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Hochwertige Multichannel Wandler in 2026

  • #61
Ich habe den Mytek (2x 8 Kanal) und Rme (Fireface) seit vielen Jahren im Einsatz. Damit viele Releases und auch Mastering gemacht. Die klingen schon merkbar unterschiedlich. Beide sind sehr gut. RME ist neutral, sehr guter ADC. Mytek hat mehr Punch, runder und voller - gerade unten rum. Ich mag den DAC des Mytek sehr.
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #62
Vorab ich halte Audient definitiv für einen kompetente Bude. Nur zum Thema Preamps ist mir heute Nacht noch was durch den Kopf gegangen:
Ein Punkt, der mich erst zu dem Thread bzw zu der Suche geführt hat, war die Erkenntnis das meine BD (die ich meist in der DAW aus verschiedenen Samples generiere und vorbearbeite) immer leicht hölzern zerrig klangen. Und ich im Mix immer irgendwie zu viel EQ brauchte, um sie zurück anzupassen.
Ich vermute das der Preamp vor dem Wandler meine Stagebox auch mit 0dB Gain und auch -12dBfs in der DAW dem Signal immer leichte Obertöne mitgibt, die bei einer tendenziell harten BD auffälliger bzw kontraproduktiver sind als bei einem eher weichen Bass (disclaimer: ich mag den Sound angezerrter BD überhaupt nicht).
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das mehr oder weniger alle Preamps zwangsläufig mitbringen. Also auch Mixer etc. Für einen großen Testvergleich fehlen mir natürlich Kapazitäten.
Ich kenne deine Stagebox nicht.
Dewegen frage ich mal ganz Kess, hast zufällig du eine DI zur Hand?
 
  • #63
Also wenn ich jetzt einen neuen Vergleich anstellen müsste, dann wäre der hier auch auf meiner Liste:


Hab ihn leider noch nicht gehört / ausprobiert - hat aber sehr gute Kundenbewertungen. Das lässt hoffen. Ferrofish würde ich als Mittelklasse+ bezeichnen.

Hab das 16er, sowohl das alte Pulse 16, als auch das Pulse16 AE, beide in 44,1/48khz an Motus über ADAT am laufen.

Hab jetzt keine großen Tests drüber laufen lassen, mehrfache Wandlungen desselben Signals mit Phasendrehung zum Ursprungssignal usw., aber für mich klingen die Ok und sauber.
Das ist jetzt nicht so, wie bei Behringer* oder Scarlett, dass da was bei einfacher Wandlung schon hörbar anders ist (transienten Stumpf, Übersprechen o.ä.), als bei anderen, von daher denke ich,
dass die, wie auch die neueren Motus und RMEs auf einem Level spielen. Unauffällig und sauber.
Klanglich sind die Ferrofishs näher an Motu* und Focusrite* Clarett Serie, musikalischer als RME, die etwas kälter/klinischer klingen.

Aber ich weiss nun nicht, ob das den Ansprüchen des TEs gerecht wird und kann nicht sagen, ob da nach oben noch Luft ist,
da ich den Vergleich nicht kenne.

Kann halt nur sagen, dass auch bei mehrfach Wandlungen, habe hier ne Menge FX, von Multi FX, Dynamics, Preamps,
bis hin zur analogen Summierung, mir keine negativen Einflüsse bisher auffielen.
 
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M.i.a.u.: j3122 und TommNoise
  • #64
Weil ich bei Wandlervergleichen oft lese: "er klingt viel präsenter, es ist als wenn ein Vorgang geöffnet wurde, etc..."
Oft ist genau das das Ergebnis von eigentlich unerwünschten Artefakten.
Hm.
Bislang war ich davon ausgegangen, dass meine Genügsamkeit, was Audioqualität angeht, daher kommt, dass meine Ohren nach 61 Jahren (davon mindestens zehn im Metal-Dauerbeschuss) einfach den guten Scheiß gar nicht mehr hören können (ein guter Freund sagte mal: "Unsere Welt ist 12 Bit!"). Allerdings auch das Rauschen nicht, was für mich toll ist, fürs Publikum nicht so.
Angesichts Akais Aussage im Zitat muss ich nun wohl feststellen, dass ich auch mit besseren Ohren das Gute nicht vom Schlechten unterscheiden könnte (als Kind der 80er mit Analog-Vierspurern und mumpfigen BBDs finde ich "höhenreich" grundsätzlich besser als höhenarm).
Ist das jetzt gut oder schlecht?

