Erfahrung mit Aufnehmen von Analog-Clock auf Tonband?

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von tronique, 6. Oktober 2006.

  1. tronique

    tronique Synthesist

    (... habe hier ja vor kurzem schonmal einen ähnlichen Thread geschrieben...)

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit sowas?

    Ich habe nämlich folgendes Problem beim synchronisieren mit bereits aufgenommener Clock-Signal:
    Das auf einer Spur aufgenommene Clocksignal soll meinen AnalogSequencer wieder antriggern. Dabei gebe ich das Signal in einen Audio-Trigger (norm. für Envelope-Follower). Von dort aus geht das Signal in den Clock-IN vom Sequencer. Soweit so gut.

    Jetzt kommt das Problem: Ich kann bzw. muss am Audio-Trigger das Signal per Poti einpegeln, so dass ich ein vernünftiges Triggersignal erhalte. Dies will aber nicht so recht gelingen. Der Sequencer läuft z. T. synchron zum Band, hat aber so ab und an mal einen Hänger, d. h. er hält mal für 1/16 an und läuft dann weiter. Außerdem scheint das Gate-Signal was dann aus dem Seq. kommt ultrakurz zu sein - die Lämpchen der Hüllkurven blinken nur so gerade eben beim Gate auf.

    Muss man was spezielles beim aufnehmen der Clock beachten? Richtig ausgesteuert habe ich sie jedenfalls. Oder sollte ich lieber ein Gate-Signal aufnehmen? Muss das Signal bei der Aufnahme vielleicht komprimiert werden (was ich mir aber nicht vorstellen kann - man verändert ja dadurch die Flanke)?

    Fragen über Fragen ...
     
  2. moondust

    moondust bin angekommen

    ich habe keine erfahrung mit clocksignalen für einen analogen Sequenzer.
    wir habe früher smpt vom band an die geräte verschickt . kommt etwa aufs gleiche hinaus. und unsere erfahrung ist .... lass es sein .
    wir hatten nur probleme damit.

    und der aussezter für einen 16tel beim Sequenzer ist immer ander gleichen stelle? dann würde es am band liegen. und dieses wird ja mit der zeit auch nicht besser. also auf lange sicht kannst du dieses band irgendwann vergessen. nicht heute und morgen.
     
  3. tronique

    tronique Synthesist

    Also die Aussetzer sing unregelmäßig, nicht immer an der gleichen Stelle.
    Mittlerweile habe ich es auch mal mit einem 16tel getriggerten Perc-Sample aus meinem Sampler ausprobiert - ist ja im Prinzip das gleichmäßigste Audiosignal was man überhaupt hinkriegen kann - aber das funzt auch nicht wirklich. Wie haben die das denn früher hingekriegt, bevor es MIDI gab?
    Aber wie dem auch sei. Ich fürchte ein ausschließlich analoges Trigger-Tapesystem funktioniert bei mir nicht.

    Wie muss ich denn vorgehen wenn ich zur Bandaufnahme MIDI-Geräte synchronisieren will. SMPTE oder FSK sind dann doch die möglichen Sync-Signale!? Das müsste dann aber zuverlässig funktionieren, oder? Was für ein Gerät bräuchte ich denn da noch? Ich würde den MAMSQ16 als Master<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>. benutzen - der hat übrigens einen DIN-Sync Anschluss.

    Mein Anliegen ist halt komplett vom Computer weg zu kommen. Und auf Overdubs kann und möchte ich nicht verzichten. Allein schon deshalb weil ich nicht mehr so viel Equipment anhäufen will und ich festgestellt habe, dass ich schneller vorankomme wenn ich direkt im "Flow" was mitschneide und nachher halt darauf festgelegt bin. Wenn der Flow gut war brauche auch nichts mehr im nachhinein zu editieren.
     

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