Gibt es eine aktuelle idiotensichere Linux-Distributions-Empfehlung?

Gibt es so etwas Für den dümmsten anzunehmenden Nutzer?
Gern auch bootfähig auf nem USB-Stick?
Anwendungsgebiet: surfen, Fotos und Musidateien auf dem Rechner lagern aber nicht wirklich bearbeiten.
 

telefonhoerer

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eigentlich sind alle großen Distributionen idotensicher vorrausgesetzt man wählt sie passend zum Nutzungsprofil aus.

Debian und Fedora wenn man reine OpenSource Lösungen will (mit zusatzschmerz geht natürlich noch viel mehr)
Ubuntu und Derivate wenn einem Lizenzmodelle und Stabilität nicht ganz so wichtig sind (mit Know How auch wieder relativ)
Gentoo / Slackware etc wenn man seine Wohnung gcc-basiert heitzen will
usw.
halt mal nachlesen
 

noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
Gibt es so etwas Für den dümmsten anzunehmenden Nutzer?
Nein. Außer dieser Nutzer ist bereit zu lernen, kann eine Suchmaschine sinnvoll bedienen und ist der englischen Sprache halbwegs mächtig. Irgendwann kommt mal ein Update das Probleme bereitet oder zusätzliche Software wird benötigt oder es wurde irgendwo was verstellt. Ansonsten brauch es immer einen Betreuer und dann spielt die Distro kaum noch eine Rolle.

Empfehlen würde ich da Ubuntu, da es eine sehr große Community hat und die verwendete Software meist stabil ist.

Gern auch bootfähig auf nem USB-Stick?
Jedes Linux kann von USB booten und betrieben werden. Ist nur ggf. nicht sonderlich schnell.


Auf gar keinen Fall. Viel zu instabil. Das ist ja quasi nur der Betatest für Pakete bevor sie bei Redhat aufgenommen werden.

Mit MX Linux (=Debian) kann man über einen persistenten USB Stick booten.

Aus den FAQs:

How can I install the codecs needed for multimedia?
Damit wäre der Punkt "für den dümmsten anzunehmenden Nutzer" schon mal geklärt :P
 

mm70

....

Kann alles, was der „normale“ User braucht. Für hardcore open source Fetischisten aber ungeeignet. Dafür spielt aber auch gleich alles out of the box.
 

tichoid

Maschinist
Ich empfehle Ubuntu. Der Grund dafür ist dass man bei der Installation schon alles gut einrichten kann. Auch 'unfreie' Treiber und Codecs können durch das simple Setzen eines Häkchens mit installiert werden. Stabilitätsprobleme kenne ich kaum, ja manchmal muss man eine Meldung wegklicken 'Programm XY hat sich leider verabschiedet und musste neu gestartet werden. Wollen sie den Rest der Welt darüber informieren? JA/NEIN'
Linux Mint ist auch ein Ableger von Ubuntu..
Ubuntu Standard ist mit Gnome aus Oberfläche, gibt aber auch Images mit Mate/cinnamon/Xfce oder KDE-Desktop
 
Zuletzt bearbeitet:
N

Ni2617+

Guest
Debian kann ein bisschen komplizierter werden, wenn es keine freie Firmware für gewisse Hardware (WLAN Adaper, Grafikarte etc.) gibt. Für den Anfang würde ich Ubuntu oder Manjaro empfehlen.
 

Jörg

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Mein Tipp: Mint, welches mit der Oberfläche Cinnamon für Windows-Nutzer weitgehend schmerzfrei zu bedienen ist und so weit verbreitet ist, dass mit Hilfe von Google alle Fragen zu klären sein dürften.
Ubuntu ist auch sehr gut, die Standard-Oberfläche "Gnome" erfordert aber mehr Umdenken als Cinnamon (oder auch XFCE).

Fedora wäre so ungefähr das letzte was ich nehmen würde.
 

