Hier auch noch ein Zitat von Oskar Sala selbst:
"Aber dazu kommt noch ein Drittes: Die Saite kann leicht, nämlich elektronisch, umgestimmt werden, zum Beispiel eine Oktave höher oder tiefer. Dazu genügt ein kleiner Kontakt, und weil das so einfach ist, habe ich diese Kontakte ins Pedal gelegt, schon beim Rundfunktrautonium. Auf einmal hörte man von mir Capricen von Paganini, auf dem Trautonium gespielt."
Quelle:
https://www.oskar-sala.de/oskar-sala-fonds/oskar-sala/interview/mixturtrautonium/index.html
Das belegt, von welch immenser Bedeutung das 3-Wege-Oktavpedal für Oskar Salas virtuose Spielweise auf dem Trautonium war.
Und deshalb sollten m.E. auch die Konstrukteure moderner Trautonium-Controller (oder integrierter Instrumente wie Flexur) das Thema Oktav-Fußumschaltung adressieren und dafür ein Lösung anbieten, die schnelles Umschalten mit einem Fuß ermöglicht - eben ähnlich, wie Sala das für sich genutzt hat.