DigiTech GSP1101

Dieses Thema im Forum "Effekte" wurde erstellt von Michael Burman, 24. Januar 2016.

  1. Habe GSP1101 in die Suche eingegeben - keine Treffer! Auch DigiTech GSP liefert keine Treffer. Warum eigentlich nicht? Das Ding wäre bestimmt nicht nur für Gitarren zu gebrauchen...

    Hat zwei DSP's drin - wohl die gleichen wie im Lexicon MX400.
    Kann offenbar mehrere Effekte gleichzeitig.
    Darunter z.B. auch parametrischen EQ.
    Compressor hat nur Attack zur Regelung, kein Release, aber vielleicht ausreichend so?
    Mich würde außerdem interessieren, ob man die Effekt-Ketten am Gerät frei konfigurieren und abspeichern kann, und wie viele Effekte man gleichzeitig maximal nacheinander verschalten kann. Laut technischen Daten hat das Gerät zwei DSP's eingebaut. Im Lexicon MX400 reicht die Power von zwei DSP's für 2 bis 4 Effekte gleichzeitig. Im GSP1101 sind Reverbs z.B. parametrisiert wie die Eco-Varianten im MX400, die 1/4 der Gesamtleistung verbrauchen.
    Hat wirklich niemand hier das Gerät bzw. mal gehabt?

    :agent:
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    https://www.thomann.de/de/digitech_gsp1101.htm

    https://www.amazona.de/test-digitech-gs ... r-gitarre/

    http://www.bonedo.de/artikel/einzelansi ... board.html

    oder meintest Du im Forum :denk:

    Ansonsten wäre es eine seltsame Browsereinstellung :mrgreen:
     
  3. Ja, ich vertraue dieser Community hier mehr als irgendwelchen Testberichten im Internet! :mrgreen:
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    scheint ja sehr verbreitet zu sein :dunno:

    Wohl eher ein Geheimtip :sowhat:
     
  5. Dafür wohl nicht billig genug. :mrgreen:
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Dinge, welche besonders gut Funktionieren, erfahren hier im Forum, zumeist keine Kritik :floet:
     
  7. Vielleicht ist an dem Ding doch besonders der Preamp interessant. Warum sollte man für Synthesizer mit Line-Output ein GSP1101 kaufen, wenn man z.B. MX200, MX300, MX400 haben kann, außer dass Lexicons z.B. keinen EQ eingebaut haben. Das hat mich auf den GSP1101 aufmerksam gemacht, dass er offenbar einen vollparametrischen 3-Band-EQ drinnen hat, dazu nochmal global 7-Band grafisch.
     
  8. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Hilfreich ist immer ein Blick in das Handbuch, in der englischen Version kann man sogar das Blockschaltbild entziffern. Die Kette ist fest vorgegeben. Wenn Du in der Richtung herumexperimentieren willst, dann suche Dir ein TSR24S oder ein GSP2101, dort hast Du dann volle Freiheit im Rahmen der DSP Ressourcen, sonst muss es ein Eventide 3000/4000/8000 sein. Ein Korg A1/A2 kann verschiedene Ketten. Die Reverbs im GSP1101 sind zumindest einfachst parametriert, es gibt eine Menge Modelling-Krams, den es so in z.B. dem TSR24S nicht gibt.

    Wenn Dich der Gitarrenkram interessiert, dann evtl. auch mal bei Line6 oder Boss schauen.
     
  9. Ich habe seit heute einen GSP1101. Jetzt erst mal kurz ausprobiert. In erster Linie wollte ich einen neuen E-Bass-Preamp mit weitreichender Klangregelung. Habe auch mit E-Gitarre ausprobiert. Schöne kräftige klare Sounds, wie ich an Hand von Klangbeispielen aus dem Internet vermutet habe. Dieses Gerät ist tatsächlich made in USA. Reverbs erscheinen mir monophon. Für E-Bass aber in Ordnung, da er ja sowieso mittig spielt, und ich da nur ganz wenig Room-Effekt brauche. Nee, halt... Ambience z.B. scheint wohl doch in die Breite zu gehen. Mit dem Chorus bekommt man den Sound nochmal breiter, wenn man möchte. Weiter zu den Werk-Presets und E-Gitarre eingestöpselt. Fette Zerr-Gitarren gehen mit dem Gerät auch ganz gut. Wenn man sie mit Effekten aufnimmt und später im Mix im Panorama verteilt, wird ja sowieso alles wieder breit stereo. Habe aber noch nichts aufgenommen - nur gespielt über Kopfhörer. Ping-Pong-Delay in stereo ist auch möglich. Komischerweise ist er in einigen Presets mono - hoffentlich finde ich noch heraus warum.

