Erfahrungen mit genoqs Octopus?

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von Mr. Roboto, 17. Juni 2008.

  1. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Ich habe mir gerade auf der genoqs Webseite die Videos zum Octopus Sequencer angeschaut und muß sagen: ich bin echt beeindruckt. Das Teil ist ja wirklich stark.
    Mich würde einfach mal interessieren ob hier jemand solch ein Gerät hat und evtl. mal kurz über seine Erfahrungen damit berichten mag.
    Nicht, daß ich mir solch ein Gerät kaufen möchte (mein Dukatenscheisser ist mir gerade letzte Woche weggelaufen) aber man kann sich ja auch mal für ein Gerät interessieren, was man nicht unbedingt gleich erwerben möchte.
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Schneiders Buero hat einen da. Schon ein beeindruckendes Teil vom Optischen her, aber für mich wär es glaub ich auch nichts, weil es a zu teuer ist und b nur Midi kann.
     
  3. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Ja, das es nur MIDI-Ausgänge hat würde ich auch als störend empfinden. Letztendlich heißt das ja, daß man bei einem Modularsystem nur jeweils 127 Steps zur CV Steuerung zur Verfügung hat. Das kann dann schon mal ein wenig blöd klingen.
     
  4. T M A

    T M A Tach

    Forumsmitglied "Dayflight" hat einen und benutzt den Octopussie immer bei unseren Sessions.
    PM ihn doch mal an.
    Oder:
    http://www.dayflight.de
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    1. Es wird ja auch Nemo geben, der hat gleiche Möglichkeiten aber etwas reduzierte Eingabemöglichkeiten - Funktional aber nahe am großen Bruder.

    2. CV/Gate müsste man umwandeln. Natürlich ist das Gerät digital und gilt auch für viele andere Sequencer. Ich finde es wesentlich naheliegender einen Sequencer digital umzusetzen als in analog.

    3. Berichten kann ich darüber, ich weise mal wieder darauf hin, dass Besitz da keine Rolle spielt - Eher ob man etwas kennt oder nicht ;-)

    Es arbeitet komlett mit Patterns, deren Länge und Trackanzahl mit der Verkettung der Spuren einhergeht: Bis 128 Steps und 1 Spur oder 10 Spuren mit 16 Steps kann man alles haben. Die Bedienung und Funktion ist natürlich mit anderen Lauflichtmaschinen zu vergleichen.

    Es gibt einen übergeordneten Modus, der diese Patterns verwaltet und erneut 10 "Spuren" hat, welche in eine Reihenfolge zu bringen sind und das eben auch am Grid dargestellt werden kann. Das ist ganz übersichtlich, man sollte sich aber hier schon ein paar innere Hilfsbrücken fürs gedankliche Nachvollziehen aufbauen, zB MIDI Kanäle von oben nach unten verteilen oder bestimmte Tracks für Drums oder Bass oder sowas vorbereiten. Die Arbeitsweise ist frei, jedoch ist das schon hilfreich.

    Besonders wichtig ist dabei auch die Herangehensweise, da man eben ähnliche Ergebnisse über verschiedene Spielmodi erreichen kann.

    Der wichtigste Punkt ist die Bedienung und der Zugang selbst. Was ist wo und wann braucht man das?
    Wenn dir daas zusagt, solltest du auf einen Octopus sparen oder einen Nemo.


    So reduziert und straight wie auf eine Electribe ist das dort nicht, auch kann man aufgrund der externen Funktion erstmal überlegen, welche Spuren was machen - Da die Klangerzeugung ja frei ist und damit muss man eben mit Controllern und Notennummern arbeiten und diese auf vorhandene Drums anpassen: Also: Zu einem Set gehört die Einstellung von Sounds und sowas wie eine Grundeinstellung für dein Set zuhause.

    Wenn du das hast, kannst du flott arbeiten.
    die Bedienung ist ganz gut, aber nicht intuitiv. Man sollte schon täglich damit arbeiten, damit man nicht alles wieder vergisst. Das hört sich schlimm an, ist aber einfach so. Einen Specki kann man auch beherrschen, der ist sogar noch komplexer. Die Bedienschritte mit dem Quitenzirkel oder den Akkorden sind nicht schwer zu erlernen, es gibt aber teilweise andere Bedienschritte, je nach Modus. Hat man die drinnen und muss da nicht mehr nachhirnen drüber, ist man musikalisch frei.

    Ansich ist er eben ein Step-Sequencer mit Lauflicht und daher in dem Gebiet auch cool.

    Viele Lichter können manche auch verwirren - Andere finden es übersichtlicher, weil sie zB Beats und Bässe parallel sehen können.
    Viel Luxus eben.
     
  6. Neo

    Neo bin angekommen

    Ich suche ja auch immer noch so ein EBM und Ann Clark kompatibelen Sequenzer. :)
    Der also die typischen Sequenzerlinien möglichst einfach bedienbar abspielt. Ich hätte den Octopus längst hier, wenn der auch CV/Gate hätte, aber so... uninteressant für mich.
     
  7. Feinstrom

    Feinstrom aktiv

  8. Moogulator

    Moogulator Admin

    Was ist mit dem Nemo? Der ist ja auch weit billiger zu haben.
     
  9. fairplay

    fairplay Tach

    :P

    ...ja - hat denn schon jemand seinen Octopus an - z.B. - ein MCV24 gehängt, und damit dann das - z.B. - Modular angesteuert? (ich finde die Zeit einfach nicht, selber zu spielen - wie höchste Zeit, daß es Winter wird, und die Abende wieder länger ;-) )
     
  10. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das geht natürlich, so wie mit jedem anderen CC-tauglichen Sequencer auch.
     
  11. fairplay

    fairplay Tach

    ...jahaa...klar ;-) - aber: wie gut? gibt es Stolpersteine oder superklasse, unerwartete, suchterzeugende Nebeneffekte? :lol:

    ...ich bin für mehr Zeit zum Spielen!
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich finde die CC-Implementation ganz ok, sie wird pro SPur erledigt und man kann das dann "einzeichnen". Natürlich gibts wegen der Anzahl der Taster da ein kleines Darstellungsproblem, aber das ist ziemlich gut gelöst.

    Ich empfehle, CCs festzulegen und dann en bloc (10 Tracks bilden immer eine Einheit) zusammenzulegen oder aber CCs pro Instrumentengruppe dazuzupacken: zB zu Drums eine CC Spur für Klangänderungen der Snare, BD..
     

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