Behringer UB-Xa - Der "Uliheim"

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Partisane
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Auch mehr Eigenstaendigkeit und Mut wie beim Deepmind wuerden sich imo insgesamt positiv auswirken
Da würde ich auch meinen Fokus setzen, was Behringer-Gear betrifft (vom UB oder ein paar Kleinigkeiten zwischendurch mal abgesehen).

Es würde mich ungemein freuen, wenn Behringer irgendwann mal einen polyphones Schlachtschiff ohne Clone-Charakter rausbringen würde, nennen wir ihn spaßeshalber mal "Megamind" (Anspielung nicht ganz zufällig).

Behringer hat mit dem Deepmind, dem Neutron und bald auch dem Proton eigene Synths with durchaus interessanten Lösungen auf Lager. Man könnte ja dieses und jenes von dort übernehmen, ggf. auch einige Schaltungen von den Clones (insbesondere Filter).

Außerdem gibt es schon Ankündigungen oder vage Andeutungen, die deutlich in Richtung digitaler Sphären zeigen (z.B. der Wave, die Eurorack-Module Victor und Brains, der spekulative FM-Synth oder die Andeutung eines Casio-CZ-Clones sowie "irgendwas mit additiver Synthese").

Was spräche also dagegen, einen Übersynth zu bauen, der Teile existierender bzw. noch zu bauender Clones mit eigenen Ideen verknüpft, ggf. was Hybrides (was ich persönlich bevorzugen würde), all das sodann zu einem schicken Gesamtpaket geschnürt - 3 Oszis, 3-4 LFOs, 3 ENVs, 5-Oktaven-Keyboard mit Polyaftertouch, Speicherbarkeit, Modmatrix, Modsequenzer und Effekte aus dem Deepmind, Notensequencer aus dem Poly-D / Crave, Audioinput, 16 Stimmen und vierfach Multitimbral.

Imgrunde könnte man es als ein Best-Of bisheriger Produkte in Form eines bezahlbaren Schlachtschiffes sehen, selbst wenn es dann stärker in Richtung der magischen 2000er Grenze ginge (was aber durchaus gerechtfertigt wäre).
Eigentlich Perfekt und wäre für mich obendrein bestimmt eine Art "G.A.S.-Stopper".

Ja ich weiß, klingt wie eine Träumerei, aber sowas in der Richtung dürfte doch, zumindest hier, mit Sicherheit Anklang finden. Behringer wäre dazu bestimmt in der Lage, sowas zu stemmen.

Oder wie wäre es denn mit einer polyphonen Physical-Modelling-Kiste, die z.B. auf den Konzepten von Mutable Instruments aufbaut (natürlich speicherbar)? Mit dem Brains gibt es ja schon eine Art Blaupause, dazu kämen noch die anderen Module, die ja eh Open Source sind, es fehlt noch die Polyphonie bzw. das ganze Drumherum. 8 Stimmen dürften dicke Reichen für einen durchschlagenden Erfolg, außerdem wäre es *die* hommage an Gillet, eine Fortführung der Legacy, wenn auch in anderer Form (ich bin persönlich nicht so scharf auf Eurorack).

Mal ganz Ehrlich, ich wäre total aus dem Häuschen, wenn es ausgerechnet Behringer hinbekäme, den ersten modernen Additiv-Synth seit Jahren zu bringen, so im Stil des Kawai K5000 (Additive Oszis, Spektren am Gerät editierbar und pro Patch/Oszi speicherbar, ggf. mit Wavetable-Technik verknüpft (ich habe ja selbst Ideen und Konzepte, die in die Richtung gehen, nur kann ich es halt nicht wirklich umsetzen), dahinter aber analoge Filter). Ich würde direkt Freudesprünge machen, weil additiv in der aktuellen Synthwelt echt fehlt.

Edit, da war mal was, zwar nichts offizielles, es ginge aber ziemlich stark in die Richtung dessen, was ich zu Beginn des Posts meinte: https://heinakroon.net/positron-16
 
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SerErris
SerErris
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Na ja, ich persönlich könnte mir nach den bisherigen Demos gut vorstellen, einen UB-Xa in mein Setup einzubauen. Da das dann für mich als Band-Keyboarder mein einziger klassisch-subtraktiver im Setup wäre, ist es natürlich schon nicht uninteressant, wie er abseits der Pads so klingt...
Für die Studiofreaks, die für jeden Sound einen Spezialisten haben, ist das natürlich nicht so spannend... aber es gibt eben nicht nur diese - auch wenn sie in diesem Forum sicherlich in der Überzahl sind 🙂.
Das ist natürlich ein gutes Argument. Ich gehe aber mal davon aus, das jeder Subtraktive Synth diesen Anspruch irgendwie erfüllen kann ... Denn die meisten Sounds sind wirklich Brot und Butter und keine herausforderung und irgendwie so ähnlich wie Synth X bekommt man die hin - deutlich ausreichend für die Bühne. Das verstehe ich schon - allerdings ist das nicht so wirklich was man im Moment so hören möchte.

