Großmembran-Mikrofon Røde NT1-A für Vocals

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von emdezet, 24. Oktober 2009.

  1. emdezet

    emdezet bin angekommen

    DISCLAIMER: Dieses Posting ist nach einer einzigen Aufnahme-Session entstanden und
    ingesamt überhaupt unverantwortlich subjektiv!

    Seit dem Sommer als Sänger verpflichtet.
    Bisher das AKG C1000S Mk I Kleinmembranmikro von Anno Dunnemals verwendet.

    Neulich von thomann das t.bone SCT-800 gekauft - Röhre für 198EUR.
    War in irgendsonem Zeitschriftentest haushoher Sieger gegen teurere Mics.
    Blau/gülden - kommt im Koffer mit Zahlenschloß - $t¥L=0=†®0n1©

    Im Bass natürlich deutlich dicker, insgesamt wärmer usw. usf.
    Aber mir haben die Höhen gefehlt. Geradezu mumpfig für meine Ohren.
    Da fand ich die AKG-Keule ausgewogener.
    Auch der extrafette Netzteilklotz für die Röhre war mir irgendwie lästig.
    30 Tage Moneyback mit x-fachem Bedauern in email und Retourenzettel-Text.

    Über diverse Foren (auch hier) und Online-Testberichte auf das Røde NT1-A gestoßen.
    15th Anniversary Edition, Verkaufsschlager, Evergreen. 179EUR inkl. Popschutz
    an der Spinne, 6m ordentliches XLR-Kabel, Schutzsäckchen und eine Video-DVD.

    Heute im Mu$ic$tore mitgenomen und eben für ein paar Testaufnahmen eingespannt:
    Bassbereich so großmembranig wie erhofft und trotzdem... *jubel jubel und hurra*
    die Höhen sind auch schön ausdefiniert :D

    Die Band ist zwar noch in der Betaphase,
    aber irgendwie wollte ich selbst dafür ein vernünftiges Werkzeug,
    selbst wenn aus dem belächelten LowBudget-Bereich.
    Ich bin der Meinung, der Preis/Leistungs-Quotient fällt hier echt niedrig aus.
     
  2. Mr.Lobo

    Mr.Lobo Tach

    jajaaa, die mikrofooone...

    ich bekomme ja schon seit jahren die mikrofon-odyssee meines freundes mit. inzwischen div. neumänner nur für die akkustische, gesang ein sünde-teures brauner, nur die edelsten vorverstärker und immer noch kein ende in sicht. und vor allem immernoch keine zufriedenheit.

    denn am schlimmsten ist: die besten aufnahmen machen wir immernoch hier bei mir im küchenstudio mit meinem m-audio solaris. finde ich, jedenfalls.

    hab auch ein paar sog. "low-budgets" ausprobiert, weil ich ja manchmal auch mit akustischer und gesang mache. auf das m-audio bin ich per zufall mal in einem online-hörvergleich gestossen, das neumann u86 oder wie das heisst als referenz und die anderen miks jeweils im direkten vergleich dazu. man konnte tatsächlich die unterschiede zwischen den einzelnen miks raushören. die meisten "billigen" hatten viel zu viele höhen drin, zischelten, dass es fast schon unerträglich war.

    das m-audio war da wirklich völlig anders. keinerlei zischeln, sondern "samtig" sagt man ja wohl dazu, und im vergleich zum neumann stand die stimme deutlich "näher" vor einem. also wohl ein klitzekleines bisschen mittenbetont, würde ich sagen.

    aber wie gesagt, ich finde die aufnahmen damit klasse und kann es nur wärmstens empfehlen.

    vielleicht ebenfalls ein geheimtipp.
     

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