abhör-monitore gegen kopfhörer

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von lifelike, 15. Oktober 2005.

  1. lifelike

    lifelike sir

    ... ich habe monatelang nur mit einem recht gut klingenden h

    ... ich habe monatelang nur mit einem recht gut klingenden hifi-kopfhörer gespielt, mir aber jetzt endlich 2 boxen gekauft um auch mal "laut & frei" spielen zu können. (es sind yamaha ms202) jetzt bin ich aber total überrascht, daß auf den dingern manche sachen die ich gemacht habe total trocken/pappig und manche sachen sehr warm und voluminös klingen. auf dem kopfhörer war eigentlich fast alles immer einfach nur fett. ist dieser unterschied normal und man muß sich nur erstmal an den sound der boxen gewöhnen ? geht euch das auch so ? womit macht ihr eure sachen .... kophörer oder boxen ? bin jetzt gerade etwas verwirrt ...

    danke & gruß, stefan
     
  2. Jörg

    Jörg |

    Boxen! Auf jeden Fall!!!
    Mit Kopfh


    Boxen! Auf jeden Fall!!!
    Mit Kopfhörer vernünftig zu mischen ist sehr schwer.
    Den Effekt kenne ich: Auf dem Kopfhörer klingt alles ganz toll, und aus den Boxen kommt nur noch Grütze! ;-)
     
  3. C0r€

    C0r€ -

    andersherum ist es angebracht einen auf boxen gemischten mix

    andersherum ist es angebracht einen auf boxen gemischten mix auch mal mit den kopfhörern anzuhören. Wenn man gut gemischt hat muss man nichts mehr ändern.
    Es kann aber vorkommen, dass etwas nervig hervorsticht, das man sonst übersieht.

    EQ-en von Einzelspuren mach ich gerne mal mit Kopfhörern, also die Feineinstellung mit einem multiband equalizer. Frequenzen suchen und killen. Das macht sich ganz gut.
    Die Lautstärke sollte man dann aber vorher sehr moderat einstellen.
    Man hat dann nicht so die Phasenprobleme mit den Lautsprechern und bügelt nicht seinen Raum aus.

    Hall und co mit kopfhörern mixen kann absolut tötlich ausgehen. Mit Kopfhörern klingt
    es naturgemät trockener als mit realen Boxen im normalen (selber hallenden) Raum.
     
  4. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Speziell Drums und Baesse lassen sich mit Kopfhoerern nur se

    Speziell Drums und Baesse lassen sich mit Kopfhoerern nur sehr unzulaenglich abhoeren/mixen/EQen...
     
  5. C0r€

    C0r€ -

    [quote:c301a8c5e3=*Summa*]Speziell Drums und Baesse lassen s

    find ich auch, da wirds auch schnell zu laut.
     
  6. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    besonders die ultra tiefen frequenzen...

    besonders die ultra tiefen frequenzen...
     
  7. Das ist mir

    Das ist mir öfters so gegangen, obwohl ich recht gute Headphones (Sennheiser HD-455) verwende. Leider haben sich meine Ohren sehr schnell an den Headphones Sound gewöhnt und wären auch nicht angestrengt, was zur Folge hatte, dass ich jetzt einen weitaus lauteren Tinnitus habe mit zusätzlicher Hyperaccusis (Geräuschüberempfindlichkeit).
    :arrow: Also höre deinen Ohren zuliebe nicht zu lange mit Kopfhörern! Ich komme mir jetzt vor wie ein "audiophiler Rentner" :sad:
     
  8. das mit dem tinitus ist enst zu nehmen, ich hab lange zeit n

    das mit dem tinitus ist enst zu nehmen, ich hab lange zeit nur mit kopfhörern gearbeitet weil ich hier wegen hellhörigen nachbarn ansonsten nur sehr leise rummachen kann. mittlerweile merke einen ähnlichen effekt: es geht nix mehr... :evil:
     
  9. Exakt! Es n

    Exakt! Es nützt dir dann später auch die beste Abhöre nichts mehr, wenn deine Ohren im Arxxx sind :?
     
  10. lifelike

    lifelike sir

    ich hoffe ja, da

    ich hoffe ja, daß meine nachbarn da ein bischen flexibler sind. ich habe die dinger ja exra gekauft um nicht mehr immer den blöden hörer aufzuhaben. aber der unterschied ist echt heftig, hätte ich nicht gedacht. am meißten fällt mir das bei hall-geschichten auf.

    gruß, stefan
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    [quote:810131cc27=*lifelike*]ich hoffe ja, da

    ein guter mix, nur unter kopfhörern ist super schwer, weil zu direkt und das gehör "schläft" dadurch bei zeiten ein.

    z.b. profis haben meist 2 paar monitore und schalten beim mixen (abhören) öfter mal um, weil sie wissen, das sich die ohren an den einen sound gewöhnen und das ein 2 paar, wie ein "frisches ohr" wirken kann (was z.b. dem nah kommt, den selben mix einen tag später angehört !)

    z.b. schläft bei mir bei den großen sennheiser kopfhörern durch den voluminösen bass dort, meist mein gehör nach 20min schon ein und da wird nix mehr mit vernünftig klang darunter einstellen.

    hab zu zeit den AKG66, weil der ein wenig höhenlastig ist und etwas ermüdungsfreier ist, wie auch ein AKG141 -> nur das dieser eine offene bauweise ist und der AKG 66 geschlossen, was den AKG66 auch zum dj-mixing zu lässt ;-)

    HD25 sind auch klasse, die kleinere variante auch etwas bass lastig.

    beierdynamic sind ganz gut, vom ersten höreindruck, nur ich hatte noch nie welche.

    die großen geschlossenen sonys sind auch super, nicht nur zu DJ-mixen ;-)

    philips sind zwar preiswert, aber oft nicht wirklich leistungsstark.

    die billigen behringer hörer klingen muffig dumpf.

    aber darum gings ja gar nicht mehr :roll:
     
  12. ichh hab ebenfalls einen akg141 - und da h

    ichh hab ebenfalls einen akg141 - und da höre ich nach einiger zeit flöhe husten, und fixiere mich auf unnötige dinge, die man über LS niemals hören würde. unterm strich gesehen ist das aber auf dauer anstrengend
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    [quote:58754030a6=*KlangRaum*]ichh hab ebenfalls einen akg14

    nach anstrengend kommt müde :roll:

    deswegen liest man oft bei lautsprechertests "ermüdungsfreies hören" ;-)
     
  14. Alex

    Alex -

    [quote:1ada0874fa=*KlangRaum*]ichh hab ebenfalls einen akg14

    Ich habe seit neuestem nen K 271 und bin erstaunt, wie gut der klingt. Aber wirklich lange mischen will ich damit nicht, ich merke schon nach 5 Minuten, dass auf einmal alles komisch klingt, wenn ich die Dinger abnehme... Wie's mit der Ermüdung auf wirklich lange Zeit aussieht, kann ich nicht sagen. Ich schätze mal, dass es da keinen Unteschied zu anderen Kopfhörern gibt.
     

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