Behringer 2600 - ARP-2600 Klon

C0r€

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Moog klingt eher nach holz, Arp eher nach metall. Die Hallspirale macht da glaube ich auch einiges aus, die klingt ja von vorn herein eher "drahtig" und "metallisch".
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Arp hatte Abitur, Moog hat Hauptschule?
Das ist das Gute, es wird nötig, auch über Sprache viel nachzudenken, ein guter Poet könnte es vielleicht beschreiben?
 
polysix

polysix

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Für eher die industrielle Richtung
.. a la dark electro.. Skinny puppy.. Thrubbing gristle.. Haus arafna. Lustmord.. 2600 oder Odyssey? Ich bin eher in den dunklen Soundgefilden angesiedelt. Uli's 2600 liest sich hier als "must have"
 
ppg360

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fummdich-fummdich-ratata
[...] Lustmord.. 2600 oder Odyssey? [...]
Synthi AKS.

TG: Roland SH-3, SH-5, SH-7, System 100m, Gristleizer -- später eher Synton Fenix (Sleazy hatte zwei oder drei, nebst Sherman Quad Filterbank, die er nach eigenem Bekunden nicht wirklich spannend fand... ich hätte sie für kleines Geld von ihm kaufen können, Mist!).

Stephen
 
FixedFilter

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Bye bye
Klingt echt gut und fett, aber die Springreverb-Emulation.. naja, nettes Beiwerk
Ich würde gerne sehen, dass einer der Tester diesen Punkt direkt mit den ersten Videos mit Rob Keeble vergleicht. Man hatte bei Behringer schon mitbekommen, dass die Federhall-Emulation nach den ersten Videos kritisiert wurde. Allerdings sehen wir ja auch alle, dass das Gehäuse des Behringer 2600 nicht das größte ist und so ein echter Federhall braucht auch seinen Platz. Daher ist die Frage, ob sie da noch was verbessern konnten im Sinne von "lasst uns einen echten einbauen" oder ob es dann am Ende doch die Emulation geblieben ist.
 
Die Iden des Maerz

Die Iden des Maerz

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Für mich ist Federhall so das beschissenste was man einem Klang antun kann, egal ob Synth oder Gitarre. In meinen TTSH hatte ich das nur einbauen lassen, da es scheinbar bei der Meinungsführerschaft dazu gehörte Und ich an den Wiederverkaufswert gedacht habe.
 
heide69

heide69

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Für mich ist Federhall so das beschissenste was man einem Klang antun kann, egal ob Synth oder Gitarre. In meinen TTSH hatte ich das nur einbauen lassen, da es scheinbar bei der Meinungsführerschaft dazu gehörte Und ich an den Wiederverkaufswert gedacht habe.
Als seinerzeit die Meldung erschien, dass Behringer den 2600 baut, hatte hier im Forum sogar jemand gesagt: "Ohne Lautsprecher, ich bin raus"
Bei manchen bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich ein Scherz ist?
 
ppg360

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Für mich ist Federhall so das beschissenste was man einem Klang antun kann, egal ob Synth oder Gitarre. [...]
Es gibt Federhall, und es gibt Federhall -- den originalen Winzhalltank aus dem 2600 habe ich sehr schnell rausgeworfen und durch einen Hammond-Tank mit sechs Federn ersetzt. Das ist schon eine ganz andere Nummer.

Diese Schepperdosen, wie sie im RE-201 oder Roland RV-800 stecken, sind wirklich nicht der Hit, aber die amtlicheren, studiotauglicheren (Stereo-)Geräte sind schon ganz fein, wenn man dem Klang eine gewisse Patina verleihen möchte: Mellotron durch Lexicon-480-25-Sekunden-Kathedralenhall ist eben nicht der Mellotron-Klang, der uns alle irgendwie berührt und geprägt hat, egal, ob King Crimson, Genesis oder eben Edgar Froese und Tangerine Dream.

Das muß dann einfach ein Bandecho in Kombination mit AKG BX-15/20 sein.

Stephen
 
serge

serge

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Allerdings sehen wir ja auch alle, dass das Gehäuse des Behringer 2600 nicht das größte ist und so ein echter Federhall braucht auch seinen Platz. Daher ist die Frage, ob sie da noch was verbessern konnten im Sinne von "lasst uns einen echten einbauen" oder ob es dann am Ende doch die Emulation geblieben ist.
Behringer hat genügend Erfahrung, um ihrem 2600 ohne signifikante Preissteigerung zusätzlich zwei Cinch-Buchsen auf der Rückseite und einen Federhalltreiber spendieren zu können. Dann hätte sich jeder den passenden Federhalltank nach eigenem Geschmack für kleines Geld dazu kaufen können. Auf der Frontplatte ein Schalter, mit dem man zwischen der digitalen Federhallsimulation und dem angeschlossenen Federhall umschalten kann.
 
