Dream-Machine: Synth Charakterstark genug? - Audio-Demo

Dieses Thema im Forum "Demos / Reviews" wurde erstellt von Resofreak, 5. Juni 2009.

  1. Demo-Sounds zur aktuellsten Version meines Synthprojektes Dream-Machine. Die Sounds sind einfach und analytisch gehalten:

    http://share.ovi.com/media/Resofreak.pu ... reak.10043

    Bitte Meinung klingen die Sounds nach einem analogen Synthesizer?
    (Verzerrungen, Qualität, Schwurbel) Ist der Sound fett genug?
    Würde euch der Sound gefallen, welche Attribute und Charakter
    würde ihr dem Synth anhand der Demos geben?

    Danke für Eure Rückmeldung.

    Resofreak

    P.S.:

    Bin dabei die digitalen Algorithmen auf
    CUDA zu implementieren.
     
  2. Richtig cool fand ich den Sound kurz nach sec. 39. Da klang es auf eine besondere Weise "analog-hölzern", wobei dieser Klangeindruck m.E. durch den Filterklang hervor gerufen wurde.

    Insgesamt war mir die Demo zu hektisch (zu viele und vor allem zu schnelle Soundwechsel, gleichzeitig aber immer eine Standardlage des Oszillators), nicht wenige Sounds auch zu schrill bzw. zu spitz, was ja auch etwas Gutes bedeuten kann, nämlich, dass diese noch genügend "Luft" bzw. Frequenzspektrum zur Klangformung besitzen.

    Wie gesagt, auf Basis dieser Demo fällt mir ein Urteil schwer. Ich möchte trotzdem jede Menge Mut zusprechen, zumal die Filter, soweit ich es beurteilen kann, hier eine deutlich klangformende Wirkung haben und streckenweise sehr originell klingen.
     
  3. P.S.:

    Ganz vergessen dazu zu schreiben. Die Audio-Demos sind Aufnahmen des digitalen Synthesizer-Projektes an dem ich arbeite. Der Klangerzeugung basiert auf der Berechnung von physikalischen Modellen analoger Schaltungen. (siehe Beispielsweise Pspice) Anspruch:
    Analoger Klang mit der Möglichkeit an Parametern rumzuschrauben, die
    in der Realität nicht möglich sind. z.B.: Stromverstärkung von Transistoren,
    Kapizitäten des Filters verändern. So kann jeder den Charakter einer
    entsprechenden Filterschaltung nach seinem Geschmack verändern.
    Macht man Beispielsweise die Filterkapazitäten einer Moog-Kaskade, bei gleichzeitigem Festhalten der Cutoff-Frequenz, kleiner wird der Grundsound aggressiver und knackiger.

    Gesamtziel:

    Die wichtigsten klangformenden Kompomenten sich selbst in
    einem Synth zurecht "schneidern" abspeicherbar bzw morphbar.
     

Diese Seite empfehlen