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Hochwertige Multichannel Wandler in 2026

Akai

Akai

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Kurz zum Hintergrund:
Ich hab in den letzten Jahren mein Synth Studio um meine alte digitale Stagebox im Verbund mit einer RME RayDat aufgebaut.
Die Stagebox ist quasi ein Custombuild eines kleinen deutschen Herstellers und basiert grob auf dem Innenleben eines RME Mictasy (also nicht die allerschlechteste Referenz). 16x AD, keine DAs, mit ADAT Outs.
Jetzt hab ich mich etwas "satt gehört" an derem Klang (leicht zerrig im Bass bzw BDs, zu upfront, etwas flach, wenig dynamisch und mit zu grober Raumzeichnung, ausserdem lassen die Wandler auch einige für mich wichtige Details meines analogen Outboards, was ich in und auswendig kenne, unter den Tisch fallen, was immer ein subotimales Zeichen ist). Die Defizite fallen natürlich umso mehr im direkten Vergleich zu meinen beiden recht hochwertigen Stereo-Wandlern auf. Abhören tue ich per Mytek DAC. Geclocked wird alles extern per Mutec Clock. Die Studiowandler laufen über eine RME AES Karte, die parallel zur Raydat läuft.

Am liebsten wäre mir ein Wandler mit klassisch AES (dann könnte die Raydat wieder weg, weil ich die max Kanalzahl, gerade im Verbund, eh niemals brauche), leider scheint es sowas nur in sehr (zu) hochwertig zu geben, heisst deutlichzu teuer. Spannend sind diese ganzen synthorientierten 16 Kanal in ADAT Erweiterungen zB von Ferrofish, SSL oder BLA. Wobei ich mir unsicher bin ob der klangliche Unterschied dort so gross ist, dass ein umrüsten lohnt*. Ferrofish würde ich auf RME Level einordnen (hab ich ja quasi), von SSL halte ich persönlich nicht so viel und BLA kenn ich nicht (wirkt aber spontan am interessantesten).
*es mögen zwar modernste Wandler verbaut sein, aber ich bin kein Spec-Gläubiger. Gute Wandler werden mEn eher am analogen Front und Backend designed und am Netzteil und meinetwegen noch der Clock (einen der coolsten Wandler, die ich je gehört habe, waren ein uralter Prism Dream AD mit für heutige Verhältnisse völlig outdated Specs).

Alternativ könnte ich mir auch durchaus vorstellen mein Synthsetup notgedrungen auf ein 8 Kanal Setup zu reduzieren. Qualität geht über Quantität für mich. Leider gibt es kaum noch reine Wandler unterhalb der absoluten HighEnd Liga. Meist muss man das Audiointerface* halt mitbezahlen, was ich aber gar nicht will und brauche.

Klar, im Endeffekt muss ich selber testen, aber vlt gibt es ja noch weitere Inspiration? Gebrauchtkauf ist definitiv auch eine Option. Kennen tu ich zB den Mytek 8 Kanal (definitiv ein Favorit), die Lake People (in 8 Kanal quasi unmöglich zu bekommen), die alten Apogees (die ich nicht wirklich mag). Klanglich hat mir auch immer MH sehr gut gefallen, leider MAC only und halt komplettes Audio Interface.

Kennt jmd das? : https://digitalaudioservice.de/Black-Lion-Audio-Revolution-EXP/BlackLionAudioA75096
Wenn das klanglich überzeugen kann, wäre ich schon halbwegs glücklich. Der "günstige" Preis macht mich halt noch skeptisch... Als Privatperson bekommt man leider nur schwer Teststellungen.
 
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Kenne den Black Lion DAC leider nicht, aber als Privatperson hast du sicher 30 Tage Rückgaberecht. Zudem wird das Teil auch bei diversen anderen Händlern angeboten (MS, Digital Audionetwork etc.).

Ich persönlich bevorzuge die Apogee-Wandler Symphony MKI & MKII. Aber das ist natürlich Geschmacksache.
 
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M.i.a.u.: sllk, Akai und frixion
Kenne den Black Lion DAC leider nicht, aber als Privatperson hast du sicher 30 Tage Rückgaberecht. Zudem wird das Teil auch bei diversen anderen Händlern angeboten (MS, Digital Audionetwork etc.).