Das wirklich einzige Mal, dass ich wirklich einen Unterschied bei Wandlern wahrgenommen habe, war übrigens vor ca. 20 Jahren, als ich anlässlich eines Recording-Workshops Schlagzeugaufnahmen gehört habe, die in meinem Beisein zunächst über einen RME-Wandler und dann unter denselben Bedingungen mit einem Lavry Gold III (oder so hieß der) gemacht worden waren.
Ich fand den Lavry um Längen besser - aber offensichtlich heißt das nicht viel...

Schöne Grüße
Bert
 
  • #65
Ich habe den Mytek (2x 8 Kanal) und Rme (Fireface) seit vielen Jahren im Einsatz. Damit viele Releases und auch Mastering gemacht. Die klingen schon merkbar unterschiedlich. Beide sind sehr gut. RME ist neutral, sehr guter ADC. Mytek hat mehr Punch, runder und voller - gerade unten rum. Ich mag den DAC des Mytek sehr.
Ja, der 8 Ch Mytek ist definitiv ein guter (steht auch weit recht oben auf meiner Shortlist), leider nur noch gebraucht zu bekommen. Ich benutz übrigens einen Mytek 192 DAC als Monitoring Zuspieler.
 
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  • #66
Ich kenne deine Stagebox nicht.
Dewegen frage ich mal ganz Kess, hast zufällig du eine DI zur Hand?
Wofür? Meinst du wirklich der verbaute Übertrager zerrt weniger...? :D
Die SB (ist übrigens von Albert AV) ist allerhöchstwahrscheinlich schon für Line und Mic ausgelegt (ein Manual gibts nicht), aber ich vermute beides geht halt immer durch den Burr Brown Preamp Chip. MW ist das Konzept bei dem , dass er als digital gesteuerter Preamp wirklich direkt am ADC Chip hängen kann. Der RME Mictasy hat das auch genauso so verbaut.
Natürlich können noch Details wie Stromversorgung, Clock und Filter abweichen.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #67
Hm.
Bislang war ich davon ausgegangen, dass meine Genügsamkeit, was Audioqualität angeht, daher kommt, dass meine Ohren nach 61 Jahren (davon mindestens zehn im Metal-Dauerbeschuss) einfach den guten Scheiß gar nicht mehr hören können (ein guter Freund sagte mal: "Unsere Welt ist 12 Bit!"). Allerdings auch das Rauschen nicht, was für mich toll ist, fürs Publikum nicht so.
Angesichts Akais Aussage im Zitat muss ich nun wohl feststellen, dass ich auch mit besseren Ohren das Gute nicht vom Schlechten unterscheiden könnte (als Kind der 80er mit Analog-Vierspurern und mumpfigen BBDs finde ich "höhenreich" grundsätzlich besser als höhenarm).
Ist das jetzt gut oder schlecht?

Das wirklich einzige Mal, dass ich wirklich einen Unterschied bei Wandlern wahrgenommen habe, war übrigens vor ca. 20 Jahren, als ich anlässlich eines Recording-Workshops Schlagzeugaufnahmen gehört habe, die in meinem Beisein zunächst über einen RME-Wandler und dann unter denselben Bedingungen mit einem Lavry Gold III (oder so hieß der) gemacht worden waren.
Ich fand den Lavry um Längen besser - aber offensichtlich heißt das nicht viel...

Schöne Grüße
Bert
Höre ich hier jetzt zum wiederholten Male. Aber kennt ihr nicht die Storys über d7e ganzen alten Tontechnik Legenden? Deren Gehörapperat ist "technisch" natürlich auch alles andere als neuwertig. Aber das menschliche Gehirn ist halt enorm Leistungsfähig und addiert mit entsprechend vorrangegangenen Training zb die fehlenden Obertöne einfach dazu. Dazu kommt, dass zB das Zeitverhalten beim Hören 1000mal wichtiger ist als der Freqgang.
Deswegen ist Alter nur bedingt ein Hinderungsgrund, nur das fehlendes Hör-Training aus der Vergangenheit auf das das Hirn dann nicht zugreifen kann.

