(Idee) Roland Breakoutbox für TR-8, TR-09 usw...

Atarikid

Electrojunkie
Hey Leute,

Ich hab mir mal Gedanken gemacht wie man die aktuellen TRs (und alle die da noch folgen werden) auch professionell nutzen, bzw. deren Einsatzzwecke deutlich erweitern könnte. Für Roland dürfte so eine Umsetzung nicht allzu schwierig sein, da sie einen Teil der benötigten Technik bereits in Ihren Maschinen einsetzen...

Da ist er: Der Roland USB-Streamselector by Atarikid :)



Funktionsweise:
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• Links wählt man praktisch den USB-Eingang aus, da könnte beispielsweise eine TR-8 angeschlossen sein
• Rechts daneben wird über ein Dial-Rad einer der Streams angewählt der von der Maschine bereitgestellt wird (Im Fall einer Stereo-USB-Spur wird noch L/R ausgewählt)
• Danach routet man diesen Stream (nach DA Wandlung) auf einen frei wählbaren Ausgang (6,3mm Klinke)
• Rechts lassen sich dann diverse Konfigurationen speichern

Was haltet Ihr davon? Würdet Ihr so ein Gerät kaufen? (ich ja, und dann würd ich mir sogar die TR-09 holen ^^) Das für mich persönlich größte Manko wäre damit beseitigt.

Gruß Atari :)
 

SvenSyn

*****
Hmm, ein Universal-USB-Stromnetzteil für mehrere Boutiques a la die großen tretminen-Power Supplys von Boss würde mir schon reichen.

Und vllt noch einen kleinen Boutique Submixer, dann allerdings unbedingt in 909-kieselgrau-orange, damit der wiederum gut zum Plattenspieler und Battle-Mixer passt.
 
Klanglich gefällt mir die TR-09. Das ist mir schonmal das Wichtigste. Stromversorgung nur über USB, nur ein Miniklinkenausgang bzw. 4 Einzelstreams nur über USB sind natürlich nicht so toll und halten mich eher von einem Kauf ab. Daher finde ich deinen Streamselector sinnvoll. Wie schon von dir dargestellt um Hardwareeffekte auf Einzelsounds einzuschleifen oder um generell rechnerunabhängig Einzelouts zur Verfügung zu haben. Ist natürlich wieder eine Kiste mehr die man kaufen müsste und wieder einen Haufen Kabelsalat mehr, dennoch eine gute Idee.

Schick denen bitte auch eine vernünftige UVP mit!

Ach ja, mich würde die Antwort von Roland auch interessieren.
 

Green Dino

Techno Anno 1902
Warum eigentlich nicht gleich eine (über unterschiedliche) Firmware universelle USB Stream Selector Box? Dann hätten nicht nur die Rolands was davon. Am besten dann auch open source...Vielleicht mal bei Mutable Instruments oder Tubeohm oder so fragen?
 
Brother303 schrieb:
Biological Organism schrieb:
...Stromversorgung nur über USB...
;-) USB-Steckernetzteile kennste aber, ne?!? ;-)
Ja, habe auch eins im Einsatz an meinem Keystep... das ist allerdings auch mein erstes und einziges bis jetzt, von daher hat sich diese Möglichkeit in meinem Köpfchen noch nicht als gängige Praxis eingeprägt. :lollo:

Hm... ich wäre aber auch selbst drauf gekommen... :opa: ...glaube ich... HOFFE ich!
 

Brother303

||||||||||
Biological Organism schrieb:
Ja, habe auch eins im Einsatz an meinem Keystep... das ist allerdings auch mein erstes und einziges bis jetzt, von daher hat sich diese Möglichkeit in meinem Köpfchen noch nicht als gängige Praxis eingeprägt. :lollo:

Hm... ich wäre aber auch selbst drauf gekommen... :opa: ...glaube ich... HOFFE ich!
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
 

Atarikid

Electrojunkie
fanwander schrieb:
Weil Roland ein Non-Standard-Format verwendet.
Hm, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, sonst könnte man die Teile nicht ohne Treiber an einem Mac anschließen. So gesehen wär das schon eine Möglichkeit sowas abseits von Roland zu realisieren...

USB-Hostchips ---> µ-Controller ---> DACs ---> Outputs

Ich hab mir mal ein paar spezialisierte Chips angesehen die dafür in Frage kämen... Auch den idealen µController mit entsprechend vielen I/Os und ausreichend Dampf hätt ich schon im Kopf. Matrix-IC's für die 7 Segmentanzeigen und Taster-Beleuchtung... Also das ginge schon
 

Green Dino

Techno Anno 1902
Dachte auch so lange ein Computer die Streams auslesen kann...
Man könnte ja auch über Firmware Kompabilität quasi nachreichen. Hab mich damit noch nicht so beschäftigt.
 
Green Dino schrieb:
Dachte auch so lange ein Computer die Streams auslesen kann...
Man könnte ja auch über Firmware Kompabilität quasi nachreichen. Hab mich damit noch nicht so beschäftigt.
Das hier IST ja quasi ein Minicomputer, der die Streams aufteilt und analogisiert.
Quasi Apples Kopfhöreradapter für Roland. Nur wohl nicht für 9€.
 

