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doepfer a-155-2 sequencer

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lieber nicht.
irgendwie scheinen wir noch keinen thread für dieses neue sequencer-modul von doepfer zu haben. scheint mir einen herzugeben. kann ziemlich viel: verschiedene abspiel-richtungen, ratcheting, ...



A1552V.webp
 
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M.i.a.u.: Phil999 und SirAdrianFish
Das Modul ist allerdings noch nicht erhältlich. Die Software ist noch nicht ganz fertig.
 
bei thomann sogar schon als b-ware. :D

 
Schade dass Doepfer bei den schwarzen Modulen nur noch die billigen Gummiknöpfe verwendet, statt den Moog* style Knöpfen. Den Unterschied sieht man oben am Bild auch schön.
 
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M.i.a.u.: AcidDiver
Schade dass Doepfer bei den schwarzen Modulen nur noch die billigen Gummiknöpfe verwendet, statt den Moog style Knöpfen. Den Unterschied sieht man oben am Bild auch schön.
das ist bei den mini-modulen so. deren raster ist kleiner als bei den regulären doepfer-modulen, das würde mit den retro-knöpfen zu fummelig.
 
Ich habe das Modul jetzt auch zum Test da. Ich werde berichten.
 
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M.i.a.u.: Cello und herw
  • #10
Der A-155-2 ist sehr spannend :)
Es dauert einige Tage, bis man sich anfreundet, aber dann sprudeln nur so die Ideen.
 
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M.i.a.u.: Xsample
  • #11
A-155-2 animiert den Modularisten in einer Performance (Band oder DAW), aktiv als Musiker zu wirken:
  • einfache Live-Programmierungen (wenig Vorbereitung)
  • wirkungsvolle Resets über den Reseteingang
  • spontane einfache Wechsel von Laufrichtungen
  • beim Presetwechsel wird die Laufrichtung „vorwärts” automatisch ausgewählt
  • A-155-2 als grafischer Oszillator
  • ...
1762237996219.png


Der A-155-2 will ge- und bespielt werden!
 
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M.i.a.u.: Xsample und Phil999
  • #12
Es ist nicht ganz einfach, eine durchdachte Performance-Anordnung zu erstellen.
Gestern Nachmittag habe ich ca. zwei Stunden damit verbracht, wie ich eine übersichtliche Anordnung für meine persönlichen Studio-Bedürfnisse aufbaue.
Eine meiner (notwendigen) Lieblingsbeschäftigungen mit dem Modular ist die Neuordnung mancher Module. Das geschieht vielleicht zweimal im Jahr und betrifft meistens zwei 19-Zoll-Reihen: Alles herausrupfen, mit Modular-Grid eine neue Zusammenstellung am Bildschirm ausprobieren und dann das hoffnungsfrohe Einbauen, Verschrauben, wieder Neuordnen, ... - mit anderen Worten: vielleicht hätte ich mir doch vor dreißig Jahren ein Motorrad zulegen sollen ? ;-) aber damit kann man nur einen Sound erzeugen und nicht Musik!!!
Haupteinstieg für die Anordnung ist die Position des A-155-2: Will man es - wie in meinem Fall - für die Liveaufnahme mit der DAW benutzen, dann sollte es unbedingt in Augenhöhe positioniert werden mit freier Sicht auf die wichtigen kleinen Taster Ratcheting und Function und besonders wichtig, der Blick auf den Dreifachschalter Program links daneben.
1762497454329.png

Wichtig für meine weitere Vorgabe sind Clockdivider A-160-2 direkt neben dem Reseteingang des Sequenzers. In der Reihe darunter die Source of Uncertainty-Serie A-149-1 ... 4.
Rauschgenerator und zwei Oszillatoren mit einem zupackenden Filter in der rechten Hälfte ergänzen mein Experimentierset.
In näherer Umgebung (zwei Reihen darunter) kommen noch drei Hüllkurven, Mixer und VCA hinzu.
Wohl dem, der modularen Platz hat. Wie gut, dass ich mir kein Motorrad angeschafft habe :)

1762496822309.png

Natürlich habe ich nach dem Fotografieren nochmals etwas verändert ;) , aber das ist das Schöne am handwerklichen Part des Modularisten.
 
