Euro-Rack: Midiclock-LFO

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von xqrx, 30. März 2011.

  1. xqrx

    xqrx -

    Hallo,
    ich suche einen LFO, den ich auf die Midiclock syncen kann.
    Ich habe mal bei Schneiders geschaut aber nichts gefunden.

    Vielleicht habe ich auch was übersehen.
     
  2. Max

    Max aktiviert

    Als Modul wäre mir da nichts bekannt... Manche Kenton Midi-Interfaces können das.
     
  3. zum löten geht was..
     
  4. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Flame clockwork kann das. Leider nur noch gebraucht als Eurorack Version zu haben.
     
  5. 7f_ff

    7f_ff aktiviert

    Hmmm, würde man das nicht u.a. so machen (können) :?: :

    Midi-2-CV Clockausgang --> Clock Divider --> LFO Reset-In

    Oder komm ich jetzt in Teufels Modularküche :lol:


    Gruss
     
  6. Max

    Max aktiviert

    Dann würde man ja die Wellenform einfach "abschneiden", man will ja dass die Frequenz aufs Tempo passt.
     
  7. (ausser dem Flame) kenne ich sowas nur noch in MIDI/CV-Interfaces implementiert:
    DoepferMCV24
    Kenton Pro 2000
    EEH CV7
    Harms Mac16

    Die haben alle Software LFOs drin. Manche mit Reset auf die erste Note, andere mit Reset auf Start-Befehl
    Wäre aber eine super Modul.
     
  8. kl~ak

    kl~ak -

    willst du das die lfo´s sich ändern ??? also die clock beleibt ja in den meißten fällen konstant .... da kannst du eigentlich den lfo resetten und den halt so stimmen, dass es passt. ansonsten geht das auch über eine adsr ganz gut zu lösen _ zumindest saw tri und ramp

    wenn du sich verändernde lfo´s haben möchtest geht das eben nur über software2cv oder dei von florian genannten geräte (was das gleiche ist) im normalfall kannst du auch ein normales a190/cv2out mit etwas geschick dafür benutzen die modulationen aus dem massive dort in cv auszugeben _____ ich habe mir irgendwann mal die mühe gemacht und das nem freund eingestellt - du mußt dann die controller umlenken und eben beim a190 den entsprechenden controller anwählen (ich glaube das hat sogar learn funktion) das funktioniert ganz gut.


    du kannst das selbe mit dem kentonpro versuchen und da mehrere lfos gleichzeitig sync rauszubekommen .... ist alt wichtig was du machen möchtest bzw wie du arbeiten möchtest. die softwarevariante funktioniert ..... der workflow ist zum kotzen :mad:


    grüße jaash
     
  9. mig27

    mig27 -

    Expert Sleepers ES3 !!
    Damit erledigt man mit derselben Klatsche noch diverse anderen Fliegen :supi:

    Michael
     
  10. Ich benutze mein Harms Mac16 fast nur als MIDI-Synced LFO. Es ist einfach eine angenehme Sache, wenn ich weiss, dass mein LFO-sweep einfach genau 4 Takte lang ist. Ganz besonders schick wirds wenn man mehrere LFOs unterschiedlicher aber synchroner Zyklen-Länge kombiniert (Das Beispiel stammt von der CD meines Buches):

    play: http://fa.utfs.org/musik/synthesizer-buch/book-audioexample-26.mp3
     
  11. Wenn man sich die Midiclock als CV-Pulswelle ableitet, kann man mittels PLL-Schaltung (optional mit Clockteilung) VC-LFOs ansynchronisieren und das ganze funktioniert sogar über einen gewissen Frequenz-/Tempobereich. Erweiternd kann man noch auf das VCLFO.CV.IN, zusätzlich zum PLL-Sync Signal, herummodulieren und somit das LFO zur Laufzeit in andere Modi bringen.
     
  12. kl~ak

    kl~ak -

    naja da kommen wir aber schnell zu der disskussion über das timing von clocksignalen ... und wenn es am ende darum geht, dass der wobble beatsynchron zum tempo laufen soll - ist da mit clock irgendwann die grenze der schönheit überschritten _ wenn dann noch ein 160er dazwischenhängt ist es eh vorbei ... ich denke da kommt man wirklich besser mit der controller2cv-variante.

    aber dann muß eben ein rechner dabei sein. und ich bin echt froh, dass ich den bis zum recorden auslassen kann ;-)
     
  13. xqrx

    xqrx -

    Hallo,
    erst mal danke für die Antworten. Aktuell gibt es wohl nur die Software-Variante. Mein MFB Midi2CV-Interface bietet auch diverse Pitch und andere Control-Spannungen. Im Cubase könnte ich also den LFO durch einen Controler ersetzen. Das ist aber im PC ziemlich fummelig. :mad:

    Nein, irgendwie finde ich einen echten LFO besser.
    Gibt es Leute, die mir gegen Einwurf von Hartgeld sowas basteln? :mrgreen:

    Der ES-3 scheint eine schicke Sache zu sein....da fällt mir viel zu ein. Für einen schnöden LFO ist der doch viel zu schade....
     
  14. Finde ich auch besser, dann könnte ich zum Sync ne Hardware-Groovebox nehmen und wäre nicht auf Software-Krams angewiesen.

    Also ein LFO mit MIDI-Sync würde meinerseits Interesse finden, Clock-Sync würde mir auch schon reichen. Ansonsten halt mindestens mit den üblichen LFO-Funktionen. Digital fände ich hierbei auch besser (mit ordentlicher Wandler-Auflösung).
     
