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gebraucht Preise bei Synthesizern und anderem Kram

Koch

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Es wäre logisch, dass bei dem riesigen Angebot an neuen Synthesizern, man kann wohl von einer Schwemme die letzten 10 Jahre sprechen, die Preise für Gebrauchtgeräte mal ins bodenlose fallen. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt seltene Ausnahmen, mal ein Akai Rythm Wolf für € 85, aber sonst scheinen die Preise immer weiter hoch zu gehen. Ob die Leute wegen der Inflation versuchen sich mit ihren Gebrauchtsachen zu sanieren?
Man sagt Angebot regelt die Nachfrage. Aber das passt irgendwie nicht. Ich denke mir die müssen mit den Preisen doch mal runter gehen, wenn es nach Monaten nicht verkauft ist, aber denkste. Bei den alten Vintage Kisten scheint man sich den Preis als Verkäufer aussuchen zu können. Das ist eine Goldgrube. Ein Kawai 100F mit CV/Gate Erweiterung (aber ohne Midi) für € 1000! Ich habe für meinen vor 10 Jahren knapp 300 bekommen. Ein DX 7 II für € 550? Wenn mal ein Defekt auftritt, muss man das gleiche (leicht übertrieben) für die Reparatur bezahlen.

Geräte die jünger als 30 Jahre sind, haben nicht dieses Kult-Potential, und auch dort gehen die Preise in die falsche Richtung. Man könnte meinen, dass sich manch einer an dem derzeit höchsten Preis orientiert, und noch eins drauf setzt. Ein Sony MDS JE-500/510 gab´s vor ein paar Jahren für 25 - 40 Euro. Heute das doppelte bis vierfache. Alte Ghettoblaster, Walkman, Tape-Decks, selten unter € 50. Auch die Preise bei Schallplatten steigen und sogar CDs und DVDs die eigentlich keiner mehr haben will. Irgendwie verrückt alles. Günstig zu bekommen ist Kleidung, Fahrräder, Möbel und Computer/Notebooks.
 
Ein iPhone wird ja auch immer teuer und die Gebrauchtpreise ziehen natürlich mit. Der Markt ist größer geworden und damit auch die potentielle Käuferschicht. Das Internet ist sicher nicht ganz unschuldig an dieser Tatsache...

Die ersten Jahre bei eBay haben richtig viel Spaß gemacht aber heute weiß fast jeder, was er haben muss :D

Vor 15 bis 20 Jahren habe ich mich sehr für mechanische Tastaturen interessiert und damals sind viele Modelle einfach in den Müll gewandert. Dann fing es an, dass eine IBM Model M 30-50 Euro gekostet hat und heute liegen die Preise eher bei 100 Euro und noch deutlich mehr, je nach Alter usw. Aber das liegt nicht daran, dass die alten Geräte soviel mehr wert geworden sind, sondern dass ein komplett neuer Markt mit aktuellen mechanischen Tastaturen entstanden ist und dort gibt es auch nichts für wenig Geld.
 
Was meinst mit „Das Angebot regelt die Nachfrage“? Eher ist es nach meiner Erfahrung so, dass die Nachfrage den Preis bestimmt: Je mehr Nachfrage, desto höher wird der Preis eines Produktes. Und wenn bei gebrauchten, nicht mehr produzierten Synthis die Nachfrage aus irgendeinem Grund steigt, dann steigt auch der Preis.
Nachtrag: Wenn ich nicht bereit bin für irgendwas einen angebotenen Preis zu zahlen, steht es mir offen, ein Angebot/Preisvorschlag zu machen. Ich konnte schon öfters bei gebrauchtem Gear deutlich runterhandeln.
Kleine Anekdote, da auch Kleidung erwähnt wurde: Habe in einem Charity shop (Second hand für guten Zweck - Oxfam like) im tiefsten Wales nagelneue Fila-Schuhe für 4,50 Pfund erstanden. Manchmal muss man einfach nur Glück haben.
 
