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3 Analoge Synths - Welcher ist der Soft-Synth?

phori

alias Synpathizer84
Anbei sind 3 "analoge" Synths zu hören - die 2 Hardware-Synths (von Behringer*) sieht man ja im Video. Zudem zu hören ist ein Soft-Synth. Aber welcher ist der Soft-Synth #1, #2 oder #3? 😜



Aufnahme direkt aus dem Mixer - kein Postprocessing (wie Tape Saturation, EQ, o.ä.). Für jeden Synth werden natürlich Effekte verwendet.
 
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M.i.a.u.: robworld, Solar Chrome und Scenturio
ich bezweifle, dass man das so im Arrangement und mit FX zuverlässig heraushören kann. ;-)

Nach Gefühl könnte es #1 oder #3 sein ... aber wer weiß?
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann
Ich sage ja seit Jahren, dass das im Arrangement niemand mehr trennen kann und ich finde das Beispiel sehr gut.
Daher kann auch ich nur raten und tippe auf Synth #1.
Synth #2 könnte der UB-X sein, aber ich weiß nicht, ob der die Noten im Panorama verteilen kann.

Das Thema könnte man aber nochmal aufgreifen und einen Vergleich völlig ohne FX machen.
Ich wäre wirklich gespannt, wer das raushören kann.
 
Ich denke mal es ist Synth 2, ich höre das recht deutlich. Synth 2 hört sich halt am meisten an wie Hardware-Synth, deshalb ist es ein Softsynth, weil Softsynth heute Hardware-Synth besser emulieren als Hardware selbst. Wärmer, schöner, analoger. 1 und 3 sind typisch Hardware, sehr limitiert soundtechnisch...nein Spaß...klingt alles geil.
 
wann bringt Behringer endlich einen Hardwareclone der Diva oder von Pigments raus? ;-)
 
In meiner Welt sind Softsynth das schlechteste, also sag ich
#1 Bro 800 (klingt nach Chorus; 2 Stimmen gelayert?)
#2 UB-Xa (klingt am besten)
#3 Softsynth (klingt irgendwie weich :-))
 
Die Sounds sind aus meiner Sicht alle so gewählt das SW-Synths das alles locker könnten.
Für mein Ohr klingt aber Synth #1 am stärksten nach dem was ich für mein Ohr mit digital/SW-klang assoziieren würde.
Ist dann aber für mich ne reine assozations Frage. Und weniger ne Klang Qualitäts Frage.
Synth #2 gebe ich die grösste "ist analog" wahrscheinlichkeit.
 
So, hier kommt die Auflösung:
  • Synth #1: UB-Xa D
  • Synth #2: Cherry Audio Mercury-8 (der SoftSynth!) 😜
  • Synth #3: Pro-800
Das Video war nur eine spontane Idee - hatte auch gar nicht den Anspruch alle möglichst "gleich" klingen zu lassen.
Persönlich finde ich den Pro-800 sogar in Kombination mit den günstigen Behringer* Effekten, wie hier FX600 und DR600 echt gut klingend. Rückblickend war da bei meiner Aufnahme oben aber der Filter zu weit zu gedreht. :-D
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: robworld, Scenturio und Kavenzmann
Ich schwöre, ich habe die Auflösung nach meiner Einschätzung gelesen. 2 klang für mich am meisten nach vsti
 