Wenn Du mich fragst, dann kauft man einen UB-Xa eben in erster Linie für den OB Sound. Ansonsten könnte ich auch einen Summit als perfekten Subtraktiven Allrounder empfehlen, und der ist dann auch noch viel mächtiger in den Settings. Aber kann er auch den originalen OB Sound (Kann er Jump ist ehrlich keine herausforderung) ... Ne, den kann er eben nicht so gut. Aber wohl deutlich ausreichend für Live Gigs.
 
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Edit, da war mal was, zwar nichts offizielles, es ginge aber ziemlich stark in die Richtung dessen, was ich zu Beginn des Posts meinte: https://heinakroon.net/positron-16

Andreas hatte den Positron-16 schon vor längerer Zeit in der speziellen Behringer Facebook Gruppe für Vorschläge und Ideen veröffentlicht. Da kam m.E. aber nie irgendwas zurück, dass Behringer den umsetzen wird. Was nicht unbedingt was heißen muss, vielleicht arbeiten sie ja dran. Aber das ist Spekulation.
 
SerErris
SerErris
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Andreas hatte den Positron-16 schon vor längerer Zeit in der speziellen Behringer Facebook Gruppe für Vorschläge und Ideen veröffentlicht. Da kam m.E. aber nie irgendwas zurück, dass Behringer den umsetzen wird. Was nicht unbedingt was heißen muss, vielleicht arbeiten sie ja dran. Aber das ist Spekulation.
Ja, der gefällt mir echt vom Design ... mal gucken ob der Uli sich nicht doch für sowas interessiert.
 
P
Partisane
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Ich habe den Positron eher als Beispiel herangezogen, in dem Sinne, dass eine Eigenentwicklung ungefähr in diese Richtung gehen könnte und selbst ohne die Andreas'schen Zusätze (Joystick, Patchmorphing usw) gut genug wäre:

Oszillatoren aus dem Proton / Neutron, Filter wahlweise aus ebendiesem oder irgendeinem anderen Clone, Modulation und Effekte aus dem Deepmind usw.

So ein Schlachtschiff wäre schon ein Träumchen, insbesondere mit Polytouch.
 
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Sie haben dafür ja ihre Gruppe so im Sinne von „Du hast Ideen für einen tollen Synthi? Lass uns das wissen und vielleicht machen wir was zusammen“. Als Behringer damit um die Ecke kam, war die Resonanz hier im Forum ablehnend. So im Sinne von „jetzt soll ich noch als Kunde die Kreativarbeit übernehmen?“.
 
micromoog
micromoog
Rhabarber Barbara
Sie haben dafür ja ihre Gruppe so im Sinne von „Du hast Ideen für einen tollen Synthi? Lass uns das wissen und vielleicht machen wir was zusammen“. Als Behringer damit um die Ecke kam, war die Resonanz hier im Forum ablehnend. So im Sinne von „jetzt soll ich noch als Kunde die Kreativarbeit übernehmen?“.

Auch eine verpasste Chance.
Da hätte man mal ein Non-Clone mitgestalten können.

Oder shitstorm zur Ablenkung von eigener Ideenlosigkeit.
Vom Sofa aus bashen ist halt bequemer.

Hat was von:
Lehrer: „Wie heißt die Hauptstadt von Frankreich?”
Schüler: „Sie bekommen über 5000€ Gehalt und kennen die Hauptstadt von Frankreich nicht?“
 
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Na ja, es ist ja keine einmalige Chance, sondern mehr ein Dauerangebot, was sie neuerdings auch häufiger unter ihre Facebook-Post drunterschreiben:

Collaborate with our synth developers, share your ideas and get a chance to win free synthesizers by participating in our activities at our “Synthesizer and Drums Behringer Music Tribe" FB Group. We’d love to see you there!