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M.i.a.u.: Hammerbrooklyn
😉 Musst ich doch ma lachen.... Jupp der kawai is meiner ... hatte vor knapp 2 Jahren 1250€ gezahlt.
Dachte echt das ich ihn schnell weg bekomm .. so kannst dich täuschen ;)

Meine MPC 3000 vor 10 Jahren für 900 gekauft. Heut wärst wenn du die so billig anbietest safe n Betrüger ;)
preise bei der sind krass heut...wobei fantasiepreise bei ebay ka net referenz sind..
So isses halt...
 
Naja die Preise legen die Verkäufer fest, sie entscheiden. bei den Verkäufern geht es eben um den Verkäufer, also eine Person;)

Na ja ganz hinten im Kopf laufen ein paar Sachen nicht korrekt ab.

Man verkauft nicht weil man Geld braucht, oder weil jemand anderes dieses Gerät braucht :). Sondern weil man spekulieren möchte
 
Meistens möchte man doch für das Geld etwas anderes kaufen.
Mit meistens ist ungenau gesagt, das könnten dann 10 oder 90% sein:)
Meine Aussage kann natürlich auch nicht 100% richtig sein

Aber wir spekulieren ja, das darf man ✌️
Besser gesagt muss man
 
Entweder sind die Käufer schuld, dass sie teure gebrauchte Sachen kaufen. Das andere bleibt hoch spekulieren
 
Ich habe meine Geräte immer innerhalb von einer Woche bis max. 2-3 Monate verkauft bekommen, meistens sogar zu Abholung.
Das längste war mal ein Andromeda für ca. 1900 Euro, das ging gefühlt eine Ewigkeit.

Wenn alleine in diesem Forum 10 Interessenten vorhanden sind, die ev. bereit wären das Gerät für einen "fairen" Preis zu kaufen ist alles andere fast schon eine Frechheit.
Viele richten sich nach den gewünschten Reverb-Preisen, aber einerseits wird das was dort verlangt wird nur sehr selten bezahlt, andererseits ist die internationale Versandmöglichkeit eines Shops bzw. Händlers mit Garantie nicht dasselbe wie der Privatverkauf.

Bei seltenen und sehr beliebten Geräten sind die Preise übrigens auch manipulierbar, vor ca. 15 Jahren war ich auf der Suche nach einer TR-909 und wurde jeweils vom gleichen Händler auf Ebay überboten, der hatte alle unter 1000 aufgekauft um sie eine Woche später für 1400 wieder anzubieten. Damals war das noch nicht anonymisiert. Nach dem vierten oder fünften mal hatte ich genug und ihn überboten.
 
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M.i.a.u.: Rolo
  • #10
Ich habe meine Geräte immer innerhalb von einer Woche bis max. 2-3 Monate verkauft bekommen, meistens sogar zu Abholung.
Das längste war mal ein Andromeda für ca. 1900 Euro, das ging gefühlt eine Ewigkeit.

Wenn alleine in diesem Forum 10 Interessenten vorhanden sind, die ev. bereit wären das Gerät für einen "fairen" Preis zu kaufen ist alles andere fast schon eine Frechheit.
Viele richten sich nach den gewünschten Reverb-Preisen, aber einerseits wird das was dort verlangt wird nur sehr selten bezahlt, andererseits ist die internationale Versandmöglichkeit eines Shops bzw. Händlers mit Garantie nicht dasselbe wie der Privatverkauf.
Reverb nervt wirklich.
Letztes mal nannte mir auch ein Kollege für ein Roland- Teil den Reverb Preis! Ich erklärte ihn für verrückt! Dazu wollen die noch einen überteuerten Versand!
 
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M.i.a.u.: Sunwave
  • #11
Entweder sind die Käufer schuld, dass sie teure gebrauchte Sachen kaufen. Das andere bleibt hoch spekulieren
Es ist halt schwer heute den tatsächlichen Wert zu wissen, wenn so viel Fantasiepreise existieren. Oder wenn der Preis gar nicht festzumachen ist wie @S/O/M gerade das Problem hat. Ist der Höhenflug der Vintage-Synth jetzt vielleicht am sinken? Der Hype ging so etwa vor 5 Jahren los. 2017 konnte man einen Originalen MS-20 noch für 450,- bekommen.