Ich persönlich bevorzuge die Apogee-Wandler Symphony MKI & MKII. Aber das ist natürlich Geschmacksache.
Mmmh, als ich vor ein paar Tagen geschaut hatte, hab ichs bei MS irgendwie nicht gefunden, komisch. Danke also für den Hinweis. Thomann hats ja interessanterweise rausgenommen. Mein Händler Peakhouse hat ausgerechnet das EXP auch nicht im Programm.
Die Apogees schau ich mir auch nochmal genauer an. Meine Tests sind ehrlicherweise länger her. EDIT: mit 3200,. dann in Regionen wo ich eher Prism oder Merging oder Lynx oder Grace oder Dave Hill anvisieren würde. Ausserdem zu viel Audio Interface für meinen Geschmack, was ich einfach nicht brauche.

Dieses "Rückgaberecht" ist nicht so meins, fühl mich da irgendwie nicht wohl einfach nur zum testen aus reiner Neugier B-ware zu produzieren Als Firma hab ich spezielle Testgeräte zugeschickt bekommen von den meisten Händlern bei Interesse, die dann oft von Kunde zu Kunde gegangen sind. In dem Fall werd ich wohl mal über meinen Schatten springen...

PS: wie würdest du die Apogees einordnen? Für mich waren die immer eher "Pop" als "Jazz"... Also, punchy und upfront statt organisch und offen, oder so ähnlich... ;) Nicht so my cup of tea. Aber letztendlich hab ich hier vier Kanäle "Masteringgrade Wandler" stehen, die gesuchten übrigen acht dürfen da ruhig etwas simpler gestrickt sein. Eigentlich reichen mir nur ADCs, aber sowas gibts in der Mittelklasse irgendwie gar nicht mehr...
 
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Ich habe hier auch noch mein altes Ensemble FW am laufen, wie ich finde immer noch Top Wandler. Mittlerweile über Adat am Symphony.

Mit dem BlackLion solltest Du nichts verkehrt machen, ob es deinen Anspüchen genügt ist ein anderes Thema.
Ansonsten würde mir noch Audient einfallen die haben glaube ich auch etwas im Programm.
 
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M.i.a.u.: Audiohead
Ansonsten würde mir noch Audient einfallen die haben glaube ich auch etwas im Programm.
Aber leider afaik nur mit Preamps, die ich definitiv nicht brauche.

Vermutlich komm ich um einen Test nicht drum rum, um zu schauen wo ich 2026 im Bezug auf Wandler so stehe. Hab wirklich viel getestet diesbzgl, aber das ist auch 10 Jahre her und auch unter anderen Voraussetzungen.
 
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M.i.a.u.: sllk
PS: wie würdest du die Apogees einordnen? Für mich waren die immer eher "Pop" als "Jazz"... Also, punchy und upfront statt organisch und offen, oder so ähnlich...
Hmm ich empfinde das wenn man das so sagen möchte eher andersrum…
RME, typisch deutsch klar, präzise, straff, upfront….meine Apoggees eher tief offen weit mit einem butterweichen Lowend
 
Aber leider afaik nur mit Preamps, die ich definitiv nicht brauche.
Ah ja stimmt, ich hatte das irgendwie im Hinterkopf das da was war.

Ein bekannter hat sich letztens für sein neues Studio etwas aktuelles von Ferofish geholt, wenn ich daran denke, werde ich ihn mal die nächsten Tage dazu befragen.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und Akai
Hmm ich empfinde das wenn man das so sagen möchte eher andersrum…
RME, typisch deutsch klar, präzise, straff, upfront….meine Apoggees eher tief offen weit mit einem butterweichen Lowend
Meine Wandler Erfahrung mit RME ist sehr enttäuschend, die hatte ich jetzt nicht in meine Beschreibung inkludiert. ;) Aber da hat sich wohl in den letzten paar Jahren auch was getan, dem Hörensagen nach. Auch deren Clock find ich schrecklich. Ich hatte bzw kenn den ADI, Multiface, Fireface etc...

Apogee hab ich für mich mal mit "US Pop Sound" abgespeichert.. ;) Kenn aber nur die Rosettas und co.

Ja, frag mal gerne wegen dem Ferrofish. Von denen kenn ich gar nix (ist bei mir bislang unter "RME Quali" einsortiert.

