Fakten Ableton kann nicht

Voodoo

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Naja aber genau darum gings mir ja. Deine Meinung will ich ja gar nicht in Abrede stellen und besonders jemand der quasi in beiden Welten unterwegs ist ist das ja interessant diese Unterschiede kennen zu lernen. Ich hab jetzt erst ein Projekt abgeschlossen mit knapp 60 Spuren und hatte da jetzt keine Schmerzen in Ableton, aber vielleicht gibt es ja tatsächlich Funktionen wie Comping, die mir das Leben leichter gemacht hätten bzw. beim nächsten mal machen. Zudem geize ich nicht mit Feature Request anfragen bei den Jungs und Mädels von Ableton ;-)

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Achtung persönliche Meinung!

Naja, es nützt ja nichts, wenn ich hier alle Features einer anderen DAW aufzähle. Diese Informationen sind ja im Netz sehr gut dokumentiert und bebildert. Solche Vergleiche führen ja in der Regel zu Endlosschleifen.

Ich finde den Vergleich auch nicht ganz fair. Eine AbletonPrämisse ist höchstwahrscheinlich ja, dass man alles spontan tun kann, während das Projekt läuft. Es gibt nur wenige Dinge, für die man Live anhalten müsste. Das ist bei anderen DAWs anders.
Das bedeutet sicherlich auch, dass Ableton bemüht ist, alle wichtigen Parameter im direkten Zugriff zu haben (über Controller, TouchDisplay und was weiss ich). Und das kann natürlich auch einschränkend in der Gui und den Funktionen sein.
Das ist wohl auch einer der Gründe, warum Ableton etwas mehr CPU fordert. Im Gegensatz zu linearen DAWs kann Live nicht in die Zukunft schauen, und schon mal vorab Cachen usw.
Kann es zwar schon, aber der Cache kann halt jederzeit ungültig werden.

Viele Funktionen (insbesondere Edit) von Live sind eher rudimentär (ClipEditor, Mixer, Arrangement z.B.). Da sind andere DAWs einfach weiter. Wer sich mal den Clip/PartEditor von FL z.B. anguckt (oder den Mixer von Cubase), der muss einfach auch anerkennen, dass es in Ableton nicht so viel gibt.
D.h. nicht, dass man damit nicht arbeiten könnte. Man kann ein Buch auch mit Txt-Editor(notepad) schreiben. Aber komfortabel ist das nicht.
Man hat in den letzten Versionen auch gesehen, dass Ableton bemüht ist, hier weiter voran zu kommen. Aber ich denke eine großes Problem ist hier auch die Teilung zwischen Session mit Mixer und Arrangement ohne Mixer. Eigentlich müsste der Mixer immer sichtbar sein. Das würde schon mal helfen.

Aber wenn man den Fokus von Live betrachtet (Performen, Jammen, Ideen sammeln), dann ist Live sehr gut und war ja auch lange Zeit allein stehend.
Dafür kann man bei Live halt entsprechend etwas schlechter Editiere und Mixen.
Das ist bei Cubase z.B. genau umgekehrt. Cubase kann zwar auch jammen und womöglich performen. Aber eher sehr eingeschränkt und rudimentär.

Also wer sicher gehen will, hat beides. Nichts ist perfekt. :opa:
 
Ich empfinde das als einen Vergleich von Äpfel mit Birnen. Live ist eben keine klassische DAW und hat auch noch nie den Anspruch daran gehabt. Live ist ein Performance Tool ein Instrument. Impliziert schon der Name des Produkts. Schonmal versucht mit einer Schere einen Nagel in die Wand zu klopfen?

Wenn ich hauptsächlich klassische DAW arbeiten verrichte, dann nehme ich sicherlich nicht Live dazu sondern DAWs die genau dafür da sind: Logic, Reaper, Cubase und wie sie alle heißen. Ansonsten gilt: Ja, man kann auch klassische Scores in Live realisieren. Ist halt nur umständlicher wie in z.b. Cubase oder Logic da diese genau für solche arbeiten gemacht sind und die Wekrzeuge dazu auch mitliefern.
 

borg029un03

Elektronisiert
Ebenso finde ich die "untere Zone" (komische Bezeichnung) praktisch. Wenn man einen Audio- oder MIDI-Balken anklickt, kann man ihn in der Zone bearbeiten, ohne den Blick auf die Timeline zu verlieren.
Versteh ich jetzt nicht ganz, bezieht sich das jetzt auf Ableton oder Cubase? Zumindest bei Ableton gibts ja das direkte Editier Fenster, oder ist das bei Cubase was anderes?

