Analog Synthesizer heute für 500€ - The Umfrage

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Moogulator, 17. Dezember 2009.

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Würde ich sofort kaufen innerhalb 3 Monaten (WICHTIG), wenn diese Preise stimmen würden: #2

  1. Roland TB-303 / 400,-- Euro

    22 Stimme(n)
    21,4%
  2. Roland TR 808 / 500,-- Euro

    31 Stimme(n)
    30,1%
  3. Roland Juno 60 / 500,-- Euro

    15 Stimme(n)
    14,6%
  4. Moog Minimoog / 800,-- Euro

    29 Stimme(n)
    28,2%
  5. ARP Odyssey / 800,-- Euro

    19 Stimme(n)
    18,4%
  6. Sequential Circuits Prophet 5 / 1.200,-- Euro

    19 Stimme(n)
    18,4%
  7. Elka Synthex / 1.200,--

    18 Stimme(n)
    17,5%
  8. PPG Wave 2.3 / 1.200,-- Euro

    10 Stimme(n)
    9,7%
  9. Roland Jupiter 8 / 1.200,-- Euro

    30 Stimme(n)
    29,1%
  10. Oberheim OB-X / 1.200,-- Euro

    14 Stimme(n)
    13,6%
  11. Moog Memorymoog / 1.400,-- Euro

    20 Stimme(n)
    19,4%
  12. Sequential Circuits Prophet T8 1.400,-- Euro

    9 Stimme(n)
    8,7%
  13. Yamaha CS80 / 2.000,-- Euro

    14 Stimme(n)
    13,6%
  14. Ich nehm auch gern neue Analoge, muss nicht alt sein

    38 Stimme(n)
    36,9%
  15. Interessiert mich n Scheissdreck, ich kauf eh nur das Original.

    2 Stimme(n)
    1,9%
  16. Anderes Modell - Nenne ich.. Preis auch..

    3 Stimme(n)
    2,9%
  17. Mir ist Analog ansich egal.

    8 Stimme(n)
    7,8%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Moogulator

    Moogulator Admin

    Echt analog und polyphon für unter 500 Euro? - The Umfrage

    Man wag ein Experiment und benötigt dazu die Hilfe zahlreicher Musiker und Produzenten.
    Eine Recherche hat ergeben, dass es möglich sein sollte, REAL ANALOG - polyphone Synthesizer bereits für einen Ladenverkaufspreis von ca. 500 Euro zu realisieren. Diese These lässt sich natürlich nur vertreten, wenn man von entsprechenden Stückzahlen ausgeht.
    AMAZONA.de will es genau wissen und ruft auf an einer Umfrage teilzunehmen, die ihr hier findet: (zusammen mit dem Gewinnspiel)

    Die Liste oben ist jetzt nicht mal begrenzt, es gibt TRs, es gibt Monophone, es gibt Polyphone.. alles ist erstmal erlaubt.

    http://forum.amazona.de/limesurvey/inde ... 3%80%88=de

    Als kleines Dankeschön verlost AMAZONA.de T-SHIRTS sowie einen voll funktionsfähigen, komplett restaurierten ROLAND JUNO 60.

    Und danach?
    Danach werden die Umfrage-Ergebnissen der Industrie präsentiert und alle Antworten und Ergebnisse veröffentlicht.

    __



    ANM: Denke, dass die Frage hier ja schon mehrfach aufkam, daher also mal neu diskutiert.

    Versuchen und natürlich gibts ne Baggerfahrt durch Gelsenkirchen zu gewinnen..
    Ah, nee.. DAS Analog- EXPERIMENT - Juno60 gibts zu gewinnen, siehe Amazona.
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Interessant. Bin ja mal gespannt auf das Ergebnis bei Amazona und vor allem auf die Antworten der "Industrie".
     
  3. schöne aktion! da bin ich auch mal gespannt

    falls wirklich so eine neuauflage eines klassikers realisiert werden sollte, bleibt aber immernoch abzuwarten, wie das teil dann am ende klingt. gibt ja leute die den neuen moog sound, die neuen SEM, propheten etc nicht gut genug, oder weit entfernt vom original finden, und sich dann lieber das original kaufen.
    das müsste schon sehr sehr nahe dran sein.
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    Na? Jupiter 8 in Führung?
    Achja, auch gern hinschreiben, was fehlt.