Die Wandler, die ich momentan und seit langem im Einsatz habe sind neben der Stagebox (genaue Wandlerchipbestückung müsste ich rausssuchen), Mytek, Lake People und D&R.

Will da jetzt auch gar kein (klangliches und finanzielles) Fass aufmachen. Wenn Kohle keine Rolle spielen würde, wüsste ich sofort was ich kaufen würde (Acousence oder Prism Dream), aber jetzt geht es halt nur um Hobbysynths. Eine ordentliche AD Wandlung zahlt sich hier trotzdem aus, das merkt man vor allem auch im anschließenden Processing ITB.
Meine analoge Hardware geht sowieso separat über die dezidierten Sterero Wandler, wie gehabt.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #11
Ich habe hier auch noch mein altes Ensemble FW am laufen, wie ich finde immer noch Top Wandler. Mittlerweile über Adat am Symphony.

Mit dem BlackLion solltest Du nichts verkehrt machen, ob es deinen Anspüchen genügt ist ein anderes Thema.
Ansonsten würde mir noch Audient einfallen die haben glaube ich auch etwas im Programm.
Nutzt du ein Apogee Symphony Desktop? in Kombi mit dem Firewire Ensemble im Standalone Modus via Adat?
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #13
...

PS: wie würdest du die Apogees einordnen? Für mich waren die immer eher "Pop" als "Jazz"... Also, punchy und upfront statt organisch und offen, oder so ähnlich... ;) Nicht so my cup of tea. Aber letztendlich hab ich hier vier Kanäle "Masteringgrade Wandler" stehen, die gesuchten übrigen acht dürfen da ruhig etwas simpler gestrickt sein. Eigentlich reichen mir nur ADCs, aber sowas gibts in der Mittelklasse irgendwie gar nicht mehr...
Meine Apogee Karten im Symphony klingen weit, offen, präzise und die haben einen sparkle in den upper mids, die ich von anderen Wandlern bisher so nicht gehört hab. Das ist zum niederknien 😇. Die aktuellen (überarbeiteten) Symphony Karten sollen hier lt. gearspace noch besser sein.

Meine Abhörkette ist:
Mac -> Apogee Symphony MKII 2x6 Card -> SSL Big SiX Super Analogue Channel -> Elysia XFilter (Master Insert) -> Neumann KH 805/80
=> GÄNSEHAUT beim Musikhören (echt jetzt)

Dagegen:
Mac -> SSL Big SiX interne DAC -> SSL Big SiX Super Analogue Channel -> Elysia XFilter (Master Insert) -> Neumann KH 805/80
=> OK klingt sehr gut (aber das wars auch)

Ich hatte mal das Symphony Desktop - das kommt irgendwie nicht an die Qualität der großen Symphonies ran. Obwohl die Specs das zeigen...

PITA: Erstinstallation der Treiber-SW von Apogee auf dem Mac. Das ist echt komplex und zum Abgewöhnen- das hätten sie besser lösen sollen. Aber irgendwas ist immer.

@Akai Also ich würde ja an deiner Stelle einen Wandler Vergleich machen. Abhör- oder Aufnahmekette definieren. 2-4 Geräte bestellen und dann direkt vergleichen mit deiner Referenzmusik. Rücksendung hin- oder her - in der heutigen Zeit kann man gar nicht mehr anders vorgehen. Wie willst du denn die besten Wandler für DEINE Ohren finden ohne direkt selbst zu vergleichen.
 
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M.i.a.u.: Synthesilent und frixion
  • #15
Meine Apogee Karten im Symphony klingen weit, offen, präzise und die haben einen sparkle in den upper mids, die ich von anderen Wandlern bisher so nicht gehört hab. Das ist zum niederknien 😇. Die aktuellen (überarbeiteten) Symphony Karten sollen hier lt. gearspace noch besser sein.

Meine Abhörkette ist:
Mac -> Apogee Symphony MKII 2x6 Card -> SSL Big SiX Super Analogue Channel -> Elysia XFilter (Master Insert) -> Neumann KH 805/80
=> GÄNSEHAUT beim Musikhören (echt jetzt)

Dagegen:
Mac -> SSL Big SiX interne DAC -> SSL Big SiX Super Analogue Channel -> Elysia XFilter (Master Insert) -> Neumann KH 805/80
=> OK klingt sehr gut (aber das wars auch)

Ich hatte mal das Symphony Desktop - das kommt irgendwie nicht an die Qualität der großen Symphonies ran. Obwohl die Specs das zeigen...