Atarikid

Electrojunkie
Von Roland hab ich bisher noch nix gehört, darum werd ich's wohl (mit entsprechender Hilfe) selbst angehen.



Zu den Bauteilen hab ich schon recherschiert, es gibt DACs die die entsprechende Auflösung mitbringen, das Gleiche gilt für Matrix-Chips für die Anzeigen, es gibt USB-Hostcontroller-Chips, einen Microcontroller mit entsprechend vielen I/Os und der nötigen Power hab ich auch gefunden... Das Teuerste ist vom Material her der µController. Der kostet um die 9 Euro. Der andere Kram ist für ca 2€ zu haben. Die ICs entsprechend ihrer Spezifikation anzufahren ist auch nicht das Problem, dafür gibt's sehr detailierte Datenblätter. Das größte Problem dürfte das Programmieren sein :)... Entweder C++ oder C# sollte man dann doch drauf haben, da haperts bei mir doch gewaltig. Aber wenn alle Stricke reißen, werd ich mir das doch antun... Ich will das stemmen! Gelernt hab ich das damals mal, auf der FOS... Ist aber zu lange her...

Unten hatte ich keinen Bock mehr Linien zum µController zu ziehen :)... Man könnte für die TR-09 auch eine total vereinfachte Version bauen. Vielleicht wär das auch der bessere Einstieg... Ein USB Host, weniger Ausgänge... Na mal sehen
 
Ich will dir nicht zu nahe tretten, aber ich lese aus deinen Zeilen, dass du wohl eher nicht das nötige knowhow hast, um das zu realisieren. C/C++ zu beherrschen, ist die Basisvoraussetzung (und mit beherrschen meine ich nicht, in Arduino aus fertigen Bibliotheken ein Programm zusammen zu puzzeln, hier geht es um eine Echtzeitanwendung). C# kannst du für diesen Zweck vergessen. Da Rolands USB-Kommunikation nicht Class Compliant ist, kannst du nicht auf vorgefertigte Libs zurückgreifen. Happy Reverse Engineering.
Ausserdem muss dir bewusst sein, dass du es hier mit 5 unterschiedlichen Taktdomänen zu tun hast, die du gleichzeitig handeln, synchronisieren und zwischen denen du in Echtzeit konvertieren können musst. Also ist Multithreading angesagt. Da du vermutlich ohne Betriebssystem arbeiten wirst, kannst du dich hier auch nicht auf Unterstützung desselben stützen. Also do it yourself.
Etc.

Ich will dich nicht demotivieren, eines meiner Lieblingssprüche lautet: "Wirklich reich ist der, der mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann"
Ich möchte einfach, dass du dir mal realistisch vor Augen führst, was da auf dich zu kommt, und dich gegebenenfalls davor schützen, viel Geld und noch viel mehr Zeit zu verschwenden.

Falls du das trotzdem durchziehen willst, würde ich mir als erstes mal einen USB protocoll sniffer schnappen, und die Kommunikation PC <> Synth analysieren. Falls du das Gefühl hast, du hast sie entschlüsselt/verstanden, kannst du weiter in die Hardware gehen.
 

Atarikid

Electrojunkie
weird fish schrieb:
Ich will dir nicht zu nahe tretten, aber ich lese aus deinen Zeilen, dass du wohl eher nicht das nötige knowhow hast, um das zu realisieren. C/C++ zu beherrschen, ist die Basisvoraussetzung (und mit beherrschen meine ich nicht, in Arduino aus fertigen Bibliotheken ein Programm zusammen zu puzzeln, hier geht es um eine Echtzeitanwendung). C# kannst du für diesen Zweck vergessen. Da Rolands USB-Kommunikation nicht Class Compilant ist, kannst du nicht auf vorgefertigte Libs zurückgreifen. Happy Reverse Engineering.
Ausserdem muss dir bewusst sein, dass du es hier mit 5 unterschiedlichen Taktdomänen zu tun hast, die du gleichzeitig handeln, synchronisieren und zwischen denen du in Echtzeit konvertieren können musst. Also ist Multithreading angesagt. Da du vermutlich ohne Betriebssystem arbeiten wirst, kannst du dich hier auch nicht auf Unterstützung desselben stützen. Also do it yourself.
Etc.

Ich will dich nicht demotivieren, eines meiner Lieblingssprüche lautet: "Wirklich reich ist der, der mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann"
Ich möchte einfach, dass du dir mal realistisch vor Augen führst, was da auf dich zu kommt, und dich gegebenenfalls davor schützen, viel Geld und noch viel mehr Zeit zu verschwenden.