    Ich sag mal Rhodes Chroma mit schnellen LFOs, ebenso Matrix12 und ansich brauchte man auch nur einfach den Andromeda wieder herzustellen, gern auch mit "nur" 8 Stimmen, dafür aber mit doppelter Modupdategeschwindigkeit: Sprich: 50 Hz LFOs, gerne auch 100 und als 3 Oktaver, puaah, den würd ich live kaum noch aus der Hand geben. ;-)

    Bei Mono: ARP2600 mit 2x ADSR statt AR und Syncmod und Roland System 700 fänd ich reizvoll bei sowas.
    Nurso.
     
  5. sadnoiss

    sadnoiss Tach

    Korg MS 20 mit eingebautem Stepsequenzer für ca. 600 € - das wär mal was!
     
  6. DerRidda

    DerRidda Tach

    Ganz ehrlich? Analog ist für mich kaum ein Kriterium, die Umsetzung macht es, wie z.B. im Andro. Aber diese ganzen 1 LFO und 1 Hüllkurve Teile von gestern können mir gestohlen bleiben, egal wie viel Kult da dran klebt. Ich würde mir auch für 200€ keine reissued 303 holen, wenn ich mir dafür eher flexible Software kaufen könnte.
     
  7. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Das wären ziemlich teure drei Monate für mich. Selbst wenn die Teile alt wären. Bei neu aufgelegten Versionen wäre ja auch noch Garantie dabei! Daher ist das ganze wohl ziemlich unrealistisch. Der mfb Polysynth lite ist wohl der einzige analoge Polysynth der letzten Jahre/Jahrzehnte, der die 500 Euro-Grenze nicht gesprengt hat. Und der Tetra ist immerhin nah dran.

    Und die Sache mit dem Stepsequencer unterstütze ich. Aber nur, wenn auch für jeden Step ein Regler dabei ist!
     
  8. sadnoiss

    sadnoiss Tach

    ein Pitchregeler und ein On/Skip-Schalter!!!
     
  9. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Wäre perfekt, aber ich habe auch nichts dagegen, wenn bei Rechts-/oder Linksanschlag des Potis geskippt wird.
     
  10. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Ein bezahlbarer Low-Cost Analog Synth hätte sicher sehr gute Marktchancen wenn der Klang wirklich gut ist , allerdings sollte man sich davor hüten mal wieder einen Klassiker zu klonen. Das könnte sehr schnell nach hinten losgehen. Es wäre nicht dasselbe. Ein 1:1 Vintage Synth Nachbau halte ich daher für unrealistisch.
     
  11. Einen duophonen Waldorf Pulse mit Patchfeld und Stepsequencer, bitteschön. 700,- €
     
  12. island

    island Modelleisenbahner

    Also das ganze Gedöns brauch ich eigentlich nicht ;-) Ich hätte viel lieber einen Modularhersteller der Module auf wunsch in 4 Wochen herstellt und liefert :P

    Ok, son Mini für die Kröten würd ich schon Nachhause tragen (lassen) :mrgreen:
     
  13. Q960

    Q960 bin angekommen

    Ich habe mein Kreuz mal beim Arp und Prophet gesetzt! Wie hier schon geschrieben wurde: Ein Synth mit nur einem VCO und Env. lockt mich schon lange nicht mehr. Deshalb sind 101 udn 106 auch raus geflogen. Wichtiger als digitale Schnittstellen wären mir Arper/Sequenzer und CV/Gate! Die Teile bräuchten auch keine Speicher, denn das ist der wahre Geist der 70er/80er!
     
  14. moogist

    moogist bin angekommen

    Ich finde, in der Umfrage steckt ein Denkfehler.

    Warum geben sehr vielen Leute Unsummen für die in der Umfrage genannten Klassiker (also JP8, CS80, Prophet 5) aus?

