Behringer 2600 - Der Klon

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FixedFilter

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Bye bye
Ach ja, in der Neuauflage vom Korg 700s hat Korg jetzt auch einen Federhall eingebaut. Keine Ahnung, ob das jetzt Mode wird?
 
ppg360

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
[...] Seit 20 Jahren kann fast jedes digitale Hallgerät auch "Spring Reverb" und "Plate Reverb",
also Feder- und Plattenhall. [...] Klärt mich auf: Was spricht 2021 gegen Digital- und für Feder-Hall?

Nimm einen 2600, packe ihn fest an der Oberkante, schüttle ihn hin und her, bis die Federn im Halltank gegeneinander schlagen.

Probiere das mal mit einem Digitalhall.

Reiß im 2600 (oder VCS-3) die internen Lautsprecher auf, bis ein akustischer Feedbackloop entsteht, weil die Federn des Halltanks von dem lauten Audiosignal in Schwingungen versetzt werden, und binde den aktiv in die Klanggestaltung ein.

Probiere das mal mit einem digitalen Hallgerät.

Noch Fragen? Dann kann ich sie Dir leider nicht mehr beantworten.

Das hört sich ja langsam so an als würde ein 2600 ohne Federhall nicht klingen und das entscheidene Merkmal sein.

Nein, aber es ist das Salz an der Suppe, was ein ganz bestimmtes Aroma erzeugt. Keith Emerson brauchte auch den Moog 905 Federhall für einen ganz bestimmten Leadsound, der ohne diesen 905 anders geklungen hätte.

Aber wenn man den Unterschied erst erklären muß, dann wird ihn sowieso keiner hören, geschweige denn: verstehen. Deswegen ist es den meisten Herstellern auch ziemlich egal, da die Zielgruppe i. d. R. sowieso nicht hören kann.

Stephen
 
Klangwelten

Klangwelten

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Es gibt auch hier im Forum eine Fraktion, die den original Federhall vom Arp 2600 kennt und ihn nicht nutzt. Weil sie ihn nicht mögen oder für überbewertet halten. So, und jetzt Du: bist Du ein engagierter Federhallnutzer oder eher nicht?
Ich besitze zwar ein Vermona VSR 3.2 Spring Reverb, nuzte es aber nur für mein Memotron. Ansonsten sind Lexicon MPX1 und Strymon Big Sky meine Arbeitspferde.
Ob ein Vermona VSR 3.2 bei Original Arp 2600 User gefallen finden würde, kann ich nicht beurteilen.
 
U

Uli_S

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Nimm einen 2600, packe ihn fest an der Oberkante, schüttle ihn hin und her, bis die Federn im Halltank gegeneinander schlagen.

Probiere das mal mit einem Digitalhall.
Im Proberaum der Band steht ein Roland VR-700 mit einem "D-Beam-Controller".
Da kann man durch Handbewegung über dem Controller auf die "Hallspirale" hauen
und so die historischen Scheppergeräusche erzeugen. Benutze ich aber selten. ;-)
War halt Rolands Idee von der historisch korrekten Orgelsimulation.

Feedback vom Audio zur Spirale zur Klangformung überzeugt mich als Argument. Danke!
 
Novex

Novex

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Im Proberaum der Band steht ein Roland VR-700 mit einem "D-Beam-Controller".
Da kann man durch Handbewegung über dem Controller auf die "Hallspirale" hauen
und so die historischen Scheppergeräusche erzeugen. Benutze ich aber selten. ;-)
War halt Rolands Idee von der historisch korrekten Orgelsimulation.

Feedback vom Audio zur Spirale zur Klangformung überzeugt mich als Argument. Danke!
?

Das hat doch nichts mit einem Federhall Sound zu tun, das hast du wohl falsch verstanden .
 
h3rtz

h3rtz

....
Bin ein wenig verwundert ueber die zahmen Reaktionen der Barp 2600 Besitzer. Die neuen Dinger sehen fuer mich wie MKII aus, und das nur Monate nach dem Release von MKI, fuer unwesentlich mehr Geld.

Haettte ich schon einen, waere ich jetzt sehr angepisst...
 
bartleby

bartleby

lieber nicht.
Haettte ich schon einen, waere ich jetzt sehr angepisst...
wieso, die bestehenden geraete sind doch durch auftauchen der neuen version nicht irgendwie schlechter geworden? die klingen immer noch genau wie vorher. :)

behringer hat halt schnell auf zwei kritikpunkte reagiert (digitalhall und quietschbunte leds) und sein angebot erweitert, um auch denjenigen etwas bieten zu koennen, denen diese beiden sachen wichtig sind. ist doch cool.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jörg

Jörg

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Verguck ich mich, oder steht da "Gray Meanie" drauf?

Edit: American English. Wieder was dazu gelernt. :)
 
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h3rtz

h3rtz

....
wieso, die bestehenden geraete sind doch durch auftauchen der neuen version nicht irgendwie schlechter geworden? die klingen immer noch genau wie vorher. :)

behringer hat halt schnell auf zwei kritikpunkte reagiert (digitalhall und quietschbunte leds) und sein angebot erweitert, um auch denjenigen etwas bieten zu koennen, denen diese beiden sachen wichtig sind. ist doch cool.
na offensichtlich eben WEIL das haeufig geaeusserte Kritikpunkte waren, die nun mit einer de facto MKII ausgebuegelt werden. Darueber hinaus scheint man auch klangrelevante Komponenten aufgewertet zu haben. Da fragt man sich doch, als Besitzer der urspruenglichen Variante, warum nicht gleich so, oder?

Interessehalber: verwendest du noch deine Plugins von 1998? Die klingen auch immer noch genauso.
 
SvenSyn

SvenSyn

Ich sag immer Muuug, sorry!
Bin ein wenig verwundert ueber die zahmen Reaktionen der Barp 2600 Besitzer. Die neuen Dinger sehen fuer mich wie MKII aus, und das nur Monate nach dem Release von MKI, fuer unwesentlich mehr Geld.

Haettte ich schon einen, waere ich jetzt sehr angepisst...
Ich bin nur angepisst, wenn die Teile wirklich limitiert sind.
Aber ja, fühlt sich komisch an.

bin ja selbst schuld, warum musste ich auch sofort bestellen.
 
fanwander

fanwander

*****
Keith Emerson brauchte auch den Moog 905 Federhall für einen ganz bestimmten Leadsound, der ohne diesen 905 anders geklungen hätte.
Kann es sein, dass Herr E. nicht gezielt diesen Federhall eingesetzt hat, um unbedingt diesen Sound zu bekommen, sondern dass er schlicht und ergreifend keinen anderen Hall zur Verfügung hatte?
 
bartleby

bartleby

lieber nicht.
na offensichtlich eben WEIL das haeufig geaeusserte Kritikpunkte waren, die nun mit einer de facto MKII ausgebuegelt werden.
was heisst schon "ausgebuegelt"? wen digitalhall und bunte lichtlein nicht gestoert haben, als er das ding gekauft hat, den werden sie jetzt auch nicht auf einmal stoeren. und diejenigen, die digitalhall und bunte lichtlein zu doof zum kaufen fanden, kriegen halt jetzt ihre chance mit den beiden neuen varianten. andere unterschiede (ausser der farbe) gibts doch nicht.

Darueber hinaus scheint man auch klangrelevante Komponenten aufgewertet zu haben.
das halte ich fuer ausgeschlossen. was sollte das sein? in dem video erzaehlen sie irgendwas von "selected parts" - aber was soll das angesichts der minimalen toleranzen moderner smd-teile schon bedeuten? das scheint mir reines marketing-blabla, das in diesem fall allerdings in der tat ziemlich nach hinten losgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jörg

Jörg

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Aber mal im Ernst, egal was man von Behringer hält, mein Tipp wäre: nie nie niemals was kaufen was erst frisch auf dem Markt ist! Die haben doch immer wieder Kinderkrankheiten.
Und beim 2600: meiner Ansicht nach eine fette Aufwertung für das Produkt, ich würde mir als Käufer der ersten Stunde echt in den A**ch beißen.
 
h3rtz

h3rtz

....
was heisst schon "ausgebuegelt"? wen digitalhall und bunte lichtlein nicht gestoert haben, als er das ding gekauft hat, den werden sie jetzt auch nicht auf einmal stoeren. und diejenigen, die digitalhall und bunte lichtlein zu doof zum kaufen fanden, kriegen halt jetzt ihre chance mit den beiden neuen varianten. andere unterschiede (ausser der farbe) gibts doch nicht.