PITA: Erstinstallation der Treiber-SW von Apogee auf dem Mac. Das ist echt komplex und zum Abgewöhnen- das hätten sie besser lösen sollen. Aber irgendwas ist immer.

@Akai Also ich würde ja an deiner Stelle einen Wandler Vergleich machen. Abhör- oder Aufnahmekette definieren. 2-4 Geräte bestellen und dann direkt vergleichen mit deiner Referenzmusik. Rücksendung hin- oder her - in der heutigen Zeit kann man gar nicht mehr anders vorgehen. Wie willst du denn die besten Wandler für DEINE Ohren finden ohne direkt selbst zu vergleichen.
Cool. Danke.

(Die üblichen) Specs bei Wandler sind ja auch komplett aussagelos. Man muss sich schon die Mühe machen, aber das gilt ja für alles Gear imho.
Bzgl Wandlervergleich: hab ich wirklich unzählige gemacht in der Vergangenheit, auch viele mit Kollegen. Aber ich musste mein Studio leider aufgeben. Mit ordentlicher Akustik und Speakern sind dann die Unterschiede auch easy einzusortieren. Aber jetzt gerade nur mit Mittelklasse KHs trau ich mir so eine selbstsichere Einschätzung irgendwie nicht mehr ganz so easy zu. Gerade wenn um richtigvKohle und langfristige Invests geht. Obwohl ichs bemerkenswert finde wie sich Unterschiede beimeinen Tests die letzten Tage auch unter suboptimalen Bedingungen raus kristalisieren, wenn das Hirn mal ordentlich trainiert wurde.
Ich hab auch noch viele Wandlersounds abgespeichert im Hirn, nur halt kaum welche von Tracking Multichannel Wandlern.... Aber meine Stereo Referenz Wandler stehen hier nochund mit denen könnte ich immer vergleichen, auch wenn es vlt unfair ist, weil halt schon Masteringfokus.
Ein wichtiger Punkt bei Wandern ist für mich aber neben dem unmittelbaren Vergleich auch wie sie sich im Setup verhalten. Also zB mit einer Chain aus analoger Hardware. Mit Synths hab ich diesbzgl keine Erfahrung. Sowas geht nicht bei einer vergleichsweise kurzen Teststellung.

Und für eine ordentliche Teststellung fehlt mir im Moment Geld und Zeit und Platz und Nerven. Also entweder kauf ich was altes, was ich noch selbst kenne und einschätzen kann. Oder ich bin auf ein wenig Vorselektion durch Foren angewiesen.

ich schau mal weiter bei Kleinanzeigen, ob mir was bekanntes über den Weg läuft, was passt und lass mir gleichzeitig ab September mal den BLA als Testgerät schicken um einen Eindruck zu bekommen.

Aber weiterer Input ist natürlich immer willkommen. :)
 
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  • #16
Ich finde ja, bei Wandler Technik sind wir aktuell richtig gut aufgestellt. Die Unterschiede sind da echt nicht mehr so dramatisch.
Wenn es nur ums Tracking geht solltest du mit so etwas wie dem BlackLion gut bedient sein. Alles zwischen 500-1000€ ist aktuell echt Transparent ohne Ende und die Unterschiede zu höherpreisigen sind mittlerweile zu vernachlässigen. Kochen doch alle nur mit Wasser. Davon mal ganz abgesehen gibt es eh nur eine Hand voll Hersteller die alle auf dem selben Prinzip beruhen.

Speaker, Abhörsituation…Treiber etc. Sind da eher wichtiger.

Ich würde mich an deiner Stelle nicht so verrückt machen;)
 
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M.i.a.u.: lowcust und Akai
  • #17
Ich finde ja, bei Wandler Technik sind wir aktuell richtig gut aufgestellt. Die Unterschiede sind da echt nicht mehr so dramatisch.
Wenn es nur ums Tracking geht solltest du mit so etwas wie dem BlackLion gut bedient sein. Alles zwischen 500-1000€ ist aktuell echt Transparent ohne Ende und die Unterschiede zu höherpreisigen sind mittlerweile zu vernachlässigen. Kochen doch alle nur mit Wasser. Davon mal ganz abgesehen gibt es eh nur eine Hand voll Hersteller die alle auf dem selben Prinzip beruhen.

Speaker, Abhörsituation…Treiber etc. Sind da eher wichtiger.

Ich würde mich an deiner Stelle nicht so verrückt machen;)
In der Audiotechnik wird ja eh zu gerne überdramatisiert... :D
Aber alles über Holzklasse als Voodoo zu deklassieren ist halt genauso einfältig....
Man sollte halt sein Setup und seine Position darin ehrlich einschätzen können.
Gute Wandler lassen mEn teure Hardware uU erst richtig aufblühen. Gute Wandler machen das Mixing uU einfacher. Das Mastering sowieso. Viele Unterschiede kumulieren sich ja auch über den Prozess auf. Im Direktvergleich mag der Unterschied gering oder je nach Abhörsituation und Trainingszustand auch vernachlässigbar wirken. Wenn man das Material dann aber mischt, evt dabei sogar noch mehrmals wandelt, alles in den Limiter jagd oder sogar nochmal rausschickt zum externen Mastering, dann werden aus vergleichsweise kleinen Unterschieden auch mal deutliche.
Das A und O zum Unterschiede hören bleibt halt neben Training eine Topakustik und entsprechend cleane LS, und natürlich ein Top DA zu Abhören.

Ich fands im Mastering auch nach Jahren immer noch faszinierend wie meine Kette auf Mixe unterschiedlicher Studios reagiert hat. Natürlich ist der Wandler nur ein Baustein dieser Qualitäten, aber auch kein komplett unwichtiger.

Aber ich behaupte auch nicht, jeder braucht die Spitzenklasse. Ich hatte selbst im Mastering "nur" Stereowandler der 2000,- Klasse. Wenn man die sorgfältig aussucht, funktionieren die auch super. Aber natürlich sieht der 10000,- besser aus auf der Website.

Die Leute sind auch viel zu versessen auf Specs und die verbaute Wandlerchips. Die spielen mEn nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die analoge Beschaltung, Filterdesigns, Stromversorgung.... Ich würde auch heute noch, zumindest unter rein klanglichen Gesichtspunkten, lieber einen hochwertig gebauten Wandler mit alten Chips und nur 24/48 benutzen, anstatt moderne Mittelklasse mit fancy 32/192.

Einen der besten Wandler, die ich je gehört habe, war so ein HiEndVoodooTeil eines Klassiklabels, die dort u.a. Übertrager verbaut haben. Da schreit die Fraktion "ein Wandler darf nicht klingen" natürlich laut auf und übersehen dabei, dass es nichtklingen gar nicht gibt im Klangspektrum. Und auch wenn man den Übertrager-Sheen da deutlich hören konnte, klang der Wandler so musikalisch, akkurat, tiefgestaffelt und unangestrengt wie nur weniges.

Apropos, welche Wandler hat Daft Punk eigentlich auf dem 1. Album benutzt? Die brauche ich auch... :D

Du schreibst: "Alles zwischen 500-1000€ ist aktuell echt Transparent ohne Ende und die Unterschiede zu höherpreisigen sind mittlerweile zu vernachlässigen. Kochen doch alle nur mit Wasser. Davon mal ganz abgesehen gibt es eh nur eine Hand voll Hersteller die alle auf dem selben Prinzip beruhen."
So ähnlich höre ich das aber auch seid 20 Jahren, die Realität sah trotzdem immer anders aus. Ich war ja wie gesagt mit meiner aktuellen 16 Kanal Tracking Lösung auch zufrieden. Bauteile sehr solide, puristische Konstruktion ohne chichi, sogar über eine gute Clock getaktet. Jetzt gabs mittlerweile immer öfter kleinere Sachen, die mich genervt bzw gestört haben beim mischen. Dann hab ich u.a. auch mal meine alten Masteringwandler rausgekramt, weil ich einfach wissen wollte worans denn liegt. Tja, und jetzt suche ich halt neue Wandler... :D
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #18
Speaker, Abhörsituation…Treiber etc. Sind da eher wichtiger.
Nicht zu vergessen: die (noch) vorhandene Qualität des eigenen Hörvermögens! Ich habe das Gefühl, daß diesem Aspekt zu oft zu wenig Beachtung geschenkt wird...
 
