"Ein-Satz-Ratschläge"-Thread zum Thema Produktion

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Jan_B, 31. Januar 2017.

  1. Jan_B

    Jan_B Ist_OK

    Ich habe leider noch nicht viel Erfahrung, aber ihr habt zum Teil sehr viel Erfahrung. Hier Daumenregeln, Grundsatzregeln (Egal, vom EQ/Komp-Setting bis zum Patch) usw. alles hierher ohne weitere Diskussion.

    Ich fange einfach mal an, bitte nur "Ein-Satz-Ratschläge", wie z.B.:

    "Wenn es sich gut anhört, dann nimm es sofort auf - mach es Audio!"
     
  2. mpue

    mpue ......

    Hier meine drei wichtigsten Ratschläge:

    "Nudel nicht zu lange an einer Sequenz herum."
    "Nach zwei Stunden an einem Song, braucht das Gehör eine Pause."
    "Wenn der Song fertig ist, schlaf' nochmal eine Nacht drüber, bevor Du ihn abmischst."
     
  3. mpue

    mpue ......

    Ach und was mir auch noch sehr hilft:

    "Wenn der Song fertig arrangiert ist, speichere ihn als neues Projekt ab , bounce alle Spuren und starte das Mastern als eigenständigen Prozess."
    "Wenn Du den Song mit dem Limiter auf der Masterspur nicht 'laut genug' bekommst, hast Du ihn schlecht abgemischt."

    Herrliches Thema btw, hier könnte ich mich stundenlang auslassen. ;-)
     
  4. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    "Gardening, not architecture!"


    ;-)
     
    bartleby gefällt das.
  5. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||||

    Perfektion ist der Feind des Guten
    Erst der Raum lässt die Sounds leben
    Zugeständnisse machen und einzelne Spuren so wie sie sind bouncen
    Niemals in nen Brickwall Limiter mixen
    Notizen machen
    Das beste Gear ist was Du jetzt nutzen kannst
    Wenn das Rohkonstrukt nicht funktioniert, löschen und von vorne beginnen
     
  6. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Rechner aus, Synth an!
     
  7. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||||

    Vor dem abmischen die Songs ruhen lassen und dann nochmal anhören, dann bekommt man ein besseres Gefühl für die einzelnen Parts und Abläufe.

    Mixen bedeutet nicht die Balance zwischen allen Parts gleichzeitig. Es geht darum im Laufe des Songs den Hörer auf einzelne Parts zu fokusieren und andere zurückzunehmen.
     
  8. micromoog

    micromoog Rhabarber Barbara

    hört doch eh keiner!
     
  9. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||||

    Bei richtigen Audioaufnahmen immer am Zusammenspiel der Gainregler der aufzunehmenden Geräte arbeiten, damit steht und fällt alles was dannach kommt. Das ist z.b. bei der verwendung von virtuellen Verstärkern erfolgsentscheidend.

    Bei Scratchaufnahmen für die Komposition: Das obere vergessen und sofort loslegen, wenn ein improvisierter Part nicht sofort so spielbar ist wie gewünscht: Egal, die Idee zählt. Auf zum nächsten Part, nach zig Takes macht es keinen Spaß mehr und die Gesamtidee geht verloren.

    Missgeschicke in der Produktion zulassen und damit experimentieren, nicht selten können bestimmte Details den Song aufwerten.
     
  10. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    "Zeigt das Meter zuviel V.U., kleben wir's mit Gaffa zu!"
     
    rvh gefällt das.
  11. krahz

    krahz Guest

    Nein Du arbeitest nicht hart genug :D
     
  12. Zotterl

    Zotterl Guest

    Nutze keine fettige Synths.
     
  13. ladyshave

    ladyshave Brainwashed

    KISS is an acronym for "Keep it simple, stupid"
    The term "KISS principle" was in popular use by 1970.[4] Variations on the phrase include "Keep it Simple, Silly", "keep it short and simple", "keep it simple and straightforward"[5] and "keep it small and simple
     
  14. starling

    starling Guest

    Als ich noch in der Agenturwelt zhause war wurde das gerne zu keep it stupid, simple .
     
