höre nie etwas über Korg Radias

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Argument, 18. Dezember 2010.

  1. Irgendwie finde ich es seltsam, dass auch hier im Forum relativ wenig über den Korg Radias diskutiert wird.
    Meine Frage nun an die Leute, die ihn haben oder mal hatten: Wie ist er so? Ist es einer dieser Synths, der irgendwie das Prädikat ganz schlimm hat, weil er soundtechnisch nur tranceartiges oder "hyper,hyper" Gedudel produziert (dies soll keine Beleidigung irgendwelcher geschmacklicher Präferenzen sein, mir wurde der Sound von befragten Leuten so beschrieben...) oder ist er jenseits dieser angeführten Charakterisierung brauchbar? Konkret denke ich an eher frickelige Electronica, also Musik im Spannungsfeld von Autechre bis Toytronic Records oder so... Für welche Soundästhetik nutzt Ihr das Gerät? Und welche Erklärungen gibt es dafür, dass der Korg Radias irgendwie kaum ein Thema ist?

    Gruß
    Argument
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Für Frickel ist er hervorragend geeignet, du hörst jetzt nur noch wenig, weil er nicht mehr verkauft wird, also auch "vintage". Toll sind auch die fx und Modsequencer
     
  3. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Ich wuerd' mir an deiner Stelle die Anleitung anschauen und sehen ob du mit den Unterschieden zwischen den beiden Oszillatoren, z.B. geht PWM nur mit einem der beiden Oszillatoren und div. Funktionen lassen sich nicht kombinieren etc., klar kommst...
     
  4. pD

    pD -

    Hatte mir mal das Rack voller Vorfreude gekauft, ...nach den ersten Stunden jedoch war ich heillos traurig. Ich kam mit dem Teil nicht klar. Die Presetauswahl war auch ernüchternd. Habe mich dann immer wieder daran versucht, aber ohne Studium der Anleitung bekommt man da wohl nicht viel raus. Ich empfand das gute Stück nicht gerade als intuitiv zu bedienen, und genau deswegen habe ich das Teil auch wieder verkauft. Für mich war das ein teurer kleiner Ausflug. Nocheinmal würd ich nicht zum Radias greifen! Ich Depp hatte zuvor schon ein R3 und.... naja, dummheit wird bestraft.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der Radias ist schon einer dieser Synthesizer, bei denen ein Guck in das Handbuch noch niemandem geschadet hat. Des Weiteren gibt es eine Editorsoftware, mit der man schon wesentlich besser in die Klänge des Radias eingreifen oder gar neue erstellen kann. Mit Intuition bekommt man an dieser Maschine nicht viel gebacken, wenn er auch schön bunt daher kommt.
    Die Presets sind auch nicht meine Welt, verraten aber doch Einiges über die performanten Möglichkeiten des Radias. Er ist auch nicht als Presetschleuder feil geboten worden, man kann und darf schon an den Klängen arbeiten.
     
  6. Rallef

    Rallef -

    Hm, sagt vielleicht noch jemand was über den KLANG? :?:

    Grüße,
    Rallef
     
  7. Moogulator

    Moogulator Admin

    Er hat den typischen Korgsound, allerdings nicht mehr so kantig wie die Serie davor. Durch den EQ lassen sich einige dieser Dinge ausgleichen. Über den Klang kann man ne Menge sagen, vermutlich ganze Threads - das ist das dumme. Für die oben genannten Richtungen halte ich den Radias deshalb für geeignet weil er die entsprechenden Eigenschaften dazu besitzt. Nein, er ist kein MoogRolandsonstwas, sondern ein VA, das ist auch hörbar. Aber wie die meisten Teile aus dieser Epoche Korgs sehr "reell", also man ist schnell am Ziel und kriegt ne Menge damit gebacken oder animiert.

    Demos habe ich in der SynthDB. Das die Presets hier und da in diese oder andere Richtungen gehen ist normal und die nächsten Demos werden wohl Kalkbrenner und Minimalsound feilbieten. Was eben der Masse gefallen soll aber in der Praxis niemandem.