Und dann gibts noch die Erkenntnis das Menschen mit bestimmten Hörschäden zB viel empfindlicher sind auf diverse Audioartefakte als gesunde Ohren.
Alle hochkomplex und sehr spannend.

PS: und dann ist da natürlich noch der Lautsprecher über den wir abhören. Gerade viele neue Designs vollgestopft mit modernster Technik sind halt of konsequent an dieser Erkenntnis vorbei konstruiert. Es ist nicht immer das eigene Hören Schuld... :opa:

PPS: 12 Bit würde ja die Dynamikauflösung beschreiben. Da fehlen mir spontan die wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die SR beschreibt ja den Freqgang, der eher unterm Alter leidet. Aber auch da ist das Zeitverhalten der entscheidendere Faktor. Ein Wandler schneidet immer mehr oder weniger hart an der Nyquist Frequenz, während alles Analoge (auch das Ohr) immer nur eine gemütlichen Pegelabfall aufweißt. Das kann man Hörtechnisch nicht miteinander vergleichen.
 
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  • #68
Wofür? Meinst du wirklich der verbaute Übertrager zerrt weniger...? :D
Die SB (ist übrigens von Albert AV) ist allerhöchstwahrscheinlich schon für Line und Mic ausgelegt (ein Manual gibts nicht), aber ich vermute beides geht halt immer durch den Burr Brown Preamp Chip. MW ist das Konzept bei dem , dass er als digital gesteuerter Preamp wirklich direkt am ADC Chip hängen kann. Der RME hat das auch so verbaut.
Natürlich können noch Details wie Stromversorgung, Clock und Filter abweichen.
Na dann, wenn dir das aktuell Sorge bereitet, einfach mal so ein Ferrofish 8 bestellen und ankabeln. Damit klingt die BD dann so wie in der DAW und du hättest die Qual der Wahl…
 
  • #70
Unsere Welt ist 12 Bit

Das eine ist Bearbeitung, das andere ist das mögliche Hörspektrum des menschl. Ohrs, egal ob dynamisches- oder Frequenzspektrum, das sollte nicht in einen Topf geworfen werden, da a) Verluste auf jedweder Ebene für Reduktion sorgt und b) jedwede Bearbeitung von mehr Informationen beeinflußt wird. Von der Bearbeitung, bis hin zur Wiedergabe des finalen Produktes.

Macht es Sinn in 192khz/32 bit zu produzieren? Definitiv ja.

Macht es Sinn über CD Qualität 44,1khz/16 bit wiederzugeben? Nope, nicht fürs menschl. Ohr
 
  • #71
3 verschiedene Wandler, MODOR DR-2 als Erzeuger - wer hat das
absolute OHR und hört im unteren Beispiel fundermentale Unterschiede? 😉

Anhang anzeigen 295703

Das lässt sich nur im Nullsummentest ausmachen.

Interessant wird es erst, wenn komplette Produktionen
so verglichen werden, bei denen als einzige Variable sehr viele Spuren über jeweilige Wandler laufen und somit alle möglichen Frequenzspektren im Verlauf, in der Dynamik und im Impulsverhalten/Transienten zum Tragen kommen.

Wie schon erwähnt, sind Probleme bei einmaliger Wandlung selten zu erwarten, bei mehrfacher hingegen schon. Ist das auch noch ein Monosignal?
Was soll da hörbar werden? Die Demo macht aus meiner Sicht keine Sinn.

Anderes Ding ist, dass insb alte Wandler in der Preampsektion analoge Limiter eingebaut hatten.
Das ist auch der Grund, weshalb bis in die 90s teure Wandler gerne heiß angefahren wurden.
Meines Wissens haben Mittelklassewandler das heute
nicht mehr und wenn dann auf digitaler Ebene oder in ganz billig.
 
  • #73
Na, ich dachte in meiner Naivität, man hört tot sicher einen Unterschied zwischen verschiedenen Wandlern (1k - 5k) heraus? 😉

Gibt sicher Menschen, die das können, auf meinen Wald und Wiesen JBL Earbudds hör ich sowas gerade nicht.

Auf Youtube gibts ein Video von einem Drummer,
der sein Schlagzeug auf mehreren Wandlern gleichzeitig abgenommen hat.

