Früher hat man 70er Jahre Platten gesampelt, heute 90er Songs

Stimmt.
Ich formuliere neu : Wer finden will, findet :wueste:
Wer natürlich an:shithappens: denkt, wird :shithappens: finden.
Nun ja, noch vor gar nicht allzu langer Zeit musste man eben nicht lange suchen, da in den Charts genügend 💍 zu finden war. Heute ist da weit mehr 💩 zu finden, die es damals natürlich auch gab - aber nicht in dem heutigen Ausmaß.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Da beginnt ja gerade das Hauptproblem, es gibt nicht nur in den Charts grausame Musik, sondern vielmehr auch außerhalb. ;-)




(Wer sich jetzt angesprochen fühlt, ist nicht glücklich mit dem was er macht)
 

Ich@Work

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Nun ja, noch vor gar nicht allzu langer Zeit musste man eben nicht lange suchen, da in den Charts genügend 💍 zu finden war. Heute ist da weit mehr 💩 zu finden, die es damals natürlich auch gab - aber nicht in dem heutigen Ausmaß.
Ja, mag je nach Geschmack so sein.

Dafür findet man heute über Suchmaschinen viel schneller 💎 wenn man was finden will und sich bei der Suche mit den Suchbegriffen etwas intelligent anstellt und das nicht bloss bei dieser reduzierten Selektion von Top 100 Charts sondern über alles was man im Netz findet und dazu kommt sogar noch Material das gar nie veröffentlicht wird, was nicht zwangsläufig schlechte Qualität sein muss. Kann durchaus auch mal den Geschmack treffen.
 
Ja, mag je nach Geschmack so sein.

Dafür findet man heute über Suchmaschinen viel schneller 💎 wenn man was finden will und sich bei der Suche mit den Suchbegriffen etwas intelligent anstellt und das nicht bloss bei dieser reduzierten Selektion von Top 100 Charts sondern über alles was man im Netz findet und dazu kommt sogar noch Material das gar nie veröffentlicht wird, was nicht zwangsläufig schlechte Qualität sein muss. Kann durchaus auch mal den Geschmack treffen.
Naja, wenn es wirklich nach Geschmack geht, dann kann natürlich Capital Bra die totale Erfüllung sein, denn mehr Platz 1-Singles als die Beatles können nicht täuschen...
Was muss ich denn über eine Suchmaschine eingeben, damit ich Musik finde, die mir gefällt? "Musik, die mir gefällt"? Was hat es mit Intelligenz zu tun, Musik zu finden, die den eigenen Geschmack trifft? Die Charts waren damals eine sehr gute Anlaufquelle für gute Musik, was heute eben nicht mehr so der Fall ist, da quasi eine Monokultur stattgefunden hat. Und natürlich gab es auch früher schon Musik außerhalb der Charts zu finden, aber a) hing es genauso wie heute vom Zufall ab, gute Musik zu finden und b) fand sich gerade gute Musik auch in den Charts wieder, wie du ja selbst bereits mit Keane belegt hast.
 

Ich@Work

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Was muss ich denn über eine Suchmaschine eingeben, damit ich Musik finde, die mir gefällt? "Musik, die mir gefällt"? Was hat es mit Intelligenz zu tun, Musik zu finden, die den eigenen Geschmack trifft?
Ich nimm jetzt zwar an, dass Dir das bekannt ist und Du mich wahrscheinlich veräppeln willst.

Ich erklärst trotzdem.

Genres, Namen von Bands, Song-Titel von Sachen die Dir gefallen. Die Suchmaschine (z.Bsp. YouTube, Spotify usw.) liefert Ergebnisse mit ähnlichem Inhalt oder man findet neue Begriffe über die man noch feinere Ergebnisse findet. Man findet auch Playlists von anderen Menschen die solche Musik beinhaltet und dann allenfalls noch weitere Musik in diese Richtung finden kann. Selbstverständlich liefert die Suchmaschine auch Schrott, doch man findet auch Perlen, ich zumindest.

Weiss nicht warum Du immer dieser Capital Bra-/Beatles-Vergleich bringst.
Nehmen wir mal die Beatles als Beispiel : Klar ist die historische Bedeutung der Beatles unabstrittig, doch ehrlich gesagt gefällt mir die Musik der Beatles nicht wirklich. John Lennon etwas mehr, doch die Kombo eher weniger. Ist auch nicht mein Jahrzehnt (war da noch nicht mal auf der Welt). Ansonsten haben die Beatles für mich kaum eine Bedeutung wenn auch klar ihre DNA gewiss in unzähligen Songs zu finden ist.
Capital Bra gefällit mir auch überhaupt nicht. Akzeptiere es aber, dass es andere Menschen gibt denen es gefällt und für die diese Musik eine Wertigkeit hat und sie somit darin eine "Qualität" sehen. Die Varible "Qualität" ist bezüglich Geschmack sowieso schwierig.