FixedFilter

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Bye bye
Behringer hat genügend Erfahrung, um ihrem 2600 ohne signifikante Preissteigerung zusätzlich zwei Cinch-Buchsen auf der Rückseite und einen Federhalltreiber spendieren zu können. Dann hätte sich jeder den passenden Federhalltank nach eigenem Geschmack für kleines Geld dazu kaufen können. Auf der Frontplatte ein Schalter, mit dem man zwischen der digitalen Federhallsimulation und dem angeschlossenen Federhall umschalten kann.
Das hätten sie sicherlich machen können. Aber scheinbar ist da niemand drauf gekommen. Hätte Uli hier mal nachfragt... ach nee, hier wollte man ihn ja nicht :frosch:
 
FixedFilter

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Bye bye
Ich hoffe inständig, dass sie (auch) einen Synthi A bauen und nicht (nur) einen VCS3 wie in dem Video
Ich gehe nicht davon aus, dass der VCS3 im Video irgendwas mit der Neuauflage von Behringer zu tun hat. Das ist ein Cloney oder so. Bislang stand immer nur der VCS3 im Raum, vom Synthi A(KS) war nie die Rede. Wobei Behringer insgesamt wenig über das Projekt geredet hat, bis auf die Pin Matrix und Renderer hat man ja noch nix Konkretes gesehen.
 
ACA

ACA

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Ja stimmt, sollte wohl ein VCS3 sein, habe den verwechselt.

Die Poti-Knöpfe sind jedenfalls nicht die farbigen bekannten von EMS. Kann auch durchaus ein Nachbau sein.
Muss auch nicht von Behringer sein. Ist mir halt nur so aufgefallen, das der wegen der Potis ein wenig komisch ausschaut.
 
Axel Jungkunst

Axel Jungkunst

Ostwestfale
Wenn das ein Seitenhieb gewesen sein soll - lass ihn stecken!

Ich bin froh den KARP nicht genommen zu haben.
Ich bin auch immer noch froh, das Nice-To-Have zur Korg-Ausgabe besiegt zu haben, sogar noch ohne Bestellung und Stornierung.
Was ich bisher vom Behringer wahrgenommen habe, klingt nicht nach schlechten Eltern.
Es ist zwar nicht unbedingt ein Gerät zum Vorzeigen, dafür aber ein um diverse Schwachstellen bereinigtes Instrument.
Und einen Federhall kann man sich immer noch dazu leisten, von dem ich behaupte, dass er schon Bestandteil vieler guter
Klänge des Originals ist.
Auch da bietet der Markt einiges.
Ich habe zwar nicht vor, mir einen zu kaufen, bin aber schon gespannt darauf, mal mit einem etwas zu spielen und
einen persönlichen Eindruck zu gewinnen.
 
Die Iden des Maerz

Die Iden des Maerz

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Es gibt Federhall, und es gibt Federhall -- den originalen Winzhalltank aus dem 2600 habe ich sehr schnell rausgeworfen und durch einen Hammond-Tank mit sechs Federn ersetzt. Das ist schon eine ganz andere Nummer.

Diese Schepperdosen, wie sie im RE-201 oder Roland RV-800 stecken, sind wirklich nicht der Hit, aber die amtlicheren, studiotauglicheren (Stereo-)Geräte sind schon ganz fein, wenn man dem Klang eine gewisse Patina verleihen möchte: Mellotron durch Lexicon-480-25-Sekunden-Kathedralenhall ist eben nicht der Mellotron-Klang, der uns alle irgendwie berührt und geprägt hat, egal, ob King Crimson, Genesis oder eben Edgar Froese und Tangerine Dream.

Das muß dann einfach ein Bandecho in Kombination mit AKG BX-15/20 sein.

Stephen
Da hast Du wahrscheinlich recht, kenne nur die Dinger aus diversen Gitarrenamps und den Roland Spaceechos.
Ich krieg schon immer bei der Standardwortwahl in der „Gitarre&Bass“ ne Krise:

“…positiv ist der schöne, dichte Hall aus der Accoutronics…“
 
serge

serge

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Für mich ist Federhall so das beschissenste was man einem Klang antun kann, egal ob Synth oder Gitarre. In meinen TTSH hatte ich das nur einbauen lassen, da es scheinbar bei der Meinungsführerschaft dazu gehörte Und ich an den Wiederverkaufswert gedacht habe.
Man kann mit einem Federhall in einem semi-modularen Synthesizer wie dem ARP2600 auch anderen Schabernack treiben und den Klang der Hallspirale vielleicht darüber wertschätzen lernen: Oszillatoren in Federhall, Federhall in Filter, danach wie üblich weiter, Oszillatoren feinfühlig modulieren – ergibt wunderbar dunkle, verschmierte Flächen.

Ich krieg schon immer bei der Standardwortwahl in der „Gitarre&Bass“ ne Krise:
Du liest Publikationen für Gitarristen?!

In den See, in den See, mit einem Gewicht an den Füßen! ;-)
 
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ppg360

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Da hast Du wahrscheinlich recht, kenne nur die Dinger aus diversen Gitarrenamps und den Roland Spaceechos. [...]
Die im Space und Chorus Echo sind auch nicht wirklich toll -- ich kenne Leute, die die Anschlüsse für den Hall nach Außen gelegt haben, um einen externen Halltank einschleifen zu können.

Unter dem Aspekt finde ich auch den spektakulär aussehenden Roland RV-800 Stereo Federhall nicht wirklich beeindruckend, stecken in der schwarzen Kiste immer Inneren doch nur zwei Halltanks, wie sie auch in Space Echos verwendet wurden (glaubt mir, ich habe nachgesehen).

Wer einen auf Dick Dale oder anderen Surf Rock aus den 1960ern machen will, für den ist ein Federhall unerläßlich. Und wofür sonst würde man schon einen 2600 kaufen?

Stephen
 
 


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