Auch dass ARA mit Melodyne nicht unterstützt wird, ist zeitraubend.
Guter Punkt hab ich auch schon vermisst.

Die gesamte Midi-Umgebung in Logic ist in der Anwendung besser gelöst, man kann Funktionen anwenden, die es so "auf Knopfdruck" in Ableton nicht gibt.
Der Midi-Transformer mit seinen Möglichkeiten oder generell die ganzen Midi-Funktionen, der Noteneditor, der Schritteditor, das Smart-Tempo, alles Funktionen, die es so in Live nicht gibt.
Kannst du die Miditransformer Sache noch etwas genauer ausführen? Und auch die anderen Editoren, sind dann nur andere Darstellungen des Midi Bereichs oder wie kann man sich das vorstellen?

Also ich hab das nicht mehr so genau auf dem Schirm, aber ich kann mir doch beliebige Funktionen auf meine Tastatur legen, oder ist was anderes gemeint?

flüssige UI (im Vergleich zu Bitwig ruckelt und zuckelts)
Höhere Hardware Anforderungen hab ich jetzt schon öfters gelesen und scheint immer noch der Fall zu sein. Würde ich jetzt aber nicht als relevanten Punkt ankreiden, da dies doch eher schwierig vergleichbar ist. Aber Interessant wäre es da mehr Optionen in den Einstellungen zu haben, die die Performance verbessern.

Ich hätte halt gerne eine Groovefunkrion direkt bei der Aufnahme. Es ist ümständlich nach jeder Midi Aufnahme ein Groove Preset aus dem Pool drüberzulegen...
Also quasi ein Quantizer mit eingebautem Groove? Gibt's sowas überhaupt?

Ich empfinde das als einen Vergleich von Äpfel mit Birnen. Live ist eben keine klassische DAW und hat auch noch nie den Anspruch daran gehabt. Live ist ein Performance Tool ein Instrument. Impliziert schon der Name des Produkts. Schonmal versucht mit einer Schere einen Nagel in die Wand zu klopfen?
Es geht ja um keinen Vergleich, sondern was kann Ableton nicht leisten und was kann es leisten. Ich sortiere ja bewusst Punkte raus die sich rein auf den Workflow beziehen, aber es stehen ja einige Aussagen im Raum, die entweder tatsächlich nicht vorhanden sind oder einfach nicht bekannt sind. Wenn mir jemand sagt ich kann keine Skalen in der Pianoroll einstellen, ist das ein Fakt geht nicht, ob das jemand braucht steht auf nem anderen Blatt Papier. Wenn jemand sagt man kann damit nicht mixen oder schlecht mixen, dann liegt das entweder an einem anderen Workflow oder fehlenden Komfortfunktionen, das will ich rausarbeiten. Und wenn dann noch jemand behaupten würde es gäbe keinen Notenquantizer, kann man denjenigen das Scale Plugin zeigen.
 

Kevinside

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In Logic kann man beim Input Quantize eine Groove Stufe auswählen. (bps. 16a,16b,16c,16d) Bei Protools kann man den Groove in % auswählen beim Input Quantize. Cubase kann das auch... Obwohl vielleicht meinst du mit Groove was anderes. Da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.
Ich meine den Swing Parameter. Und den kann man eben bei den genannten DAWs direkt einstellen beim Input Quantize. (also die Quantisierung, die direkt bei der Aufnahme angewendet wird.)

Der Midi Transformer in Cubase und Logic bietet viele Möglichkeiten der Bearbeitung... z.B Velocity Fade Ins and Outs, Humanize Funktion, du kannst Velocity Werte festlegen oder im Cubase z.b nur eine bestimmte Note mit einen festen Velocity Wert belegen, während die anderen umbearbeitet sind.
Das ist aber nur ein kleiner Teil, was man mit dem Transformer anstellen kann. Da gibt es noch viel mehr Anwendungsbereiche....

Der in Cubase läßt da keine Wünsche offen...
 
