Drumcomputer aus Modulen - was wäre Eure Wahl?

CO2

|||||||||||
Keine Ahnung, wie Du Snares baust, aber das geht auch mit weniger Aufwand, finde ich. Kommt halt auch ein bisschen darauf an, wo man hin will.
Mit VCF o. VCO, 1-2 ENVs, Noise, HPF und VCA bekommt man schon sehr überzeugende Snares hin, in der 808 ist ( meines Wissens...) auch nicht mehr drin.

Bei den Hihats kommt es halt sehr aufs korrekte Tuning der VCOs an, damit es gut klingt.
 

Grenzfrequenz

|||||||||||
Keine Ahnung, wie Du Snares baust, aber das geht auch mit weniger Aufwand, finde ich.

Kommt halt auch ein bisschen darauf an, wo man hin will.
Mit VCF o. VCO, 1-2 ENVs, Noise, HPF und VCA bekommt man schon sehr überzeugende Snares hin, in der 808 ist ( meines Wissens...) auch nicht mehr drin.
Bei dieser Art, die genannten Fakten zu leugnen, weiß ich auch nicht, was man dazu noch sagen soll. Unwissen als Wissen zu bezeichnen, damit kann ich nix anfangen
 

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Wenn ich diesen Teil hier lese, fürchte ich, dass dich ein modularer Drumcomputer deinem Ziel kein Stück näher bringen wird. Der Großteil bei guten Drums sind Layering, Kompressoren und EQs und diese Bearbeitung wird dir wahrscheinlich in modularer Umgebung ebenso nicht erspart bleiben. Insofern würde ich empfehlen, dich erstmal ins Thema Drumbearbeitung / Mixing einzulesen bevor du das "auslagerst". Mittelfristig wird dir das mehr helfen.
Ja kann sein. Wobei meine MFB 522 damals live ohne großes zutun schon ziemlich geknallt hat...war halt
nur leider extrem schlecht bedienbar...naja vielleicht warte ich auf ulis 808 wobei mir
die fast schon zu groß ist...ach, ich weiss auch nicht :dunno:
Ich habe jeden falls nicht so viel Lust Großartg viel Zeit mit Bearbeitung und Mixing zu verbringen, ich will einfach Musik machen...
 
Zuletzt bearbeitet:

CO2

|||||||||||
Wenn Du wirklich keine Lust hast, Sounds selber zu basteln, dann benutze doch gute Samples, das ist kein Verbrechen und Du bleibst trotzdem abwechslungsreich. Mit nem 808-Clone klingst Du im Grunde halt (erstmal) immer gleich, das wird dann schon auch mal langweilig.....
 

Sonnenlicht

"Clown"
Mit dem von mir vorgestellten Ladik (Gate to Midi) Modu M217, kann man aus dem Modular abgefahrene Trigger-Orgien zu dem Drummis schicken. z-Bsp. mit der Turing Maschine oder Grids. Das bringt auch schon mal Leben in die Box.
 
bin kein sounddesigner und noch immer modularnewbie,
aber ich habe auch ne schnelle Trommel gemacht
mit dem jomox und dem twincussion - in fünf Minuten

ich mag das decay sehr
 

Anhänge

Ich@Work

||||||||||
Ich verliere mich in den Möglichkeiten (von denen ich leider zu wenig Ahnung habe), packe ohne Ende Kompessoren und EQ's dahin, achte nicht auf die Pegel, denke mir "oh toll jetzt knallt und rummst es aber" um dann einen Tag später fest zu stellen "ihgitt - das hat mir gestern noch gefallen?", weil der Sound halt aus verschiedenen Gründen Mist ist (matschig, nicht definiert genug...)
Du möchtest das Problem des "Verlieren in den Möglichkeiten" damit lösen noch mehr Möglichkeiten zuzulegen ? Dieser Ansatz solltest Du hinterfragen. Das Problem der nicht knallenden Drums wirst Du durch analoge Schaltungen allein nicht lösen. Richtig knallende Drums sind doch meist "processed".

Ich bin zum einen etwas faul, und zum anderen möchte ich halt auch eher einfach Musik machen statt mich so viel
mit dem Drumherum auf zu halten....
Kauf Dir eine passende Sample-Library und dann ist erst mal gut und kannst Dich um andere Themen kümmern die Dir im Moment Spass machen.
Oder sample einzelne Drums-Sound ab die Dir gefallen.

Wenn Dich dann wirklcih die Neugier packt um zu erforschen wie man von Grund auf Drums mit Modulen erstellt und vor allem auch bearbeitet, dann könnten ein paar Module sinnvoll sein, weil man damit eine sehr breite Range und seine "eigenen" Charakter reinbringen kann, doch auch den Sound wird man dann weiter bearbeiten (müssen).