    Es ist witzig, aber wir sprechen hier selten über den Sound oder versuchen das grob in Worte zu packen, es ist schwer. Es ist wie zu Architektur zu militärisch zu gärtnern. Du kommst um eine Demo am Gerät unter Erstellung eines eigenen Sounds nicht drumrum. Er gehört nicht zur Gruppe der Access/JP8000 Klanggruppe sondern zu den anderen.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der Tod für jeden Synthesizer. Am Gerät voll editierbar und intuitiv muß es sein. Alles andere ist Dreck.
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der Radias ist keine "Machmaschnellwas"-Maschine oder ZiepFiep-Kiste, da geht man schon bewusst anders dran. Leider werden Geräte oft erst einmal schnell gekauft und dann merkt man mehr oder weniger schnell, dass einem das Konzept gar nicht liegt.
    Unabhängig vom Klangcharakter.
    Ich bin auch ein Freund des What-You-See-Is-What-You-Get-Prinzips, aber auch ein Radias kann in einem durchdachten Kontext schon mal schnell seine wahrlich nicht schlechten Dienste tun. Als Dreck bezeichne ich Geräte nie, entweder sie liegen einem oder eben nicht. Es gibt sicherlich genug Leute, die mit dem Radias gut und gezielt arbeiten. Dafür habe ich schon viele Musiker gerade im Live-Betrieb damit agieren sehen, wenn auch (natürlich) mit gut vorbereiteten/programmierten Patches (Saga, Faithless, Tangerine Dream, nur um ein paar zu nennen). Es gibt nun einmal nicht nur primitive Schleudern wie den Minimoog (ich habe selber einen und ich liebe ihn, nicht falsch verstehen, aber der Minimoog ist etwas für jeden Intellekt).
     
  10. Moogulator

    Moogulator Admin

    Also, die Möglichkeit die Soft zu nutzen bedeutet ja nicht, dass am Gerät alles unbedienbar ist. So komplex ist er nun auch nicht. Ok, eine Hüllkurve ist Menü und einige Dinge (Details) der Hüllkurve. Würde mich Axel anschließen - mit "Dreck" hat das nicht viel zu tun.
    Der Sequencer ist nicht 100% zuende gedacht als "Groovebox", aber ist toll und gut das er das kann. Aber sehr vieles ist direkt zu editieren und durchaus in wenigen HAndgriffen erreichbar. Also doch eine "machwasschnell - Maschine".

    Überhaupt ist die Stärke des Radias der durch Sequencer und Co bewegte Klang. In Punkto Synthese ist er sicher im Mittelfeld. Und ein SY99 ist auch nicht schlecht geworden. Lohnt sich.
     
  11. jemand hier im Forum hat den Sound mal verglichen mit Wassertropfen auf einem Ölgemälde, der Sound deckt nicht, tropft ab oder so .... also des Gegenteil von Fett, nämlich Wasser.

    Also ein Wassersound auf Fett.

    Oder so.
     
  12. Da frag ich mich jetzt irgendwie, warum das Teil dann so viele Knöpfe hat und ob ein R3 dann nicht ausreicht. :dunno:
     
  13. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Weil er nur 8 statt 24 Stimmen hat...
     
  14. Also ich finde der Radias ist eine tolle Maschine, die einfach Spass macht. Grade der Vocoder, das schnelle Ziehen von virtual patches und der Modulationssequencer machen total Laune. Den eigentlichen Sequencer finde ich nicht so gelungen, benutze ihn allerdings auch nie, da ich den Radias entweder über Ableton oder über meinen Spectralis anspreche.
    Tranceschleuder, Hyperhyper-Dudeldings ich natürlich Blödsinn, jeder synth, der da diesen Super/hypersaw Kram drin hat, kann so klingen. Es fällt allerdings schon auf, dass der überwiegende Teil der demovideos im Netz einen solch käsigen sound absondert...Trotzdem sollte man danach (oder generell nach presets) natürlich nicht die Qualität des Gerätes beurteilen.
    Ich kann den Vorwurf der fehlenden intuitiven Bedienung auch garnicht nachvollziehen, dass man bei Geräten von diesem Funktionsumfang zumindest das Handbuch lesen sollte, ist ja wohl auch irgendwie klar ;-)
    Fazit: ein VA, aber ein unglaublich spassiger! :supi:
     