    Mögliche Antworten:

    Ist es die analoge Klangerzeugung: Glaub ich eher nicht.
    Ist es die Bedienung über Potis und Fader? Vielleicht.
    Ist es der Sound? Klar: Ein Moog ist ein Moog.
    Ist es das "Flair", der "Ruhm", der "Ruf", die "Erotik" des Klassikers? Ganz dickes Ja! Es ist eigentlich etwas absolut Irrationales, was die Leute so tief in die Tasche greifen lässt. Hinzu kommt etwas, was ich die "Vorbildfunktion" nennen möchte: Mit meinem Minimoog habe ich nun endlich den Sound meiner Helden (Hammer, Duke, Wakeman, Emerson etc.) zu mir nach Hause geholt. (Auch wenn es hier und da durchaus Enttäuschungen gebenmag).

    Damit zur Umfrage: Es mag sein, dass man für 500 Euro analoge polyphone Synthesizer produzieren kann. Das ist dann aber "irgendein" Syntheziser von der Marke X. Da ist nichts Erotisches dran. "Flair" und "Ruhm" haben sich die Klassiker in vielen Jahren erworben - das lässt sich so ohne weiteres nicht maschinell produzieren oder implantieren. MICH würde so ein 500 Euro Teil sicher interessieren - aber ob es einen großen Markt dafür gibt, wage ich zu bezweifeln.

    Nachtrag: Einem Andromeda oder einem PolyEvolver fehlt die o.g. "Erotik" leider weitestgehend (was im Grunde total ungerecht ist). Deshalb werden/wurden beide Synths nur in bescheidenen Stückzahlen abgesetzt, deshalb ist ein gut erhaltener Andromeda relativ leicht und günstig zu kriegen.
     
  15. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Genauso sehe ich das auch :supi:

    Deshalb werden die Klassiker immer teurer werden, egal was am Markt passieren wird.
    Beim Erscheinen von Korg`s Legacy Collection wurde auch erst großspurig behaupted, das es zu einem extremen Preisverfall für den MS-20 kommen wird. Das Gegenteil war der Fall. Es gibt aber noch viele ähnliche Beispiele. Die Kopien bekommt man dagegen überall nachgeworfen.
    Ich bin der Meinung, die Leute werden mit der Klon-Ware erst so richtig heiss auf die alten Kisten gemacht.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Eine Minimoog Replika, im Inneren und Äußeren zu 100% identisch mit dem Original, zum Preis von 500 Euro (sollte ja wohl gehen, wenn man behauptet, zu diesem Preis eine polyphone, speicherprogrammierbare Replika von z.B. Juno 60/106 profitabel herstellen zu können) wir sicherlich viele Interessenten finden. Wer kann das? Behringen? Der "Ulimoog".
     
  17. Neo

    Neo bin angekommen

    Onkel China macht das dann.
     
  18. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die Preise stehen ja oben, der Euromoog 8000EX wäre dann 800€.
    Diskrete Technik übrigens besonders einfach.
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    mich eigentlich auch nicht, an der 101 finde ich mittlerweile den sequencer den man antriggern kann, interesanter als die klangerzeugung.

    der oberheim sem ist wohl das einzige produkt was es geschaft hat den alten kult wieder auferstehen zu lassen, bzw. weiss man es noch nicht so genau, ansonsten sind die leute ja von allen geräten scheinbar irgendwie enttäuscht bzw. haben sie immer was zu meckern. so passiert beim prophet 08, voyager, andromeda...

    realistischer finde ich aber irgendwie diese preise:
    und 303 und 808 machen schon acidlab und den prophet5/08 macht dave smith

    wenn aber roland den jup8 auferstehen lassen würde, das wäre cool und auch träumerei, aber träume sollen ja sein
     
  20. electric guillaume

    electric guillaume keine Information

    +1

    Angenommen man würde einen original Minimoog in irgendein modernes Gehäuse stecken und behaupten das Gerät wäre ein analoger Nachbau, würden 90% der Leute behaupten, dass das Ding klanglich nicht an das Orginal heranreicht. Binsenweisheit Ende.

    Ach so...hier im Forum sind natürlich die anderen 10% unterwegs. ;-)
     
  21. changeling

    changeling Tach

    Von den alten Poly-Analogen find ich den Oberheim XPander am interessantesten. Für 1500 Euro neu wäre der - nach Auftreiben der Kohle - sofort hier. Matrix 12 wäre mir zu klobig, ich mag so tiefe Tasteninstrumente nich.
     