  15. was ist eigentlich mit dem doepfer A-190-1 der hat doch bei dem clock led, lfo frq stehen? wasn das eigentlich für ein modul, hat das jemand?

    [​IMG]

    edit:

    mir fällt gerade ein, das kann ja gar nicht funktionieren, weil jeder LFO ja einen anderen Bereich hat. der eine geht von so viel bis so viel hz ein andere wieder anders. was ich meine, du kannst, wenn dann höchstens die midi clock nur für einen bestimmten lfo anpassen. aber man wird nicht ein allgemeines modul bauen können mit dem man pauschal die midi clock auf eine lfo frequenz umlegen kann, höchstens auf eine bestimmte spannung, die aber bei den unterschiedlichen lfo unterschiedliche geschwindigkeiten einstellt.

    das Silentway Plugin hat eigentlich ganz gut funktioniert. Ich habe auf dem Akai MPC 1000 das JJOS installiert, sodas ich mit den MPC als Master über MTC und MMC die DAW synchronisieren kann. Im Silentway Plugin, habe ich dann einfach den LFO zum Transport synchronisiert
     
  16. kl~ak

    kl~ak -

    wer hat das nicht ?

    ich finde es super und wirklich sehr verlässlich einstellbar und fein fustierbar. ich habe ja obe geschrieben .... irgendeinen softLFO auf den cv2 routen und fertig ..... bischen gefummel aber geht schon


    einfach mal thread mitlesen ;-)


    modular und sync :roll: ich habe da schon ne menge threads losgetreten da muss jeder seine eigene variante finden. ich mache jetzt auch alles über die mpc und midi2trigger das läuft am besten.

    am besten ist wenn man modular einfach nichts mit einer clock macht, welche aus midi generiert wird. man muß sich dann eben seine clock uber trigger selber generieren. meißt benötigt man ja eh nicht die 96ticks ...
     
  17. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Mit dem eingebauten LFO geht das leider nicht. Der ist eigentlich nur für das Modrad da und die Frequenz kann nicht in Clockteilern angegeben werden.
     
  18. ...wurde ja schon oft und deutlich darauf hingewiesen: das ES-3...

    ...da tun sich für die einen Welten auf, für die anderen Abgründe...aber es funktioniert superklasse...und es bleiben noch 7 weitere CVs für Dinge, die bisher als unmöglich und nur sehr aufwendig lösbar galten :cool: ...
     
  19. Wenn's in Software geht, geht's aber auch in Hardware. So abwegig ist das jetzt ja nicht und es dürfte noch andere geben, die froh sind, wenn se mal den Rechner ausgeschaltet lassen können für sowas.
     
  20. youkon

    youkon aktiviert


    jawoll!
    frage mich auch schon lange, warum es nicht so ein modul gibt!
     
  21. kl~ak

    kl~ak -

    das problem ist sicherlich nicht den clockgenauen lfo zu bauen, sondern analog die ansteuerung. denn wenn sich die clock ändert muss sich die wellenlänge der clock anpassen ohne bzw und dabei gerade sie flanken der wellenform mit verschieben und das sozusagen vorrausschauend ... :roll: und das geht nicht. man kann ja nur aus einer halbwelle der clock die nächste ableiten um die gesammte wellenformlänge sich zu "denken" und da wirds kompliziert. denn wenn man sich das mal in wobbles überlegt geht es genau darum, dass sich die wellenform exakt mit der frequenz verschiebt !!!


    so ein modul zu bauen ist bestimmt nicht schwer - aber es kann dann nur einen zyklus später als die frequenzänderung die wellenform anpassen ... zumindest stelle ich mir das so vor :mrgreen:
     
  22. @jaash:

    Das was Du Dir vorstellst, existiert schon lange als sogenannte Nachlaufsynchronisation.

    Es reicht ein Komparator, der VCO/VCLFO und Synchronisationswelle fortlaufend vergleicht und einen Ausgabewert(Volt) liefert ob die Spannung vom VCO größer/gleich/kleiner ist. Diese Ausgabe kann man dann auf den VCO Frequenzeingang legen (vielleicht vorher noch einen Slewlimiter setzen) und wie durch Zauberhand synchronisiert sich das VCO ein.
     
  23. kl~ak

    kl~ak -

    jep _ aber der erste wobble - wobbelt dann eben noch mit der alten wellenlänge ein ... bei aus ist die dann vielleicht schon angeglichen _ aber darum gehts ja nicht.

    so ein modul wäre trotzdem schön.

    offtopic:

    also wenn ich synce LFO´s benötige nehme ich mir einen vcLFO und meinen oberkorn. beim oberkorn stelle ich mit bei den einzelnen steps verschiedene lfo-geschwindigkeiten -> die 16steps des lfo´s beim oberkorn lege ich mir auf meine 16 pads von der mpc - das triggersignal resettet den VCLFO - das tonhöhensignal switcht den oberkorn auf den step, der mit dem pad verbunden ist

    :mrgreen:

    das ganze kann man dann mit einer weitern ausgabe aus der mpc noch mit tonhöhen machen und schon kann man sich da abgefahrenen beatsynchrrone LFO´s nutzbar machen ... ansosnten sage ich nur WAVESHAPER dahinter :mrgreen:

    da ganze ist natürlich mit etwqas auffand verbunden - aber die zuordnung in der mpc kann man ja speichern _ dann muß man nur den VCLFO neu einrichten (16mal ) aber das geht eigentlich superschnell ...

    so jetzt kanns weitergehen _ wollte nur mal zu bedenken geben, dass man wenn man schon modular arbeitet - auch so denken kann .....


    grüße jaash
     

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