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ganje

Fiktiver User
Versteh ich jetzt nicht ganz, bezieht sich das jetzt auf Ableton oder Cubase? Zumindest bei Ableton gibts ja das direkte Editier Fenster, oder ist das bei Cubase was anderes?
Naja.. Ableton kenne ich ja nicht wirklich, aber es sieht sehr ähnlich aus:

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Jedoch kann man in Cubase diesen unteren Bereich mit einer Tastenkombi (oder Shortcut auf der Maus oder auf X klicken) schließen. Weiß nicht wie es bei Ableton ist 🤷‍♂️
 

borg029un03

Elektronisiert
In Logic kann man beim Input Quantize eine Groove Stufe auswählen. (bps. 16a,16b,16c,16d) Bei Protools kann man den Groove in % auswählen beim Input Quantize. Cubase kann das auch... Obwohl vielleicht meinst du mit Groove was anderes. Da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.
Ich meine den Swing Parameter. Und den kann man eben bei den genannten DAWs direkt einstellen beim Input Quantize. (also die Quantisierung, die direkt bei der Aufnahme angewendet wird.)

Der Midi Transformer in Cubase und Logic bietet viele Möglichkeiten der Bearbeitung... z.B Velocity Fade Ins and Outs, Humanize Funktion, du kannst Velocity Werte festlegen oder im Cubase z.b nur eine bestimmte Note mit einen festen Velocity Wert belegen, während die anderen umbearbeitet sind.
Das ist aber nur ein kleiner Teil, was man mit dem Transformer anstellen kann. Da gibt es noch viel mehr Anwendungsbereiche....

Der in Cubase läßt da keine Wünsche offen...
Ah ok, sowas wie den Miditransformer gibts nicht, dass scheint mir ein sehr mächtiges Tool zu sein.

Naja.. Ableton kenne ich ja nicht wirklich, aber es sieht sehr ähnlich aus:

Anhang anzeigen 76766
Anhang anzeigen 76767

Jedoch kann man in Cubase diesen unteren Bereich mit einer Tastenkombi (oder Shortcut auf der Maus oder auf X klicken) schließen. Weiß nicht wie es bei Ableton ist 🤷‍♂️
Ja das geht.
 
Du kannst jeden Mono und Stereo Kanal des Audio Interfaces als Input und Output für jeden Track nutzen.
Ging auch früher schon.
ja, das weiss ich . Mein Problem damit ist dass keine spur mehr als stereo kann. d.h. wenn ich eine mehrkanaliges arrangement habe muss ich die spuren aufteilen und ich kann, zumindest in lve9 kleine m4l devices bauen die mehr als 2 kanäle haben. das war mir mal sehr wichtig, gerade nicht mehr so. aber in live10 geht das jetzt wohl, das audio direkt aus m4l rauszuhauen und dmit direkt mehrkanlig zu fahren statt über den umweg mit sends und einzelspuren.

bei z.B. cubase kannst du halt 7.1 und quad spuren/ausgänge anlegen die du auch so ansprechen (meint für mich umstandslos eine monospur zwischen 4 oder mehr lautsprechern zu bewegen) kannst. das geht bei ableton nur wenn du für jeden send eine eigene automation anlegst und dann ewig damit rumrödelst bis die bewegung stimmt.
 

Kevinside

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Wenn man nicht Max4Live hat (Da gibt es den Surround Panner), dann ist das Mixing in Surround sehr kompliziert und unübrsichtlich, aber es geht...
 

stuartm

musicus otiosus
Ich hätte halt gerne eine Groovefunkrion direkt bei der Aufnahme. Es ist ümständlich nach jeder Midi Aufnahme ein Groove Preset aus dem Pool drüberzulegen...
Wenn du einmal einen Groove einem Clip zugeordnet hast, ist er bei allen anderen Clips automatisch im Auswahl-PullDown im Clip-Rahmen mit drin.



Zudem ist die Workflow-Idee dahinter, dass man nachträglich den Groove für alle zugeordneten Clips anpassen kann.
Und das geht dann sehr elegant mit einer Einstellung im Groove-Pool, statt jeden Clip einzeln anzupassen.
 