  22. bigdeadi

    bigdeadi Tach

    Bei mir sähe das so aus:
    Ist es die analoge Klangerzeugung: Gibts gute neue Alternativen, daher eher nicht.
    Ist es die Bedienung über Potis und Fader? JA, absolut ich hasse Menüs!
    Ist es der Sound? Ja doch, jeder klingt anders.
    Ist es das "Flair", der "Ruhm", der "Ruf", die "Erotik" des Klassikers? Natürlich oder warum sollte man sich einen alten Benz kaufen?

    Denke ich auch siehe Dark Energy

    Noch zur Info: Ich hab auch für den Minimoog gestimmt, aus oben genannten Gründen und weil ich mir die anderen (Memorymoog, Jupiter 8 ) in der kurzen Zeit nicht leisten könnte.

    Ach und nur so, wenn du etwas qualitativ hochwertiges aus China willst, musst du die Leute auch entsprechend qualitativ bezahlen ;-)
     
  23. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    +1
     
  24. tulle

    tulle bin angekommen

    In 10 Jahren kannst du den Prophet08 und den Andromeda mit auf die Liste nehmen.
     
  25. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    ...oder den Sunsyn.
     
  26. intercorni

    intercorni aktiv

    Ein analoger polyphoner Synthesizer für 500,- kann einfach nur ein schlechter Kompromiss zwischen Klang und Bedienung werden.
    Jeder will etwas hochwertiges haben, was man jedoch für diesen Preis auf gar keinen Fall erwarten kann.
    Darum glaube ich nicht daran, dass dieser Synthi für 500,- Euro machbar wäre.
    Ein gutes Beispiel ist Dave Smith Instruments. Hier wird versucht, ein preislich im unteren Segment
    angesiedeltes Instrument zu etablieren. Und wie es sich gezeigt hat, auch auf Kosten einer
    entsprechenden Benutzerführung als auch Qualität.
    Was nützen einen 2000 Parametersätze, die sich auf 4 Encoder aufteilen müssen?
    Und ein Editing per Software halte ich für einen wirklich schlechten Kompromiss bei
    einem Annalogsynthesizer.
    Dann lieber etwas technisch ausgereiftes "state of the art" Instrument.
    Hier gab es bereits Versuche, z.B. Alesis Andromeda6 oder Jomox Sunsyn.
    Über die Verkaufszahlen kann ich nichts sagen. Schade finde ich, dass diese
    wieder vom Markt genommen wurden. Im Hochpreissegment muss man,
    so glaube ich, langfristig denken und handeln. Also nichts für kleine Firmen
    ohne langes Durchhaltevermögen.
    Die großen Firmen wie Korg und Roland zeigen immer wieder gerne, wie hoch
    mit aktueller Technik die Fahnenstange gesetzt werden kann.
    Allerdings digital. Und ich glaube auch nicht daran, dass die großen Firmen
    das Thema Analog noch einmal aufwärmen werden.
     
  27. fab

    fab Tach

    beim thema klang und bedienung stimme ich dir zu - wenn man da spart wird das projekt sinnlos.

    der ansatz von amazona ist allerdings, nicht kleine serien zu machen und an der qualität zu sparen, sondern die fixen entwirklungs- und vermarktungskosten auf eine große stückzahl zu verteilen und dadurch billiger zu sein. der günstige preis soll ein entsprechend hohes absatzvolumen ermöglichen, wenn man sich nur traut, gleich mit großen stückzahlen zu kalkulieren.

    ob die sich da verrechnet haben darf halt jemand ausprobieren, der die finanzierung des experiments gewährleistet und über das notwendige know how verfügt. er sollte den markt sehr gut kennen bevor er das probiert... insbesondere der einwand vom moogist ist da ganz wichtig.