Falls du das trotzdem durchziehen willst, würde ich mir als erstes mal einen USB protocoll sniffer schnappen, und die Kommunikation PC <> Synth analysieren. Falls du das Gefühl hast, du hast sie entschlüsselt/verstanden, kannst du weiter in die Hardware gehen.
Ich hab ja geschrieben, alleine ohne Hilfe wird das nix. Mein Kumpel ist Ingi und arbeitet auf dem Gebiet (USB)... Die bauen Hardware für irgendwelche Messstationen die sich dann auch per USB auslesen lassen usw.. Vielleicht kann man das Wissen mehrer einfach bündeln. Klar ist das keine Sache die man mal in ner Woche zusammenschustert, aber vielleicht kann man's realisieren. Und oben hab ich ja auch angemerkt, dass die Programmierung der größte und härteste Brocken ist...

Und da hab ich auch direkt die erste Frage: Nicht Class Compilant.. Wie funktioniert das auf nem Mac? Ich glaub da brauchts keine Treiber für die Roländer, oder?
 
Atarikid schrieb:
Ich hab ja geschrieben, alleine ohne Hilfe wird das nix. Mein Kumpel ist Ingi und arbeitet auf dem Gebiet (USB)... Die bauen Hardware für irgendwelche Messstationen die sich dann auch per USB auslesen lassen usw.. Vielleicht kann man das Wissen mehrer einfach bündeln. Klar ist das keine Sache die man mal in ner Woche zusammenschustert, aber vielleicht kann man's realisieren. Und oben hab ich ja auch angemerkt, dass die Programmierung der größte und härteste Brocken ist...
So jemand zu kennen, ist natürlich schon mal gold wert :) Und Realisieren kann man es sicher. Es braucht einfach Erfahrung und Zeit (und Nerven, Geduld, Ausdauer).

Atarikid schrieb:
Und da hab ich auch direkt die erste Frage: Nicht Class Compilant.. Wie funktioniert das auf nem Mac? Ich glaub da brauchts keine Treiber für die Roländer, oder?
Keine Ahnung, hab kein Gerät aus dieser Serie. Aber es gibt auf jeden Fall einen Treiber für OSX zum runterladen von Roland.

Rein interesse halber, welcher microcontroller hast du eigentlich ausgesucht?
 

Atarikid

Electrojunkie
weird fish schrieb:
Rein interesse halber, welcher microcontroller hast du eigentlich ausgesucht?
Atmel... 89C51ED2 PLCC.... das war der plan... ob's da bessere lösungen gibt... mal schauen... das war einfach der erste der mir unter die augen gekommen ist und der ein paar mehr i/o's hatte :)... Ist halt die Frage ob ein 16 bit µC nicht die richtige wahl ist... Ich komm ja ursprünglich aus der Assembler-Ecke, von daher war mir der 8-Bitter erstmal recht sympathisch ^^
 
Atarikid schrieb:
weird fish schrieb:
Rein interesse halber, welcher microcontroller hast du eigentlich ausgesucht?
Atmel... 89C51ED2 PLCC.... das war der plan... ob's da bessere lösungen gibt... mal schauen... das war einfach der erste der mir unter die augen gekommen ist und der ein paar mehr i/o's hatte :)... Ist halt die Frage ob ein 16 bit µC nicht die richtige wahl ist... Ich komm ja ursprünglich aus der Assembler-Ecke, von daher war mir der 8-Bitter erstmal recht sympathisch ^^
Der wäre sicher ok um die Bedienelemente zu steuern, für Audio ist der aber viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu langsam. Der 8051-Kern ist uralt (aus den 80ern). Ursprünglich brauchte der 12 Taktzyklen pro Instruktion. Der 89C51ED2 hat zwar einen überabeiteten Kern, der doppelt so schnell ist, kommt aber bei 30MHz Taktfrequenz trotzdem nur auf 5MIPS (und das auch nur bei einfachen Operationen, Multiplikation braucht - lass mich lügen - 6mal so lang - soweit ich mich errinnere).Jetzt rechne mal aus, wenn du 14 (mono) Audiostreams à 16Bit / 44.1kHz verarbeiten musst, wieviel das macht in Bytes/Sekunde nur schon alleine Durchsatz. Und du misst ja auch noch die Samplerate synchronisieren, etc....

Ausserdem fehlen dem uC die richtigen Schnittstellen (I2S/TDM) zu den DAC.
 

Atarikid

Electrojunkie
@weired fish

Danke! Ja, das ist sogar sehr produktiv :)... ein 32 bit ARM... Ich hab mir, als ich mein letztes Posting geschrieben hab, schon gedacht, dass das alles so nicht hinhaut, weil USB ja kaum noch mit ner alten seriellen Schnittstelle vergleichbar ist. Dass da die "üblichen Verdächtigen" extreme Probleme bekommen könnten Befehle im erforderlichen Tempo abzuarbeiten... Ich schau mir das Datenblatt gleich mal genauer an...

Edit:
Wow, das ist schon ganz was anderes... Das iss ja schon ne richtige CPU + Peripherie... Sogar ne FPU!!!... Krasses Teil. Erst dachte ich, dass es vielleicht zuviel des Guten sein könnte, aber nee, grad weils soviel mitbringt würde es das eine oder andere vereinfachen
 


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