Frage zu Installation-ID, Product-ID und Product-Key in Windows7

phonos

phonos

......
Wie sensibel / schützenswert sind die Installation-ID, Product-ID und der Product-Key?

Oder anders formuliert:

Kann jemand, der die Windows-Installation-ID, Product-ID und den Product-Key eines anderen kennt, diesem bzw. dessen Rechner Schaden zufügen? Können diese Daten für einen "Angriff" verwendet werden oder sonstwie missbraucht werden?

Die Installations-ID wird beim Versuch einer telefonischen Aktivierung des Windows Systems verwendet und ist wohl nach meiner Kurzrecherche eine (weltweit eindeutige) GUID, dessen neungliedrige Zahlenkette sich wohl aus der speziellen Betriebssystem-Installation und aber auch aus der Hardware (samt MAC-Adresse(?)) zusammenzusetzen scheint.


Außerdem: Lässt sich die Installations-ID eines aktivierten Windows7-Systems im Nachhinein manuell ändern? Und zwar so, dass das System danach immer noch aktviert bleibt?
 
telefonhoerer

telefonhoerer

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wenn die Windows Aktivierung auf der Installations-ID basiert ist Sie wohl auch davon abhängig, allerdings kannst Du mit einer anderen Inst.-ID das System wieder neu aktivieren. Die Legitimierun/Authentifizierung ergibt sich ja aus dem Produkt-Key.
Ich habe deinen Product-Key und werde Ihn benutzen! ... kann Dir schon schaden, dann ist womöglich nix mehr mit aktivieren ;-)

Aber dem Rechner schaden zufügen? Der ganze Sermon hat ja nichts mit der Benutzerverwaltung oder dem Rechte-Managment zu tun, von daher wird auch Niemand mit Hilfe dieser ID's zugriff auf dein Betriebssystem bekommen können*

* dafür gibts ja Hintertüren :prost:
 
phonos

phonos

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Danke sehr für Deine Antwort.

kann Dir schon schaden, dann ist womöglich nix mehr mit aktivieren ;-)
Die Aktivierung fand zuletzt mit einem anderen Product Key auf normalem Wege statt.

Daher zum Hintergrund:
Es geht um ein Product Key, mit dem sich Windows nicht akivieren ließ, da angeblich vom Microsoft Server gesperrt. Laut Software-Händler ist dieser Key nach seiner Überprüfung aber (immer noch) gültig. Telefonaktivierung schlug ebenfalls fehl, da die Installations-ID laut dem Microsoft-Sprachsystem nicht bestätigt werden konnte. Der Software-Händler versprach, den MS-Support zu kontaktieren und bat den Kunden dazu, ihm doch bitte die Installations-ID (samt Product-ID) zu nennen. Der Kunde gab arg- und kopflos diese Daten heraus. Nachdem der MS-Support laut dem Händler nicht weiterhelfen konnte, gab der Software-Händler dem Kunden einen anderen Product Key (=Lizenz), mit der sich das Windows7 auf üblichem Wege und auf Anhieb aktivieren ließ. Das Ganze scheint dem Kunden nicht ganz geheuer, und nun macht er sich Gedanken, zuviele Daten herausgegeben zu haben. Aber ich kenne die Antwort auf diese Frage leider nicht.
Aber dem Rechner schaden zufügen?
Schaden hier auch im Sinne von "sich Zugang zum Rechner verschaffen oder den Rechner verorten" auch aufgrund des möglichen Umstands, dass die MAC-Adresse und überhaupt irgendeine Hardwaresumme mit in der Installations-ID inbegriffen ist.

Aber ich wäre ziemlich überrascht, wenn sich aus diesen Ziffernfolgen der Installations-ID (und der Product-ID) irgendwelche diesbezüglichen Rückschlüsse ziehen ließen.

Oder irre ich mich?
 
JayBee

JayBee

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Ein Product Key ist keine Lizenz.
Mit irgendwelchen Hardware IDs oder MAC Adressen kann man sich kein Zugang zum Rechner verschaffen.
Mal abgesehen davon das es einem nichts nützt zugang zu einem Rechner zu haben. Was soll man da.....
 
phonos

phonos

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Ein Product Key ist keine Lizenz.
sondern ein Lizenzschlüssel. Die Lizenz selbst erwirbt man durch den Kauf einer Retail-Version von Windows oder (hier in Deutschland möglich) einer System-Builder-Version oder einer (von MS nicht mehr vergebenen) MAR-Version, die allesamt mit einem Lizenzschlüssel (z.B. via CoA-Sticker) ausgeliefert werden. (Wenn ich das denn richtig verstanden haben sollte.)

Den Software-Händlern wird aber wohl das Recht eingeräumt, (Software aus) Volumenlizenzen einzeln zu verkaufen. Oft scheinen diese Softwareanbieter diese jedoch auch an Privatpersonen (wie es so schön heißt "Audit-sicher") zu verkaufen. Und oft werden wohl auch nur die Volumen-Lizenz-Schlüssel angeboten. Der Umstand, dass es sich um Volumen-Lizenzen handelt, wird selten angegeben. Ob die in Deutschland gefällten Urteile den Verkauf von bloßen Volumen-Lizenz-Schlüsseln einschließen oder nur Volumen-Lizenzen, weiß ich nicht. Was ich gelesen habe ist, dass MS nach und nach diese Volumen-Lizenz-Schlüssel sperrt.

Mit irgendwelchen Hardware IDs oder MAC Adressen kann man sich kein Zugang zum Rechner verschaffen.
Mal abgesehen davon das es einem nichts nützt zugang zu einem Rechner zu haben. Was soll man da.....
* dafür gibts ja Hintertüren
Ich weiß von der Existenz solcher Hintertüren und dass es sehr viele ungeahnte und ausgeklügelte Möglichkeiten zu geben scheint, einen Rechner zu befallen. Nur kenn ich mich in diesen Dingen nicht aus. Daher wollte ich mich hier vergewissern.
 
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A

aBot

...
In der ct war mal ein längerer Artikel zu dem Thema Windows-Aktivierung. Ziemlich komplex und für den Endnutzer (und für die Händler auch) vollkommen undurchsichtig. Aber als Angriffsszenario? Eher nicht.
 
 


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