Ich mach jetzt in Bitcoins....

Dieses Thema im Forum "Media 2.0" wurde erstellt von xqrx, 25. September 2013.

  1. xqrx

    xqrx -

    .....und schon fällt der Kurs :mad:

    Da hilft nur noch ein Schneeballsystem.
    Bitte hier anmelden und viel handeln:
    https://www.bitcoin.de/de/r/d7wmn8

    ...vielleicht bekomme ich dann meine Verluste wieder rein :mrgreen:
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    unser normales Geldsystem ist definitiv auch ein Schneeballsystem, sehr viele Geldsysteme arbeiten so. Siehe auch USA-Fed und Geldsystem und wie Geldsorgen dort gelöst werden seitens Regierung.
    Bitcoin ist krasser, da bezahlst du mit enorm viel Rechenzeit und es gibt begrenzt viel "Geld".
     
  3. xqrx

    xqrx -

    Die Zeit für Mining ist bei BTC imo abgelaufen. Da brauch man schon entsprechende Hardware oder ein schönes Botnet damit sich das noch lohnt.
    Jetzt sind BTC nur noch gut als Spekulationsobjekt......oder halt Drogen kaufen :kiffa:

    Interessant ist halt, dass BTC limitert sind (21Mio). Das bedeutet, wenn das System akzeptiert ist kann der Kurs nur hoch gehen.
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    ja, eben!! es braucht rein vom System immer mehr Power und ist damit in sich schon ein Schneeballsystem.
     
  5. xqrx

    xqrx -

    so einfach isses dann auch wieder nicht. Ich habe mich mit Mining nur oberflächlich beschäftigt, aber es gibt da wohl einen "Difficulty-Factor". Die Schwierigkeit geht also hoch, wenn viele Leute minen. Dann wird mining teuer und lohnt nicht mehr. Wenn wneiger Leute minen geht der Faktor runter und es lohnt sich wieder.
    Das finde ich schon interessant.
    trotzdem lohnt es ganz allgemein nicht mehr mit normaler Hardware zuhause. Das hat aber nichts mit reinen Spekualtionsgeschäften zu tun. Die finde ich eh spannender als in Hashes rumbuddeln.
     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das stimmt, so einfach ist es nicht, aber es wird immer mehr Aufwand und dazu ist alles was mit Geld zu tun hat sehr intensiv auch unter Beobachtung, man versucht alles. Und hier ist es schon so, dass man nennenswert als Infrastruktur-Bereitsteller nichts reißen kann als normaler Serverhinsteller.
     
  7. Verstehe ich das richtig?

    Man betreibt ein realwirtschaftlich völlig unproduktives "mining" und bekommt dafür im Gegenzug eine Art Kunstwährung - die man sich dann in reale Euros umtauschen kann? Oder man tauscht Euro in bitcoins - und wartet einfach ab, ob die Kursteigerung (ca. verzehnfachung binnen eines Jahres) sich einfach mal fortsetzt.

    Klingt für mich nach "Flughafenspiel für Nerds". Blöd nur, wenn man bei sowas zu spät einsteigt...

    Gute Nachricht: Man kann es auch lassen! :opa:
     
  8. xqrx

    xqrx -

    Ja, so kann man das sehen.Im Endeffekt ist das nichts anderes, wie andere virtuelle Güter, z.B. irgendwelche Schwerter und Rüstungen in Onlinespielen, wie WOW. Da werden auch nur "sinnlose virtuelle Dinge" erzeugt und gehandelt.
    Aber auch in der realen Welt gibt es sowas. Nimm z.B. Gold. Der wirtschalftliche nutzen spielt für den Goldkurs eigentlich keine Rolle. Die Leute kaufen das und legen es sich in den Safe. Man kann sich auch an einen Fluss setzen und selber schürfen...das ist auch ziemlich nerdisch.