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M.i.a.u.: exitLaub, frixion und sllk
  • #19
Ja, klar wird viel SnakeOil und Marketing betrieben.
Und ja man muss schon einen gewissen Betrag in die Hand nehmen um sich vernünftige Qualität hinstellen zu können.
Mit ~1k-1,5k für 2x in/out da ist man schon richtig gut dabei.
Ab da ist es eher eine Frage des Geschmacks. Deswegen habe ich mich nach langem überleben auch wieder für Apogee entschieden, ich mag einfach wie das klingt.
Das mit dem psychologischen Hörvermögen ist auch eine spannende Sache, ich stehe ja total auf Blindtests das immer Affengeil was da abgeht….

Bzgl. mehrfacher Wandlung, das ist mE auch zu vernachlässigen….man kann doch heutzutage schon mit einer 200€ Kiste mehrere Hundert Loopbacks machen ohne das beim Nulltest etwas komisches Passiert.
 
  • #20
Backt to Topic….
Ich wüsste jetzt vor Schreck auch nicht was man noch empfehlen könnte, alles gängige im moderaten Preisbereich würde ja schon aufgezählt.

Das BlackLion zb, kannte ich auch noch nicht. Das werde ich definitiv mal für einen Kollegen im Hinterkopf behalten.
 
  • #21
Nicht zu vergessen: die (noch) vorhandene Qualität des eigenen Hörvermögens! Ich habe das Gefühl, daß diesem Aspekt zu of zu wenig Beachtung geschenkt wird...
Gibt bestimmt auch Menschen,, die glauben ein gutes Mikrofon brauch nur eine gute Freqgangmessung.
Würde aber drum bitte hier keine Grundsatzdiskussionen zu führen, oder die noch besser auszulagern. Ich hab da wirklich überhaupt kein Interesse mehr dran. Dankeschön. :)
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #22
Backt to Topic….
Ich wüsste jetzt vor Schreck auch nicht was man noch empfehlen könnte, alles gängige im moderaten Preisbereich würde ja schon aufgezählt.

Das BlackLion zb, kannte ich auch noch nicht. Das werde ich definitiv mal für einen Kollegen im Hinterkopf behalten.
Deswegen der Thread; ich bin nämlich auch erschrocken, dass es quasi keine Multichannel Wandler in der preislich gehobenen Mittelklasse mehr gibt. Ich mein Madi, Dante... alles toller Erfindungen, die ich aber nicht brauche und für die ich auch keine Lizensgebühren zahle.
Dafür massig Audiointerfaces mit allen Pipapo. Aber die hab ich so lange gekonnt ignoriert, das will ich auf die alten Tage eigentlich nicht mehr ändern... ;)
 
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  • #23
Deswegen der Thread; ich bin nämlich auch erschrocken, dass es quasi keine Multichannel Wandler in der preislich gehobenen Mittelklasse mehr gibt. Ich mein Madi, Dante... alles toller Erfindungen, die ich aber nicht brauche und für die ich auch keine Lizensgebühren zahle.
Dafür massig Audiointerfaces mit allen Pipapo. Aber die hab ich so lange gekonnt ignoriert, das will ich auf die alten Tage eigentlich nicht mehr ändern... ;)
Also wenn ich jetzt einen neuen Vergleich anstellen müsste, dann wäre der hier auch auf meiner Liste:


Hab ihn leider noch nicht gehört / ausprobiert - hat aber sehr gute Kundenbewertungen. Das lässt hoffen. Ferrofish würde ich als Mittelklasse+ bezeichnen.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und sllk
  • #24
Hab jetzt mal meinen bekannten angeschrieben und nach dem Ferrofish befragt. Mal sehen was der sagt.
Dabei ist mir eingefallen das ein andrer bekannter, auch einen Ferrofish an einen Digiface betreibt und der ist damit zufrieden.
 