Was meinst mit „Das Angebot regelt die Nachfrage“? Eher ist es nach meiner Erfahrung so, dass die Nachfrage den Preis bestimmt: Je mehr Nachfrage, desto höher wird der Preis eines Produktes. Und wenn bei gebrauchten, nicht mehr produzierten Synthis die Nachfrage aus irgendeinem Grund steigt, dann steigt auch der Preis.
Du hast Recht, das habe ich wohl durcheinander gebracht. Ich glaube aber nicht, dass die Nachfrage an nicht mehr produzierten Synths steigen wird. Dafür ist das Angebot an vergleichbaren Synths zu groß. Welchen Grund gibt es sich einen ungepflegten 40 Jahren Synth mit Wackelkontakt und kratzenden Potis für teuer Geld zu kaufen? Eigentlich nur das befriedigende Gefühl etwas ungeheuer seltenes zu besitzen. Es gibt fast alles als Software und die Klone werden auch mehr. Man kann dem Herrn Behringer echt dankbar sein, dass er den Markt begradigt. Aber sogar die Behringer Synths sind gebraucht fast so teuer wie neu. Das soll mir mal einer erklären.
 
  • #12
Man verkauft nicht weil man Geld braucht, oder weil jemand anderes dieses Gerät braucht :). Sondern weil man spekulieren möchte
Ich denke nicht, dass das allgemeingültig ist. DU verkaufst, weil DU spekulieren möchtest. Daneben gibt es viele andere, persönliche Gründe. Ich bin jedenfalls nicht der Geldspekulator (bzw. auch nicht geldgierig). Ich habe schon einiges an Gear relativ günstig weggeben, weil ich es einfach nicht mehr brauchte und lieber was Anderes für den Erlös probieren wollte.
 
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M.i.a.u.: Low3001
  • #13
Es wäre logisch, dass bei dem riesigen Angebot an neuen Synthesizern, man kann wohl von einer Schwemme die letzten 10 Jahre sprechen, die Preise für Gebrauchtgeräte mal ins bodenlose fallen. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt seltene Ausnahmen, mal ein Akai Rythm Wolf für € 85, aber sonst scheinen die Preise immer weiter hoch zu gehen. Ob die Leute wegen der Inflation versuchen sich mit ihren Gebrauchtsachen zu sanieren?
Man sagt Angebot regelt die Nachfrage. Aber das passt irgendwie nicht. Ich denke mir die müssen mit den Preisen doch mal runter gehen, wenn es nach Monaten nicht verkauft ist, aber denkste. Bei den alten Vintage Kisten scheint man sich den Preis als Verkäufer aussuchen zu können. Das ist eine Goldgrube. Ein Kawai 100F mit CV/Gate Erweiterung (aber ohne Midi) für € 1000! Ich habe für meinen vor 10 Jahren knapp 300 bekommen. Ein DX 7 II für € 550? Wenn mal ein Defekt auftritt, muss man das gleiche (leicht übertrieben) für die Reparatur bezahlen.

Geräte die jünger als 30 Jahre sind, haben nicht dieses Kult-Potential, und auch dort gehen die Preise in die falsche Richtung. Man könnte meinen, dass sich manch einer an dem derzeit höchsten Preis orientiert, und noch eins drauf setzt. Ein Sony MDS JE-500/510 gab´s vor ein paar Jahren für 25 - 40 Euro. Heute das doppelte bis vierfache. Alte Ghettoblaster, Walkman, Tape-Decks, selten unter € 50. Auch die Preise bei Schallplatten steigen und sogar CDs und DVDs die eigentlich keiner mehr haben will. Irgendwie verrückt alles. Günstig zu bekommen ist Kleidung, Fahrräder, Möbel und Computer/Notebooks.

Sehe ich das richtig, dass Du Dich ausschließlich auf die Angebotspreise beziehst? Ich wäre nämlich, gerade im derzeitgen Umfeld von ungewohnt schneller Teuerung in fast allen alltäglichen Lebensbereichen, sehr vorsichtig damit, von diesen Angebotspreisen auf die tatsächlichen Transaktionspreise zu schließen.

