Drumcomputer oder Drummodul unumgänglich? (HipHop Electro)

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von studio-kiel, 12. Oktober 2008.

  1. studio-kiel

    studio-kiel aktiviert

    Ich habe keine Lust mehr auf Software- oder Hardware-Sampler und das Suchen in riesigen Sample-Librarys, sondern will mit guten und sofort verfügbaren Drums gleich loslegen können. Da komme ich um einen echten Drumcomputer wohl nicht herum oder?

    MPCs - auch die neuen Kleinen - haben ja auch keinerlei Sounds an Board oder? Günstig wäre natürlich ein Alesis D4 oder D5, aber ich glaube, da sind mir die Sound zu altbacken und ein interener Pattern-Sequenzer fehlt ja auch...

    Ich suche Sounds für den Bereich HipHop/Electro und da scheint es mir momentan nur den Akai XR20 und/oder eventuell noch den neuen Alesis SR18 zu geben - zumindest, wenn es preislich in einem Bereich unter 300 Euro pro Gerät bleiben soll. Oder wie sieht es mit den Electribes von Korg aus? Ich glaube, die sind eher auf Techno und Dance ausgelegt oder?
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Hmm, du könntest dir natürlich auch eine eigene Library anlegen und diese kompakt halten und aus dieser Aussuchen. Die Drummachines von heute sind entweder einfache Überungsraumdinger (Boss und so) oder Prformancemaschinen mit vielen klanglichen Möglichkeiten (Machinedrum etc.) oder durch ihre Einfachheit und Reduziertheit irgendwie gut (Electribes).

    Es gibt zwar eine Maschine, die sich auf Hiphop stützt: Die kleine Akai http://www.akai-pro.de/produkte/xr20.html
    Sie arbeitet auch eher so wie die Boss Teile: Okay, aber nix für die Performance.

    Du könntest eine der ROM-basierten Systeme mit Sounds volladen und nur noch die verwenden, denn das wäre evtl was für dich? Ich meine mit ROM eigentlich FLASH, also von Electribe bis Machinedrum solche, die ihren Inhalt nicht verlieren und deren Speicher ok ist aber begrenzt. Bei der MD kann man sich dann noch einige Sounds selbst bauen.

    Die Tribes sind nicht auf etwas ausgelegt, sie sind frei. Die MX hat feste Samples, die SX hat 25 MB für eigene Samples. Der ist dein Style so gesehen egal oder auch seeehr recht, denn sie macht das wie du willst. Das gilt eigentlich aber auch für die anderen Maschinen, die XR ist nur eben mit typischeren HiphopSachen belegt, wobei das auch Geschmackssache ist, WAS denn nun typisch Hiphop ist. Gibt ja viele Hiphop-Spielarten.

    Aber Hihop geht immernoch gut mit rauhen 12 Bit Sounds ;-)
     
  3. studio-kiel

    studio-kiel aktiviert

    Ist der SX-Speicher denn Flash-Rom? Haben die einen USB-Anschluss, über den man eigene Samples schnell rüberspielen kann? Und wie ist der Sequenzer?

    Das was ich bisher vom Akai XR20 audiomäßig gehört habe, hat mich ziemlich überzeugt - da gibt es echt dicke Bassdrums, Snares, Claps, etc. - teilweise auch wirklich amtlich klingend und nicht nur analoger Standard. Aber auch einige Features für das Einspielen von "Drum, Shot, Synth" oder die "Note Repeat"-Funktion sind wirklich klasse und vereinfachen einem die Arbeit. Von daher und wegen dem Strassenpreis von mittlerweile 249€ liebäugl ich schon mit ihm...

    Werd wohl demnächst mal wieder nach HH in den Bunker fahren und Vergleichshören müssen :)

    Machinedrum ist leider viel zu teuer für mich, auch die Jomox888, deren Test ich im aktuellen Synthesizer-Magazin sehr aufmerksam gelesen habe.

    Dafür übrigens nochmal ein dickes Lob von mir - z.B. auch für den Blofeld-Test, der ja wirklich sehr ausführlich ausgefallen ist - so, iwe man es sich wünscht! Endlich gehts mal etwas weiter unter die Oberfläche und es werden Dinge angesprochen, die mich als User wirklich interessieren :)
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    SX:
    1) Zumindest bleibt der Inhalt einmal eingeladen per KARTE erhalten
    2) Kein USB, SM Card
    3) DAFÜR ist die SX ja nun berühmt. Einfach und intuitiv. Wie das so bei guten Lauflichtern so ist.

    XR:
    4) XR ist aber dennoch einfach "nur ein Drumcomputer", man sollte demnach die Sounds durchhören und damit sich anfreunden oder halt nicht.
    5) ok.
    6) Danke, ist ja Ziel unserer Mission als Magazin, weitersagen! :nihao:
     
  5. studio-kiel

    studio-kiel aktiviert

    Wie sehe es denn mit einem Turbo Phatt von EMU aus? Die Dinger haben doch auch massig Drums an Board und sollen auch druckmäßig einiges hermachen, habe ich gehört...
     