    Ach ja, was ganz gut ist: Die Latenz ist sehr gering. Dazu habe ich im Internet nichts gefunden - nur dass die Übergänge zwischen den Presets ganz smooth sind, und ja, das stimmt.

    Für Synthesizer ist dieser Prozessor aber wohl tatsächlich weniger interessant. Zwar kann man vorbei am Preamp in stereo reingehen (selber noch nicht ausprobiert), die Effekte sind aber tatsächlich sehr spartanisch parametrisiert und etwas umständlich einzustellen. Jeden Parameter muss man im Menü einzeln aufrufen und einstellen. Man kommt aber trotzdem schnell zu den einzelnen Parametern - es gibt dazu eine weitere Edit-Methode mit mehr Übersicht - damit geht auch on/off pro Effekt schneller.

    Ich habe insb. für meine E-Bässe einen zweiten mit Klarnamen speicherbaren Prozessor mit parametrischen EQs neben meinem Line6 POD X3 gebraucht, weil der POD I/II, den ich auch noch habe, keinen parametrischen EQ hat, und die Presets nicht benannt werden können. Im GSP1101 gibt es 99 User-Presets, die benannt werden können. Die Benennung geht gut direkt am Gerät. Schon nach dem ersten kurzen Test klingen zwei E-Bässe, die ohne Processing sehr bescheiden klingen, auf einmal sehr schön und brillant. Und die E-Gitarre macht auch kräftige saubere Sounds. Der erste Eindruck ist also sehr positiv - für meine Zwecke und für den Preis. Ob ich mir noch einen zusätzlichen analogen Compressor hole, werde ich später entscheiden. Der Nachteil bei dem wäre, dass er nicht speicherbar wäre.

    Beim GSP1101 ist außerdem schön, dass ich jetzt andere Klänge als mit Line6 machen kann. Da klingen auch die Instrumente dann plötzlich ganz anders. So muss man keine neuen Instrumente kaufen - es reicht ein neuer Prozessor. Gilt bestimmt so ähnlich für Synthesizer. Statt neue Synthesizer kaufen, vielleicht lieber dann entsprechend dafür geeignete Prozessoren. Natürlich beginnend mit einem schönen Hall. Dafür dann keinen GSP1101. Der ist tatsächlich eher für E-Gitarren/E-Bässe. Wobei, dass er auch für E-Bässe geeignet ist, habe ich nirgendwo im Internet gefunden, sondern nur gehofft. Insb. was die Latenz angeht. Gut, die EQ's gehen im Bass nicht tief runter zum Anheben - man kann aber drüber absenken und so mehr Tiefbass raus bekommen. Bin also erst mal zufrieden - mit einigen Abstrichen, aber irgendwas ist ja immer. Das Gerät wird im Betrieb unten unter dem Netzteil ziemlich warm. Man sollte also untenrum etwas Luft lassen.

    Interessanter Weise fehlt es im Gegensatz zum PDF in der mitgelieferten gedruckten englischen Version. Nur so, als Feststellung. Aber ich habe jetzt sowieso die Beta C63 aufgespielt.

    Mit der inoffiziellen Beta geht etwas mehr:

    [​IMG]
    Das Bild stammt von dieser Seite: http://www.mustbebeta.com/gsp1101/signalFlow.html

    Was allerdings zumindest in der letzten C63 z.B. nicht vorgesehen wurde, wäre den Delay oder Chorus etc. hinter den Reverb zu schalten. Es geht parallel oder seriell nach wie vor in der vorgegeben Reihenfolge:


    Dieser Ausschnitt stammt aus dem PDF mit den Neuerungen in der Beta C63:
    http://www.mustbebeta.com/gsp1101/gsp1101 release notes version c63.pdf

    Hier die Seiten mit weiteren Infos zu dieser Beta: http://www.mustbebeta.com/
     

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