Wenn man nicht Max4Live hat (Da gibt es den Surround Panner), dann ist das Mixing in Surround sehr kompliziert und unübrsichtlich, aber es geht...
stimmt, der macht das, sogar in recht freier anordnung.
löst dann halt leider nicht das ding dass ich die boxen einzeln ansprechen können möchte, sprich aus einem effekt mehrkanalig rauszukommen.
 

borg029un03

Elektronisiert
Wenn du einmal einen Groove einem Clip zugeordnet hast, ist er bei allen anderen Clips automatisch im Auswahl-PullDown im Clip-Rahmen mit drin.



Zudem ist die Workflow-Idee dahinter, dass man nachträglich den Groove für alle zugeordneten Clips anpassen kann.
Und das geht dann sehr elegant mit einer Einstellung im Groove-Pool, statt jeden Clip einzeln anzupassen.
Wenn man sich das Tool Midi Transform ansieht, verfolgt es einen anderen Ansatz, dort werden schon vor der Aufnahme die Midi Daten in eine gewissen Form geschoben. Der Ansatz von Ableton ist eher ein Nachträglicher.
 

klangsulfat

Nein-Voter
Max for Live ... ich weiß nicht, auf mich wirkt das so wie eine Haarverlängerung, Brustvergrößerung etc. Kommt mir immer so künstlich angedockt vor. Ich mags einfach nicht, auch wenn es schon geniale Sachen dafür gibt. Gerne würde ich von Ableton wieder mehr "native" Klangerzeuger, Effekte und MIDI-Prozessoren sehen, die dann auch Intro oder Standard zu Gute kommen (meinetwegen auch gegen Aufpreis).
 

verstaerker

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Key Editor öffnen und dann Rechts oben den Button Set mit "L" belegen.
okay hatte den Lokator-Knopf in der UI nicht wahrgenommen sondern nur in der Menüleiste

aber war eh nur ein Beispiel, dennoch ist es in Profisoftware absolut normal einen Hotkey Editor zu haben um vorgegebene Shortcuts anpassen zu können - zudem wäre es pro file und alle älteren Projekte hätten es nicht.. ich find das suboptimal.

das ein Ein und Auszoomen auf die Selektion (Z und X auf dem deutschen Keyboard) ist ein schönes Beispiel für ein totale doofe Tastenkombi (im englischen Layout macht sie Sinn) die ich gern ändern würde
 
Zuletzt bearbeitet:

weasel

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Max for Live ... ich weiß nicht, auf mich wirkt das so wie eine Haarverlängerung, Brustvergrößerung etc.
M4L ist seit v10 ein nativer bestandteil von ableton, die entwicklerfirmar cycling74 wurde ja auch aufgekauft. natuerlich erst ab der 600 EUR SUITE version automatisch mit dabei. native klangerzeuger und effekte kommen ja auch regelmaessig dazu, zuletzt wavetable, drum bus, tape echo, pedal.
Jedoch kann man in Cubase diesen unteren Bereich mit einer Tastenkombi (oder Shortcut auf der Maus oder auf X klicken) schließen. Weiß nicht wie es bei Ableton ist 🤷‍♂️
in ableton kann man den nicht nur mit einer taste/mausklick ein/ausschalten sondern bei bedarf auch genauso auf den audio-channelstrip umschalten, so das du anstatt piano roll bzw clip-editor halt von links nach rechts alle plugins hast, extrem hilfreich. und imho platzsparen ggueber zb. den cubase/logic loesungen wo das alles in eine extre spalte links vom arrangement gepackt wird.


aber war eh nur ein Beispiel, dennoch ist es in Profisoftware absolut normal einen Hotkey Editor zu haben um vorgegebene Shortcuts anpassen zu können - zudem wäre es pro file und alle älteren Projekte hätten es nicht.. ich find das suboptimal.
wie der kollege schon sagt, es gibt ja einen hotkey editor. ableton hat von haus aus relativ wenige keyboard shortcuts, aber wenn du diese kleine KEY symbol drueckst schaltet die linke browser spalte komplett um undd zeig allle nutzer-definierten hotkeys an und laesst einen diese aendern oder loeschen. genau so schnell und intuitiv geht es mit midi mapping, persoenlich finde ich das sogar schneller und besser nutzbar als ich es von anderen DAWs kenne. user-key-mappings lassen sich pro projekt speichern, wenn man sich die aber einmal einstellt und mit dem default projekt speichert haat man sie in jedem (zukuenftigen...) projekt.
das sich die "internen" shortcuts nicht aendern lassen wuerde ich ggf als kleinen mangel stehen lassen, hat aber aus meiner sicht auch vorteile weil ich an jedem ablleton-rechner zurechtkomme.