Ich denke, sie erwarten schon ein wenig Kreativität und ein realistisches Konzept und nicht banales „nehmt den Filter davon und den VCO davon und ein tolles Design“. Und dann ist das eben schon ein wenig Arbeit und das will auch niemand leisten bzw. ausschließlich gegen ein handfestes Entgelt.
 
akula81
akula81
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Sehe ich ähnlich... die Leute wollen offensichtlich in der Masse eher preiswerte(re) Nachbauten bekannter Synths. Ein Teil der Preisfindungsstrategie von Behringer ist u. a. auch die Minimierung des Marktrisikos, welches bei oben genannten Konzept bedeutend höher wäre, als bei einem Oberheim-, Prophet- Wasweisich-Nachbau...
 
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micromoog
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Rhabarber Barbara
Ob Freund oder "Feind" kann man Behringer nicht absprechen, dass er Synthesizer bauen kann.
Ein zB UDO hat ja auch im Markt seinen Platz gefunden ohne jetzt eine direkte Kopie von irgendwas zu sein.
Grundkonzepte bei Analogsynthesizeren sind ja grundsätzlich in der Kette der Elemente immer ähnlich (OSC/Filter/VCA/ENV etc.), der eine hat mehr, der andere weniger.

Von daher "ähnelt" auch heute jeder neue Analoge technisch irgendwas Dagewesenem. Auch wenn UB Schaltungen kopiert, so wie in den letzten 30 Jahren viele andere Hersteller auch (TeeBee Clones/Minimoog Clones etc.), könnte er mE diese in ein eigenes Design-/Layout-/Bedienkonzept packen. Der Deepmind verkaufte sich mit eigenem Design ja auch super.

Dann müssen seine Synths einfach nur gut klingen und nicht „klingen wie…“.

Das wäre auch in eine andere Richtung mal eine Chance, wenn ein Tester dann auch mal sagen kann:
„An den Bass des Behringer XY.. kommt selbst der Minimoog nicht ran!“
 
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Sehe ich ähnlich... die Leute wollen offensichtlich in der Masse eher preiswerte(re) Nachbauten bekannter Synths. Ein Teil der Preisfindungsstrategie von Behringer ist u. a. auch die Minimierung des Marktrisikos, welches bei oben genannten Konzept bedeutend höher wäre, als bei einem Oberheim-, Prophet- Wasweisich-Nachbau...

Wenn man bekannte Marken gut nachbaut (ist natürlich die Voraussetzung), ist das vermutlich erstmal ein Gewinn für beide Seiten: der Kunde bekommt etwas, was bekannt ist und allgemein als "hat einen guten Klang" eingestuft wird. Somit ein niedriges Risiko für den Kunden, speziell wenn die Kunden sich nicht so auskennen. Und wenn viele Kunden das haben wollen, sinkt für Behringer natürlich das Risiko, auf dem Kram sitzen zu bleiben.

Für Experten bzw. Leute "die schon alles haben oder alles kennen" ist das natürlich eher langweilig. Und innovativ ist es auch nicht, denn es bringt letztlich nur "mehr vom bereits bekannten". Aber: es erlaubt einer breiteren Masse Zugriff auf die Produktionsmittel (yeah, Klassenkampf), die früher nur wenigen Musikern vorbehalten waren und gibt dadurch mehr Menschen die Möglichkeit sich auszudrücken. Und da gefühlt immer mehr der alten Geräte in privaten Museen oder bei Sammlern landen, ist es vielleicht schon ganz gut, dass ein Teil der alten Geräte nachgebaut wird und somit nicht komplett aus dem Angebotskreislauf verschwindet. Disclaimer, bevor mir einer was unterstellen will: ich sehe Behringer nicht als bewussten "Bewahrer der Synthesizer-Kultur", sondern sehe das eher als positive Nebeneffekte des Nachbau-Geschäftsmodells.

Ob dadurch die Musik insgesamt "besser" oder vielfältiger wird, vermute ich eher nicht. Aber vielleicht liege ich mit meiner pessimistischen Einschätzung auch falsch und jemand erfindet tatsächlich auf einem Behringer-Nachbau von irgendwas einen neuen Musikstil. Man wird es sehen (oder auch nicht).
 
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Für dieses Forum vielleicht.

Ehrlicherweise treiben sich in der Behringer-Gruppe eher nicht die Highend-Entwickler rum, zumindest nicht sichbar. Da ist sehr viel "Behringer, könnt ihr mir den Casio SK-1 nachbauen?" und so ein Blödsinn. Eigentlich müssten die Admins der Gruppe viel mehr Beiträge löschen, um die ursprüngliche Idee zu leben.