Selbstverstänlich gibt es noch die Kultur- und Musik-Wissenschaftliche Beurteilung die sicherlich über die Beatles anders urteilen wird.
Doch hat dies in meinem Leben eine Bedeutung für mich ? Nein. Sonst würde sich mein Geschmack ja nach diesen Analysten richten, tut es zum Glück nicht, wäre dann kein eigständiger Musik-Geschmack und was die für gut befinden, kann/darf ich zum Glück anders sehen.
Deshalb gilt für mich persönlich das was mir persönlich gefällt. Natürlich gibt es auch innerhalb meines eigenen Geschmack-Universum Unterschiede bezüglich musiklischer Komplexität und setzt sich zusammen aus all den verschiedenen Lebensphasen und musikalischer Sozialisierung.
 
Ich nimm jetzt zwar an, dass Dir das bekannt ist und Du mich wahrscheinlich veräppeln willst.

Ich erklärst trotzdem.

Genres, Namen von Bands, Song-Titel von Sachen die Dir gefallen. Die Suchmaschine (z.Bsp. YouTube, Spotify usw.) liefert Ergebnisse mit ähnlichem Inhalt oder man findet neue Begriffe über die man noch feinere Ergebnisse findet. Man findet auch Playlists von anderen Menschen die solche Musik beinhaltet und dann allenfalls noch weitere Musik in diese Richtung finden kann. Selbstverständlich liefert die Suchmaschine auch Schrott, doch man findet auch Perlen, ich zumindest.

Weiss nicht warum Du immer dieser Capital Bra-/Beatles-Vergleich bringst.
Nehmen wir mal die Beatles als Beispiel : Klar ist die historische Bedeutung der Beatles unabstrittig, doch ehrlich gesagt gefällt mir die Musik der Beatles nicht wirklich. John Lennon etwas mehr, doch die Kombo eher weniger. Ist auch nicht mein Jahrzehnt (war da noch nicht mal auf der Welt). Ansonsten haben die Beatles für mich kaum eine Bedeutung wenn auch klar ihre DNA gewiss in unzähligen Songs zu finden ist.
Capital Bra gefällit mir auch überhaupt nicht. Akzeptiere es aber, dass es andere Menschen gibt denen es gefällt und für die diese Musik eine Wertigkeit hat und sie somit darin eine "Qualität" sehen. Die Varible "Qualität" ist bezüglich Geschmack sowieso schwierig.

Selbstverstänlich gibt es noch die Kultur- und Musik-Wissenschaftliche Beurteilung die sicherlich über die Beatles anders urteilen wird.
Doch hat dies in meinem Leben eine Bedeutung für mich ? Nein. Sonst würde sich mein Geschmack ja nach diesen Analysten richten, tut es zum Glück nicht, wäre dann kein eigständiger Musik-Geschmack und was die für gut befinden, kann/darf ich zum Glück anders sehen.
Deshalb gilt für mich persönlich das was mir persönlich gefällt. Natürlich gibt es auch innerhalb meines eigenen Geschmack-Universum Unterschiede bezüglich musiklischer Komplexität und setzt sich zusammen aus all den verschiedenen Lebensphasen und musikalischer Sozialisierung.
Echt jetzt? Das war kein Scherz? Du empfiehlst tatsächlich eine Suchmaschine (!), um Musik zu finden, die den eigenen Geschmack treffen KÖNNTE? Gibt es vielleicht auch eine Option, darüber die Lottozahlen vom nächsten Samstag zu erfahren?
Ich weiß echt nicht, wie deine Denkweise ist, aber die scheint ziemlich speziell zu sein, wenn du annimmst, dass die Fokussierung auf ein Genre ausreicht, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, innerhalb dieses Genres etwas zu finden, was Wohlgefallen auslöst. Mir sind sehr wohl auch Playlists von anderen bekannt, was aber keineswegs ein Garant dafür ist, dass sich damit auch Songs finden lassen, die mir gefallen! Und du willst es einfach nicht begreifen, dass gerade die Charts bis zu einer bestimmten Zeit quasi eine Kompression vieler guter Songs darstellten, die nicht umsonst in den Charts waren! Nein, du simplifizierst, indem du alles auf einen "individuellen Geschmack" runterschraubst, als ob es keine objektive Qualität geben würde. Demnach gibt es dann auch keine schlechten Filme, wenn du so argumentierst, da es ja schließlich vom Wohlgefallen des Einzelnen abhängt, was gut ist und was nicht.