Die Unterschiede sind schon erstaunlich und gehen von
"ganz klar schlechter/besser" bis hin zu "ne Frage des Geschmacks"

Glaub der hatte dazwisxhen auch uad und das apogee ensemble, könnte also zur Referenz interessant sein.
 
  • #75
3 verschiedene Wandler, MODOR DR-2 als Erzeuger - wer hat das
absolute OHR und hört im unteren Beispiel fundermentale Unterschiede? 😉

Anhang anzeigen 295703
Nur schnell nebenbei mal gecheckt. Finde die BD für meinen Geschmack schon viel zu zerrig und clippig und auch zu krass normalisiert. Wandlerfeinheiten hört man mit so Material natürlich nicht wirklich. Auf 0dBfs zu normalisieren (ich vermute du hast nicht die Wandler schon beim Recording alle so perfekt eingepegelt) halte ich auch nicht für klug. Hast du die wandler evt schon geclippt oder produziert die Mordor so was?
Ich würde annehmen, daß die Ausgangstufen unserer DACs da schon teilweise am Limit sein könnten. und das Ergebnis zusätzlich verfälschen (in welchem Track der Welt kommt eine so laute BD vor...?)
Wäre -6 oder besser -12dB der praxistauglichere Wert gewesen?
Mir gefallen die 1. drei Schläge am besten, denk ich. Die zweiten drei klingen sogar noch etwas stärker angezerrt. Nr. 3 macht was komisches im Transient, hat vermutlich ein Laufzeitproblem und klingt dadurch etwas "Plastik".
Schwer zu sagen natürlich was jetzt mehr dem Original entspricht...

Welche Wandler kamen denn zum Einsatz? Und wie war dein Testablauf? Einen ordentlicher Wandlertest zu machen ist nicht ganz trivial und ich vermute die Voraussetzungen waren hier nicht gegeben. Aber will auch nicht den Spielverderber spielen und rate mal mit, auch wenn ich jetzt Kopfschmerzen von dem schlechten Sound habe... :D
 
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  • #76
Na dann, wenn dir das aktuell Sorge bereitet, einfach mal so ein Ferrofish 8 bestellen und ankabeln. Damit klingt die BD dann so wie in der DAW und du hättest die Qual der Wahl…
Würde am liebsten den Ferrofish direkt gg den BLA hören, weiß aber nicht ob ich das finanziell gestemmt bekomme. Wenn der BLA doch mochmal ein bisschen besser ist, würde ich mir längerfristig zwei davon hinstellen. Wäre preislich auch noch im Rahmen.
Vlt warte ich auch noch ein bisschen bis es bei mir ruhiger geworden ist, damit ich mehr Muse für den ganzen Aufriss habe...
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #78
Du kannstr ratzfatz ein Drumkit recorden??? Respekt... :D
Damn, akustische Drums war immer mein Endgegner... :D

Das Meme vom Tonmensch, der sich an der Snare zu tode schraubte, kommt nicht ausm Nichts 😜😂
 
  • #79
Ich finde ja, bei Wandler Technik sind wir aktuell richtig gut aufgestellt. Die Unterschiede sind da echt nicht mehr so dramatisch.

Die Wandler klingen im Prinzip alle gleich. Bei den analogen Komponenten liegen dann die feinen Unterschiede.

Ich bin letzten Monat testweise ein Apogee Ensemble via ADAT über die Motu* Software gefahren (auf einem OS an dem das Apogee nicht überstützt wird) und der somit leicht mögliche 1:1 Vergleich hat mich dann doch kurz aufzucken lassen.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und sllk
  • #81
Nur schnell nebenbei mal gecheckt. Finde die BD für meinen Geschmack schon viel zu zerrig und clippig und auch zu krass normalisiert. Wandlerfeinheiten hört man mit so Material natürlich nicht wirklich. Auf 0dBfs zu normalisieren (ich vermute du hast nicht die Wandler schon beim Recording alle so perfekt eingepegelt) halte ich auch nicht für klug. Hast du die wandler evt schon geclippt oder produziert die Mordor so was?
Der MODOR kann vielfältig klingen - kommt genauso aus dem Gerät. Natürlich gibt minimale Variationen pro Anschlag. Die Wandler waren nicht auf 0 dBFS Peak getrimmt, daher die Normalisierung (ca. 2-4 dB Range) für den besseren Vergleich. Wie kann man denn zu krass normalisieren? 🤣