In meinen Augen ist das das Problem, wenn man eine große Masse einlädt sich zu beteiligen. Man bekommt sehr viel Standard, Halbwissen und auch Quatsch mit rein. Ich denke, hier im Forum dürfte an vielen Stellen schon deutlich mehr Kompetenz vorhanden sein und in der Theorie wäre bestimmt genug Wissen vorhanden, um einen tollen "Forums-Synthi" zu entwickeln. Aber ich glaube nicht, dass es dazu kommen wird. Und zwar wegen des menschlichen Faktors.
 
intercorni
intercorni
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Tja, da gibt es (außer evtl. den „indirekten“ Samplern wie Prophet X oder Nordwave) nicht viel zu Clonen was unter „einfach bedienbar“ zu zählen ist. ;-)
Mir ging es nicht ums clonen. Ich würde mal meinen, dass Behringer durchaus auch was eigenständiges auf die Beine stellen könnten, wenn sie denn nur wollen und ein Markt da wäre.
 
rz70
rz70
öfters hier
Da würde ich mich auch drüber freuen. Sampler, Synth oder Drummer der mal eigene und neue Wege geht. Mir persönlich würde es fast schon reichen, wenn die nachgebauten Klassiker richtig erweitert werden würden. Persönlich finde ich die aktuellen Nachbauten im ersten Moment gut, hab aber alles nach spätestens 3 Momaten wieder verkauft. Weil es einfach langweilig war und dann noch das Mojo für mich fehlte. Aber einen Poly D mit 128 Speicherplätzen, einer kleinen Modmatrix, ordentlichen Effekten (wie DeepMind) und einen Wavetable OSC, hätte ich sicher behalten. Auch für 800 €.

Aber vielleicht kommt das ja mal, glauben tu ich leider nicht dran (ach der UB/PPG als moderner Synth, das wäre doch was).
 
Scenturio
Scenturio
au͘͏͡d̛̀i̛͝a͞ţ͏u͏r ̷͜et ̶͟͝a͡l͜t͢͡͠e͜͠ŗa ͝p͢a̛rs
Ich würd sogar nen Clone des Ensoniq Mirage nehmen, wenn das gleiche Filter drin ist, und ein grafisches Display sowie Potis für alle wichtigen Synthesefeatures verbaut sind. Das ganze dann gerne für 299-399€ - bitte, danke! :cool:
 
Maffez
Maffez
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Hmm, ich kann mir kaum vorstellen, dass das sehr attraktiv für Entwickler sein könnte, in so einer fb Gruppe happy co-creation zu erleben. Ebensowenig, dass B in absehbarer Zeit neue Märkte schaffen, so Lange etablierte bestehen. aber gut daran vielleicht als nebeneffekt, dass sich andere Firmen eben auf neues Oder weniger ikonisches machen…
 
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Zwischen den Zeilen wünscht man sich vielleicht einen einfach zu bedienenden Sampler?

Der Wunsch nach einem Sampler wird auch immer mal wieder genannt und das kann ich auch in gewisser Weise nachvollziehen. Aber ein SK-1 als Referenz? Oder geht es darum, weil einige das Teil als angeblichen "Kult" anpreisen?
 
swissdoc
swissdoc
back on duty
Ich würde mal meinen, dass Behringer durchaus auch was eigenständiges auf die Beine stellen könnten, wenn sie denn nur wollen und ein Markt da wäre.
Ich nehme das mal als Haken, um meiner Verwunderung Ausdruck zu verleihen, dass es keine Flut von neuen Polysynths mit Curtis oder SSM Chips im Bauch gibt. In den 80ern gab es das ja und alles mit jeweils frischen Ideen und Konzepten. Ich mag was übersehen, aber ausser den Clones oder Neuauflagen ist da nicht viel zu holen. Die Black Corporation ist hier zwar rührig dabei, aber es sind nur Racks und immer angelehnt an was altes. Der Take 5 ist fast schon der Einzige, der auf neu macht, MBF Synth Pro natürlich auch. Aber so Sachen wie ein Polaris, ein Bit oder ein AX80 fehlen irgendwie.
 
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Mir ging es nicht ums clonen. Ich würde mal meinen, dass Behringer durchaus auch was eigenständiges auf die Beine stellen könnten, wenn sie denn nur wollen und ein Markt da wäre.