Ich würde im Gegenteil die These wagen: wenn (!) man fundierte Daten dazu hätte, würde man sehen, dass die Differenz zwischen erträutem und realisiertem Verkaufspreis, hier in unserer Branche, selten so hoch war wie jetzt. Das würde dann zutreffen, wenn: (1) die Verkäufer noch in der Partylaune der letzten fünf bis zehn Jahre sind, und sich entsprechende Wunschvorstellungen beim Eintippen ihrer Preise machen, aber (2) die Käufer (die vermutlich diesem Hype gegenüber ohnehin, auch schon vor 2022, peu a peu skeptischer geworden sind) sich in den letzten ~12 Monaten deutlich zurückhaltender bei ihren Einkäufen von Luxusgütern verhalten, wie es unsere Kruschtelkisten ja nun mal sind.
 
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M.i.a.u.: ujhdsrtzhvdr, rblok und Sunwave
  • #14
PS: kennst Du diesen Thread hier?

Hier lautet die Klage nämlich genau umgekehrt: dass die Preise (Stand 2019/20) so sehr im Keller seien, dass ein Verkauf mitunter regelrecht unmöglich sei.

Ich würde natürlich hinzufügen: "jedenfalls zu den erhofften Preisen". Aber es ist doch immer wieder interessant, wie weit die Eindrücke von der Marktlage manchmal so auseinanderliegen.
 
  • #15
2017 konnte man einen Originalen MS-20 noch für 450,- bekommen.
Wohl kaum, dann war es wohl ein richtiger Schnapper, soll es ja hin und wieder geben, aufjedenfall ist und war so nen Preis eher unüblich.
Für 450€ würd ich ja nichtmal meinen ziemlich runtergerockten MS10 hergeben, obwohl ich ihn 2010 oder so, sogar billiger gekriegt hab. Dies war aber nur einem geschickten Tauschgeschäft geschuldet. Damals ging der MS10 bei eBay aber eigentlich auch nie unter 600 raus.

Kann es sein, dass du den MS20mini meinst?
 
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M.i.a.u.: cleanX_02, Rolo und Grenzfrequenz
  • #16
Ein Kauf kommt zustande, sobald Käufer und Verkäufer sich einigen. Genau dieser Preis spiegelt den Wert des jeweiligen Geräts wieder. Alles andere ist irrelevant.

Gerade der Markt für Synthesizer funktioniert recht gut. Es gibt kein Monopol und auch kein Oligopol.
 
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M.i.a.u.: NickLimegrove
  • #17
Manchmal ist auch Glück dabei.
Erst neulich sah ich den Juno 106 zb. für 1000 Euro anstatt wie meistens 2000.
Hatte ich erst schon überlegt aber dann dachte ich was soll's habe ja den Juno Sound schon genug durch alternativen hier.
Der war natürlich auch schnell weg.
Ansonsten können die von mir aus Preise für Vintage machen wie sie wollen.
Ist ja nicht mehr so das nix gibt was auch den Sound bringt.
 
  • #19
Ich würde im Gegenteil die These wagen: wenn (!) man fundierte Daten dazu hätte, würde man sehen, dass die Differenz zwischen erträutem und realisiertem Verkaufspreis, hier in unserer Branche, selten so hoch war wie jetzt. Das würde dann zutreffen, wenn: (1) die Verkäufer noch in der Partylaune der letzten fünf bis zehn Jahre sind, und sich entsprechende Wunschvorstellungen beim Eintippen ihrer Preise machen, aber (2) die Käufer (die vermutlich diesem Hype gegenüber ohnehin, auch schon vor 2022, peu a peu skeptischer geworden sind) sich in den letzten ~12 Monaten deutlich zurückhaltender bei ihren Einkäufen von Luxusgütern verhalten, wie es unsere Kruschtelkisten ja nun mal sind.
Ich weiß es eben auch nicht. Und so geht es vielen Käufern und Verkäufern wohl auch. Ich finde der MArkt für Gebrauchtgeräte ist gerade sehr seltsam. Darum auch dieser Thread.