  15. Dem kann ich nur voll zustimmen! Hatte zuletzt viel Spaß mit dem Kammfilter. Vor allem habe ich das Teil noch immer nicht voll ausgelotet und brauche auch sicher noch etwas dafür. So schnell wird der nicht langweilig.
     
  16. nox70

    nox70 eingearbeitet

    DonClemente und Tischhupe ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen...
     
  17. Zwar finde ich den Sequencer auch nicht zu 100% zuende gedacht, aber er ist eine super Ergänzung zu einem Realtime-Sequencer. Gerade in Verbindung mit der Edit-Software kann man auf einfache Weise ziemlich außergewöhnliche (Step-)Sequenzen basteln, die man so mit z.B. mit einer MPC niemals hinbekommen würde.

    Live-Sequencing ist allerdings ein Kapitel für sich - läßt sich nicht besonders intuitiv direkt am Gerät bedienen, und wenn, dann höchstens spontan den Arpeggiator (indem man wahlweise Steps ein- oder ausschaltet). Hat man allerdings schon einen Haufen vorprorgrammierter Sequenzen, dann ist er schon fast eine Groovebox.

    Über den Klang kann ich nicht meckern - er hat eben seine eigene Charakteristik und ist überhaupt nicht zu vergleichen z.B. mit einem Juno 106 oder JX 10 - aber dafür ist er ja auch nicht gemacht. Ich persönlich finde aber, daß er besser und individueller als fast alle (NI/Logic-) Softsynths klingt (falls vergleichbar) - subjektiv und letztendlich Geschmackssache.

    Ich benutze ihn jedenfalls gerne für frickelige Step- oder Modulationssequenzen, und weil er viele direkte Eingriffsmöglichkeiten auf den Klang hat, klingen die Sachen, die aus dem Kästchen kommen sehr organisch. Alleine die FXs (z.B. Grainmodulation) bieten einem viele Möglichkeiten, coole & verschwurbelte IDM-/Glitch-Klänge zu bauen, die man so mit anderen Kisten nur viel schwieriger verwirklichen könnte - evtl. vom Roland VSynth 'mal abgesehen.
     
  18. Check mal deren tracks, da kannst du deutlich hören, dass der Radias auch für richtig schräges Zeug gut geeignet ist. Über die musikalische Qualität der Darbietungen lässt sich wie so oft streiten, jedenfalls wird deutlich, dass es auch in eine ganz andere Richtung gehen kann als in die von dir angesprochene...

    http://www.myspace.com/projectradias
     
  19. In der Tat recht schräg. Aber interessant zu hören.
     
  20. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    Der radias ist super..., für mich jedoch kein must-have, da ich den MS2000 habe und mit diesem gut bedient bin. Ggü. dem MS2000 kann der radias jedoch einiges mehr und : er ist vom klang auch etwas edler (besser aufgelöst). Dazu kann er die vocoder-section parallel mit der synth-section fahren, was beim MS2000 leider entweder/oder heißt. Neben mehr stimmen, effects ist die bedienung auch etwas verbessert worden (u.a. auch das display).
    Alles in einem handelt es sich beim radias um einen sehr schönen und vor allem gut klingenden VA-synth (..oder wie es hier heißt: Analog Modeling Synthesizer).
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Du wirst es nicht glauben...aber es gibt Leute, die selbst mit einem Minimoog überfordert sind...

    Das beste Interface hat für mich sowieso immer noch der Clavia NordLead 3. Schade nur, daß mir der Klang nach ein paar Jahren einfach nur noch auf die Nerven ging.

