Geld für Musikreleases

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Anonymous, 12. Dezember 2008.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    (Ich hoffe das Thema wurde nicht schon durchgekaut.)

    Joar beginnen wir mal so,

    Ich hab ne Möglichkeit gesucht meine eigenen Sachen möglichst kreativ DJmässig aufzulegen.
    Nach diversen Hardwaregesuchen(Der Spectralis bot da noch die beste Variante) bin ich nun bei Traktor und nem Xone 1 D Controller gelandet.Ich nutze die 4 Deck Sache die sich in der Hinsicht wirklich anbietet.

    Jetzt musste ich feststellen das man für sowas ganz schön Musikmaterial braucht und die eigenen Sachen nicht reichen.Okay fair wie man ist bei Beatport geschaut und da gings schon los.
    Bezahlung via Mastercard/Visa/Paypal.Alles nicht mein Fall also mal Netlabels eingegeben und siehe da zig 1000 free releases die man da findet.
    Zugegeben die Tracks werden im Traktor bei mir in loops zerlegt und mittels Beatmasher und Filter bearbeitet.

    So jetzt stelle ich mir persöhnlich die Frage ob (mp3)Musik eigentlich bezahlt werden sollte?
    Ich rede jetzt nicht von Schallplatten oder CD´s sondern reiner Musik aus dem Internet!
    Sieht die Zukunft nicht so aus das man eher Musik als Werbeartikel nimmt um seinen Live-gig zu promoten?

    Sorry, für die lange Einleitung zu dem Thema aber bissl Geartalk krieg ich einfach nicht raus;
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    - ja, wieso nicht...
    - so sieht es teilweise heute schon aus. vor allem bei reinen vinylsachen

    eine gute Liste von verschiedenen Netlabels habe ich mal hier gemacht:
    http://www.idealistmusic.com/links/ (alles unter dem Trennstrich)
    das sind halt so meine Favoriten...
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die Frage liegt im Trend. Rechtlich ist das klar: Musik ist auch als Software nicht wertlos. Ob die Welt entscheidet, dass Musik free ist - Daruf kommts an! Wenn das der Großteil beschließt, wird es auch Realität und mit allen Folgen. Klare Sache.

    Du könntest ja auch DJing und eigene Sachen mischen und neu aufbereiten.

    Musik ist absolut nur ein Teil: Augen, Ohren und andere Sinne sollten immer auf Volldampf sein. Che T-Shirts mit Slogans, die einfach nur für ein Produkt oder für eine Ansicht werben. Klar, klar..

    Aber vielleicht haben wir Stadtaffen auch einfach nen Zacken zu viel drauf? Keine Zeit zu leben, ab zur nächsten Party..
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Sowohl als auch.

    Geld verdienen tun viele mit Live Gigs, auch sogenannte Superstars. Eine zeitlang war das ja genau umgekehrt, da hat man live (fast) draufgelegt und die Plattenverkäufe habens dann gerissen. Auch Airplay und Rotation.

    Das Netz ist nun voll mit Internet-Radio, mp3 Schnippseln oder auch ganzen Titeln, teils auf Sammelseiten, teils bei myspace, teils bei iTunes und ähnlichen Online-Vertrieben. Manches ist normale Verwertung, anderes sicherlich Promotion, für was auch immer. Manche Musik kannst du downloaden, andere nur streamen. Die Qualitäten sind unterschiedlich von geht so bis hochwertig.

    Ist eine Entwicklung, die voll im Gange ist, sicher auch ein starker Veränderungsprozess. Mit neuen Möglichkeiten und auch dem Versiegen alter Einnahmequellen.
     
  5. Strelokk

    Strelokk Rorschach Guerilla

    Es gibt da ein interessantes Konzept in Sachen Netaudio - ich hoffe, dass das Schule macht.

    Je nach CC-Lizenz kannst du das Material durchaus aufbereiten. Es ist halt die Frage, ob's auf kommerziellen Partys aufgelegt wird oder auf privaten. Auf jeden Fall bist du mit Netmusic auf der sichereren Seite.
     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das gibt's doch schon, runterladen und gut is'. Russenserver oder FreePortale.
    Das machen Läden wie C-Base ja auch schon. Vorteil: Alle haben Musik, die Namen der komischen Musiker-Leute sind egal und man muss keine Gema zahlen, oder evtl. doch und die muss pauschal abgerechnet werden, müsste man checken. Geht dann an Herrn Mayday oder wie der Peter da heißt.
    Und ansonsten: Wie immer -
    Sein Zeug da in den Altkleiderschlitz für abgetragene Stücke stecken und die selektieren. Prima. Die tun ja so richtig was.

    Passt zur Lage und Haltung, könnte mir gut vorstellen, dass sowas auch wirklich fußt und Geld halt in Sachen Musik absolut keine Rolle mehr spielt. Bedienen se sich.

    All, your HD can eat 0.- mit Flatrate 0.-


    The bottom line: Musiker sind mit einem Honorar von einem Arschtritt zufrieden, auf mp3-Portal und Open Sourcisch heißt das schon seit ner Weile: Sie bekommen die Gelegenheit sich vor einem Publikum zu zerreiben. Sei dein eigener BH und so.

    Warum dann nicht gleich offen "Kommunist"? ;-)

    Was findest'e denn an diesen Prinzipien immer so toll? Ist doch nur das übliche "machs mir umsonst" Dingen? Dazu braucht man doch kein Café.
     

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