Der Capital Bra-/Beatles-Vergleich ist sehr treffend, da er nämlich aufzeigt, dass eine gute Platzierung in den Charts nicht zwangsläufig auch eine musikalisch hohe Qualität bedeutet. Technisch sind alle Produktionen heute auf einem hohen Niveau, aber vom kreativen Standpunkt her sind die Beatles nun mal Leuten wie Capital Bra, Shirin David etc. überlegen, wofür man einfach nur ein relativ gutes Gehör haben muss. Ich bin auch kein Beatles-Fan, war auch nie ein Fan von David Bowie, aber es ist schon ein Unterschied, ob man deren Musik gut findet oder zugibt, dass sie gute Musik gemacht haben! Oder anders ausgedrückt: Musik kann gut sein, sie muss mich aber dennoch nicht emotional ansprechen. Trotzdem bin ich so objektiv, sagen zu können, ob sie handwerklich gut gemacht ist. Das gilt für jegliches Genre.
Wenn du aber erzählst, dass der Geschmack des Einzelnen zählt, dann brauchen wir gar nicht weiterdiskutieren, weil es im Kunstbereich schließlich auch "Kenner" und Interessenten gibt, die Gefallen an Kacke und Kotze finden.

Ich habe bereits vor 30 Jahren die britischen Charts verfolgt - eine derart massive Veränderung wie heute gab es noch nie. Oder ist dir ein Zeitpunkt bekannt, wo fast ganze Alben als Neuzugänge die Hitlisten stürmten (und der Großteil auch schnell wieder rausflog)? Das war z. B. bei Justin Bieber und Ed Sheeran der Fall.
Musik ist heute mehr denn je nur noch zu einem Konsumprodukt verkommen, und bei EDM habe ich z. B. den Eindruck, dass es da nur noch einen einzigen (Sub-)Bass gibt.
Gute Melodien sind Mangelware geworden - und ja, ich beziehe mich immer noch auf die Charts.

Ob irgendwas irgendem gefällt, kann ich nicht ändern. Aber das ändert auch nichts an dem bereits von mir Gesagten. Wenn du meine Behauptungen nicht akzeptieren kannst, dann ist das dein Problem, nicht meins. Du relativierst und reduzierst alles auf den Geschmack - ich wiederhole mich, aber wir drehen uns ohnehin im Kreis.
Es braucht keine "kultur- und musikwissenschaftliche Beurteilung", um zu dem Schluss zu kommen, zu dem ich gekommen bin. Wenn du nämlich derart freimütig über die Qualität eines Songs urteilst, dass du allein eine bestimmte oder auch unbestimmte Anzahl von Zuhörern als Gradmesser dafür nimmst, dass jener Song doch ganz gut ist, dann ist dies das Auferlegen einer Illusion, denn dann könnte man auch einem untalentierten Badewannen- oder Duschensänger attestieren, gut singen zu können, was ja im Freundes- und Familienkreis durchaus die Regel zu sein scheint, wenn du dir mal einige Folgen von DSDS angeschaut hast. In dem Fall hättest du sogar den "Beleg" dafür gehabt, dass es sich um einen guten Sänger handelte, schließlich wurde ihm genau dies von einer Gruppe unbekannten Ausmaßes bescheinigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
R

Rastkovic

Guest
Naja, wenn es wirklich nach Geschmack geht, dann kann natürlich Capital Bra die totale Erfüllung sein, denn mehr Platz 1-Singles als die Beatles können nicht täuschen...
Jetzt hab ich mir wegen euch den Scheiss angehört, noch nie vorher wahrgenommen.

Kann mir bei der Musik gut vorstellen, dass die auf alternativen Wege in die Charts gekommen ist. Falls du die Doku nicht kennst, unbedingt ansehen....


Der Rap Hack: Kauf Dich in die Charts! Wie Klickzahlen manipuliert werden

Y-Kollektiv ist ein Format produziert von funk und gehört ARD / ZDF....


Und natürlich gab es auch früher schon Musik außerhalb der Charts zu finden, aber a) hing es genauso wie heute vom Zufall ab, gute Musik zu finden und b) fand sich gerade gute Musik auch in den Charts wieder, wie du ja selbst bereits mit Keane belegt hast.
Es ist ratsam sich ein-zwei gute YT Channels zu suchen. Die übernehmen heute die Aufgabe, welche früher der Plattenhändler oder meinetwegen auch die Charts inne hatten....
 