LYNX Hilo, Motu* 24Ai, RME Babyface Pro

Ich wollte auch nur verdeutlichen, dass es heutzutage in der Preisklasse ab 900+ keine opjektiv hörbare Unterschiede mehr gibt, sofern man die Wandler unterhalb der Zerrgrenze füttert, es sei denn es ist vom Hersteller so gewollt, spezielle Färbung, etc.
Die Unterschiede entstehen erst beim heißen Anfahren. Die alte RME FF800 oder der RME M-32 AD klingen dabei besser als z.B. meine ORION 32 HD GEN3, haben diese doch schaltbare analoge Limiter verbaut.

Apropos: Du wolltest doch Vorschläge für vernünftige Hardware Wandlers, hier sind meine:
RME Fireface UFX+ oder MOTU 16a - kann man beide auch gebraucht zu einem vernünftigen Kurs (ca. 1.400) bekommen.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #82
Schon ja, könnte ich.
Nö, aber ich dachte wir reden hier über DAW Samples und Synths.
War ja auch nen Scherz.. ;) Trotzdem dicken Respekt. :)

Ja, man könnte tatsächlich überlegen einen kleine Loopbacktest mit einigen schönen, möglichst (teil-)analogen Sounds zu machen, vlt auch einfach nur ein hochwertig aufgenommenes puristisches 808 Loop, oder so. Dann könnte es jeder mal einmal aus seinem DAC direkt wieder rein in den ADC schicken und direkt wieder recorden.
Könnte spannend werden. Ich weiss nichtmal ob sowas als Sounddatenbank überhaupt schon existiert (alle Vergleiche die ich kenne sind mit Klassik, Jazz, Rock/Pop...
Wer mit 808/606/CR78, Studer Pult und hochwertigem ADC opfert sich für die Community? ;)
 
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M.i.a.u.: Audiohead und sllk
  • #83
Die alte RME FF800 oder der RME M-32 AD klingen dabei besser als z.B. meine ORION 32 HD GEN3, haben diese doch schaltbare analoge Limiter verbaut
Fireface 800 hat Limiter an den Eingängen? Ich dachte, das betrifft nur den Instrument Input, Channel 1 auf der Front. Oder meintest Du das?
 
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  • #84
Der MODOR kann vielfältig klingen - kommt genauso aus dem Gerät. Natürlich gibt minimale Variationen pro Anschlag. Die Wandler waren nicht auf 0 dBFS Peak getrimmt, daher die Normalisierung (ca. 2-4 dB Range) für den besseren Vergleich. Wie kann man denn zu krass normalisieren? 🤣
Na, kann man schon (Stichwort Intersamplepeaks). Einen Wandler gnadenlos auf -2-4 dB auszupegeln ist mEn auch ziemlich kontraproduktiv für schöngestigen Wandlerklang. Vor allem mit so einer plattgewalzten Kick. Da zerren die analogen Vorstufen meist schon deutlich mit.
Wer gerne mit dem Vorschlaghammer arbeitet, kann das natürlich immer tun. Sollte dann aber vlt lieber keine allgemeingültigen Regeln über die subtileren Formen von Klang aufstellen.

LYNX Hilo, MOTU 24Ai, RME Babyface Pro

Ich wollte auch nur verdeutlichen, dass es heutzutage in der Preisklasse ab 900+ keine opjektiv hörbare Unterschiede mehr gibt, sofern man die Wandler unterhalb der Zerrgrenze füttert, es sei denn es ist vom Hersteller so gewollt, spezielle Färbung, etc.
Die Unterschiede entstehen erst beim heißen Anfahren. Die alte RME FF800 oder der RME M-32 AD klingen dabei besser als z.B. meine ORION 32 HD GEN3, haben diese doch schaltbare analoge Limiter verbaut.
Ja, aber was war nun was????
Wenn du keine "objektiven Unterschiede" hören kannst, freu dich. Eine Sorge weniger im Leben. :) Ich bin mir sicher mit hochwertigem und komplexerem Material wirds definitiv nochmal deutlicher als bei einer völlig plattgewalzten Digital Kick. Aber ich wollte hier wirklich keine Diskussion über Pro/Contra Wandlerklang aufmachen, sondern Austausch mit Leuten, die das gerne machen. Ich dachte naiverweise erst dein Beitrag wäre zumindest konstruktiv gemeint gewesen...