Ich denke mal, dass es nicht an den grundlegenden Skills der Entwickler liegen dürfte. Und ein Markt für Neuentwicklungen ist auch da, der Deepmind und Neutron haben sich ja gut verkauft und ich gehe davon aus, dass sich auch der Proton verkaufen wird, wenn er denn mal irgendwann kommt. Letztlich wird es eine Managemententscheidung sein, hauptsächlich auf Nachbauten zu setzen und weniger auf Neuentwicklungen.
Was ich eigentlich komisch finde. Denn Uli Behringer scheint ja ein Faible für Managementstrategien zu haben und da hätte ich erwartet, dass auch bei Behringer / Music Tribe mehr auf "Innovation" von unten gesetzt wird. Allerdings scheint "Innovation" dort eher genutzt zu werden, um Nachbauten möglichst schnell umzusetzen (jedenfalls ist das das Ziel ihrer neuen Plattform für polyphone Analoge) und in einen industriellen Fertigungsprozess zu bekommen. Was mir dabei aber fehlt sind ganz neue Konzepte für Synthis oder wenigstens mal ein Gerät, wo man sagt: wow, das ist cool, das hätte von Firma xy erwartet, aber nicht von Behringer.
 
KomaBot
KomaBot
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der deepmind war das Gerät das man nicht von behringer erwartet hatte.
neutron war auch eher überraschend. Auftag erfüllt ;-)
 
Rolo
Rolo
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Dann müssen seine Synths einfach nur gut klingen und nicht „klingen wie…“.
Nö! Ich find's Mega daß Behringer z.B. den Minimoog in wirklich knuffigem Mini gebaut hat mit Bombenladdersound. Ich finde die Behringerclones alle toll. Und da steht ne Masse Leute hinter mir mit meiner Meinung. Dem entgegen stehst Du mit ein paar anderen Leuten. :cool: Und jetzt kommt die Kopie vom OB-Xa und die finden wie alle Superdupertittengeil :welle::welle: :taetschel:
 
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Hmm, ich kann mir kaum vorstellen, dass das sehr attraktiv für Entwickler sein könnte, in so einer fb Gruppe happy co-creation zu erleben. Ebensowenig, dass B in absehbarer Zeit neue Märkte schaffen, so Lange etablierte bestehen. aber gut daran vielleicht als nebeneffekt, dass sich andere Firmen eben auf neues Oder weniger ikonisches machen…

Nein, die Gruppe, so wie ich sie im Moment einschätze, bietet in meinen Augen zu wenig Anreiz für echte Entwickler - ob Facebook überhaupt als Plattform für so etwas geeignet sein könnte (was ich nicht finde), will ich dabei noch nicht mal diskutieren. Aber es müsste stärker moderiert werden und man müsste deutlich mehr Leute rausschmeißen. So wie die Gruppe im Moment läuft, ist sie in meinen Augen keine geeignete Plattform.
 
intercorni
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Ich denke mal, dass es nicht an den grundlegenden Skills der Entwickler liegen dürfte. Und ein Markt für Neuentwicklungen ist auch da, der Deepmind und Neutron haben sich ja gut verkauft und ich gehe davon aus, dass sich auch der Proton verkaufen wird, wenn er denn mal irgendwann kommt. Letztlich wird es eine Managemententscheidung sein, hauptsächlich auf Nachbauten zu setzen und weniger auf Neuentwicklungen.
Was ich eigentlich komisch finde. Denn Uli Behringer scheint ja ein Faible für Managementstrategien zu haben und da hätte ich erwartet, dass auch bei Behringer / Music Tribe mehr auf "Innovation" von unten gesetzt wird. Allerdings scheint "Innovation" dort eher genutzt zu werden, um Nachbauten möglichst schnell umzusetzen (jedenfalls ist das das Ziel ihrer neuen Plattform für polyphone Analoge) und in einen industriellen Fertigungsprozess zu bekommen. Was mir dabei aber fehlt sind ganz neue Konzepte für Synthis oder wenigstens mal ein Gerät, wo man sagt: wow, das ist cool, das hätte von Firma xy erwartet, aber nicht von Behringer.
Du musst dir ja nur die Produktgeschichte ansehen, die stets von Kopien dominiert war. Das ist und war Behringers Kerngeschäft, damit sind sie groß geworden.
 
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Du musst dir ja nur die Produktgeschichte ansehen, die stets von Kopien dominiert war. Das ist und war Behringers Kerngeschäft, damit sind sie groß geworden.

Das stimmt zwar. Da sie aber im Synthi-Bereich zumindest in der Kommunikation mit den Endkunden wesentlich mehr Feedback einholen als bei allen anderen Produkten, könnte man ja hoffen, dass es zumindest in diesem Bereich auch mehr Eigenentwicklung gibt.
 
 


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