Ich@Work

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die heutige Musik kann man im Großen und Ganzen vergessen.
@MartyK : Hast recht, wir brauchen da nicht weiterdiskutieren. Ich bin glücklich, ich finde laufend für mich tolle Musik, doch DU hast geäussert dass Du zur Zeit unzufrieden mit der heutigen Musik bist (siehe Zitat). Ich und auch andere hier wollten Dir nur Tipps geben.
 

ollo

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Echt jetzt? Das war kein Scherz? Du empfiehlst tatsächlich eine Suchmaschine (!), um Musik zu finden, die den eigenen Geschmack treffen KÖNNTE? Gibt es vielleicht auch eine Option, darüber die Lottozahlen vom nächsten Samstag zu erfahren?
Ich weiß echt nicht, wie deine Denkweise ist, aber die scheint ziemlich speziell zu sein, wenn du annimmst, dass die Fokussierung auf ein Genre ausreicht, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, innerhalb dieses Genres etwas zu finden, was Wohlgefallen auslöst. Mir sind sehr wohl auch Playlists von anderen bekannt, was aber keineswegs ein Garant dafür ist, dass sich damit auch Songs finden lassen, die mir gefallen!
Natürlich ist es kein Garant, dass zu 100% Musik dabei ist, die einem gefällt. Aber über die Einschränkungen auf Genres und Stilistiken und wenn dir Titel AB gefällt könnte XY auch was für dich sein, bekommt man durchaus passende Vorschläge.
 
R

Rastkovic

Guest
Discogs.com ist in Hinsicht "weitere Vorschläge" auch sehr empfehlenswert....
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Jetzt hab ich mir wegen euch den Scheiss angehört, noch nie vorher wahrgenommen.

Kann mir bei der Musik gut vorstellen, dass die auf alternativen Wege in die Charts gekommen ist. Falls du die Doku nicht kennst, unbedingt ansehen....


Der Rap Hack: Kauf Dich in die Charts! Wie Klickzahlen manipuliert werden
Die Sachen erinnern mich immer an den hier:

 

Mar io

......
glaubt hier einer noch ernsthaft an die aussage kraft irgendwelcher charts ????!!!! in zeiten wo man 50.000 euro in klicks und likes investiert um möglichersweise pro song das doppelte und dreifache über spotify ausgeschüttet zu bekommen ???!!! das ist ein geschäftsmodell...hat aber wenig mit musik (geschmack) zu tun. und um die musik gehts dabei schon lange nicht mehr. wer die "doku" vom Y-kollektiv dazu nicht kennt...sollte sie sich dringend ansehen. und glaubt bitte nicht das wäre nur im hiphop bereich so. die gehen halt am meisten drauf ab.

also...charts der achtziger/neunziger (die auch damals schön käuflich waren) noch mit denen von heute zu vergleichen...macht keinen sinn.
beatles vs. capital bra... geschmackssache. kunst ist immer subjektiv. ob jetzt der eine besser als der andere ist...keine ahnung. handwerklich ist beides gut gemacht. wären die pilzköpfe heute noch am start...DAS wäre interessant...was würden sie für musik machen ???!!! immer noch den gleichen hippie/blümchen kram wie früher ??
oder hätten sie sich längst abgewandt... das werden wir aber nicht erfahren...

neue, spannende musik finde ich pers. auch oft durch suchmaschienen... z.b. die bei soundcloud. einfach mal schauen was in den letzten 24std. so hochgeldaen wurde... eingrenzen durch max. tracklänge, genre usw... und dann ist das arbeit sich da durchzuhören. hat mir aber schon viele aha erlebnisse beschert.
 

GlobalZone

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Weil die Charts noch vor nicht allzu langer Zeit einen guten Überblick über gute Musik geboten haben
Und sie waren bis grob zur Jahrtausendwende sehr vielseitig. Da war für jeden was dabei, ob nun 14,34,54 oder Tattergreis.

Man muss sich nur mal den Spaß gönnen und sich durch die Chartepochen hören.

Das hat mMn auch nichts mit Hörgewohnheiten aus der Kindheit zu tun.
 

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Individueller Benutzer
beatles vs. capital bra... geschmackssache. kunst ist immer subjektiv. ob jetzt der eine besser als der andere ist...keine ahnung. handwerklich ist beides gut gemacht. wären die pilzköpfe heute noch am start...DAS wäre interessant...was würden sie für musik machen ???!!! immer noch den gleichen hippie/blümchen kram wie früher ??
Die Beatles haben schon in der gar nicht so langen Zeit ihres Bestehens eine solchen Entwicklung gemacht, da denke ich nicht, dass sie an einem Punkt stehengeblieben wären. Aber ein interessanter Vergleich: eine der einflussreichsten Bands des letzten Jahrhunderts (und ich bin nun wirklich kein Fan) mit irgend so einer dahergelaufenen Rap-Flitzpiepe. Ob letzteres nun Kunst ist wird die Zukunft zeigen, ich möchte fast wetten: eher nicht.
 


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