aber ich schweife ab, es soll hier ja um sachen gehen die ableton nicht kann... 😎
in dem zusammenhang geb ich aber auch vodoo n daumen hoch hierfuer
Naja, es nützt ja nichts, wenn ich hier alle Features einer anderen DAW aufzähle. Diese Informationen sind ja im Netz sehr gut dokumentiert und bebildert. Solche Vergleiche führen ja in der Regel zu Endlosschleifen.
wir sollten uns auf bekannte einschraenkungen konzentrieren, "cubase kann dies und das, kann ableton ddas eigentlich auch?" hilft nicht wirklich weiter.

stimme zu das wie schon gesagt midi-editing oder gar filtering/quantisieren waehrend der aufnahme eher eingeschraenkt ist.
 
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borg029un03

Elektronisiert
okay hatte den Lokator-Knopf in der UI nicht wahrgenommen sondern nur in der Menüleiste

aber war eh nur ein Beispiel, dennoch ist es in Profisoftware absolut normal einen Hotkey Editor zu haben um vorgegebene Shortcuts anpassen zu können - zudem wäre es pro file und alle älteren Projekte hätten es nicht.. ich find das suboptimal.

das ein Ein und Auszoomen auf die Selektion (Z und X auf dem deutschen Keyboard) ist ein schönes Beispiel für ein totale doofe Tastenkombi (im englischen Layout macht sie Sinn) die ich gern ändern würde
Ich verstehe ein richtiger Shortcut Editor wäre ganz cool, aber ich denke was du dir vorstellst gibt es nicht, da gibt es nur einige Workarounds. Weshalb das nicht angeboten wird verstehe wer will. Scheinbar wird von den Live auftretenden schon seit knapp 10 Jahren gefordert, dass es die Möglichkeit gibt Play/Stop von der Spacebar zu entfernen, geht wohl von Haus aus bis heute nicht.
 

verstaerker

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Ich verstehe ein richtiger Shortcut Editor wäre ganz cool, aber ich denke was du dir vorstellst gibt es nicht, da gibt es nur einige Workarounds. Weshalb das nicht angeboten wird verstehe wer will. Scheinbar wird von den Live auftretenden schon seit knapp 10 Jahren gefordert, dass es die Möglichkeit gibt Play/Stop von der Spacebar zu entfernen, geht wohl von Haus aus bis heute nicht.
ich weiß das es das nicht gibt, aber der Thread ist ja genau dafür da sowas aufzunehmen ... wozu das gut ist weiß ich auch nicht.

Ich habe auch schon diverse Ideen bei Ableton Ideas eingetragen ... keine Ahnung ob da jemals was kommt.
P.S. das mit dem lokator ist ist n guter Workaround .. kann ich mit leben
 
Max for Live ... ich weiß nicht, auf mich wirkt das so wie eine Haarverlängerung, Brustvergrößerung etc. Kommt mir immer so künstlich angedockt vor. Ich mags einfach nicht, auch wenn es schon geniale Sachen dafür gibt.
Für viele wirkt M4L befremdlich.
Keine Ahnung weshalb, ist halt die offene API von Live.

Es gibt Tonnen geiler Sachen und auch unzählige spezielle Editoren für diverse Hardware.
Wenn man versuchen würde, diesen Stuff nur ansatzweise in Live „richtig“
zu implementiern dann wäre das viel zu viel.
So kann sich jeder picken, was er braucht.

Die meisten Sachen sind ja auch umsonst.
Ich find‘s super so.


Das ziehe ich bspw. jeder UAD Emulation vor..
 