  • #10
Beim UB-Xa ist das detune anscheinend etwas stärker eingestellt und er ist denke ich auch etwas lauter/dynamischer?
Der Pro-800 ist insgesamt denke ich am softesten, Filter wahrscheinlich nicht ganz so weit offen und etwas leiser.
Cherry Audio kann da gut mithalten, würde ich mal sagen. Durch das Detune hat der UB-XA etwas mehr charakter, für das Stück für meinen Geschmack zu viel, fügt sich nicht so gut ein, gegebenenfalls etwas zu laut und ich würde die Tiefen etwas weg EQen.
Cherry audio würde für mich am besten für das Stück passen, Pro800 dann zu soft für das solo, das passt eher für den Hintergrund oder gegebenenfalls mehr Filter Hüllkurve reindrehen.
Wenn ich Stücke bastle ist mir egal of HW oder Software, solange es passt. Ich denke den UB-XA als auch den Pro-800 kann man noch ein wenig passender einstellen (ich habe bzw. hatte beide). Pro800 ist generell etwas softer/weicher, nicht so definiert/klar vom Grundklang.
Das Plugin liegt denke ich in dem Beispiel irgendwo in der Mitte, wobei ich damit noch nicht gearbeitet habe. Für mich würde das hier, wenn es nur diese 3 sounds gäbe, am besten passen. Den UB-XA kann man denke ich besser einstellen, etwas weniger detune, ein klein wenig weniger Hüllkurve und etwas EQ, dann passt der auch, bei dem eher etwas wegnehmen und ein wenig leiser.
Leider hat der UB-XA keinen Hochpass Filter und er bringt recht viel untenrum mit, sodass er bei vielen Sounds untenrum eine Beschneidung braucht, die sonst ein Hochpass verrichten könnte. Dafür würde schon ein statischer Hochpass (ala Roland MKS) reichen, oder eben dahinter.
Gutes Beispiel, in dem man sieht dass es für solche sounds eher auf die Abstimmung auf den Song ankommt als ob das Analog oder Digital ist. Sample würde sicherlich auch gehen, zum Beispiel mit EMU oder Yamaha Sampler, ich denke dafür braucht es nichtmal ein multi-sample.
Ich ziehe mir für sowas auch gerne samples in die DAW, also den Sampler der DAW, und biege mir das mit Hüllkurven und Filter zurecht, klingt dann etwas anders, geht aber auch. Das hört dann vermutlich auch keiner raus.
Aber mir geht es ja normalerweise nicht darum da einen Synth rauszuhören, sondern die Sounds passend einzufügen, bzw. überhaupt gut passende Sounds zu finden, und je nach Synth ist das mehr oder weniger Aufwand und ein anderer Zugang, Sounds schrauben, Presets durchhören und anpassen mit den Parametern oder processing dahinter etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Synth #2: Cherry Audio Mercury-8 (der SoftSynth!) 😜
mir war schon klar, dass ich mit meiner Einschätzung sowas von daneben liegen würde ... :mrgreen: Aber bei dem Patch war es m.E. echt nicht einfach - das sind Bereiche, die Softsynths problemlos beherrschen.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #12
Der Zweite sitzt hier mMn am besten im Mix,
auch wenn er so'n links-rechts Gerödel drin hat,
dass hier etwas seltsam klingt.
Er klingt auch weniger gesättigt und vermutlich deshalb etwas dünner, aber passt hier besser.

Der Mix übersteuert gut.

Fraglich ist - und das sage ich aus meiner hybriden Arbeitsweise heraus - ob Hardware überhaupt noch Vorteile ausspielen kann,
wenn man sie ITB verarbeitet, dann dann scheint es egal zu werden.

Interessant wäre im Umkehrschluss ein reiner Hardwaremix,
in den ein Softsynth eingespielt wird.
 
  • #13
mir war schon klar, dass ich mit meiner Einschätzung sowas von daneben liegen würde ... :mrgreen: Aber bei dem Patch war es m.E. echt nicht einfach - das sind Bereiche, die Softsynths problemlos beherrschen.

Oder wie hier: Wo sie evtl besser passen.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #14
Interessant wäre im Umkehrschluss ein reiner Hardwaremix,
in den ein Softsynth eingespielt wird.
ja, das wollte ich auch gerade sagen. Kommen Softsynths über Hardware gemischt besser als Hardwaresynths über Software gemischt? ;-)
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #15
Das man Software und Behringer* nicht unterscheiden kann weiss ja eigentlich jeder.
Wäre da was ordentliches Analoges , z.b.
ein Alesis Ion dabei gewesen sähe die Sache schon ganz anders aus......
 
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