cu Chris Squire

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von khz, 28. Juni 2015.

  1. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

  2. SvenSyn

    SvenSyn aktiviert

    Ja, habs auch grad gelesen ... sehr schade, ich mag Yes recht gerne und Chris Squire war ein unerreicht guter Bassist.
     
  3. Horn

    Horn ||

    R. I. P.

    Ein toller Bassist mit großartigem Sound aus seinem Rickenbacker-Bass.
     
  4. Dachte mir, daß der thread nicht lang wird. Ist doch progressive Rockmusik seit je her weitestgehend verpönt in diesem Forum (Wakeman *darf* ab und zu erwähnt werden, aber ein Bassist ?? ;-) ).
    Da oute ich mich doch gerne.

    1973 in einem Internat in der Eifel: Ein Zimmerkamerad bringt ein *richtiges* Tonbandgerät mit. Die ersten Töne, die ich von dem Gerät (Saba TG664) höre, kommen von Chris Squires Bass ("Beyond and Before") und öffnen schlagartig Türen zu einer - für mich - neuen Ebene der Musikwahrnehmung. Vergessen sind schnell Sweet, T.Rex, Suzie Quattro oder Medicine Head auf meinem Quelle-Kassettenrekorder. Statt dessen gibt es neue Ziele: Progressive Rock - und ein Tonbandgerät :D .
    Die nächsten drei Jahre tauche ich in die Welt von YES, sie spielen mir die Sterne vom Himmel. Ich *fresse* das Livealbum YESSONGS und fange an mit Gitarre, Tonbandgerät (Saba TG674 !!!) und Röhrenradio als Amp selber Rockmusik zu machen.
    1977 (Going For The One) konnte ich YES dann zum ersten mal in der Kölner Sporthalle (RIP) live erleben und bis 2004 haben sie mein Leben in -zig Konzerten begleitet. Es gibt keine andere Band, die meine musikalische Entwicklung, Empfindung und Phantasie über so viele Jahre weg gefördert hat, ohne den Blick auf die vielen anderen sauguten Bands und Musiker zu versperren.

    Chris Squires Einfluss nicht nur auf die Musik von YES, sondern auf eine ganz neue Art, die Rolle des Bass in der Rockmusik zu sehen, war enorm. Weg vom begleitenden *EEAAHHEE* zu einem wuchtigen kontra-melodischen "Solo"-Spiel, welches das Fundament des Charakters progressiver Rockmusik bildet. Die Liste der Kondoleszenzen bekannter Musiker auf Yesworld ist ellenlang.

    Sein Tod hat mich wirklich berührt.
    Danke für die hunderte von Stunden großartiger Musik und Inspiration.

    :nihao: Chris Squire, :nihao: YES
     
  5. Kölsch

    Kölsch >_<

    R.I.P.

    Sehr guter Bassist, hat viele beeinflusst.
    U.a. Helmut Hattler, sowohl bzgl. dem verwendeten Instrument (Rickenbacker :supi: ), als auch bzgl. der schnellen perkussiven Spielweise mit dem Plektrum und dem aus dieser Kombination resultierenden drahtigen, modernen, durchsetzungsfähigen Sound.
    Hat mitgeholfen den Bass als weiteres Melodieinstrument zu etablieren.
     
  6. virtualant

    virtualant eigener Benutzertitel

    von YES gefällt mir einiges, anderes wieder garnicht. Seltsame Band, die mich aber nun auch schon seit langer Zeit begleitet.
    Manchmal geht mir der Gesang auf den Keks, manchmal ist's mir zu bemüht und zu bombastisch, dann wieder finde ich Solo Passagen von den Musikern oder auch ganze Stücke sehr gut. Ich habe ein zwiespältiges Verhältniss zu YES.
    Chris Squire aber ist auf jeden Fall immer ein Highlight gewesen mit seinem Bass.

    da musste ich erst mal recherchieren und höre nun schon seit 2 Stunden KRAAN, was ich noch nie so intensiv gemacht habe. Gefällt mir sehr gut!
     
  7. Feedback

    Feedback Individueller Benutzer

    Yes hat mich durch die 70er begleitet, Close to the Edge höre ich immer noch ab und zu. Später war's nichts mehr für mich. R.I.P.

    Helmut Hattler ist regelmäßig in unterschiedlichen Formationen unterwegs und jeden Weg wert...cu there!
     
  8. Ja, so ist das.
    Mein persönlicher Geschmack reicht da auch von *Dauerbrenner* bis *geht gar nicht*. Bis 1977 war zu 90% noch alles ok. Da gehörte auch Squires Soloalbum "Fish Out Of Water" zu. Ende der 70'er, Punk und Newwave, da wurde es schwierig und zwiespältig für den Progressive Rock. Trotzdem findet und fand jede Scheibe noch ihre Fans.
    Live allerdings war jedes Konzert bis 2004 ein Genuß. Danach wurden sie für mich zur schlechten Coverband ihrer selbst. Die drei *alten* Herren wurden immer langsamer, ohne power, Geoff Downes spielte die langweiligsten Keyboards, die je bei Yes gespielt wurden und die Gesang-Ersatzmänner kämpften vergeblich gegen den *Mythos* Anderson.

    Wie dem auch sei.
    Würde ich mit Musik aus dem Leben scheiden (Jahr 2022... die überleben wollen) würde es "Awaken" oder "Close To The Edge" werden.
     
  9. Kölsch

    Kölsch >_<

    Ich mag nur die frühen Sachen.

    KRAAN sind wunderbar!
    Ich kann mir von denen (fast) alles anhören aber meine beiden Lieblingsscheiben sind Andy Nogger und KRAAN Live (die erste).
    Übrigends beide aufgenommen und produziert von Conny Plank.

    Ja da muss man hin!
     

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