das halte ich fuer ausgeschlossen. was sollte das sein? in dem video erzaehlen sie irgendwas von "selected parts" - aber was soll das angesichts der minimalen tolreanzen moderner smd-teile schon bedeuten? das scheint mir reines marketing-blabla, das in diesem fall allerdings in der tat ziemlich nach hinten losgeht.
Es ist definitv eine Aufwertung, ob man den Federhall jetzt braucht, oder nicht. Darueberhinaus behaupte ich, kaum jemand wuerde die digitale Version wissentlich vorziehen, wenn der Preis fast identisch ist. Was die "selected parts' angeht, werden wir sehen. Kann schon sein, dass das nur Gelaber ist. Aber moeglich und sinnvoll ist es durchaus, an sinnvollen Stellen hoeherwertige Komponenten einzubauen. Niemand hat behauptet, dass es darum ginge, die Qualitaetsstreuungen von SMD parts einzudaemmen.
 
Axel Jungkunst

Axel Jungkunst

Ostwestfale
Kann es sein, dass Herr E. nicht gezielt diesen Federhall eingesetzt hat, um unbedingt diesen Sound zu bekommen, sondern dass er schlicht und ergreifend keinen anderen Hall zur Verfügung hatte?
Schlicht und ergreifend hatte er den 905-Hall zur Verfügung.
Den man nicht unbedingt an das Ende der klangspezifischen Modulkette setzen muss.
Sicherlich standen ihm auch andere Hallgeräte zur Verfügung, Studios und gut ausgestattete Proberäume gab es auch schon 1970.
Ein Griff zum 905-Hall muss nicht unbedingt der Not geschuldet sein.
Ich nutze ihn auch gern.
Gezielt.
 
Tom Noise

Tom Noise

||||||||
Hmm, ich horche echt tief in mich rein ... aber nein. Keine Verärgerung meinerseits. Das Ding hat mir die Zeit seit Dezember sehr versüßt und für Ideen, einige neue Tracks und Samples gesorgt.
Ich bin einer der seltenen User, die den Federhall für maximal überflüssig halten und in diesem, auch im Original schon, wenig Nutzwert gefunden haben. Zumal ich weder auf meinen Synthies rumklopfe noch sie schüttele und mangels Speakern im Barp der Traum vom akustischen Feedback zerplatzt. Ich hätte immer noch lieber ein gutes Delay mit patchbarer Feedbackschleife gesehen, das ich dann in die Klangformung zurückpatchen könnte. Aber gut, es ist was es ist.

Ich denke, ich würde mich nun ärgern wenn sie wirklich entscheidende Verbesserungen gemacht hätten.
ZB. wenn man die CV/Gate Out Buchsen auch als Input nutzen könnte, ein einfaches Gate für beide Hüllkurven reichen würde, oder wenn ein CV Ausgang für das Modwheel oder Velocity vorhanden wäre. Der Switch von außen synchronisierbar wäre... solche Sachen würden mich dann echt ärgern.
 
ppg360

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Kann es sein, dass Herr E. nicht gezielt diesen Federhall eingesetzt hat, um unbedingt diesen Sound zu bekommen, sondern dass er schlicht und ergreifend keinen anderen Hall zur Verfügung hatte?

Das darfst Du mich nicht fragen, das weiß sicherlich nur Herr Emerson.

Fakt ist, daß dieser Federhall als Komponente des Gesamtsystems vorhanden war und somit integraler Bestandteil der Klanggestaltung -- und demnach auch des klanglichen Endergebnisses -- wurde und auf eine andere Weise dieser Klang in all seinen Ausprägungen nicht hätte erschaffen werden können.

?

Das hat doch nichts mit einem Federhall Sound zu tun, das hast du wohl falsch verstanden .

Wer noch nie mit einem richtig guten Federhall gearbeitet hat, weiß halt nicht um die klanglichen Qualitäten und greift daher lieber auf Klischees zurück -- da braucht man sich dann wenigstens keine eigene Meinung zu bilden.

Stephen
 
Otterl

Otterl

zwangserleuchtet
Es muß kleppern und krachen, wenn man draufdrischt und
darf nicht rosten, wenn das Bier - aus welchen Gründen auch
immer - seinen Weg in den Tank findet.
 

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