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sempiternal

Bass Junkie
Also das was ich an Ableton wirklich mag ist:
Drum Racks
Audio Effekt Racks
Simpler, Sampler, Slice
Arrangement & Automation
Midi Effekte
Max4Live
Schnelles setzen von "Modularen" Effekten - LFO, Envelopes etc.
Das Handling von internen Plugins, unten als Reihe, sehr schnelle Übersicht wenn man mal drin ist. (Ansonsten wäre eine Mixer Plugin Übersicht total nice)

Was Ableton "schlecht" macht:
Pianoroll, hat quasi überhaupt keine Midi Funktionen, die ich von Logic gewohnt bin.
Die Mixer Übersicht, man müsste eine Liste haben, wie es sie als Hack gibt, ebenso eine EQ Übersicht.
CPU Auslastung ist verglichen sehr hoch.
Es gibt kein Comping
Aufnahme Latenz is ziemlich Wirr Warr.
Der generelle Sound Outcome, sowie die Wiedergabe von Audio bei Playback.
Keine Plugin Sortierung möglich, ohne VST zu nutzen und die Ordner and der SSD zu benennen.
Schlechtes File Handling, wenn man nicht jedes mal sehr sauber arbeitet und alles sammelt und sichert.
Die Bus/Send Channel Latenz

..sind jetzt mal ein paar Sachen die mir eingefallen sind, ohne richtig nachzudenken.
Generell bin ich mit der DAW aber schon sehr zufrieden, sie hat was ...bin aber Logic User seit 5 Jahren nun.
Ableton läuft aber immer Parallel.
 

devilfish

alles kann, nix muss..
Keine Ahnung was da jetzt alles nicht geht.. aber HIDPI geht auf Windows seit dem Update auf 2004 nicht mehr.. ist mir aber egal..

Was auf jeden Fall geht, und auf jeden Fall der absolute Hammer ist, ist touchAble! Für mich als nicht Noten, Tonleiter und Tasten Kenner, ist das programmieren von Sequencen damit ein wahrerer Segen. Mit dem Tool steht die Maus mal ganz schnell und Sitz im Sofa paar Meter weiter und leg die Füße hoch.. so Dinger muss man mit der Maus erstmal zusammen klicken. Jetzt geht’s mit Finger tippen. Das ist soooo cool!!! Unglaublicher Workflow Boost für mich.
Naja und ehrlich gesagt hab ich mich innerhalb zwei Tagen mit der neuen DAW zurecht gefunden. Kannte vorher nur Cubase und Reason. Und Cubase kann mich mal, wenn ich das so sagen darf. Dieses Fenster in Ableton unten links, erklärt einem jede Funktion, jeden Knopf, einfach alles. Wie gesagt, 2 Tage und danach konnte damit produzieren. Ableton ist Hammer!
 

weasel

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Was Ableton "schlecht" macht:
[...]
Keine Plugin Sortierung möglich, ohne VST zu nutzen und die Ordner and der SSD zu benennen.
kurzer tipp, eigtl auch wieder thread-fremd, aber: die ableton-standard-suche (cmd-F) ist extrem potent - gib einfach "vst" oder "au" mit ein und es wird gefiltert. "adv" oder was auch immer die ableton-native extension ist dann fuer die internen plugins.

heisst: cmd-F, tastatur "kon vst", 2x enter und du hast das kontakt VST innerhalb von 1.5 sekunden auf die aktuelle spur geladen. schneller gehts in keiner anderen DAW.

@devilfish ja touchAble ist auch richtig krass, vor n paar monaten (nach 2-3 jahren) in der neuen version ausprobiert, wirklich beeindruckend. falls ich irgendwann mal wieder musik mach und nicht nur in internetforen darueber rede werd ich das auch definitv intensiver nutzen.
 
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Kevinside

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Live kann kein VCA und wahrscheinlich auch keine Track Folders... Auch kann Live nicht Track Layers... sowie in Logic, wo ich Layer Sounds erstelle mit mehreren Softsynths...
Was Live auch nicht gut kann mit externen Midi Klangzeugern umgehen... Sysex geht ja mit 10, aber sowas wie automatic patch naming wie in Cubase und Nuendo gibt es nicht...
Live hat die Clip basierte Oberfläche erfunden...Bitwig kann das sogar noch besser und Logic 10.15 kopiert das mit "Live Loops"...
Ich nutzte selber Protools Ultimate (HDX), Nuendo und Logic...Habe mir aber auch Live 10 Suite besorgt, aber kaum Zeit gehabt mich damit wirklich auseinander zu setzen...
Als Besitzer einer Machine Studio und Jam sollte ich im Midi Mode einfach am Abend nach getaner Arbeit herum probieren...