    Das interessante ist bei Bitcoins, dass es ein Limit bei 21Mio gibt. Mehr gibt es nicht. Wenn also das Interesse in die Währung steigt, kann der Kurs nur nach oben gehen. Risiken sind halt, das die Leute das Vertrauen in die Währung verlieren oder das System gehackt wird.
    Da bin ich aber guter Dinge. Das System wird schon ziemlich umfassend genutzt. Daher gibt es sicherlich ein grosses Interesse das System zu hacken. Bisher ist aber nichts dahingehend passiert.
    Kritisch wird es nur, wenn das System durch die Regierungen angegriffen wird. Aber da es sich um ein dezentrales P2P-System handelt sehe ich da auch wenig Chancen (siehe Tauschbörsen).

    OK, meine Altersvorsorge würde ich nicht mit Bitcoins abdecken aber zum Zocken ist es ganz nett. ...andere Leute Pokern oder gehen in Hedgefonds.
     
  9. Ich hab Briefmarken in meiner Sammlung, von denen gibt es nur ein paar Millionen. Interessiert?

    Nee, im Ernst: Genau dieser Mechanismus stößt mir übel auf. Da haben sich ein paar Leute das Bitcoin-Ding ausgedacht, sich jeweils mit dem Zeug versorgt - und puschen das Zeug. Im Prinzip das Gleiche wie mit Pennystocks. Solange die Welle wogt, sieht das dann echt toll aus - aber eben nur bis zu dem Moment, wo der nächste haize Shice angesagt ist, zum Beispiel "Coinbitties" oder wasauchimmer. Verdienen tun auf alle Fälle diejenigen, welche am Anfang der Kette standen - und die das Ding eben auch genau deshalb hypen, damit sich möglichst viele Leute finden, die in dieses virtuelle Zeugs ihr Geld "investieren".

    Trotzdem kann es schon sein, dass das Ding erst mal durch die Decke geht, wie der Applekurs anno dazumal. Oder es ist schon durch die Decke gegangen (wie war noch einmal der Kurs vor zwei Jahren?) - und im "Markt" stecken im Moment schon rund zweieinhalb Milliarden Dollar. Die Macher von dem Ding sind mit wenig Mühe stinkreich geworden und lachen sich kaputt über diejenigen, die ihr Geld in "Bitcoins" stecken. Eine staatliche Kontrolle für eine Limitierung (und dass es sonst mit rechten Dingen zugeht) gibt es ohnehin nicht, das heißt, hier kann auch nach Herzenslust beschissen werden. Für mich ist das Ganze wenig vertrauenswürdig.

    Ehrlich, da sammel ich lieber Briefmarken - oder Coladeckel. ;-)

    Oh, nee, ich habs: Ich sammel Synthesizer! Zum Beispiel den Volca Bass. Der kostet nicht sehr viel mehr als ein Bitcoin, erfreut aber mein Gemüt, und zwar auch für den Fall, dass sein Kurs trotz strengster Limitierung irgendwann zusammenbricht. :mrgreen:
     
  10. xqrx

    xqrx -

    ...Briefmarken sind auch OK, da kenne ich aber nicht den aktuellen Kurs. Ausserdem ist der sichelich nicht so volatil, dass man damit zocken könnte und es gibt weniger Leute, die mir dafür was geben.

    Du triffst aber den Nagel auf den Kopf: Es geht um Vertrauen. Ob man dem zentral gesteuerten EUR oder Dollar mehr vertrauen kann als einem dezentralem Irgendwas ist eine interessante Frage.

    Ich gehe davon aus, dass sich der BTC als unabhängige Währung etablieren wird. Der Grund ist der globale Bedarf für eine von jeder staatlichen Kontrolle unabhängigen Währung. Spätestens mit dem nächsten Bankenschnupfen wird das interessant.
    Mit Gold geht das auch, das Metall kann man aber nicht so einfach verschicken.

