch nicht "richtiger" als andere stimmungen, wie z.b. die reine stimmung nach pythagoras oder irgendwelche 23-tönigen tonleitern aus anderen kulturkreisen...

    tabellen und umrechnungsmöglichkeiten gibts hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichstufige_Stimmung

    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-centfrequenz.htm
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich wollte aber keine Hertz-Tabellen, sondern Tabellen mit Volt-Werten.

    Ist +1 V jetzt ein A oder ein F oder C oder?
    Das +2 V dann ein a oder f oder ... also genau eine Oktave höher ist, weiss ich dann auch.

    Sowas brauch ich.
     
  4. magoem

    magoem Tach

    Hallo sonicwarrior,

    evtl. hilft dir das weiter

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  5. serenadi

    serenadi Tach

    Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas darüber gelesen zu haben, daß die absolute Tonhöhe festgelegt worden ist.

    Ist ja auch eigentlich egal.
    Wenn man eine analoge Tastatur baut, dann wird man wohl auf die erste Taste 0V legen. So war's auch beim Formant.

    Ein MIDI-CV Konverter hat ja auch die Möglichkeit, die Basisnote einzustellen.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    :hallo:

    Genau sowas hab ich gesucht, danke. :)
     
  7. yep... ich wüsste jezz auch nich, das es eine standardisierte festlegung gibt, da man ja prinzipsbedingt "unzählige" spannungen addiert, positive wie negative.

    ein halbtonschritt entspricht einer spannung von 1/12volt dh. 1volt = 1 oktave / verdopplung der frequenz

    zb beim formant werden die VCOs folgendermaßen abgeglichen:

    0volt 15hz
    1volt 30hz
    2volt 60hz
    3volt 120hz
    4volt 240hz
    5volt 480hz

    messtechnisch hat man hier runde werte *festgelegt*, mit sehr genauen messgeräten könnte man das aber auch so trimmen, das 5volt 440 hz entsprechen. einfacher ists aber, eine gegenspannung draufzugeben....

    vielleicht können einige modularbesitzer an ihren schränken mal ein multimeter anklemmen und mal schauen, welche spannung für 440hz benötigt werden.....
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Es muss doch irgendnen Standard geben.

    Sonst schliesst man nen Synthi an nen anderen an und spielt statt nem C nen E oder so, trotz korrektem Tuning. :?
     
  9. vielleicht könnte man auch mal bei herrn doepfer anfragen, wie er seine geräte -zb die midi/cv-converter- abgleicht....
     
  10. magoem

    magoem Tach

    bei meinen VCO’s habe ich fuer 440Hz am Ausgang (Saegezahn), 4,98 Volt gemessen. Kommt also in etwa hin mit den 5 Volt.

    Eine standardisierte Festlegung ist mir auch nicht bekannt. Bei den CV-Tastaturen oder auch MIDI-to-CV-Interface, die ich bisher geshen habe, ist es jedenfalls so, dass 0 V dem tiefsten C und 5 V dem hoechsten C einer z. B. 5 Oktaven-Tastatur entspricht. Also 0V=C1, 1V=C2, 2V=C3 etc. Die Notenwerte dazwischen bzw. innerhalb der jeweiligen Oktave ergeben sich nach dem 1V/Oktave oder besser 1/12 V pro Taste (0,083V) von selbst. Das setzt natuerlich eine entsprechend genaue Spannungsteilung in der Schaltung voraus.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Also im Prinzip geht es darum:
    www.Sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?t=5625

    Wollte halt statt nem einfachen Oktavwahlschalter noch ein paar Zwischenpositionen einbauen, damit man einfacher Akkorde stimmen kann.
    Ausserdem haben diese Drehschalter ja immer 12 Positionen und die sollte man nicht verschwenden. ;-)
     
  12. magoem

    magoem Tach

    Waere es da nicht einfacher im Bedarfsfall je nach Akkord z. B. 4 Vco’s entsprechend der Einzelnoten des gewuenschten Akkordes zu tunen?

    Bezueglich Drehschalter gibt es ja auch welche mit z. B. 4 Schaltstellungen. Ich habe bei meinen VCO’s einen schaltbaren Spannungteiler mit Trimmpotis in den CV-in-Weg eingeschleift. Ist zur Zeit als Oktavwahlschalter eingstellt. Koennte so natuerlich auch andere Werte einstellen, falls ich das mal brauchen sollte. Man koennte das ja auch auf einen 12-Stufigen Schalter ausweiten. Fuer meine pers. Beduerfnisse sehe ich da jedoch im Moment keinen Bedarf.

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  13. Jörg

    Jörg |

    übrigens:
    :hallo:

    Feister Modular, den du da hast! :)
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    An sowas hatte ich auch schon gedacht,
    aber dann für mehrere Stellungen immer zu trimmen?
    Ich weiss nicht.
     
  15. magoem

    magoem Tach

    jo, mehr faellt mir dazu im Moment leider nicht ein :sad:

    uebrigens, danke fuer die nette Begruessung, habs gerade erst gesehen :oops:
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hmm, vielleicht mach ich auch ne Mixtur aus feststehenden Widerständen für die Oktaven und Trimmern für ein paar Zwischenpositionen.
     
  17. magoem

    magoem Tach

    entweder so oder evtl. mehrere Drehschalter mit unterschiedlichen "Spannungsteilerketten" parallel geschaltet. So was in der Art habe ich mal fuer einen meiner Sequenzer gebaut. Die Drehschalter mit entsprechendem Spannungteiler werden einem Addierer zugefuehrt, an dessen Ausgang die CV-Spannung abgegriffen wird. Sinn und Zweck ist meinem Fall, die gezielte Noten- und Oktavenwahl, ohne fummlige Potijustiererei bzw. Quantizereinsatz. Aber vom Grundgedanken koennte man das evtl auch fuer deinen Fall einsetzen.

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