Cwejman Frequency Shifter

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Anonymous, 2. Mai 2008.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Mich würden mal ein paar Meinungen bzgl. dieses Moduls von Cwejman interessieren. Ich hätte gern einen FS in 3 HE. Ist das Modul überhaupt analog?
     
  2. ja ist analog - ich hatte ihn neulich zum test da - sehr beeindruckend das (echt krank fuer Stimmenbearbeitung) , dennoch halt ichs eher fuer ne Spielerei an der man sich schnell satthoert

    waere sowas halbwegs guenstig zu haben haette ich auch einen - aber 600 Euro ist es mir persoenlich nicht wert
     
  3. ACA

    ACA bin angekommen

    Am letzten HK habe ich den angetestet und ich fand ihn OK, aber im Vergleich zum RM2S (Stereo Ringmodulator, der ähnliche Sounds macht) hat er klar den kürzeren gezogen. Der Effekt des RM2S fand ich viel intensiver und deswegen auch interessanter. Dazu kann man den Oszillator im RM2S auch separat benutzen. Der Trackt auch wunderbar.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Laut der Doku von Jürgen Haible zu seinem Frequenzshifter ist das kalibrieren eines FS sehr auwändig und entscheidend. WIRKLICH aufwändig.
    D.h. mich dünkt der Cwejman FS geradezu ein schnäppchen im vergleich zu ADSR und einigen andern schwejmännern.
    vielelicht auch allen.
    Ich denke FS muss cool sein für subtile sachen........und ich vermute dass man dafür gute FS braucht.
     
  5. Ilanode

    Ilanode Tach

    !

    Ja! Kein Bleedthrough und die Möglichkeit, die Freq.verschiebung möglichst gering einstellen zu können. Wenn beides gegeben ist, ist ein Freq. Shifter ein sehr interessantes Modul. Ich kenne den von Cwejman nicht, gehe aber davon aus, dass der beide Kriterien erfüllt. Der Encore FS ist auf jeden Fall super!
     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    Billig sind die generell nicht, die Bode Shifter und andere Shifter sind immer etwas aufwendiger und werden wohl eher teuer bleiben, erstmal.
     
  7. penko

    penko Tach

    Es ist schon sehr spannend was man mit Cwejman´s Frequency Shifter machen kann, ich finde auch nicht (lieber Verstaerker-Tino) dass sich der
    Effekt schnell abnutzt, es hängt davon ab was man hineinschickt, wie subtil
    man den Effekt verwendet und wie man das alles über CV steuert.
    Schön ist auch dass man z.B. links den "down"- und rechts den "up"-Ausgang hat, macht sich im Stereobild cool.
    Generell ist es schwierig einen analogen FreqShifter herszustellen der nicht
    im Hintergrund pfeift. Beim Cwejman-Modul ist das fast weg bzw. geht
    gegen Null um so höher der Eingangspegel ist, deshalb kann man hier mit
    Recht von "Studioqualität" sprechen. Wowa Cwejman betont auch dass er
    gerade bei diesem Modul sehr selektieren muss, d.h. von 200 Bauteilen
    kann er nur max. 10 verwenden, der Rest wandert in den Müll weil die
    Toleranz zu gross ist...


    Das stimmt es ist ein sehr grosser Luxus beides zu kaufen.
    Meiner Meinung nach ist der RM2S wirklich der best klingendste Ringmodulator
    aller Zeiten.
    Ich habe ihn vielen Instrumentalisten empfohlen, die mit Live-Elektronik
    und z.B. Flöten, Trompete oder Cello seit Jahrzehnten weltweit live
    performen, die waren sehr begeistert und haben noch nie so einen
    sauberen, klaren aber doch spacigen Ringmodulatorsound gehört.

    Der Unterschied zwischen FSH1 und RM2S ist für mich ganz klar. Mit dem
    FSH1 habe ich den "Ringmodulator-Effekt" in 2 Hälften aufgesplittet
    (up+down), das ist manchmal sehr nützlich und lässt sich darüberhinaus
    separat weiterverarbeiten. Beim RM2S bekomme ich zwar 2 Ringmodulatoren
    jedoch ist das Signal immer gemischt, also up+down, so wie es von einem
    RM erwartet wird: Eingangsfrequenzen (A+B) werden einerseits addiert
    und andererseits subdrahiert, diese beiden Ergebnisfrequenzen werden
    dann zusammen ausgegeben, deshalb klingt es dann ja auch so geil
    schräg (je nach Eingangsfrequenzen)...

    Also es kommt darauf an was du machen willst.
    Percussiontracks klingen auch sehr spannend durchn den FSH1 und
    ergeben völlig andere Effekte als z.B. Solostimmen. Letzhin habe ich ein
    Jazzquartett mit Kontrabass, Besensnare und Sax durchgeschickt, das
    klang echt beeindruckend und war besonders im LFO-Bereich sehr cool.
    Nicht zu unterschätzen ist auch der Mix-CV-Eingang beim FSH1.
    Hier Foto und Text (hab ich damals gemacht als ich noch bei SchneidersBuero gearbeitet habe):
    http://schneidersbuero.de/index.php?sec ... URO_BRUTTO

    :)
    Penko
     

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