Das Ohr - Podcast von CRE mit Tim Pritlove

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Moogulator, 3. Juni 2014.

  1. Moogulator

    Moogulator Admin

    Wer das Ohr kennen lernen will, sollte sich das einfach mal anhören, Musiker sollten schon wissen wie es aufgebaut ist
    http://cre.fm/cre206-das-ohr

    4:09h - also ausführlich!
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Naja, das ohr ist ja nur der halbe teil des hörens,
    das gehirn hinten dran (wahrnehmung im allgemeinen) ist der spannendere teil beim hören ;-)
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Was möchtest du sagen?
    In Wirklichkeit gibt es doch gar keine Ohren?
    Kritik an der Sendung?
    Oder was genau?
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Naja, das bissl physik dürfte jedem der die 10 klasse noch erlebt hat klar sein,
    Hab nix gegen das thema - bessere allgemein bildung für alle kann nicht schaden
    über wahrnehmung (da gehört hören ja dazu ;-)) also was macht das gehirn mit dem bissl strom/chemie die da ankommen weiß man noch viel weniger :mrgreen:
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich finde ein paar gute und aufwendige Erklärungen ganz nett.

    Über die Abstraktion und Themen wie "jeder baut sich seine eigene Realität" - da bist du bei mir richtig, ich habe sogar 2 Alben dazu gemacht und mich viel damit beschäftigt. Aber ich find es auch gut, mal bei Null zu starten und DANN erst weiter zu machen.

    Aber bitte nicht mit "sie nutzen nur 13% ihres Gehirns" ;-) Lernen sie durch unsere Kurse wie sie die anderen 7 noch herauskitzeln, der Rest wird ohnehin vom Hirn ignoriert oder überschrieben durch die eigenen Gedanken. Was in Teilen sogar stimmt. Kann ein Mensch, der nie ein Auto gehört hat ein Auto hören? … nächste Folge: …auch sehen?
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Oh schön, welche alben sind das? Ich hör' mir die gerne mal an :)
    Ich hab nen medizinischen hintergrund, da ist das ohr jetzt kein ungeklärtes rätsel und für bauernfängereien der sorte denken sie sich schön, schlank und sexy und erfolgreich *insert buzzword here* bin ich nicht empfänglich :lol:
     
  7. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich fand eigentlich einen Beitrag zum Thema Ohr als Hardware ganz erwähnenswert.
    Das ist eigentlich alles. Den Rest habe ich nicht verstanden. Ich habe keinen medizinischen Hintergrund, aber habe gelernt wie das Ohr funktioniert im Rahmen einer Ausbildung zu Audio Engineering und so weiter, aber schadet nicht, mehr zu erfahren ..
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der rest bezieht sich auf sie nutzen nur x% von blah :lol:

    Die vergleiche mit der anatomie von anderen lebewesen in der sendung fand ich ganz nett
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    das war früher der Spruch mit dem sich Scientologen eingezeckt haben, einige Esos auch und - es stimmt in einer gewissen Weise vielleicht - aber nicht so ;-)

    Aber hier, Ohr- das war eigentlich Thema..
    das will ich hier mal in aller Deutlichkeit sagen.
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ah so,
    Naja nur weil man nicht ständig alle bereiche des gehirn benutzt heißt das nicht das man den "rest davon" auch irgendwie immer sinnvoll nutzen könnte :kaffee:
    Sie nutzen nur 10% ihrer cpu wenn sie browsen - ach wie schrecklich :lol: :mrgreen:
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Er könnte Botnetze beliefern oder sowas..
    Sinnvoll wäre das. irgendwie.

    CPU ist nicht Gehirn. Die kann zurück fahren, Energie sparen, vielleicht machen wir das auch..
    Das Ohr läuft aber ständig. Unter OhrOS 3.17 hört es nur mehr Techno.
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ohr läuft schon ständig, aber egal wie man es dreht, am ende landet alles im wunderkasten wahrnehmung/bewusstsein
    Ich hör gerade bufferoverflow im hall :lol:
    Schhhhhhhhhhhhhhklongschhhhhhhhklongschhhhhhhhhhklong
    Ich hab ein paar nächte ich höre was was du nicht hörst mit mir selbst gespielt und jetzt wo ich weiß was ich höre kann ich's nicht mehr ignorieren - was n kack :lol:
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Eine sehr sehr wichtige Erkenntnis. Wenn wir unsere Umgebung etwas genauer beobachen werden wir schnell merken, dass der Tiefgang sehr schnell aufhört, wir schwimmen nur maximal in 2 Meter Tiefe, auch wenn das Wasser 2000 m bietet.