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M.i.a.u.: Bernd K, Phil999, Xsample und eine weitere Person
  • #13
A-155-2 animiert den Modularisten in einer Performance (Band oder DAW), aktiv als Musiker zu wirken:
  • einfache Live-Programmierungen (wenig Vorbereitung)
  • wirkungsvolle Resets über den Reseteingang
  • spontane einfache Wechsel von Laufrichtungen
  • beim Presetwechsel wird die Laufrichtung „vorwärts” automatisch ausgewählt
  • A-155-2 als grafischer Oszillator
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Anhang anzeigen 268921

Der A-155-2 will ge- und bespielt werden!
Hallo @herw,
Ich sehe du hast auch dem A-156 Quantizer, wie zufrieden bist du damit? Der Mini-Sequencer ist ja unquantisiert, oder? Ich meine, hier im Forum gelesen zu haben, das der A-156 sehr ungenau arbeitet.
 
  • #14
Ich habe es nicht gelesen, aber ein nachgeschalteter Dual Quantizer A-156 hilft schnell. Wenn er die CV-Werte nur quantisiert herausgeben würde, dann müsste man das Konzept ändern.

Intern gibt der A-155-2 die CV-Werte als Midiwerte weiter.
Ende 2025 kommt das neue Micro Midi to CV/Gate interface heraus, das diese Mididaten in quantisierter Form herausgibt.
Vergleiche die Vorankündigung auf Doepfers Homepage.

Ich habe mehrere Stepsequenzer in meinem System: 2 mal A-155 mit A-154, Erica Synths Black sequencer, VPME Euclidian Circles und Malekko Varigate 8+. Alle sind sehr schön, wirken aber auch steril, gerade wegen der umständlichen Vorprogrammierung; aber der Sequencer A-155-2 ist für mich eine Offenbarung. Es ist ein echtes Performance Modul. D.h. man programmiert nicht umständlich irgendwelche Sequenzen, sondern legt einfach los. Das aktive Verändern der Laufrichtungen, Sequenzlängen, Ratcheting geschehen am besten im Livebetrieb. Man hat ein Instrument unter den Fingern. Kleine Ergänzungsmodule, wie ein Clockdivider, füttern den Reseteingang.
 
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M.i.a.u.: AndreasKrebs, Phil999, I BePunkt und eine weitere Person
  • #17
Ich finde gleich 20,-€ mehr für die schwarze Version ja bissl arg frech. Nen VE dranpappen und sich das teuer bezahlen lassen, obwohl ja logisch betrachtet immer schon die silberne Variante die Doepfer Vintage Edition war. Weil was gibts schon ne Weile länger? Die Idee die Doepfer Dinger auch mit schwarzer Frontplatte zu verkaufen kam ja wohl erst später (~2016), ist also mit Sicherheit nicht vintage.
 
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  • #18
Nen VE dranpappen und sich das teuer bezahlen lassen
Die silbernen Frontplatten sind aus (vor)eloxiertem Alublech gefertigt, welches nur noch gebohrt und bedruckt werden muss. Die schwarzen Frontplatten werden hingegen erst nach dem Bohren schwarz eloxiert/lackiert und anschließend bedruckt. Entsprechend ist bei den VE-Modulen ein zusätzlicher (externer) Arbeitsschritt erforderlich. So sieht das zumindest für mich als Feinmechaniker aus.
 