Ein Kauf kommt zustande, sobald Käufer und Verkäufer sich einigen. Genau dieser Preis spiegelt den Wert des jeweiligen Geräts wieder. Alles andere ist irrelevant.
Bei Kleinanzeigen sind die wenigsten Angebote VB. Man kann aber fast immer handeln. Also wissen die Verkäufer wohl, dass sie den Preis relativ hoch angesetzt haben. Man sollte nicht glauben, dass viele ihre Sachen verkaufen müssen, weil sie Geld brauchen. Da ist sicher viel Spekulation dabei.

Du hast Recht. Die Preise für den MS-20 lagen bei € 500 und gingen manchmal bis 700. Vielleicht war es auch etwas früher. den MS-20Mini gab es da schon eine weile. Die € 350 war eine MS-10 Auktion. Der war damals verhältnismässig unbeliebt. Ist das heute immer noch so? Look mom no computer findet den MS-10 ja viel besser, als den MS-20. So etwas macht die Runde und plötzlich will jeder den MS-10 haben.
 
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  • #21
Ich habe für meine Tochter eine Hörspiel-Box gekauft. Die Hörspiele wechselt man, indem man magnetische Figuren der Hörspiel-Protagonisten oben aufsetzt.

toniebox-titelbild-sandmann-schraeg-2048x1024.jpg


Diese Hörspiel-Figuren kosten mittlerweile regulär 16,99€ das Stück. Man findet sie eigentlich immer irgendwo im Angebot für 14€ oder weniger, inklusive versichertem Versand wenn man über die Mindestbestellmenge für kostenfreien Versand kommt.

Auf Ebay KA sind die gefragten Figuren inklusive Versand nie unter 12€ zu haben (eher mehr, oft sogar deutlich mehr) und dann nur als unversicherte Warensendung. Ich versteh die Leute nicht, die zu diesen Preisen kaufen. Da kaufe ich in diesem Fall lieber neu, obwohl ich generell viel lieber gebrauchte Sachen kaufe.
 
  • #22
Der Gebrauchswert der Toniefiguren ist halt einfach extrem stabil. Man muss sich schon wirklich sehr anstrengen, um so ein Ding wirklich so kaputtzukriegen, dass es wirklich nicht mehr funktioniert. Du kennst das Prinzip, oder? Das ist im Wesentlichen ein RFID-Chip, der in eine Plastikfigur eingegossen ist. Der Zahn der Zeit, und das Malträtieren der Dinger durch ihre Nutzer, hat fast ausschließlich ästhetische Auswirkungen. Die aber werden von den Marktteilnehmern als kaum relevant bewertet -- was ich, mit drei Kindern und ca. 30 dieser Figuren im Haus, auch absolut nachvollziehen kann.
 
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M.i.a.u.: Deusi und Jenzz
  • #23
Du hast Recht. Die Preise für den MS-20 lagen bei € 500 und gingen manchmal bis 700. Vielleicht war es auch etwas früher. den MS-20Mini gab es da schon eine weile. Die € 350 war eine MS-10 Auktion. Der war damals verhältnismässig unbeliebt. Ist das heute immer noch so? Look mom no computer findet den MS-10 ja viel besser, als den MS-20. So etwas macht die Runde und plötzlich will jeder den MS-10 haben.
Hab meine Antwort mal in den MS20 SynthDAX Thread reingepackt, scheint mir dort besser aufgehoben.
 
  • #24
Der Gebrauchswert der Toniefiguren ist halt einfach extrem stabil. Man muss sich schon wirklich extrem anstrengen, um so ein Ding wirklich so kaputtzukriegen, dass es wirklich nicht mehr funktioniert. Du kennst das Prinzip, oder? Das ist im Wesentlichen ein RFID-Chip, der in eine Plastikfigur eingegossen ist. Der Zahn der Zeit, und das Malträtieren der Dinger durch ihre Nutzer, hat fast ausschließlich ästhetische Auswirkungen. Die aber werden von den Marktteilnehmern als kaum relevant bewertet -- was ich, mit drei Kindern und ca. 30 dieser Figuren im Haus, auch absolut nachvollziehen kann.
Ich würde halt trotzdem nicht 10 oder 11€ + 4,50€ Versand für eine solche gebrauchte Figur bezahlen, wenn ich sie für weniger neu bekommen kann. Und für die beliebteren Figuren ist das der gängige Preis, wobei oftmals auch nur eine einzelne Figur angeboten wird und dann kein Kombiversand für mehrere Figuren möglich ist. Und auch wenn man vereinzelt auch mal bis zu 2€ einspart, so geht das Versandrisiko auf den Käufer über und der Versand erfolgt unversichert.