Das erste Orion 32 fand ich in meinen Tests eher enttäuschend damals bei Erscheinen (Antelope für meinen Soundgeschmack allgemein ziemlich overhyped). FF800 war auch eher sehr mittelmässig damals. Die M Reihe kenn ich nicht, aber vlt überzeugt die ja mal zur Abwechslung. Aber so kann ich mit deinem Test wirklich gar nix anfangen und hätte mir die 10min Lebenszeit auch einfach sparen können...
 
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  • #86
Fireface 800 hat Limiter an den Eingängen? Ich dachte, das betrifdft nur den Instrument Input, Channel 1 auf der Front. Oder meintest Du das?
Hat es mW auch nicht.
Das klassische Wandlerclipping der alten Garde Engineers macht man natürlich auch ohne Limiter. Die Wandler die das abkönnen, sind auch nochmal eine ganz andere Liga mit hochwertign Analogs4ufen, die das zerrfrei abkönnen..
Die Limiter in Wandlern machen nur Sinn im Bypass, zumindest aus rein klanglicher Sicht. Mein Lake People hat sowas auch, hatte ich genau einmal an zum Testen.
Das tolle an der Erfindung 32 Bit float ist doch gerade das man mehr als reichlich Headroom beim recorden lassen kann. Nahezu ALLE Wandler da draussen produzieren ab ca. - 3dBrs signifikant höheren Klirr. Das kommt von den immer knapp bemessenen Analogstufen.
Früher auf DAT und 16 Bit musste man noch hoch auspegeln damit die Hallfahne nicht im Quantisierungsrauschen absoff. Aber heute ist das schlicht komplett kontraproduktiv.
 
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M.i.a.u.: Audiohead
  • #87
War ja auch nen Scherz.. ;) Trotzdem dicken Respekt. :)

Ja, man könnte tatsächlich überlegen einen kleine Loopbacktest mit einigen schönen, möglichst (teil-)analogen Sounds zu machen, vlt auch einfach nur ein hochwertig aufgenommenes puristisches 808 Loop, oder so. Dann könnte es jeder mal einmal aus seinem DAC direkt wieder rein in den ADC schicken und direkt wieder recorden.
Könnte spannend werden. Ich weiss nichtmal ob sowas als Sounddatenbank überhaupt schon existiert (alle Vergleiche die ich kenne sind mit Klassik, Jazz, Rock/Pop...
Wer mit 808/606/CR78, Studer Pult und hochwertigem ADC opfert sich für die Community? ;)
Warum so kompliziert…


Dazu könnte jemand noch ein zwei Softsynths einklimpern, 1xReverb, Delay und keine großen Experimente, rendern und fertig.
 
  • #88
@Akai hier gibt's noch ein SSL Adam leider nur 8er
 
  • #89
Warum so kompliziert…


Dazu könnte jemand noch ein zwei Softsynths einklimpern, 1xReverb, Delay und keine großen Experimente, rendern und fertig.
Na komm, ein bisschen mehr Anspruch als sowas wäre es (mir) schon wert. Ich mein für ein bisschen ITB Geplänkel brauchs nun gar keine Wandler, oder... :D
Ne, das ist nicht mein Anspruch wenn man sich schon die Mühe macht.

PS: Ich bastel mir für meine Tests auf jeden Fall noch was eigenes zusammen. Kann ich ja dann hochladen. Aber was komplexes rein Analoges wäre schon cool.
Ich bau gerade das Setup von Grundauf um. Wenn ichs rechtzeitig schaffe, schick ich was durchs Röhrengear und wir nehmen zumindest sowas.
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: Audiohead
  • #90
Na, komm ein bisschen mehr Anspruch als sowas wäre es (mir) schon wert. Ich mein für sowas brauchs gar keine Wandler, oder... :D
Wieso? Das Digital erzeugte File, wäre doch optimales Ausgangs Material für einen Loopback….
Und stell dir mal vor derjenige mit dem Studer und den Drumis hat nur RME oder so eine Gurke…das bringt doch alles keine Punkte so;)
 
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  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Akai
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