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  • HaHa
M.i.a.u.: herw, SirAdrianFish, 7cluster und 2 andere
  • #19
@dcp: Die Preise, die Doepfer für seine Module aufruft, finde ich grundsätzlich ausgesprochen fair - was hier im Forum immer wieder bestätigt wird. Selbst für "Sonderwünsche" oder Reparaturen verlangt Doepfer keine überzogenen Preise. Daher glaube ich auch nicht, dass die VE mit einer deutlich größeren Marge kalkuliert wird, als die normale (silberne) Serie.

PS: Ich habe Gehäuse inkl. Frontplatten für Laborgeräte gebaut. Das ist zwar schon ein paar Jahre/Jahrzehnte her, aber ich weiß wie die Fertigung in dem Bereich aussieht. Welche Kosten dabei heutzutage anfallen, kann ich allerdings nicht sagen. Dass die Stückzahl dabei eine wesentlicher Faktor ist, dürfte jedoch klar sein. Bei Doepfer gehe ich diesbezüglich von Kleinserien aus.
 
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M.i.a.u.: Xsample, herw, 7cluster und 2 andere
  • #20
Es ist nicht ganz einfach, eine durchdachte Performance-Anordnung zu erstellen.
besten Dank für Deine Beiträge zum A-155-2. Ich habe das Modul zwar nicht, aber es ist immer wieder hilfreich, wie Du damit, sowie mit dem Modularsystem umgehst.

Wie bei den meisten Modularsystembesitzern ist eine Neubeschauung regelmässig da.
 
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M.i.a.u.: Xsample und herw
  • #21
Heute habe ich meiner Frau gegenüber meinen diesjährigen Weihnachtswunsch geäußert 😎
 
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M.i.a.u.: herw und Xsample
  • #22
Ich bin gerade auf der Suche nach einem kleinen 8-Step-Sequencer mit Pots und der Möglichkeit ihn unquantized zu nutzen und finde den A-155-2 ziemlich ansprechend. Allerdings konkurriert er in meiner Planung gerade mit einem Glasgow Synth Guild Oct tōne. Gibt es irgendetwas, was den A-155-2 interessanter machen könnte als den Oct tōne? Mir scheint letzterer alles zu können, was der A-155-2 kann (und mehr natürlich... bei weniger Platz). Oder übersehe ich etwas?
 
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  • #23
Ich bin gerade auf der Suche nach einem kleinen 8-Step-Sequencer mit Pots und der Möglichkeit ihn unquantized zu nutzen und finde den A-155-2 ziemlich ansprechend. Allerdings konkurriert er in meiner Planung gerade mit einem Glasgow Synth Guild Oct tōne. Gibt es irgendetwas, was den A-155-2 interessanter machen könnte als den Oct tōne? Mit scheint letzterer alles zu können, was der A-155-2 kann (und mehr natürlich... bei weniger Platz). Oder übersehe ich etwas?
Bedienungsanleitung: https://static1.squarespace.com/static/657860f4275e0c5d9e4fe41f/t/66814d4fd90ab508179b6981/1719749969830/oct-tone_Manual_web.pdf
Testbericht von Synthanatomy: https://synthanatomy.com/2024/03/glasgow-synth-guild-oct-tone.html

Oct tōne hat eine interne Clock und kann 32 Sequenzen abspeichern. Das erscheint zunächst als Vorteil, aber welcher Modular-Musiker möchte schon endlos Programmierarbeit leisten, außer man bereitet ein umfangreiches Konzert vor. Das ist dann aber wieder ein ganz anderer Ansatz.
Die Tonhöhenausgabe kann quantisiert (sechs Skalen) ausgegeben werden.
Doepfers Sequenzer ist, wie ich in meinem Testbericht (s.o.)angebe, ganz auf Liveauftritt mit anderen Musikern ausgelegt. Er besitzt im Gegensatz zum oct tōne echtes Ratcheting. Oct tōne wiederholt dagegen einzelne Schritte (pulse count mode). Oct tōne bietet weniger Sequenzfolgen (vorwärts, pendulum und random). Der Clockeingang des A-155-2 von einer externen Clcok verträgt locker 16 Kilohertz (!) und kann somit auch als grafischer Oszillator benutzt werden.
Doepfers Ziel ist immer bedacht auf Flexibilität durch weitere zusätzliche Module, letztlich also keine Überfrachtung einzelner Module.

