Flachbandkabel selber machen

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von flocked, 13. Dezember 2013.

  1. flocked

    flocked ..

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    Richtig so, das spart.
    Guck mal bei Reichelt unter Pfostenbuchsen!
     
  3. t2s

    t2s .

    Und gönne Dir unbedingt ein Einpresswerkzeug dazu, bei Reichelt unter MWZ 214 für EUR 6,75 zu finden. Das spart viel Zeit, Nerven und vermeidet Ausschuss.
     
  4. Feedback

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    Kannte ich noch gar nicht...und ist schon im Warenkorb für die nächste Bestellung :D
     
  5. Deutlich günstiger wird es bei den Entsorgungsbetrieben, die sich auf Kupferrecycling spezialisiert haben. Dort kann man sich i.d.R. Flachbandkabel (und auch anderes Zeug) raussuchen und für einen guten Kurs abkaufen. Alternative, wie immer: Bucht. Wobei die gängigen Flachbandkabeltypen wohl die für Computer sind, aus denen sie zuvor rausgerupft wurden, weil diese Pro Kilogramm max. 1,60 Euro einbringen (mitunter nur 0,20 Cent pro Kilo, da ja noch Stecker dran sind)...
     
  6. Morbid

    Morbid ..

    :supi: Die paar € ist das Teil echt wert.
     
  7. Werkzeug ? mach ich von 10-64 polig seit Jahrzehnten mit dem Schraubstock: bis 25pol. mit einem kleinen Kugelgelenk-Elektronikerteil("Bernstein"),
    die fetten mit dem großen Parallelschraubstock. Hatte noch nie Probleme, außer mit "seitenverkehrt" ;-)
    Von www.aaaa-electronic.de hab ich mal einen größeren Posten günstige FBKabel erstanden. Die haben immer mal wieder günstige Sachen.
    Ich will aber noch ein bisschen Werbung für Elekroschrottrecycling machen : Für meine Eigenbauprojekte nehme ich immer fertige PC-FBkabel .Entweder
    die 40pol IDE-Festplattenkabel oder die 34pol Floppy-kabel *). Beides ist am aussterben, sogar beim E-schrott. Hab meinen Lebensbedarf jedenfalls kostenlos gedeckt :) Als Hardcore-Recycler kann mann natürlich die Stiftleisten mit der Heissluftpistole aus alten motherboards auslöten. Da gibt es aber immer wieder "Schmelzausschuss" und energiemäßig lohnt es sich evt. auch nicht - aber wenn man am WE mal schnell ein paar pins braucht...

    *) mit einseitigem Stecker als Verbindung von PCB zur Frontplatte; da kann man sogar die gekreuzten Floppy-kabel verwenden.
     
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    da ich keinen Schraubstock habe bleibe ich besser beim o.g. Werkzeug
     
  9. humax5600

    humax5600 ....

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    genau.
    Pfostenbuchsen, die passen in Wannenstecker (wenn man die Module auch selbst baut) oder man nimmt statt der Wannenstecker doppelte Stiftleisten mit der entprechenden Pinzahl
     
  11. Oerb84

    Oerb84 .

    kann mir wer helfen, suche was einfaches zum prüfen von meinen Flachbandkabel.
    es sollte bis 60 pol sein.
    danke
     
  12. humax5600

    humax5600 ....

    PIN für PIN durchmessen (von einem Ende des Kabels zum anderen ) mit einem DVM und eingebautem Durchgangsprüfer dürfte die einfachste Lösung sein.
    Zur Not geht auch eine LED mit Vorwiderstand und eine 9Volt Batterie um damit das Kabel durchzuprüfen.

    Oder die Luxus-Version von : https://www.meilhaus.de/cami-732.htm + https://www.meilhaus.de/cami-810u.htm :respekt:
     
  13. finde selber machen prinzipiell immer cool - aber 5 euro stimmt ja nicht ganz: bei thonk ist es um einiges billiger:
    https://www.thonk.co.uk/shop/eurorack-power-cables/

    da gibts auch so test-kits, aber nicht bis 60pol :/
     
  14. fanwander

    fanwander |||||||

    Durchmessen - klar, aber....: Wie willst Du in die Aufpressbuchse reinkommen? Also: Man nimmt eine Lochrasterplatine lötet sich zwei Pfostenleisten neben einander und ein paar Zentimeter weiter nochmal zwei Pfostenleisten. Dann verbindet man jeweils die zwei nebeneinanderliegenden Pfostenleisten 1:1. Jetzt hat man jeweils eine Pfostenleiste um das Kabel auf zustecken und die andere als Messpunkte.

    Natürlich könnte man jetzt auch auf der einen Seite +V dranhängen und auf der anderen Seite Vorwiderstände und LEDs, aber dann kriegt man keine Kurzschlüsse zwischen den Leitungen mit.