exponent. FM

Dieses Thema im Forum "Sound / Tutorials" wurde erstellt von Anonymous, 28. September 2007.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nur sehr wenige analoge Synths, darunter auch Modularsynths haben ja linear FM zu bieten. Mit dem normalen exponentiellen FM kann man ja nicht wirklich auf der Tastatur spielen. Trotzdem scheint das einer der wichtigsten Audiomodulationen zu sein. Ich persönlich kann nicht wirklich was damit anfangen...

    wollte mal fragen wie Ihr diese FM so anwendet...für was für sounds und so weiter, oder was für Patchs ihr damit macht?

    Grüsse Cyrill
     
  2. SIGMA

    SIGMA -

    LFO - Vibrato
    Hüllkurve - Autobend und natürlich für Syncsounds
     
  3. tarkus

    tarkus -

    schöner zufall dass hier grad drüber geschnackt wird.
    ich frage mich schon eine ganze weile was genau mit linearer FM gemeint ist.
    heißt das einfach nur dass das poti linear ist oder wird die steuerspannung im oszillator um den exponentiator rum geschleust? aber das würde für mich jetzt so auch keinen sinn ergeben.

    weiß da jemand bescheid?

    @ Cyrill voice/choir-sounds sind damit auch zu machen
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    tonhöhen nimmt der Mensch exponenntiell wahr. D.h. oktavesprünge sind so.. 200 - 400 - 800hz usw.
    und nicht:
    200 - 400 - 600hz..

    bei der Audiomodulation eines anderen oscilators ergiebt aber eine exponentielle Steuerung dauernd Tonhöhenunterschiede. wenn du z.b auf der Tastatur eine melodie spielst sind das nicht mehr die gewohnten Noten auf der Tastatur sondern irgend ein Durcheinander dass sich bei verschiedenen Intensitäten der FM ständig ändert.

    Einfach erklährt es ist schlicht unmöglich wie gewohnt melodien auf der Tastatur zu spielen..

    Bei der Linear FM bleibt aber die Tonalität stabiel
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    Nicht selten für Noises, Atonales und auch schonmal in kleinen Bereichen spielbares kann man durchaus bauen, eigentlich meist eher als Dreckmacher, bei lin. FM gezielter noch für Spektren. Analog hat man nur das Problem keine starre Phase oder eine Steuerung dafür zu haben, sodaß es eben Spektraldinger sind, da ist Schmiedehammer und Synthpop-Plöng genau das Richtige, egal ob F242 Zwirbel oder Fad Gadget "deeeblaburb"..
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ob die lin. Fm wirklich tonal funktioniert ist ja noch eine andere Frage, wie man es z.B vom andromeda kennt.

    Weis jemand wie das bei einigen mod. Systemen so taugt, z.B bei synth.com oder club of the knobs usw..
     
  8. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Funktioniert nur wenn man den Gleichspannunsanteil des Modulators ausfiltert..
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das dachte ich auch .
    Aber bei meinen anyware VCOs muss ich in den Exp eingang patchen um das ganze in tune zu spielen..................... ( ??? )

    ich wollte drum auch schon lange mal fragen was der unterschied zwischen lin und Exp FM ist,
    ich mein von der -anwendung her.


    Das solltest du im modularbereich fragen.
     
  10. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das ist aber was anderes! Lin FM kann man steuern und in Analog ist der mehr oder weniger gut machbar, was auch an Dingen wie DC Anteilen und Kennlinien und Phasentreue liegt, in FM gibt es auch analog schnell "Verzerrungen", die man aber nicht so nennen würde. Ein <a href=http://www.sequencer.de/oberheim/oberheim_xpander.html>Xpander</a> kanns, beim <a href=http://www.sequencer.de/syns/alesis/AndromedaA6.html>Andromeda A6</a> ist es auch in Lin. rel. schnell nicht mehr so, aber es gibt einige gute Modulare und Polysynths, wo das richtig gut geht.

    Der ZeroOSC und Wiard und alle dieser Philosophie können das eher - zB Serge und Buchla sind in FM auch gut,. Wiard klingt sehr gut in FM!

    Mögen und ansich "verzerrt" gibts auch: Das sind ansich die ganzen Mooglinge und ähnliches Zeugs, klingt dort aber schön warmkalt, für mich richtig ekliig klingen die älteren Doepfer VCOs bei FM, moch ich garnicht.

    So kann man lange fortfahren, Roland 100m und 100 und auch 700 zählen da auch unter "Moog": also gut aber eben nicht sauber oder exakt, was eben nur wenige können. aaaber stabil über ein paar Oktaven kann man hintunen bei vielen, sofern ihr Eingang linear ist.
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Also sprich die ganz teuren Sachen können lin. FM sehr gut?
    Was zählst du denn alles unter Mooglinge..?
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Würde mich noch interessieren was du mit anders klingen meinst. Also einfach genauer in FM oder was?

    Also um spektren zu bilden wären 1-2 osc's von den genannten sehr interessant. Der Rest kann ja dann wieder weniger teure Sachen übernehmen. Oder meinst du auch das die Cuttof Mod. und AM genauer besser/anders als bei den Mooglingen ist?
     
  15. herw

    herw -

    schöner link!

    jetzt frage ich mal mit folgendem elementaren Beispiel:

    Es soll ein Oszillator einen Terztriller erzeugen; ich schlage die Note c an und der Ton trällert mir ein c und ein e, schlage ich ein g an dann soll ein g-h-Triller erklingen.

    Der Patch müsste doch so sein: ein LFO erzeugt eine Rechteckschwingung (unipolar 0 und 1 oder bipolar mit heraufgestimmten Oszillator). Um den Triller mit konstanter Frequenz bei jedem angeschlagenen Ton als Terz zu hören, muss ich den Ausgang des LFO doch mit einem exponentiellen Modulationseingang verbinden. Durch den LFO-Ausgang oder durch entsprechende Verstärkung bzw. Absenkung der Empfindlichkeit des Modulationseingangs kann ich die Terz einstellen.
    Wenn ich die lineare Frequenzmodulation nehmen würde, dann würde ich nur für eine ganz bestimmte Tonhöhe einen Terztriller erhalten, ansonsten für tiefere Töne eine größeres Intervall für höhere Töne ein kleineres Intervall.
    Insofern macht eine exponentielle Modulation für mich mehr Sinn.
    Wenn ich nun statt des LFO einen Oszillator nehme, dann schwingt dieser ja mit unterschiedlicher Frequenz (anders also als der LFO). Muss man deshalb nun den linearen Modulationseingang nehmen?
    Dasselbe "Problem besteht ja auch bei der Filtermodulation (lineare und exponentielle Modulation).

    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr verwirrt es mich.

    Im angegebene Link wird leider nicht genau genug differenziert: es ist die Rede von FMA (linerare F-Modulation) und FMB. Leider wird bei der FMB mal von exponentieller, mal von PM (Phasenmodulation) gesprochen.
    Kann das mal noch jemand zum Mitschreiben auseinanderpflücken?

    ciao herw
     
  16. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Du darfst das Ziel nicht ausser acht lassen, ob die Tonhoehe veraendert oder die Wellenform verbogen werden soll...


    Haengt wahrscheinlich vom verwendeten Oszillator Typ ab, aber ich hatte nie einen NM1...
     
  17. NordModular?
     
  18. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Yep... ich kenne nur die G2 Version...
     
  19. ach hatte nur neulich im Modular Diary was von NM1 gelesen und mich gefragt was ich wieder nicht kenne
     

Diese Seite empfehlen