10TE Breite des oct tōne wären mir zu fummelig (kleinste Regler), aber wer es liebt.
260 £ (1£=1,15€) plus Zoll (Preis liegt über 150 £) und Mehrwert-Steuer ergeben für mich einen unklaren Preis, deutlich teurer als Doepfers 180€.
Wenn man es exakt quantisiert möchte, muss man bei Doepfer allerdings dann noch A-156 (140€) oder evt. zukünftig A-190-9 (65€) ergänzen.
Die Firma Glasgow Synth Guild selbst gibt an, dass man bis zu sechs Wochen wegen der Einfuhr warten muss, bis es beim Käufer ankommt.
 
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M.i.a.u.: Phil999 und Manwe
  • #24
Ich finde den Jason Lim ja recht sympathisch und mag auch die Sachen von Instruo (habe fünf Module, mit denen ich sehr zufrieden bin). Das Oct Tone wäre mir persönlich, mit den acht Potiachsen auf nur 10 TE, aber zu fummelig. Zum Quantisieren würde ich auch etwas nehmen, wo man die ausgegebenen Töne/Noten angezeigt bekommt, wie z.B. das Intellijel Scales oder das Bart Quartet von Shakmat.
 
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M.i.a.u.: Manwe
  • #25
Externes Quantisieren ist kein Problem (externe Clock auch nicht). Daran soll meine Entscheidung nicht hängen. Und die beiden Module sind für mich ja gerade interessant, um sie auch unquantisiert zu nutzen. Da hat der A-155-2 vermutlich auch einen Vorteil, weil er voll analog ist. Beim Oct tōne sind es, laut Modwiggler, wohl eher 25 Steps pro Oktave. Das könnte auch der Hauptpunkt für den Doepfer in meinem Fall werden. Den Formfaktor finde ich auch angenehmer. Die Nutzung als grafischer Oszillator ist für mich hingegen weniger relevant. Was ich beim Oct tōne allerdings sehr überzeugend finde, sind die einzelnen Gate Outputs pro Step und vor allem die Manipulierbarkeit der länge jedes einzelnen Steps. Oder ist letzteres beim A-155-2 auch möglich? Das finde ich eine wirklich überzeugende Funktion aus Performance-Sicht. Über die geringere Zahl an Sequenzrichtungen könnte ich hinweg sehen.
Er besitzt im Gegensatz zum oct tōne echtes Ratcheting. Oct tōne wiederholt dagegen einzelne Schritte (pulse count mode).
Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht habe ich ein Fehlverständnis von Ratcheting aber ist das beim Doepfer nicht auch einfach die Wiederholung des Steps? Oder anders gefragt: Macht es denn einen Unterschied, wie eine Note der gleichen Höhe wiederholt wird?
 
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  • #26
[...]
Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht habe ich ein Fehlverständnis von Ratcheting aber ist das beim Doepfer nicht auch einfach die Wiederholung des Steps? Oder anders gefragt: Macht es denn einen Unterschied, wie eine Note der gleichen Höhe wiederholt wird?
Der pulse count mode wiederholt denselben step mit dem Takt der clock.
Ratcheting dagegen unterteilt diesen Clock in Teilclocks.
Wenn also zum Beispiel die Clock mit 8teln spielt, dann erfolgen beim pulse count mode immer noch alle ausgegebenen steps in 8teln.
Beim Ratcheting wird aber ein einzelner Schritt in 2, 3 oder 4 Teilclocks aufgeteilt, d.h, man hört 16tel, 8tel Triolen oder 32tel.
 
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M.i.a.u.: Phil999 und Manwe
  • #27
Ah, so was das gemeint. Danke. Das hatte ich beim Oct tōne tatsächlich bisher übersehen.
 
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