Behringer Pro-One Clone

microbug

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Ohne SSM2040 wird daraus leider nichts...
Den gab es nur in Rev1 und 2, ab Rev 3 waren da komplett CEM Chips drin. Den CEM3320 Filter gibt es als Clone von Coolaudio.

Der SSM2040 ist ein normales OTA Design und leicht mit normalen Bausteinen nachzubauen. Der SSM2044 dagegen ist eine in Chip gebaute Transistorkaskade, die mit einer Zusatzschaltung die Ausdünnung der Bässe bei Erhöhung der Resonanz umgeht, das hatte sich Dave Rossum damals patentieren lassen. DIESEN Chip gibts wieder, sowohl von Dave Rossum selbst als Neuentwurf SSI2044 und von Coolaudio als V2044.

Ein P5 Clone wird also entweder den V3320 oder V2044 drin haben, je nachdem welche Revision man sich vornimmt.
 
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ACME

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Den gab es nur in Rev1 und 2, ab Rev 3 waren da komplett CEM Chips drin. Den CEM3320 Filter gibt es als Clone von Coolaudio.

Der SSM2040 ist ein normales OTA Design und leicht mit normalen Bausteinen nachzubauen. Der SSM2044 dagegen ist eine in Chip gebaute Transistorkaskade, die mit einer Zusatzschaltung die Ausdünnung der Bässe bei Erhöhung der Resonanz umgeht, das hatte sich Dave Rossum damals patentieren lassen. DIESEN Chip gibts wieder, sowohl von Dave Rossum selbst als Neuentwurf SSI2044 und von Coolaudio als V2044.

Ein P5 Clone wird also entweder den V3320 oder V2044 drin haben, je nachdem welche Revision man sich vornimmt.
Den SSI2044 gibts nicht, nur den SSI2144. Aber egal. Einen Prophet 5 mit SSM2044 gab es auch nie..
Alle Filterchips sind "nur normales OTA Design und leicht mir normalen Bausteinen nachzubauen".. Ja, für den Gebrauchsinschenör mit Holzohren vielleicht, der alles nur rein e-technisch betrachtet. Demnach wären ja SSM2040, IR3109 und CEM3320 etc. alle gleich, da ja nur "normales 4-OTA Dasign". Gut zu wissen dass der LM13700 das alles auch kann, wenn man auf beiden Ohren fast taub ist.
Warum betreiben seriöse Hersteller nur so einen Aufwand?
 

ACME

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Moin,
mein Posting bezog sich ausdrücklich auf diesen Satz:

Der SSM2040 ist ein normales OTA Design und leicht mit normalen Bausteinen nachzubauen.
Das lese ich leider sehr oft. Wie leicht es doch ist, alles mit OTAs nachzubauen. Und wenn ich so was blödes lese, werde ich schon mal leicht ungehalten, sorry. Natürlich kann man mit OTAs Filter bauen, hab ich selber hier. Aber nur, weil die meisten Klassiker auch das OTA Design benutzen, lässt sich nicht darauf schließen, dass der universelle Nachbau auch das Timbre des Filters reproduziert. Und genau das gibt dem Filter seine einzigartigen Klangcharakter. Mit "modernen OTA Design" lässt sich irgend ein Tiefpass hinrotzen, wenn man einfach die Schaltung aus dem 13700 Datenblatt baut. Dann klingt demnächst eben jedes Filter gleich, egal wie sie heißen.
 
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ACME

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Es ging hier um den Unterschied ziwschen OTA Design und Transistorkaskade, kein Grund, gleich blöd zu werden.
Scheinbar bin ich er Einzige, oder eben nur ein blöder Purist, wenn es um das Wörtchen "clonen" geht. Ich bin der Meinung, dass eine Kopie, oder eben ein Clone, so nah wie möglich am Original designt und auch klingen sollte. Den P5 gab es nun mal nie mit einem Moog-Style VCF. Warum dann also einen Klon mit dem 2044 bauen? In meinen Augen und Ohren wäre das dann kein P5 Klone mehr, sollte sich auch nicht so nennen, sondern was neues.