Ein Problem bei Live ist aber tatsächlich... Die CPU skaliert nicht gut und alles scheint wesentlich mehr Prozessor Power zu brauchen, als bei anderen DAWs...
 

weasel

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Live kann [....] wahrscheinlich auch keine Track Folders... Auch kann Live nicht Track Layers... sowie in Logic, wo ich Layer Sounds erstelle mit mehreren Softsynths...
geile uninformierte ansage ohne jeden bestand. "wahrscheinlich" lol... live kann seit v10 ohne performance einbussen sub-sub-sub-(...)-gruppen von tracks machen die sich ohne probleme wunderbar wegfoldern lassen. auch konnte live schon lange for anderen DAWs einfach mehrere VSTi oder auch komplette chains mit effekt chain in einer spur parallel fuehren. somit imho deutlich flexibler als "track layers". du kannst dich entscheiden ob gelayerte klangerzeuger den gleichen oder einen unabhaengigen audio channel durchlaufen, oder ob sie dies teilweise tun und dann wieder zusammengefuehrt werden. sozusagen VSTi layer, sends, returns, parallel chains und gruppen innerhalb eines einzigen tracks. und wenn du das nicht willst kannst du auch track layer wie von dir beschrieben erstellen indem einfach der neue track die midi-spur des alten als input waehlt...

Was Live auch nicht gut kann mit externen Midi Klangzeugern umgehen... Sysex geht ja mit 10, aber sowas wie automatic patch naming wie in Cubase und Nuendo gibt es nicht...

eingeschraenkte einbindung komplexer midi systeme wurde hier ja zu recht schon oft genannt aber den satz von dir kann man halt so auch nicht stehen lassen. einbindung der meisten HW geraete ueber normals midi ist extrem komfortabel, da es ueber ein "normales" plugin in einem normalen midi track mit autoamtischen audio routing geschieht. was an autoamtic patch naming (?) jetzt so toll sein soll erschliesst sich mir nicht, willst du das weiter erklaeren?
 
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Kevinside

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Grouping Tracks is not the same like Track folders... Alles andere klingt bei dir grade sehr konfus... Audio channels? usw... Was meinst du damit...
In Logic kann ich unendlich viele Softsynths per Midi einfach layern und jeden einzelnen je nachdem routen... Z.b Ich nutze ein 7.1 Setup und kann jeden einzelnen Softsynth im Surround pannen, der sich im Layer befindet. Deswegen wie geht das bei Live... Kann ich da auch einen Layer aus mehreren Softsynths und externen Midi Erzeugern kreieren und diese dann je nachdem routen wie ich will?...
Wenn ja, wäre das echt cool....
 

fanwander

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Ich benutze Live defacto nicht (hab irgendwo eine Uraltversion). Aber ich habe noch nie(!!!) mit jemandem zusammen Musik gemacht, der Live länger als eine halbe Stunde sauber als MIDI-Clock-Slave laufen lassen konnte. Und das liegt nach meiner Erfahrung nicht an meinen Mitmusikern.

Mein Verständnis ist, dass Live 1.) von Leuten konzipiert wurde, die mit Samplern angefangen haben Musik zu machen, die also die MIDI-Synthesizer-Idee nie wirklich verinnerlicht haben. Und 2.) ist Live nach meinen Erfahrungen das, was ich eine "Solipsisten-Applikation" nenne: das Bastelstübchen für den Einzelmusiker. Die Idee, dass sich der Musiker einem externen Rahmen unterordnet, war den Urerfindern fremd. Die hatten damals (noch?) nicht die Erfahrung, in einem Studio mit Video-Synchronisation und gekoppelten 24-Spur-Maschinen zu arbeiten.

Wenn solche Grunderfahrungen fehlen, dann holt das ein Produkt quasi niemals mehr auf.

Ich möchte aber anmerken, dass vergleichbare Gedanken auch für andere DAWs zutreffen, und dass man ähnliche Listen für alle andern DAWs erstellen könnte (zB dass in Logic wohl bis heute die Wiedergabe nicht sofort auf die Betätigung des Mute-Knopfes reagiert - aber auch hier bin ich nicht mehr auf aktuellem Versionsstand)
 
 


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