2bit

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noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
Hardware kommt in erster Linie ganz auf die Anforderungen an die Ästhetik, Funktionalität und Leistung an. Im Zweifelsfall nimm ein (gebrauchtes) Thinkpad, die werden immer gut unterstützt. Von billigen Consumer Kram würde ich immer abraten.
 
Fedora oder Ubuntu sind super fuer so was. Fuer Musik-Machen gitb es Ubuntu Studio oder KxStudio, ich benutze Ubuntu Studio aufm Desktop und Fedora aufm laptop (sind beides ziemlich alte Maschinen).
Aber generell ist Linux eher nicht Idioten-sicher man sollte schon ein bissl Terminal und package-manager bedienen können.
 

noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
aber ein sehr kastriertes Linux, mit fest eingebautem Google.. das ist so ziemlich das Gegenteil vom GNU/FOSS-Gedanken
Android ist im Kern FOSS, die Google Software ist quasi optional aber bei den allermeisten Kommerziellen Produkten vorinstalliert. Ein LineageOS mit (Wenns sein muss) den allernötigsten Google Diensten ist schon sehr Anwenderfreundlich, da könnten sich alle Linux Desktops auf dem Markt sehr viel abschauen.
 
N

Ni2617+

Guest
Ich habe ein zwei Jahre altes Acer Swift 1, das etwas über 300 Euro gekostet hat und seitdem gut läuft. Nur der Kopfhörerausgang hat seit kurzem einen Kontaktfehler. Ob die Buchsen bei teureren Notebooks stabiler sind, weiß ich leider nicht. Schön wäre auch ein herausnehmbarer Akku, aber sowetwas gibt es heute wohl eher selten. Von einen Gerät mit Touchscreen würde ich abraten. Dafür ist Linux ohnehin nicht optimiert. Wichtiger finde ich ein entspiegeltes Display.
 

2bit

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das mag stimmen aber als DAU-freundlich (siehe Anfangspost) würde ich das nicht bezeichnen..
Das ist ein Update/Config per Kommandozeile aber auch nicht und darauf läufts bei jeder Linux-Distro früher oder später zwangsläufig hinaus. Nano, Touch und das ganze Rechtezeugs auf Dateien und Ordnern kommt immer zusammen mit Linux mit. Braucht man sich keine Illusionen machen.
 

telefonhoerer

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Eigentlich folgt die Hardwareunterstützung nter Linux einer einfachen Regel:
Wenn der Hersteller (wie z.B. Intel) sich nicht an der Treiberentwicklung beteilligt, werden die Treiber von der Community entwickelt.
Und wer in der Lage ist Treiber zu programieren kauft selber keinen Billigschrott ergo gibts dafür oft keine Treiber.
 
Mir ist der meiste technische Schnickschnack relativ egal, ich fände nur die Bedienung ohne Mouse wichtig. Von daher währe eine gute Touchpadunterstützung ala Apple ganz gut. Diese Thinkpad-Klitoris oder schlechte Touchpads mag ich nicht.

Die letzten 20 Jahre hatte ich Mac problemlos genutzt, die heutigen Preise sind für mich jedoch nicht mehr kompatibel.
 

Jörg

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Ich würde wie schon Vorredner eher zu einem gebrauchten Büro-Rechner der Oberklasse raten. Mein Dell Latitude e6520 von 2011 rennt immer noch sehr gut (mit SSD), früher mit Ubuntu, jetzt mit Mint. Und hat fast nichts gekostet.

Problematisch werden kann es aber mit Touchpads, da wirst du dich wahrscheinlich auf einen Abstieg zu deinen gewohnten Apples einstellen müssen.
 
Ich würde für Linux generell nur Hardware nehmen, die schon mindestens ein Jahr alt ist. Da hatte dann die Distro deines Vertrauens üblicherweise genug Zeit, Treiber für die Hardware zu bauen und einzupflegen.
Ich selber kaufe für mich und andere fast nur noch gebrauchte Business Geräte. Meist läuft Linux ohne Probleme, aber das lässt sich, bei teils 3 Jahre alten Geräten auch vor dem Kauf klären.
 


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