  • #25
Wenn Ferrofish dann schon gleich 16 Kanal. Bin ja nur auf 8 Kanal runter weil ich ein klangliches Update will, was ich bezahlen kann*
Vlt muss ich mal schauen, vlt gibts bei Gearslutz nen halbwegs brauchbaren Hörtest für eine grobe Einschätzung. Ich bin da einfach (noch) total skeptisch wie man zu dem Preis seriöse Technik bauen kann, zumal angeblich in D.

Als (gehobene) Mittelklasse würde ich so die Range 1500-2000,- für 8 Kanäle titulieren.
500,- für 8 Kanäle war zu meiner Zeit klar Einstieg, da gabts Behri ger und Co. Nichtmal RME hat so billige angeboten und deren Wandler waren noch vor 10 Jahren eher zum weglaufen. Vor allem ihre Clock... gruselig. :kiffa:

* könnte mir auch noch vorstellen 8 Kanäle von meinem jetzigen Wandler weiterzuverwenden für Synth-Backingtracks, falls ich merke dass 8 Kanal plus 2x2 Kanal nicht reicht. Dann wäre es aber ein wildes Mischmasch aus vier unterschiedlichen Wandlern und ein Verbund aus AES und ADAT an zwei gekoppelten Soundkarten. Schon recht wild, gerade auch wegen unterschiedlicher Latenzen...:D
 
  • #27
Ich bin da einfach (noch) total skeptisch wie man zu dem Preis seriöse Technik bauen kann, zumal angeblich in D.
Der Chip kostet paar Euro, in Masse noch weniger, SMD paar Buchsen und Bisschen Blech rundherum biegen fertig😆 Preis Leistung ist bei Ferrofish schon gut und Know-how haben die auf alle Fälle.
 
  • #28
Hab jetzt mal meinen bekannten angeschrieben und nach dem Ferrofish befragt. Mal sehen was der sagt.
Dabei ist mir eingefallen das ein andrer bekannter, auch einen Ferrofish an einen Digiface betreibt und der ist damit zufrieden.
Dankeschön. :)

"Zufrieden" kann aber ja alles bedeuten. Ich war auch immer Zufrieden bis ich dann das Besesere gehört habe....:D

Für meine Mittelklassesynths allein brauchs bestimmt nicht unbedingt besseres als den Ferrofish. Häng ich da aber meine Trafobox zwischen oder einen puristischen VariMu, sieht das halt plötzlich schon anders aus.

Ich hab ja wiegesagt keinen Druck. Es ist ja alles da was ich brauche. Ich mags nur einfach an so Details im Studio zu feilen (bin halt Tontechniker, kein Musiker*) und freu mich wenn ich mit relativ geringem Aufwand (Geld und ein bissl verkabeln) noch etwas näher an meinen Wunschsound komme.

* manchmal mach ich nur nen schnellen Track um anschließend ganz in Ruhe daraus drei/vier Mischversionen zurecht zu schrauben und mich am Detailfeilen zu erfreuen . Sehr entspannend. :)
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #29
Hab ein Ferrofish Pulse16 an einer ESI MaXIO 032 und bin zufrieden,
allerdings auch ahnungs- und anspruchslos, wenn ich euch hier so les... 😀
Ich höre entweder über alte Genelec 8020A oder Sennheiser* HD400pro ab.
Achja, auch die Menschen bei Ferrofish sind sehr geduldig am Telefon!
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish, Akai, frixion und 2 andere
  • #30
Hab ein Ferrofish Pulse16 an einer ESI MaXIO 032 und bin zufrieden,
Hier auch Ferrofish Pulse 16, an RME. Sehr zufrieden ebenfalls.
allerdings auch ahnungs- und anspruchslos, wenn ich euch hier so les... 😀
Ich offenbar auch. Solange meine Hörer den Kram über ihr iPhone oder per Streaming hören, reicht mir das auch vollkommen aus.

Damit will ich den Sinn dieser Diskussion nicht in Abrede stellen! Komme ja selbst noch aus der Zeit mit Amek Pult, Lexicon, Eventide, Manley usw. in meinem damaligen Studio.
Aber ich muss zugeben, dass ich diese Unterschiede, zwischen Wandlern ab einer gewissen Klasse, selbst nicht als relevant wahrnehme. Oder nicht mehr wahrnehmen kann. Schon möglich.
 
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M.i.a.u.: sllk, frixion und j3122
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