Doch so wie ich Dich vestanden haben, hast Du genau eben auf diese Arbeitsschritte keinen Bock.


"oh toll jetzt knallt und rummst es aber" um dann einen Tag später fest zu stellen "ihgitt - das hat mir gestern noch gefallen?", weil der Sound halt aus verschiedenen Gründen Mist ist (matschig, nicht definiert genug...)
Vielleicht liegts am Tuning oder der Sound-Auswahl selbst.
Dieses Video geht zwar um Cubase, doch am Schluss sagt Gabriel Ananda was über Bassdrums. Um Minute 52 rum.


Da wird zwar auch gegen meinen Tipp der Sample-Library gesprochen, was auch richtig ist. Doch es ist nicht verkehrt, wenn mich ein Thema im Moment (noch) nicht interessiert da übergangsweise auf sowas zurückzugreifen damit man mit dem was einen interessiert voran kommt. Meine Aussage soll nicht sein, arbeite auf ewig damit.
 

siebenachtel

|||||||||||||
der Thread bei Muffs heisst: "Drummachines over Modules".
hat ca. 3 Leute die SEHR gute statements rausgelassen haben

das ist 2 seiten lang, und ab etwa 1/3 der ersten seite wird das gut und wertvoll zu lesen:


den leuten die hier die Vermona DRM mkIII empfohlen haben empfehle ich mal den Thread hier,
nachdem der OP ja was für live sucht ;-)
da relativiert sich dann auch einiges wieder ;-)
 

siebenachtel

|||||||||||||
in sachen module:
WMD Crucible ist für mich jetzt DAS HiHat ding !
klingt spitze. mag ich lieber als mit samples zu hantieren weil ichs letztendlich justieren kann......oder CVen usw.
und nicht erst samples laden muss wie im Erica sample drum.

ich selbst bin wieder zur mutable peaks BD/Snare zurückgekehrt ( wobei ichs jederzeit mit der jomox modbase mixen kann)
Mir selbst gehts z.bsp. gar nicht um fett sondern darum Sounds JEDERZEIT im nu nach der eigenen lust oder nach dem was sonst dudelt anpassen zu können.
Drumboxen bieten so nen zugang in der regel nicht.



dazu ein interessantes Viedeo von WMD zum phasedisplacement VCO.
Das video zeigt schön wie "man" im modularalltag "typischerweise" module-Drums nutzt.
und zeigt im weiteren wie beim elektronisch musizieren mit modular oft ganz andere masstäbe gelten,
sprich man arbeitet oft minimalistischer ohne den anspruch dass "die Sounds" alles ausfüllen müssten.
Was heisst das man oft damit endet eben NUR mit 1-2-3 soundelementen zu arbeiten.
Das video verdeutlicht das schön ( halt einfach durchsteppen/ erst so ab 12:45 ! dann 13:20+ beachten.....)
D.h. die drums sind abolut nichts an spektkulär ! es zeigt einfach schön *wofür* viele leute sich die ioft teuren! drummodule holen..........
View: https://www.youtube.com/watch?v=KBZdSjBHXmw



ob jetzt ne drumbox besser tönt oder das alles auch kann ist einfach sowas von kein argument......weils einfach um ganz andere dinge geht......zuallersteinmal zumindest ;-)
 

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Du möchtest das Problem des "Verlieren in den Möglichkeiten" damit lösen noch mehr Möglichkeiten zuzulegen ? Dieser Ansatz solltest Du hinterfragen
Nein :D ich weiss das man das durchaus so verstehen kann, aber im Endeffekt - ok
hab ich auch nicht klar genug kommuniziert - ging es mir nur darum mir mit drei oder
vier Modulen ein paar fette Drums zusammen zu stellen.
Also, sorry @all - Module wollte ich nicht der Modularität wegen, sondern hauptsächlich
wegen der Möglichkeit mir individuell was nettes fettes zusammen stellen zu können.
Deswegen fragte ich im ersten Post ja hauptsächlich auch nach guten fett klingenden Modulen...

Edit: gerade @siebenachtel viele viele Infos vielen Dank! Ich bin bisher nicht dazu gekommen
mit Eure ganzen Posts durch zu lesen aber wie gesagt mein Fokus liegt eher auf schlicht und fett.
 

