Natürlich - es soll weiter günstige Synths geben aber eben nicht nur mono oder bitimbral - und erstmal digital bzw. hybrid.
Da ist nämlich vieles was Florian berechtigterweise sagt nicht so maßgeblich - aber es ist SCHON ein Aufwand, den ich auch anerkenne. GGf. ist das wichtig zu sagen - aber es GIBT nur wenige die das heute noch tun - zB ein superkleiner FM Synth wie der Preen FM kann es -aber ein ModWave nicht.
Genau weil es so simpel ist habe ich das
clavia-Beispiel so oft genannt, da ich es unkompliziert finde und wo man auch mit statischen Stimmenverteilungen noch leben kann oder könnte - so das ein Problem darstellt.
Ich weiss schon, wie schwer das bei so einem tollen speziellen Analogsynth war oder beim Andromeda - wo ich den Multimode tatsächlich selten brauche - anders als beim Matrix 12 und Xpander - wo ich ihn oft nutze. Beide analog allerdings.
Das mit dem Layern und steuern sollte so frei wie möglich gehen und es kann gern per MPE und MIDI 2.0 so laufen, dass die Stimmen erst einmal gleich sind und dann durch Controller verstellt werden als erster Schritt- Aber es erfordert technisch die gleichen Dinge - in dem Falle würde man nur die Slots sparen so der Rest drin ist.
Das ist nicht alles trivial insofern ist das vollkommen ok und richtig, dass Entwickler und Techniker sich melden und diese Limits aufzeigen.
Ich bin ja mehr für "lieber mehr Geld und dafür gut" - und dennoch für "kompakt und gut beknopft" aber transportabel und gern mit Minitasten mit Polypressure - das wird nicht jeder teilen - es gibt da bestimmt auch die, die mehr Platz einräumen oder die mit großen Autos zu Gigs fahren oder aber im Studio mehr Platz haben und die Spaßaussage hier wie immer: die Wurstfinger haben - ich plädiere also für mehr Beweglichkeit.
Hoffe meine Traumsynths sind dabei.
Die großen machen es teilweise: der 3rd Wave hat zB 4 Parts - das ist doch vollkommen ok.
der M hat's
und der olle Blofeld..
Dabei sind 2 schon hybrid.
Das der Markt billige Synths verlangt bedeutet keinen Multimode, wenig Pflege, schnelle Rotation und wenig Treiber - günstige Bauteile und weniger Bedienelemente leider auch hier und da oder weniger wertige Gehäuse hier und da.
Der Multimode ist aufwendiger - und wenn ein Boutique Synth 2 echte Parts hat finde ich das schon sehr cool - also die die 20 Stimmen haben - bei den 4 stimmigen ist das trotzdem noch sinnvoll, es kann eben ein Gerät sparen und ich finde das gut. Es geht also auch auf kleiner Ebene.
Aber wir sprechen hier schon mehr über digitale Synths und ich möchte gern anmerken, dass ich anderen nicht aufzwingen wollte, was für Synths sie suchen.
Ich nutze wegen Austauschbarkeit und Gewicht live eben Digitale - das kann sich aber ändern.
Bei Analogen mit wenigen Stimmen siehe oben.
die gelobten Elektrons finde ich nicht überall perfekt - da ist hier und da die Bedienung für die sehr effektive Stimmenverwendung per Sequencer super - aber das spielen per Tastatur ist da nicht so weit vorn. Das könnte auch noch besser sein - grade beim A4 Key hatte ich diesen Eindruck.
Aber der ist dafür eben echt monomode multitimbral und verteilbar. Ist also mit bei den "Guten".