Frage zum Korg MS-02 Schaltplan

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Anonymous, 11. September 2007.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Bei Matrixsynth gibt es eine schöne farbige Version des MS-02 Schaltplanes:
    [​IMG]

    Was mich ein wenig stört ist, dass neben +/-15V noch +12V nötig und ich frage mich, ob man das nicht vermeiden kann.

    Soweit ich das sehe, kommen die +12V nur im Antilog-Amp und Log-Amp vor.
    Dort jeweils in Spannungsteilern.

    Um es mal auf den leichteren Spannungsteiler im Antilog-Amp zu konzentrieren:

    Meiner Meinung nach bilden dort R17 & R18 mit ihren Anschlüssen an +12V bzw. Masse und in der Mitte an die IC-5-Schaltung (halber 455:cool: einen Spannungsteiler.

    Ich hab mal ein bißchen rumgerechnet (mit den Formeln bei Wikipedia) und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass man beim Anschluss an 15V statt 12V Werte von R17 = 5k6 und R18 = 6k4 bräuchte (U2 = 7V).
    5k6 ist schön zu finden. 6k4 ist aber total ätzend.

    Alternativ wäre z.B. R17 = 6k8 und R18=6k8+1k (=7,8k).
    Damit hätte man leicht erhältliche E12-Werte, als Nachteil aber 1 Widerstand mehr als bei + 12V. Falls es überhaupt richtig ist.
    Bei U2 käme hier ca. 6,97V raus, was ja eh wegen der Widerstandstoleranzen leicht variieren kann).

    Meine Vermutung ins Blaue hinein ist, dass R16 mit seinen 1M dafür sorgen soll, dass die Auswirkung durch die Last am Spannungsteiler möglichst gering ausfällt. :?

    Kann mir jemand sagen, ob das richtig ist oder ob da ein Fehler drin steckt und wenn ja, wo?

    Edit: Nochwas:
    Ich hab das mal mit der Schaltung von Magnus Danielson verglichen:
    http://home.swipnet.se/cfmd/synths/sche ... oct2hz.pdf
    Demnach wäre es sinnvoll R15 als Tempco auszulegen. Dann kann man SC1583 mit nem SSM2210 ersetzen und den Tempco drüber legen, damit er schön aufliegt.
     
  2. Sinus

    Sinus Tach

    Ich meine, daß die 12V mehr als Referenzspannung zu sehen ist, die von der Hauptversorgung einfach über den 12V-Regler entkoppelt wurde.
    Etwaige Spannungsschwankungen auf der 15V-Schiene "merkt" der 7812 erst ab Unterschreitung der Mindesteingangsspannung ( etwa 14.6V ). Je nach Dauer des Störimpulses glättet danach noch der 2. Kondensator.
    Also entweder eine Referenzspannung mit einer anderen Schaltung oder aber den 7812 verwenden. Ist auf jeden Fall eine billige Lösung.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ne Referenzspannung mit nem 7812? :shock:

    Ich dachte, dafür würde sich ne Zener-Diode viel besser eignen? :?
    Der Schaltungsaufwand dafür ist ja ungefähr gleich (Zener-Diode + Widerstand statt 7812 + Kondensator).
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nö, so'n 7812 ist ja wirklich geregelt und temperaturkompensiert, da kann eine simple Z-Diode nicht mithalten. (Gibt allerdings durchaus auch Hight-Tech in Z-Diodenform, die dann sehr gute Referenzspannungen machen, wo ein simpler 78xx nicht mehr mithalten kann.)
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ok, danke für Ausführungen! :supi:
     

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