Hardwaresetup in DAW einbinden

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von ohnestromkeinton, 4. November 2009.

  1. Hallo zusammen,
    bin neu hier im Forum und das ist mein erster Beitreg.
    Ich bin auf der Suche nach einem MIDI-Prozessor der mergen & splitten - also beliebige Eingänge auf beliebige Ausgänge routen, im stand-alone Betrieb (ohne DAW) arbeiten und als Sync-Master für meine Hardware sowie Cubase fungieren kann.
    Ich möchte das dann im Live-Setup ohne DAW sowie im Studio-Setup mit DAW als Sequenzer und "Bandmaschine" und ggf. auch mal mit VST-Instrumenten einsetzen.
    Nach einigem Suchen im Internet fand ich eventuell mögliche Kandidaten: AMT8 und Unitor8 von Emagic sowie M-Audio Midisport 8x8.
    Nun meine Fragen:
    1. Erfüllen diese meine Anforderungen?
    2. Was für Alternativen gibt es noch?
    3. Was für Unterschiede macht die Anbindung an die DAW per RS232 bzw. USB? Hab gehört USB wäre suboptimal.

    Mein Setup:
    Hardware: MFB Step64, MAM SQ16, MFB Kraftzwerg, Electribe ES-1, Airbase99, Roland JP8000, Microkorg und Novation Remote SL
    weiteres kommt nach und nach dazu
    DAW: Core2Duo E6750, Win XP, Cubase 4 Essentials, UAD-1 DSP, 2x Delta 2496 (wird bald durch 8 In/Out Interface ersetzt)

    Wäre sehr froh wenn man mir helfen könnte ein wenig Licht ins Dickicht zu bekommen.
     
  2. marv42dp

    marv42dp aktiviert

    Dicht ins Lickicht: mit nem AMT8/Unitor8 liegst Du da genau richtig - was das MIDISport Standalone kann, weiss ich leider nicht.
    USB ist mittlerweile nicht mehr suboptimal, und selbst mit nem RS-232-Unitor via USB-RS232 wirst Du höchstwahrscheinlich nicht an Timinggrenzen kommen (ich hatte genau mit der Kombination Projekte mit Vollbelegung laufen, und habe nie Timingprobleme gehabt)
    Bei der Anschaffung des Audiointerfaces würde ich dazu raten eine Nummer größer zu kaufen, als Du momentan benötigst, zumindest was die maximale Aufnahmekanalanzahl angeht. Da gibt es durchaus Fallstricke: ein Interface, bei dem Du die 8 analogen Ins nur alternativ zum ADAT-In verwenden kannst, limitiert Dich eben auf 8 Kanäle zum Rechner. Du kannst natürlich vorher analog summieren, aber ein gescheites Mischpult kostet eventuell mehr als ein Interface mit 18+ "Streamingkanälen" und ein ADAT-AD-Wandler (zumal letztere als ADAT-Recorder momentan für ca. 10 Euro pro Kanal ein verdammt gutes Preis/Leistungsverhältnis haben).
     
  3. Danke für die Antwort. Wenn die Art der Anbindung an die DAW kein Ausschlusskriterium mehr darstellt, scheint das Unitor8 bzw AMT8 ne gute Lösung zu sein, zumal die Preise im Moment da sehr moderat sind. Das Unitor8 hat ja im Gegensatz zum AMT8 weitreichendere Synchronisationsmöglichkeiten, bzw. kann es z.B. SMPTE in LTC/MTC konvertieren . Was für mich aus den Herstellerbeschreibungen noch nicht ganz hervorging, ob das Unitor8 selbst Synchronisationssignale generiert oder ob es diese nur empfangen und konvertieren kann.

    Denke 8 analoge In/Outs reichen, wenn gleichzeitige Benutzung von ADAT möglich ist (brauch ich im Moment nicht - kann aber noch kommen ;-) )
    Meine Hardware mische ich (im Studio) auf einem Behringer MX8000 zusammen, und ich möchte halt die 8 Subgruppen in Cubase aufzeichnen und weiterverarbeiten , wieder rausführen und am MX8000 auf 2 Kanäle summieren.
     

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