Ich wäre der erste der "Hier" schreit, wenn sich paar engagierte Leute finden würden, die sich zum Ziel setzen, den P5 Rev 3 und/oder den Memorymoog nachzubauen:cool: . Wenn jeder einen Teil davon übernimmt, hält sich der Aufwand in Grenzen.
 

microbug

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Den P5 gab es nun mal nie mit einem Moog-Style VCF. Warum dann also einen Klon mit dem 2044 bauen? In meinen Augen und Ohren wäre das dann kein P5 Klone mehr, sollte sich auch nicht so nennen, sondern was neues.
Es ist doch wahrscheinlicher, daß sie das im Haus Vorhandene nehmen statt extern einzukaufen, von daher könnte ich mir schon einen P5 Clone mit 2044 vorstellen. Ich hab 2040 und 2044 nie direkt vergleichen können, da ich aber zwei 2044 Synths hatte (Polysix und MonoPoly) kenne ich deren Charakteristik recht gut.
Dave Smith hat übrigens beim Filter 1 des Pro2 gesagt, der wäre nach dem 1st Gen Prophet 5 gebaut, witzigerweise aber eine Transistorkaskade, und das entspricht ja dem 2044, weswegen der Pro2 nicht nur konzeptionell, sondern auch klanglich dem MonoPoly nicht nur sehr nahe kommt, sondern teils auch identisch klingen kann.
 

microbug

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Mit "modernen OTA Design" lässt sich irgend ein Tiefpass hinrotzen, wenn man einfach die Schaltung aus dem 13700 Datenblatt baut.
Das hat Roland beim JD-Xa gemacht, und es klingt nicht Besondrs finde ich.

Es ging auch nicht um eine Applikationsschaltung, sondern darum, daß man für den SSM2040 nicht unbedingt einen Chip-Clone bräuchte. Hatte nicht EMU selbst in neueren Geräten eine solche Ersatzschaltung für den 2040 drin?
 

ACME

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Klingt ja interessant. Also, wer ist dabei den P5 Rev3 (für die Rev1 und 2 gibt es ja fast gar nichts mehr) in zwei Filtervarianten mit 3320 und SSI2144 nachzubauen? ;-)

Edit: also 3 Versionen: + Haible/Schmidtz 2040 Transenklon
 
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Rolo

i give some soul into the tracks!
Liebe Leute, ich bin ehrlich gesagt entäuscht. Beim Pro-1 ist bei meinem Midikeyboard in den tiefen Lagen ziemlich früh Schluß. Das ist beim Model d anders, denn da geht es so tief runter bis es Matscht.
So gesehen ist das Gerät für mich nicht brauchbar..schade. Der wird wohl zurückgehen. Mein Modularsystem guckt mich auch gerade von oben herab, mit verschrenkten Armen an und meint: "schick ihn zurück
und lass mich nicht hängen" Ich bin auch insgesamt nicht besonders begeistert vom Sound ehrlich gesagt. Model d klingt viel organischer und gefällt mir vom Bedienkonzept her auch besser.
 
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Rolo

i give some soul into the tracks!
Also wenn ich die mitteneinstellung im Midikeyboard habe und eine Tastatur runterschalte dann ist am Ende der letzten Oktave Schluß...der Sound ist dann ,obwohl ich die Osc in der Oktave auf null habe einfach viel
zu hoch. Was will man damit machen? Das ist ein Witz.
 

Thomasch

MIDISynthianer
Behringer bringt auch selber welche raus:
Anhang anzeigen 61302
Die gibts bei Thomann sogar für nur 9.90 €

-für 80 HP Behringer Eurorack Cases
-passend für Behringer Pro-1, Behringer K-2, Behringer NEUTRON
-für 70 HP Behringer Eurorack Cases
-passend für Behringer Model D
 

Rolo

i give some soul into the tracks!
Lies mal den Link von Herrn @bartleby , es ist beim Original anscheinend genauso, ist konstruktionbedingt.
brauch ich nicht zu lesen...es ist so wie es ist ,nämlich großer Mist! Ich habe ähnliches vor kurzem mit meinem Moog Rogue erlebt. Beim Pro-1 ist es schlimmer.
Was haben die sich damals nur dabei gedacht?
 
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Rolo

i give some soul into the tracks!
Der Pro -1 geht auf jeden Fall wieder zurück. Ich finde ihn auch Soundmässig nicht überragend. Das Model D hat im Gegensatz echten Charakter und klinkt organisch...den braucht man wirklich.
Der Regelbereich ,wenn man die Osc leicht vertimmen möchte ist viel zu grob. Das ist beim Model d weitaus feiner.
 
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