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
also ich finds amüsant, dass auf die frage hin überwiegend drummodule der marke "mutant snare" empfohlen werden.

wie man einem modularsynthesizer sounds macht? zunächst mal mit oscillatoren und filtern. ein kleines döpfer köfferchen sollte ausreichend sein um alles zu machen was man braucht - mit ausnahme von becken natürlich. dafür dann vielleicht ein sampler.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mindflanger

Cwejman healed my GAS!
Nein :D ich weiss das man das durchaus so verstehen kann, aber im Endeffekt - ok
hab ich auch nicht klar genug kommuniziert - ging es mir nur darum mir mit drei oder
vier Modulen ein paar fette Drums zusammen zu stellen.
Also, sorry @all - Module wollte ich nicht der Modularität wegen, sondern hauptsächlich
wegen der Möglichkeit mir individuell was nettes fettes zusammen stellen zu können.
Deswegen fragte ich im ersten Post ja hauptsächlich auch nach guten fett klingenden Modulen...

Edit: gerade @siebenachtel viele viele Infos vielen Dank! Ich bin bisher nicht dazu gekommen
mit Eure ganzen Posts durch zu lesen aber wie gesagt mein Fokus liegt eher auf schlicht und fett.

Wenn du keine Einzelausgänge brauchen solltest, dann kannst evtl. auch mal den Ansatz versuchen, dass man mit einem Modul ganze Grooves zaubert, also plus CV Control und Trigger/Gate.

so z.B.

View: https://www.youtube.com/watch?v=IWy9FggKP88&t=105s



das kriegen auch viele andere Module hin, ich habe da gute Erfahrungen mit AD Boomtschak und Neuron gemacht, Mutant Machine auch sehr prädestiniert, diverse Noise Engineering Module, Neuron OA...glaube die ALM Taiko Module sind auch sehr vielseitig
 

Ich@Work

||||||||||
Also, sorry @all - Module wollte ich nicht der Modularität wegen, sondern hauptsächlich
wegen der Möglichkeit mir individuell was nettes fettes zusammen stellen zu können.
Eben, ich befürchte eher, dass Du falsche Erwartungen bezüglich "fettes" in die Module steckst und unter "individuell" vorstellst.

Höre bei den Modulen vieles, doch wenig trifft meiner Meinung nach auf diese Beschreibung zu oder ist dann auch auf Sample-Basis. Module würden aus meiner Sicht primär dann sinn ergeben wegen der Modularität bzw. dem Prozessing. Letzteres verursacht weitere Folgekosten, nur mal so am Rande. Die Individualität ist gegeben, muss man sich aber auch erkaufen/erarbeiten.

Wills Dir ja nicht ausreden, kann man machen. Man muss sich hat bewusst sein, was es in Konsequenz bedeutet.
 

siebenachtel

|||||||||||||
Also, sorry @all - Module wollte ich nicht der Modularität wegen, sondern hauptsächlich
wegen der Möglichkeit mir individuell was nettes fettes zusammen stellen zu können.
Deswegen fragte ich im ersten Post ja hauptsächlich auch nach guten fett klingenden Modulen...
Die frage ist dann : was ist fett ?
und welche musik machst du ?


der vorteil an modular: wie schon gesagt, und das finde ich persönlich recht wichtig:
man dreht sich *seinen* Sound halt je situation *auf die schnelle* so hin wie man das grad will oder braucht.

Das kann natürlich dann wenn man es mit suboptimaler raumakustik zu tun hat ein essentiell wichtiger punkt sein !
stichwort frequenzen und ausklingzeiten auch auf raummoden hin abstimmen bei der jam oder live.
Oder auch wenn die boxen einfach scheisse sind und es mehr bringt das gezielt auf die anzupassen.
ich seh *genau* dort den sinn für modular in sachen ausgangssituation des OP


vielleicht muss der @freidimensional nur seinen standort im raum beim jammen ändern, weil im bass loch stehend ;-)
ist bei mir zuhause z.bsp. effektiv so !!! kenn das dort aber recht gut und kann mich drauf einsteleln denk ich mal


hab mir jetzt z.bsp. die oben im muffs thread erwähnte kick2 BD gekauft (50£) nachdem ich jetzt die demo kurz getestet hatte.
2 wochen mit der patchen und man hat die besten BD samples dies gibt.......auf einen selber zugeschnitten, halt.
da kommt auch die jomox BD und absampeln nicht ran.
der vorteil von modulen ist wie gesagt: schnelle justage.

mich selbst würden drummodule allein nicht befriedigen. Da will ich einfach "rumspielen" und experimentieren.
heisst: modular ist IMMER ne gefahr dass es zum Fass ohne boden wird
 


Neueste Beiträge

News

Oben