Die Dinger sind doch nur so lange extrem wertstabil, wie diese schlecht gemachte Box (die nicht einmal einen Hinweis darauf hat, wenn der Akku vollgeladen ist) von dem Hersteller der von seinem Produkt keine Ahnung hat (laut Bedienungsanleitung müssten dort Bleiakkus von vor 30 Jahren verbaut sein, denn dort steht allen Ernstes, man müsse den Akku vor dem Nachladen stets vollständig entladen) noch so angesagt ist. Ich wette, wenn ich die Figuren irgendwann verkaufe, wird keiner 10 oder 11 € + 4,50€ Versand dafür zahlen.
 
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M.i.a.u.: NickLimegrove und qwertz123
  • #25
Wenn man bei Kleinanzeigen "Behringer Edison" eingibt, sieht man gut das Phänomen der Fantasiepreise (einer schreibt beim anderen ab, oder setzt noch einen drauf). Ein Ausreisser war seit Monaten inseriert und stand vor ein paar Tagen bei €35. Gestern wurde er reduziert auf €30 und jetzt ist er weg (reserviert).
Leider kann man das Angebot nicht mehr sehen, aber ihr könnt es mir glauben.
Wenn jetzt jemand nach dem Edison sucht, muss er glauben diese absolut unrealistischen Preise bilden die Realität ab.
 
  • #27
Warum die Geräte zum großen Teil überteuert angeboten werden ist genau das gleiche wie mit dem Wohnungsmarkt. Die Leute haben es nicht nötig zu verkaufen und
schieben es mit hohen Preisen auf die Lange Bank in der Hoffnung daß einer der genug verdient oder reiche Mami und Papi hat geil drauf ist und einfach kauft. Es gibt genug die es nicht
juckt wenn sie 'n paar hunnis oder Dausis mehr hinblättern. Zudem weiß man daß der Kram natürlich sowieso steigen wird in Zukunft. Das ist bei Oldtimern immer so.
Daß die Geräte seltener werden auch eben weil es immer mehr gibt die das Zeuch einfach behalten wollen ist doch klar. Mir ist es auch schon passiert daß ich mir geschworen habe daß Synth x gehen muß n
wenn ich mir Synth Y gönne...dann habe ich gemerkt daß ich es nicht nötig habe zu verkaufen und das Gerät bleibt weiterhin bei mir. Meißtens bin ich aber konsequent weil ich alles überschaubar halten möchte
und meine Schätze lieber in echt spiele als nur im Kopf. Zudem finde ich es ehrlich gesagt doof nur auf Vintage fixiert zu sein. Es gibt genug wohl klingen neues Gear mit dem man viel besser arbeiten kann
als mit den alten Tröten.
Aber ein genereller Tip für all jene denen das Horten selbst auf'n Senkel geht....verkauft erst den Kasten den ihr sowieso einplant zu verkaufen und belohnt euch dann erst mit dem Objekt der Begierde.
Das geht natürlich nicht wenn man einen Schnapper machen kann...aber mal ehrlich...ist bei Schnappern nicht immer irgendein Haken? Ich persönlich bin direkt skeptisch wenn mir irgendetwas
verdammt günstig anblitzt.
 
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M.i.a.u.: Darwinian
  • #29
Zudem weiß man daß der Kram natürlich sowieso steigen wird in Zukunft. Das ist bei Oldtimern immer so.
Ich denke da muss man zwischen TH und SMD Technik unterscheiden. Ein Vintagesynth wird mit Kondensatorkur und Kontaktfett in 100 Jahren noch funktionieren. Die moderneren Geräte sind dann längst Elektroschrott. recycelt
 

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