    Im übrigen ein Synthesizer darf natürlich gern kryptisch und schrechlich zu bedienen sein. Den FS1r haben auch noch ganz viele im Rack, obwohl er bedientechnisch ein Wrack ist...
    Wer sich das antun möchte. Bitte.
     
  22. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Mit 'nem Editor klappt die Bedienung wunderbar und lieber als ein (digitaler) subtraktiver Synth mit unnuetzen Restriktionen ist er mir allemal. Ist natuerlich nix fuer jemand der im Radias oder MS2000 schon 'ne Herausforderung sieht...
     
  23. Anonymous

    Anonymous Guest


    Ja das mit dem Nordlead3 stimmt, irgendwann nervt er, ich hab meinen jetzt rausgeschmissen, aber er ist ein toller Arbeitssynth und liegt irgendwie in der Mitte kann "alles", und es lässt sich gut realisieren, aber ihm fehlt der Charakter, an seiner Stelle steht jetzt V-Synth GT und macht mir viel mehr Spass was meine Ohren angeht, auch wenn die Höhen gegen Clavia ein Krampf sind, aber für die hohen Lagen nehm ich Voyager und Andro und der GT kann viel und inspiriert mich mehr, der Sequencer und der Arp rocken wie Sau und beflügeln und der Roland Filter muss halt dosiert werden in den Bereichen wo er klingt.

    An den Nordlead: Is alles unfair so ohne Effekte und so ist der V-Synth im Hintertreffen, was Va angeht Bedienung des NL3 ein Traum, aber der GT erschließt sich auch recht schnell, auf der Bühne ist der NL3 einfach geil.

    Denke das ist mit allen Teilen so, die alten Kisten wollte früher niemand mehr und heute sind sie rar .........
     
  24. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wie gesagt...Synthesizer die sich nur per Softwareeditor vernünftig bedienen lassen, finde ich Mist.
     
  25. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Das laesst sich aber nunmal ab einer bestimmten Komplexitaet nicht vermeiden, schon um die Uebersicht zu behalten. Langweilige Synths animieren mich jetzt nicht unbedingt zum Soundbasteln und Musik machen macht mir nur mit eigenen Sounds so richtig Spass...

    Vor dem Kauf von einfach gestrickten Synths stell ich mir meist zwei Fragen, stimmt der Sound und ist die Architektur immer noch flexibel genug um mich fuer lange Zeit bei Laune zu halten. Dazu muss man recht genau wissen was man mit div. Verschaltungen/Kombinationen so alles anfangen kann...
     
  26. Ich finde die Korg-Geräte klingen sehr angenehm. Von allen Digital-Synths der Jetztzeit für meine Ohren am angenehmsten.

    Allerdings stört mich an R3, Microkorg (xl) und Radias das äussere Erscheinungsbild so stark, dass ich mir die Kisten nicht kaufen täte.
     
  27. Mein Wissen über den Radias speist sich, wie erwähnt aus Berichten zweiter Hand. Diesen habe ich etwas mißtraut, weil ich den Korg MS2000 kenne und regelmäßigen Umgang mit diesem Gerät habe. Den Sound von diesem Teil und die Form der Bedienung finde ich sehr brauchbar und für das Musizieren bestens geeignet. Auch der MS2000 kann schon sehr schön für Frickelmusik, aber auch für sehr schöne Pad´s und ähnliches benutzt werden. Vor diesem Hintergrund entstand halt meine Frage nach dem Radias verbunden mit meiner Vermutung, dass er nicht schlechter als der MS2000 sein könne. Eure Bemerkungen haben mich da bestätigt. Schade nur, dass er nicht mehr wirklich zu kaufen ist. Danke mal an dieser Stelle an alle in der Runde, die mal ihre Meinung gesagt haben.
    Best Argument
     