    Beispiel, mit ein paar Zahlen rechnen, Excel: Excel wird gestartet, d.h. wir akzeptieren alle vorhandenen und nicht vorhandenen Funktionen von Excel, mit allen Nebeneffekten. Dann tragen wir ein paar Formeln irgendwo ein, hier und da ein paar Klicks, fertig. So wird Excel zu 99% genutzt. Schwimmtiefe: 1 m. Ein hochkomplexes System in Excel wird man nirgendwo finden.

    Gegenalternative, mit bei Null starten, ohne Excel, die Software existiert erst mal nicht, dann nach einer Triggeraktion, entsteht etwas, was weiter führt, weiter, weeeiter, weeeeeeeeeeeeitttteeeer. Wichtig ist, dass die zukünftigen Ideen auf den vorherigen aufbauen können, es muss unendlich aufeinander aufbaubar sein, sonst resettet man irgendwann nur die Entwicklung, so macht hightech keinen Spass. GNU Emacs is an extensible, customizable text editor—and more. At its core is an interpreter for Emacs Lisp, a dialect of the Lisp programming language with extensions to support text editing.

    Anderes Beispiel, musikalisch, neues Projekt starten, ist ein Nullpunktsstart. Ich nehme Reaper als Beispiel. Neues Projekt. Besser, neues Projekt aus Minimal-Projekttemplate, mit Wunsch-bpm (120..128 bpm) und Wunsch-routing, so dass man den Output sofort anderswo aufnehmen kann, wenn man möchte. Wir haben noch keine Spur, nix. Jetzt muss es möglich sein zum Endpunkt zu gelangen, OHNE dass man immer wieder die gleichen Schritte ausführt. Dieser Endpunkt muss aufeinander aufbaubar sein, d.h. beliebig komplex werden können. Dieser Endpunkt muss automatisch erreicht werden. Aus dem leeren Reaperprojekt muss beispielsweise sowas wie ein Octatrack entstehen können, oder was man stattdessen gerne hätte, welche Sequencerfunktionen, Effekte, Synths, Mappings, alles tip top fertig, mit einem Klick. Jedes halbe Projekt muss auch in ein vollständiges Projekt überführt werden können, damit man sozusagen jedes beliebige Projekt in diesen GLEICHEN Endzustand überführen kann. Ist es machbar? Ja. Mit Reaper schon. So ist man sofort am Endpunkt und kann Melodien spielen, aufnehmen, löschen, mischen, 4-point-editieren. Ohne die immerwiederkehrenden sinnlosen Klickereien. Solch ein Endpunkt ist dann wie ein fertiges Produkt mit bekannten Eigenschaften, sofort einsatzbereit, wie Hardware, aber Software. Danke für die Aufmerksamkeit.
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Es ist auch bekannt, dass medizinische Hörmodelle, Kindergartenmodelle an der Realität vorbei sind. Millionenfache Parallelkanäle, Pulssignale, Verzögerung, Interferenz, wenn sich Pulse treffen entsteht Schmerz oder Höreindruck. Habe mir die Sendung noch nicht angehört.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    Bei medizinischen hörmodellen geht es in erster linie nur um das erkennen von sprache ;-)
    fiese hh auf 3 uhr ist da nebensache :mrgreen:
     
  16. Melkor

    Melkor -

    Ich hab die Folge noch nicht gehört, aber der Spannende Teil ist eigentlich der, dass überhaupt mal wieder ne CRE Folge rauskam.
    Die 205 kam ja Dezember 2013 raus, also ein halbes Jahr vorher.
    Es gab mal Zeiten da gabs grob alle 2 Wochen ne neue Folge, sonst hätte es Herr Pritlove in den knapp 9 Jahren mit CRE nicht bis zur Folge 206 geschafft.
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Pritlove, [+++ zensiert +++]
    Cochlea kenn ich mich aus, wie oben gesagt, das ist wirklich nur die unterste Stufe des Processings,
    im Grunde nur eine seehr fein auflösende nichtlineare Filterbank - denk Vocoder, aber nichtlinear; ähnlich wie Pitch vs Frequenz, mit sehr vielen Bändern -
    und das wars
    Tatsächlich ist es sogar weniger als das, weil Pitcherkennung bzw Signal Correlation eben erst in der darauf folgenden neuronalen Stufe passiert,
    auch wenn die Erregung in der Cochlea bereits Frequenzen aufteilt.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    Aber ja, ein Eletrokomponist sollte diese Dinge wissen.
     

Diese Seite empfehlen