Humm-Frequenzen

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von Anonymous, 26. November 2014.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hab neulich etwas über HUM frequenzen aufgeschnappt und das man zb beim mastering das zu bearbeitente file davon säubern sollte.
    Was haltet ihr davon ?
     
  2. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Re: Hum-Frequenzen

    In der rein digitalen Domäne natürlich unnötig. Ansonsten würde ich mal prüfen, warum so etwas in Deinen Aufnahmen überhaupt auftritt.

    Für die 19" Racks evtl. Humfrees benutzen?
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Hum-Frequenzen

    in meinen aufnahmen hab ich noch keine festgestellt bzw weiss ich auch garnicht nach welchen kriterien man da vorgeht.
    ich hab das mal in einem mastering tutorial gesehen, wie man mittels einem EQ und darin aufgedrehtem gain und Q das zu bearbeitende file mittels frequenzband "duchscannt" um dann die jeweiligen "störfrequenzen" ( die im besagten tutorial eher wie obertöne auf mich wirkten ) auf -8 db abzusenken.

    HUM, was ist das eigentlich ?

    brummen, disonanz im obertonspektrum ??

    und wie relevant ist das im mastering bereich ?
     
  4. Re: Hum-Frequenzen

    HUM schreibt man "humm" und spricht man so aus die Stadt Hamm in Westfalen.

    Im Gegensatz zu anderen Störgeräuschen versteht man darunter die Frequenz der Netzspannung und ggf deren ersten Oberton(1) (also eine Oktave drüber). Bei uns 50Hz bzw 100Hz als Oberton, in Amerikanien 60Hz bzw 120Hz.

    Netzbrummfrequzenzen sollten eigentlich in der Produktion rausgefiltert werden. Wenn man im Mastering eine Produktion bekommt, die noch Netzfrequenz-Störsignale draufhat, dann steile Kerbfilter(2) drüber, Augen zu und durch...

    Anmerkung 1) 1. Oberton, weil bei Vollwellengleichrichtung erst eine 100Hz Spannung erzeugt wird die danach geglättet wird
    Anmerkung 2) der Urei 565 war/ist dafür gedacht
     
  5. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Re: Hum-Frequenzen

    Dachte eigentlich, daß dem Fragesteller klar ist, daß sich "humm" (danke Florian für das zweite "m" - kam mir irgendwie auch merkwürdig vor) auf die jeweilige Netzfrequenz bezieht. Insofern gibt es da auch nichts zu "scannen" (da Frequenz bekannt) und auch mein Tip mit den "Hummfrees" für's Rack. Die helfen oft eben dieses Netzbrummen zu eliminieren. :D
    Bei der Aufnahme, nicht beim mastern. ;-)
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Hum-Frequenzen

    Danke für die erläuterungen. :supi:
     
  7. horacewimp

    horacewimp Tach

    also mir kommt das zweite "m" merkwürdig vor ...
     
  8. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Stimmt, richtig. Florian lag leicht daneben.
    Es heißt wirklich "hum".

    Also an alle (einschließlich mir): "Aufpassen beim besserwissen!" :D

    Nachtrag: dementsprechend natürlich nach "Humfrees" suchen. :)
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Hum-Frequenzen

    to hum = summen
     
  10. mark

    mark Tach

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