  6. ossi-lator

    ossi-lator aktiviert

    Re: Drumcomputer oder Drummodul unumgänglich? (HipHop Electr

    probiers mal mit einer Roland R-8 MK I oder MK II in der Desktopversion. in der MK II hast du alle sounds drin die es auch auf den karten gibt - ich denke es ist die mit am meisten benutzte drummachine im electro und hiphop bereich.

    du kannst alle sounds tunen und auf den pads verteilen, was dir schön getunede snare-rolls und bassdrums ermöglicht.

    gute maschine in gewohnter hoher roland qualität und für 100 bis 250 eier je nach version zu ergattern.

    da wirst du mehr spass haben als mit dem electribe-schrott.
     
  7. studio-kiel

    studio-kiel aktiviert

  8. ossi-lator

    ossi-lator aktiviert

    richtig die R-8M hat keinen sequencer, ist ja auch ein rackgerät - daher sprach ich auch von der R-8 als desktopgerät mit den pads. die hat einen sequencer, der wie bei der tr-707 und 727 funktioniert.

    die flexibilität in den sounds wirst du bei den electribes nicht haben, nicht soviel einzelausgänge und ganz zu schweigen von der qualität und druck der sounds.
     
  9. ossi-lator

    ossi-lator aktiviert

    da steht alles was man wissen muss:

    http://www.amazona.de/index.php?page=26 ... le_id=1632
     
  10. studio-kiel

    studio-kiel aktiviert

    Lese ich gleich mal, aber ich hab mich jetzt mal bei Akai und YouTube umgeschaut und so eine MPC1000 wird mir immer sympathischer...

    Ist der Speicher der MPC eigentlich Ram oder auch Flash-Rom, so dass man mobil immer seine 16MB (bzw. 128MB) Sounds dabei hat? Oder benötige ich dafür wieder externe Speichermedien, bzw. muss ich meine Sounds auf CF-Cards abspeichern und diese dann immer erst über den CF-Kartenschacht oder per USB in die MPC laden? Kann man Samples von CF-Card vorhören?

    Was frag ich hier eigentlich so viel...werd mir einfach mal das Manual saugen - bzw. geht auch das Manual der 2500er, deren komplette Funktionen man ja nach dem JJOS2 haben soll?

    EDIT: Hmm...die R8MK2 klingt aber schon sehr altbacken - da suche ich schon etwas anderes. Wird wohl wirklich auf XR20 oder eine MPC rauslaufen.
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die R8 ist was für FLA-Fans, aber wirklich wirklich heute noch einsetzen? Naja, koste ja kaum was..

    MPC: Wäre echt flexibler. Samples sind immer cooler als ein paar Romledinger.
     
  12. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

  13. mes

    mes -

    bei der mpc musst du immer deine speicherkarte dabei haben, kannst die samples natürlich vorhören und dann den internen Speicher damit vollpacken. Der speicher wird aber bei jedem abschalten gelöscht.

    So zu dem "vergleich" emx und mpc:
    Ich hab beide da und es ist halt was total anderes. bei der Emx kann man halt sofort loslegen und MUSS mit den Sound arbeiten die drauf sind, dadruch wird halt nen bisschen kreativtiät gefordert und auch gefördert. Wie du schon meintest hatte ich manchmal einfach kein bock mehr, samples druchzuhören, sequencen bis man mal anfangen konnte.
    ABER, grad wenn ich mal nen paar beats baue hören die sich im moment auf der Emx sehr ähnlich an, halt elektronischer.
    Wenn du auch noch andere elektrobnische Sachen außer Hiphop machen willst, ist sie natrülich der Mpc weitvorraus, halt wegen der Synthesizer Sektion.

    Aber die Mpc ist halt schon geil, du kannst halt alles sampeln , sequencen, drumsets basteln und alles recht losgelößt vom pc(wenn man die samples erstmal drauf hat)

    naja ich hoffe ich konnte dir etwas helfen
     
  14. Rastkovic

    Rastkovic Pleasure to Kill

    Re: Drumcomputer oder Drummodul unumgänglich? (HipHop Electr

    Kann ich gut nachvollziehen, denke genau deswegen das Du mit der MPC wieder das gleiche Problem hättest...

    XR20 und SR18 kannte ich noch nicht, sehen nicht uninteressant aus...
     
  15. Bei der MPC (zumindest bei der 1000er) kannst du aber auch Autoload aktivieren, sodass beim Einschalten deine Wunschsamples automatisch in die RAM geladen werden. Beim Kauf einer neuen MPC hast du auch schon eine Menge Drum-Samples dabei, von reinen Akustikkits bis zu 808- und 909-Samples, mit denen kann man schon einmal arbeiten...
    Die Übertragung von Samples vom PC auf die MPC geht ganz einfach über ein USB-Kabel (in die Compact Flash Karte) ohne dass du einen eigenen Card-reader benötigst. Und ja, Sampels kannst du auch von der CF-Card vorhören ohne diese in die RAM laden zu müssen.
    Mit den gängigen MPC-Editoren kannst du Dir auch ganz komfortabel am PC deine Programme zusammenstellen und dann alles auf einmal auf die MPC übertragen.
     
  16. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Ich würde evntuell die Kombination Electribe EMX und MPC500 ins Auge fassen. Sequencen, Standard-Drums und Synth-Kram mit der EMX, Spezielle Drumsachen und Loops mit der MPC (so to say als Sample-Player).
     

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