    Global betrachtet steht das Internet gerade an einem Interessanten Punkt der Entwicklung. Wir haben jetzt Belege, dass im "normalen" Internet nichts mehr geheim ist, schon gar nicht die Finanzflüsse. Also wird man zum Wahren seiner Privatssphäre ins "Darknet" gehen müssen. Dort wird man auch ein unkompliziertes Handelsmedium benötigen. BTC könnten diese Lücke füllen.
     
  11. Öhm: ich glaube eher nicht. Die Sammler (jedenfalls in Europa und USA) sterben aus - und ob die chinesische Briefmarken-Hausse (und andere Schwellenländer) noch anhält: Das kann ich schlichtweg nicht beurteilen. Ich wollte mit dem Briefmarkenbeispiel nur zeigen, dass Limitierung nichts Besonderes ist - aber vor allem keine Wertgarantie beinhaltet.

    Sachen wie Bitcoin unterliegen eher Modewellen - und dass diese Modewelle ewig weiter geht, wage ich zu bezweifeln. Irgendwann brechen derartige Konstruktionen, bei denen die meisten daran teil habenden Menschen auf Kursgewinne hoffen, in sich zusammen - ähnlich halt wie der sogenannte "Neue Markt". Und dann sind sie richtig tot.

    Als Zahlungsmittel taugt Bitcoin einfach nicht - was übrigens auch an den Wertschwankungen liegt. Bitcoin ist ein reines Spekulationsobjekt - und exakt so virtuell wie eben Penny Stocks. Bitcoins sind aber auch nicht "neu" genug - damit ich die Hoffnung hätte, andere Nerds würden Bitcoins erst noch entdecken. Auch deutet das Marktvolumen in immerhin mehrfacher Milliardenhöhe darauf hin, dass die größte Strecke wohl schon gegangen ist. Zumal ja bestimmte motivierende Faktoren (wie dieses Mining) inzwischen implodiert sind.

    Wie lange die Spekulationsblase "Bitcoin" geht, weiß ich nicht - aber mein Eindruck ist es, das so ziemlich alle, die sowas wie Bitcoins sexy finden könnten, schon bestens informiert sind. Irgendwann zieht die Meute weiter und sucht sich was anderes. Wenn du mir aber erzählen würdest, du beherrscht die Techniken usw. usf., sodass ich mit dir das alternative Zahlungsmittel/systems "Coinbitties" aus dem Boden stampfe.

    Dann wäre ich schon eher interessiert... :lollo:

    Aber am Ende der Nahrungskette stehen: Das ist bei solchen impliziten Schneeballsystemen grundsätzlich eine ganz schlechte Idee. Imho.
     
  12. xqrx

    xqrx -

    Dafür gibt es Lösungen.Habe gelesen, dass Silk-Road einen Hedging/Kalkulationsmechnismus anbietet, damit der Preis fürs Dope gleich bleibt.

    Es gibt ja schon Alternativen, die laufen aber nicht. Es konzentriert sich aktuell alles auf BTC.

    Das ist natürlich richtig, der "Schneeball"-Anteil ist sicherlich durch.
    Nach dem Chart hier lag der Hype irgandwann Anfang dieses Jahres:
    https://www.bitcoin.de/de
    Meine Wette ist, dass es auf Grund einer Pressemitteilung oder sowas noch mal 20-30% nach oben geht. Dann ziehe ich den Invest raus und lass den Gewinn langfristig liegen. Irgendwie fehlt gerade der Herbst-Bär an der Börse....den mönnte ich gut gebrauchen :mrgreen:
    Schlimmstenfalls versenke ich einen übersichtlichen Betrag der nicht weh tut. No Risk No Fun
     
  13. xqrx

    xqrx -

    Welch ein Irrtum......Bitcoin hat gerade die 1000Dollar geknackt und steigt weiter..... bei 10000 verkaufe ich die hälfte und diversiviziere in einen Jupi-8 :mrgreen:
     

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