Ableton Live und Pro Tools "Rewire"..

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von dk, 23. Mai 2009.

  1. dk

    dk Tach

    Hallo :shock:

    nutze seit einiger zeit live in pro tools als slave über rewire- jedoch weis ich nicht so recht was ich damit anfangen soll!

    ist ja ganz schön audio aus live in den pro tools mixer laufen zu lassen und live in pro tools als plugin zu nutzen. jedoch was bringt mir das? welche vorteile bringt das arbeiten mit rewire (ableton + pro tools) ?

    mich würde mal interessieren wie ihr das so macht- was für erfahrungen habt ihr mit rewire? wie nutzt ihr es, welche vorteile bringts?

    greez ;-)
     
  2. ron

    ron Tach

    geruechteweiser heisst's, dass der protools mixer besser klingen soll als andere DAWs, ableton inklusive. mach doch mal nen mix aus ableton mit/ohne rewire und hoer rein?
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich nutze Rewire gelegentlich mit Live als Slave. Mal mit Logic, mal mit Pro Tools. Das macht immer dann einen Sinn, wenn man PlugIns nutzen will, die in Ableton nicht verfügbar sind, also zB TDM Plugins oder die Synths aus Logic usw. Außerdem fand ich den Live-Mixer nicht so flexibel, was das Routing angeht. Aber das wird ja mittlerweile besser.
     
  4. dk

    dk Tach

    es würde sinn machen wenn man die audio spuren die aus live in den pro tools mixer laufen dort direkt aufnehmen könnte, jedoch ist das so nicht möglich. oder gibts da irgendwie doch noch ne möglichkeit ?

    mein ziel ist es- auf live aufzunehmen, grob zu arrangieren um das ganze zeugs dann in pro tools zu mischen und noch fein zu bearbeiten.
    meine frage ist eher diese wie kann ich diese beiden programme am sinnvollsten zusammen nutzen !?

    @ ron: werd ich mir mal anhören ;-)
     
  5. Zolo

    Zolo Tach

    Ach ich hab letztens einen sehr genauen A/B vergleich zu Cubase SX erstellt. Mehrere Plugins mit genauen Einstellungen in beiden DAW's nachgebaut. Mit exakter Lautstärke den Mixdown hintereinander kopiert, konnte bis jetzt noch keiner einen Unterschied hören. Geschweige denn sagen, welches "besser" klingt :roll: Wer sich probieren will, kann über PM die Email schicken und somit das Schnippsel anfordern ;-)

    Zum Thema Ableton Rewire:

    Ich persönlich finde Ableton als Rewire total sinnlos. Man kann nichts recorden, kein Plugins benutzten (!) und somit auch nichts arrangieren. Da bleibt nur noch eins übrig: Sample Loops abfeuern. Und dafür braucht man nicht gleich Ableton. Songs im Ableton machen und dann in Protools rendern, geht halt nicht weil dann wie gesagt die Plugins fehlen im Ableton.

    Gruß Zolo
     
  6. dk

    dk Tach

    .. hää :wft:
     
  7. Zolo

    Zolo Tach

    Was häh ?
     
  8. dk

    dk Tach

    verstehe nicht was du damit meinst, ich zitiere: “Songs im Ableton machen und dann in Protools rendern, geht halt nicht weil dann wie gesagt die Plugins fehlen im Ableton.“
     
  9. Zolo

    Zolo Tach

    Machste Song mit Ableton, haste kannste Plugins... Machste Song Speichern...
    Machste Protools, lädste Ableton Song und wirste merken: keine Plugins im Ableton Song.

    Aber wenn ich mich richtig erinner stehen die AbletonPlugins wenigsten zur verfügung, oder ?
     
  10. dk

    dk Tach

    ja die stehen zur verfügung.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Aber sicher. Du musst das in Pro Tools per Bus Routing lösen. Also die Spur, die Du intern aufnehmen willst, auf einen Bus schicken (statt auf den Master Output) und eine weitere normale Audiospur anlegen und dort als input den Bus auswählen. Dann kannst Du das auf der neuen Spur aufnehmen.
    Oder gleich die Ableton Spuren alle auf einmal aus Ableton exportieren (geht auch im Rewire Modus) und in Pro Tools direkt einladen.
     
  12. Kaneda

    Kaneda Tach

    Herrjeh, ihr bringt mich da auf Ideen. Muss doch glatt mal Live als ReWire-Slave in Cubase ausprobieren...
     
  13. dk

    dk Tach

    @ noiseprofessor: hab noch überlegt das so zu lösen, also so geht das doch- werd ich heute gleich mal checken!
    also den gerüchten nach sollte das dann besser klingen wenn ichs von pro tools aus auf die festplatte rendere anstatt von live aus! werd den vergleich auch mal machen!
    danke dir für den tipp!! :banane:
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    So langsam relativiert sich der Unterschied allerdings. Die Klangqualität beim Rendern in Live ist mit fast jeder Versionsnummer besser geworden.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    Vor allem sollte man da zwischen den verschiedenen Effekten unterscheiden - während Pegel einstellen und Summieren digital praktisch fehlerfrei sind, ist Resamplen recht rechenaufwendig, und Pitchen und Stretchen hat schon prinzipiell immer deutliche Artefakte - da kann ein pfiffiger Algorithmus zwar richtig was reißen, an die Qualität linearere Operationen kommt das aber lange nicht dran.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    @ fetz: Sicher, aber das würde beim Rendern per Rewire in Pro Tools ja keinen Unterschied ausmachen.
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Genau das wollte ich damit sagen - es wird beim Rendern keinen Unterschied geben - einfach deshalb weil das Protools nix mehr macht, was einen Unterschied hergibt. (Es sei denn man nutzt dann andere Plugins (EQ/Kompressor...) - aber das zählt für mich nicht mehr zur Engine)

    Was anders ist natürlich die Arbeitsweise - erst Audiotracks erstellen und die dann Mischen ergibt sicher einen anderen Sound, als wenn man alles in einem Monsterprojekt zusammenbackt.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    Da wäre ich mir bei den letzten Live Versionsnummern auch nicht mehr so sicher. Bei frühen Versionen gab es diesen Unterschied recht deutlich. Ich rede jetzt von Pro Tools HD mit DAE, nativ habe ich das nie genutzt. Das reine "Summieren" in anderen Programmen ist eh nicht meine Arbeitsweise, ich sehe das wie Du. Das ein oder andere Programmspezifische Feature zu nutzen macht wesentlich mehr aus.
     

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