  15. ladyshave

    ladyshave Brainwashed

    Passt wohl auch zur Musikbranche, Abtl. Hits.. ;-)

    Du solltest dich immer fragen:
    "Was würde Brian Eno tun?"
     
  16. Als Anfänger am Keyboard:

    Meide die schwarzen Tasten !
    Nimm lieber die weissen. :supi:
     
  17. ladyshave

    ladyshave Brainwashed

    Genau umgekehrt!! :opa:
     
  18. vogel

    vogel Lebensform

    I just can't get enough.... :nihao:
     
  19. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    "Never change a running system!"
     
  20. ladyshave

    ladyshave Brainwashed

    It ain't necessarily so... says the smalltownboy who never lets you down again...
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest


    wenn man nur die weissen tasten spielt kommt man zb auf:

    - C ionisch (dur)
    - D dorisch
    - E phrygisch
    - F lydisch
    - G mixolydisch
    - A eolisch (moll)
    - B locrisch



    wenn man nur die schwarzen tasten spielt:


    - mir fällt keine tonleiter ein.
     
  22. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Re: "Ein-Satz-Ratschläge"-Thread zum Thema Produkti

    Fis dur und des moll...na gut, nur Pentatonik, keine Tonleitet :kaffee:

    Generell finde ich Tonleitern mit weissen und schwarzen Tasten wesentlich besser zu spielen.
    Man sagt zwar immer C Dur und A Moll wären am einfachsten zu spielen, finde ich aber ergonomisch
    sehr sehr unpraktisch.
     
  23. betadecay

    betadecay |||||

    F#-Dur oder G#-Moll. Pentatonisch, sind ja nur 5 Tasten.

    EDIT: @freidimensional - da haben wir uns wohl überschnitten.
     
  24. Zum Abmischen (& Mastern) die Stelle loopen wo neben dem zu mischenden Sound die meisten andere Sounds spielen, zum Abmischen nicht solo hören (außer untersucht gerade Noiseprobleme).

    In einen Beickwall Limiter mixen und immer zwischen Limiter und Bypass hin- und herwechseln.

    Regeln (wie die hier im Thread genannten) nicht immer beachten und darauf achten ob Unterschiede bemerkbar sind.

    Vielseitig moderne Produktionen hören (verschiedene Genres).

    So nen modernen Bluetooth Speaker zum Musikhören verwenden den man mitten in den Raum stellen kann. Darüber Musik hören und immer mal wieder die eigenen Produktionen. Mit geeigneter Platzierung erhöht im Raum ist man weiter weg von den Wänden, das verringert den Raumeinfluss. Und auf ner besseren Akkubox a la Bang & Olifsen klingt jede Top Produktion super. Gleichzeitig ist das System auch physikalisch derbe begrenzt, wodurch bestimmte Probleme sofort auffallen (Bass etc).

    Meistens keine Option: Die Lautsprecher bestmöglich aufstellen (Stative mitten im [nicht zu kleinen] Raum).
     
  25. ladyshave

    ladyshave Brainwashed

    Tonleiter?
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    ja, wissen die wenigsten hier im forum was eine tonleiter ist. Macht nix.
     
  27. Bernie

    Bernie ||||||||||||||||||||||

    ist ganz banal, nennt man Halbtonleiter.
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    Naja, das ist aber auch nur die halbe wahrheit, oder nicht ? :D
     
  29. Bernie

    Bernie ||||||||||||||||||||||

    Manche glauben ja, das die schwarzen Tasten abfärben. Was hälst du davon?
     
  30. Anonymous

    Anonymous Guest

    Keine ahnung, aber hin und wieder hab ich schwarze finger vom gitarre spielen, die saiten färben ab wenn man sie warm bzw heiss spielt. :mrgreen:

    Jedenfalls ist mir nur eine halbtonleiter bekannt und die nennt sich chromatische tonleiter, also quais alle tasten, schwarze wie weisse gleichberechtigt. :kaffee: