Frage an Veteranen: Der erste Synth mit Arpeggiator?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von klangsulfat, 29. November 2007.

  1. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    War es Herr Roland mit dem Jupi-4 oder werrrr hat's erfunden?
     
  2. Pepe

    Pepe Tach

    Hmmm... das muss doch bestimmt schon früher gewesen sein...

    Kraftwerks "Trans Europa Express" ist von '77 und für "Spiegelsaal" müssen die doch einen Arpeggiator benutzt haben und der JP-4 ist erst 1978/79 auf den Markt gekommen.

    Was hat dann Kraftwerk anno '77 benutzt?
     
  3. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Täusch dich da nicht. Bei einigen Steve Hillage Tracks aus den 70ern war ich mir auch sowas von sicher, dass das mit Step-Sequencern und Arpeggiatoren gemacht wurde. Letztens habe ich mir ein paar Hillage-Gigs von damals auf Youtube reingezogen und musste erstaunt feststellen, dass die diese Linien tatsächlich per Hand gespielt wurden.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

  5. Schon die Hammond-Modelle X66 und X77 hatten Ende der 60er-Jahre einen eingebauten Arpeggiator. Das müsste doch auch bei Synthesizern so früh möglich gewesen sein.
     
  6. Feinstrom

    Feinstrom aktiv

    Au ja, ich hab noch einen Elgam Carousel Begleitautomat, der hat auch einen Arpeggiator (genannt "Crazy Hands"). Das sind eigentlich sogar drei Stück, die leicht zeitversetzt in unterschiedlichen Tonlagen spielen und einzeln oder gemeinsam angewählt werden können. Aber nur ein Arpeggiomuster pro Rhythmus...

    Ich hab aber keine Ahnung, wie alt der ist.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wahnsinn! Klingt bestimmt abgefahren.

    Soweit ich mich erinnere, gab es Arpeggiatoren oder ähnliche Funktionen in Begleitautomaten seit Mitte der Siebziger in Heimorgeln, besonders bei den italienischen wie Farfisa.

    Er meint aber integriert in Synths.

    Ich schätze, dass die Integration in Synthis so fast zeitgleich passierte. Welcher der erste war? Müsste man Peter Forrests beide Bücher durchkämmen, da stellt sich das sicher wenigstens einigermaßen fixiert auf ein paar Instrumente raus.

    Sequencer sind Arpeggiatoren nicht unähnlich, und es gab bereits 1963 von Don Buchla einen.

    Ansonsten könnte tatsächlich der Jupiter 4 zumindest unter den ersten Synths mit Arpeggiator gewesen sein (Peter Forrest stellt diese Frage in seinem Buch übrigens auch).

    https://www.sequencer.de/specials/arpeggiator.html


    Eine Möglichkeit wäre noch Yamaha GX1, die kam 1975 und hatte Verwandtschaft mit der Electone Familie. Details dazu könnten bei Bernhard Döhring stehen. Wer also Lust hat, bitte sehr.


    Ich möchte übrigens, dass der Thread-Titel geändert wird. Veteranen klingt nach Kriegskameraden und ist damit, zumindest in Deutschland, politisch völlig unkorrekt, und außerdem sind wir hier ganz klar Freigänger (unerlaubt) aus dem Seniorenheim :D
     
  8. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das System 100m mit seinem 184 Keyboard war das erste, ihm folgte identisch der <a href=http://www.sequencer.de/roland/roland_jupiter_promars.html>Jupiter</a> 4.

    Sie waren zuerst. Kraftwerk: Synthanorma Sequencer.

    Ehm, wie hast du noch zu der alten Arper Seite gefunden?
    ist alles hier: https://www.sequencer.de/synth/index.php/Arpeggiator

    scheinbar hat Google das noch nicht gefressen, steht auf der Abschussliste ;-)
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Oh ja ...
    ( http://gportal.hu/portal/szoho/image/ga ... fisa_p.jpg <-- sowas stand bei uns zu Hause. )
    So allzuviel früher gabs das aber noch nicht verbreitet, denn da gab es die günstigen Logik-Chips noch nicht so die dafür nötig sind.
    (Scheint alles so ab 1977 zu sein.)
     
  10. e6o5

    e6o5 Tach

    IMHO hast Du Unrecht. Der Jupiter 4 ist aelter als das 184-Keyboard. Das 184-Keyboard ist erst in den 80er Jahren rausgekommen der Jupiter 4 aber doch schon 1979(!?).
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Es geht mir um die technische Einrichtung Arpeggiator, diese beiden sind identisch. Roland selbst hat ein Plakat gedruckt, in dem der Jp4 in 79 released wurde und 78 das System 100 zu finden ist. Die Technik ist klar: sie ist für 4sitmmigekeit gebaut und das Assigner Board 184 und Jupiter 4 sind identisch. Man könnte sich über die VÖ Daten streiten, aber diese beiden sind die ersten normalen Synthesizer mit Arper, Orgeln habe ich nicht berücksichtigt, das kann möglich sein. Ich bete solange den Jupiter 4 an als den ersten seiner Art. Und Recht will ich auch noch haben, Menno ;-)
     
  12. e6o5

    e6o5 Tach

    Eigentlich ist es mir auch egal, aber auf jeden Fall funzt jetzt mein 184 und es macht sehr viel Spass :P und ich wollte nur die Moeglichkeit haben das mal kund zu tun. :D
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

    könnt ich gebrauchen, so ein 184 ;-)
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Prima! Also hat System 100 schon mal im Moment die Arpeggiator-Nase vorne.

    Suchmaschine Google? Aber bitte, du glaubst doch nicht etwa, dass ich DIE benutze ..., Wäre ich Raucher, würde ich auch "ohne Filter" nehmen :D
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ist eine gute Info. Wäre zeitmäßig damit also eingekreist.

    Finde das Threadthema übrigens cool.Arpeggiatoren sind klasse Tools, wenn man was damit anzufangen weiß. Roland hatte im Juno 60 eine Wunderwaffe ...
     
  16. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich fand Arper in Synths immer ein echtes Plus, ich bin ja auch eher Elektromensch als "Player", also Triggern und Co via TR707 und 808..
     
  17. Mr.Lobo

    Mr.Lobo Tach

     
  18. Bernie

    Bernie Anfänger

    Mein erster Synthie, der einen Arpeggiator hatte, war das System 700 mit dem 184er Keyboard dran. Das 184er kam damals als Alternative zum 181er grad ganz neu raus, war kackteuer und gehörte eigentlich zum System 100M. Muß so um 1978 gewesen sein, so ganz genau weiß ich das aber auch nicht mehr.
     

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