    was nützt es, wenn das neue instrument sofort einen ruf als chipbasierte SMD-china-billig-flach-sound-kiste bekommt, einfach WEIL es günstig zu haben ist? dann spricht es nur leute an, die sonst auch einen digitalen synth kaufen würden, wenn preis und features stimmen.
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ist unmöglich.
    Äußerlich scheitert sowas an juristischen Problemen, innerlich an technischen.
    Wobei die alten Minis (VCOs ohne µA726) noch zu den am besten klonbaren Geräten gehören, da sie komplett aus Standardkomponenten bestehen. Das diese Komponenten heute zwar die gleichen Typenbezeichnungen haben und auch die alten Specs einhalten, heißt aber nicht, das es noch die gleichen Teile sind. Das fällt bei Analog nicht sofort auf, aber wenn man mal das CMOS-Grab aus dem CS-80 auf Chips aus aktueller Fertigung umbaut wird das schnell klar - das funktioniert einfach nicht mehr, weil die aktuellen Chips ein paar mal so schnell sind, und mit dem ...ähm... stümperhaften Entwurf von damals nicht klarkommen.

    Wenn wir von "sinngemäßen" Replikas reden, d.h. man baut die tatsächliche Funktion einer Schaltung nach, dann sind die 500€ mehr als möglich (im Vergleich zu den Poly-Preisen eher unter 300€), wenn man von "Behringer-Stückzahlen" ausgeht. Die zu erreichen halte ich mit einem monophonen, Midi-losen Synthesizer allerdings für eine gewagte Annahme.

    Die TB303 für genannte 400€ sollte jede Bastelbude fertig bringen, da sind allerdings ein paar subtilerer Gemeinheiten konstruktiv zu lösen, die Patternerzeugung durch heraus genommene Batterie ist schon ziemlich speziell. Und die nötige Alternative zum 2SC1583 & BA662 wird die Akzeptanz beim Käufer sicher nicht verbessern, egal wie gut sie technisch/klanglich wirklich ist.

    Bei den Polyphonen hat man weit mehr das Problem der obsoleten Bauelemente. Und einen Juno 60 für 500€ halte ich selbst bei "sinngemässer" Übertragung der Schaltung auf aktuelle Standardkomponenten für eine ziemliche Herausforderung. Und das bekommt man dann sicher nicht mehr verkauft, denn wenn schon neu dann sollte doch bitte auch 2.Oszillator, Ringmodulator, FM, 3LFOs, 3Hüllkurven, ... (mindestens alles was der A6 kann, aber bitte nicht so kompliziert - und natürlich einen Knopf für jede Funktion).

    Der CS-80 für 2000€ ist ein schlechter Scherz, dafür ist das einfach nicht zu machen, selbst wenn man den ganzen Digital-Mumpitz in ein 10€-FPGA packt.

    Letztlich darf man sich auch mal fragen, für wie unfähig man Dave Smith hält, das er seine Synths nicht billiger in den Laden gebracht bekommt. Beim hier mitschwingenden "doppelt so gut, aber halber Preis" scheint doch eher der Wunsch der Vater des Gedanken zu sein.
     
  29. intercorni

    intercorni aktiv

    Die Aktion kommt ja von Amazona und die hatten vor einigen Wochen mal ein Special mit Ulli Behringer.
    So kann man vermuten, dass zum Zeitpunkt des Interviews diese Idee geboren wurde.
    Nehmen wir mal an, Behringer könnte einen analogen Synthi bauen, der nicht mehr als 500,- Euro
    kosten würde. Die Fertigungsstrecke ist vorhanden, Behringer kann sehr preiswert Instrumente
    und Geräte bauen. Und das sie sich vieles hier und dort abschauen, ist auch kein großes Geheimnis,
    sondern sogar Philosophie der Firma. Was also, wenn die das machen wollen?
     
  30. Neo

    Neo bin angekommen

    Ich finde die ganze Diskussion eher seltsam. Als ich vor ein paar Wochen meine Entäuschung darüber das die großen Drei keine analogen Synths bauen zum Ausdruck brachte, wurde mir gesagt das sei sowieso total unwirtschaftlich und zu teuer, überhaupt würden die Synths kaum Käufer finden. Jetzt tritt Amazona damit an und auf einmal ist das möglich ?
    Die Reaktion der Industrie kann ich mir schon vorstellen...etwa so :gaehn:

    Zu den Preisen die hier angegeben wurden, sei bemerkt das ich zu recht ähnlichen Preisen meine Teile gekauft habe...allerdings in DMark. Damals wollten ja alle digital.:fawk:
     

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