  28. dani

    dani aktiviert

    ich war vorher im Laden und da war ein Korg R3 sowie Blofeld (echt klein das Ding)


    mein Höreindruck im Direktvergleich war, dass der R3 ziemlich schwach klang im Gegensatz zum Blofeld, auch die Synthparameter schienen viel limitierter als beim Blofeld (bsp. der Cutoff vom R3 geht nicht so weit runter wie der Blofeld)

    nun die Frage: hat der Radias den gleichen Sound wie der R3?


    der Radias würde mich nämlich generell ziemlich interessieren (Sequencer, Audio-Eingang usw.) doch kann man den heute nicht mehr so einfach antesten (Vintage hoho)


    die LED-Encoder-Ringe beim R3 sind dafür toll :gay: (weniger toll, dass man sich durch 16 Menüs steppen muss, doch beim Blofeld muss man ja auch steppen, wenns tiefer geht)


    wie seht ihr das soundmässig Blofeld vs Radias?

    (zur Ergänzung des Duells muss ich mir unbedingt mal einen Evolver antesten irgendwo, weiss jemand wo es den in der Schweiz anzutesten gibt?)

    [was meint ihr vom Sound des Evolver her, zu den anderen beiden?]


    ach ja der Verkäufer erstaunt mich immer wieder über seine Halbwahrheiten, er hat behauptet der R3 häbe eine völlige andere (viel weniger Software) Engine als der Microkorg Xl, das ist ja auch Mumpitz, oder?
     
  29. Anonymous

    Anonymous Guest

    Achtung! Du kannst an beiden Instrumenten verschiedenste Filtereinstellungen vornehmen. Wenn die Filter (beide Instrumente habe zwei Filter, die parallel oder seriell geschaltet werden können)beim R3 z.b. grad nur auf 12dB eingestellt war, und die Filter beim Blo auf 24dB...dann kommt dir das so vor, als ob die Filter am R3 nicht so weit runtergehen...

    Ich empfehle daher die Specs der beiden Synths mal miteinander zu vergleichen. Und wenn möglich an beiden Geräten ganz einfach Sounds zu programmieren z.b. 1 Oscillator Sägezahn, identische Fußlage, einfache Amp/Filter ADSR, 24dB LPF keine Modulationen, keine Effekte und dann vergleichen. Am Cutoff Regler drehen...da hört man schon etwas. Usw.usf.

    Kann ich nicht genau beurteilen, da ich Radias nur im Laden angetestet habe.
    Den Blofeld hab ich nach längerer Abstinenz dann auch wieder hier stehen. Jener hat einen sehr typischen Waldorf Sound, welcher hart, kalt und digital ist. Wobei der Blo von allen Waldorfs am wärmsten (sagen andere) klingen soll. Ich find ihn grad gut so wie er ist, er fügt sich klanglich wunderbar zu meinen analoge Kisten hier ein.

    Da kann ich nur von meiner persönlichen Erfahrung berichten. Ich find den Evolver schrill. Nervig. Gilt uneingeschränkt für alle DSI Synths. Ich weiß nicht was er mit den Kisten gemacht hat, aber mir gehen sie nach einer Weile furchtbar klangtechnisch auf die Ohrläppchen. Wahrscheinlich bin ich zu empfindlich. :gay:


    Was meinte er mit "viel weniger Software Engine"? Letztendlich ist das was zählt, was hinten rauskommt. Daher Faustregel...Ohren benutzen und wenn es gefällt, ist sie oder er der oder die Richtige. ;-)
     
  30. Der Radias und der R3 haben die gleiche "Engine" bzw den gleichen Grundklang. Wobei du beim Radias wesentlich mehr Möglichkeiten hast (Specs bei Koäch lesen). "Weit runter" kommen beide, man muss nur richtig einstellen. Deine Lautsprecher zerstören kannst du damit locker. Der Klang des Blo ist, soweit ich das durch Demos beurteilen kann, natürlich anders. Aber auch toll. Grundsätzlich klingen alle drei wirklich gut. Man muss nur wissen, was man will.
     

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